Todesstrafe im islam

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Todesstrafe im islam. Kisas. Naskh = Reformierung. Die Thora sah als Strafe für Mord entweder Wiedervergeltung ( Kisas ) oder Vergebung vor - PowerPoint PPT Presentation

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  • TODESSTRAFE IM ISLAMKisas

  • Naskh = ReformierungDie Thora sah als Strafe fr Mord entweder Wiedervergeltung (Kisas) oder Vergebung vor5:45. Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn; und fr Verwundungen gerechte Vergeltung. Wer aber darauf verzichtet, dem soll das eine Shne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat - das sind die Ungerechten. Die Strafe der Thora wird vom Kuran in 2:178 reformiertKuran fhrt die Option der Dijja (Blutgeld/Geldstrafe) einDaher sagt Allah st in 2:178: Dies ist eine Erleichterung von eurem Herrn und eine Barmherzigkeit. Naskh mit besserem 2:106. Wenn Wir eine Aya aufheben oder der Vergessenheit anheimfallen lassen, so bringen Wir eine bessere als sie oder eine gleichwertige hervor. Weit du denn nicht, dass Allah Macht ber alle Dinge hat? Kisas gabs in der Thora auch bei KrperverletzungenDiese Form des Kisas sieht der Islam nicht vor

  • Regel: Du sollst nicht tten! 17:33. Und ttet nicht das Leben, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn zu Recht. Und wer da ungerechterweise gettet wird - dessen Erben haben Wir gewiss Ermchtigung (zur Vergeltung) gegeben; doch soll er im Tten nicht malos sein; denn er findet (Unsere) Hilfe. Alles LebenMnner & FrauenFreie Menschen & SklavenRasulullah: Wenn einer von euch seinen Sklaven ttet wird er dafr hingerichtetMuslime & NichtmuslimeTodesurteil wird unter der Aufsicht des Staates von den Erben selber vollstreckt, nicht vom Staat (Henker ist ein Erbe des Ermordeten)Genugtuung verhindert Blutrache

  • Ausnahme:2:178. O ihr, die ihr glaubt! Es ist euch die Wiedervergeltung vorgeschrieben fr die Getteten: der Freie fr den Freien, der Sklave fr den Sklaven, das Weibliche fr das Weibliche. Doch wenn jemandem von seinem Bruder etwas vergeben wird, so soll der Vollzug auf geziemende Art und die Leistung ihm gegenber auf wohlttige Weise geschehen. Dies ist eine Erleichterung von eurem Herrn und eine Barmherzigkeit. Wer nun von jetzt an (die Gesetze) bertritt, dem wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Nur die Erben haben das Recht anzuklagen (Islam kennt keine Staatsanwaltschaft)Den Erben des Ermordeten stehen 2 Optionen zur VerfgungKisas (Wiedervergeltung) oder Dijja (Blutgeld/Geldstrafe) Kisas linguistisch: die schlechten Folgen vernichten, krzen, die Spuren verwischen, eine Sache (einer anderen Sache) angleichen (=hier die Strafe dem Verbrechen angleichen)Wenn auch nur ein Erbe vergibt verwandelt sich die Todesstrafe in eine GeldstrafeDie Geldstrafe wird an die Erben ausgezahlt (nicht an die Staatskasse)Mit dem Wort Bruder in dem Vers knnen sowohl der Mrder als auch die Erben des Ermordeten gemeint sein. Damit versucht Allah st die Parteien daran zu erinnern das sie untereinander auch Geschwister sind. Nicht nur der Ermordete ist der Bruder der Erben gewesen sondern auch der Mrder ist im Islam der Bruder der Erben. Daher sollen sie ihrem Bruder vergeben.

  • Kisas = gerechte Vergeltungder Freie fr den Freien, der Sklave fr den Sklaven, das Weibliche fr das Weibliche Nicht wrtlich restriktiv zu verstehenElliptische Ausdrucksweise des Kurans (idschaz)Wenn ein freier Mann das Verbrechen begangen hat, muss der freie bestraft werden; wenn ein Sklave das Verbrechen begangen hat, muss der Sklave bestraft werden usw. (siehe Asad, 2:178, Funote 147, S. 69-70)

  • Hhe des Strafmaes 42:40. Die Vergeltung fr eine beltat soll ein bel gleichen Ausmaes sein; dessen Lohn aber, der vergibt und Besserung bewirkt, ruht sicher bei Allah. Wahrlich, Er liebt die Ungerechten nicht. 16:126. Und wenn ihr (fr eine Untat, die gegen euch verbt worden ist) eine Strafe verhngt, dann tut das nach Magabe dessen, was euch (von der Gegenseite) angetan worden ist! Aber wenn ihr geduldig seid (und auf eine Bestrafung verzichtet), ist das besser fr die Geduldigen.22:60. Das (soll so sein). Und dem, der Vergeltung in dem Mae bt, in dem ihm Unrecht zugefgt worden ist, und dann (wiederum) Unrecht erleidet -, dem wird Allah sicherlich zum Sieg verhelfen. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Allverzeihend.

  • Todesstrafe dient der Prvention2:179. Es liegt Leben fr euch in der Vergeltung, o ihr Verstndigen, da ihr Sicherheit genieen mget. Sicherheit genieen = Takwa = sich vor allem was einem Schaden oder stren knnte schtzen (Isfahani Mfredat Band 1, S. 896)

  • Keine Todesstrafe bei Fahrlssiger Ttung4:92. Keinem Glubigen steht es zu, einen anderen Glubigen zu tten, es sei denn aus Versehen. Und wer einen Glubigen aus Versehen ttet: dann soll er einen glubigen Sklaven befreien und Blutgeld an seine Erben zahlen, es sei denn, sie erlassen es aus Mildttigkeit. War er (der Gettete) aber von einem Volk, das euer Feind ist, und ist er (der Gettete) glubig: dann soll er einen glubigen Sklaven befreien; war er aber von einem Volk, mit dem ihr ein Bndnis habt: dann soll er Blutgeld an seine Erben zahlen und einen glubigen Sklaven befreien. Wer (das) nicht kann: dann (soll er) zwei Monate hintereinander fasten (dies ist) eine Vergebung von Allah. Und Allah ist Allwissend, Allweise.

  • Ttung von Gefangenen 47:4. Wenn ihr auf die stot, die unglubig sind, so haut (ihnen) auf den Nacken; und wenn ihr sie schlielich siegreich niedergekmpft habt, dann schnrt ihre Fesseln fest. (Fordert) dann hernach entweder Gnade oder Lsegeld, bis der Krieg seine Lasten (von euch) wegnimmt. Das ist so. Und htte Allah es gewollt, htte Er sie Selbst vertilgen knnen, aber Er wollte die einen von euch durch die anderen prfen. Und diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind - nie wird Er ihre Werke zunichte machen. Recht auf Leben Gefangene drfen weder gettet noch versklavt werdenEntweder mit oder ohne Gegenleistung frei lassenIm Judentum und in Mekka gabs keine Wiedervergeltung wenn ein Herr seinen Sklaven gettet hatte

  • Ttung von Frauen Frauen haben genauso wie Mnner ein Recht auf LebenVor dem Islam wurden sie in Mekka lebendig begraben16:58. Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter berbracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, und er unterdrckt den inneren Schmerz. 59. Er verbirgt sich vor den Leuten aufgrund der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie behalten trotz der Schande, oder (soll er sie) in der Erde verscharren? Wahrlich, bel ist, wie sie urteilen! 81: 8. wenn das lebendig begrabene Mdchen gefragt wird, 9. wegen welcher Schuld es gettet wurde,43:17. Wenn einem von ihnen gemeldet wird, da ihm eine Tochter geboren wurde, wird sein Gesicht finster und verbissen.

  • Ttung von Kafir 2:190. Und kmpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kmpfen, doch bertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die bertreten.nur in einem Verteidigungskrieg ist Notwehr erlaubt,sogar dann nicht bertreiben60:8. Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekmpft haben und euch nicht aus euren Husern vertrieben haben, gtig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Allah liebt die Gerechten. 9. Doch Allah verbietet euch, mit denen, die euch des Glaubens wegen bekmpft haben und euch aus euren Husern vertrieben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu schlieen. Und wer mit ihnen Freundschaft schliet - das sind die Missetter.Fr mehr Info: siehe PPP zu Umgang mit Nichtmuslimen

  • Ttung von Abtrnnigen Kuran hat die Todesstrafe der Thora aufgehoben & als Strafe den Fluch Allahs eingefhrt3:86. Wie soll Allah ein Volk leiten, das unglubig wurde nach seinem Glauben und nachdem es bezeugt hatte, da der Gesandte wahrhaftig sei, und nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen waren? Und Allah leitet die Ungerechten nicht. 87. Ihr Lohn ist, da auf ihnen der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen insgesamt lastet. 88. Ewig bleiben sie darin; ihnen wird die Strafe nicht erleichtert und ihnen wird kein Aufschub gewhrt; 89. auer denen, die danach umkehren und gute Werke verrichten. Denn siehe, Allah ist Allverzeihend und Barmherzig. 90. Siehe, wer nach seinem Glauben unglubig wird und immer mehr dem Unglauben verfllt - dessen Reue wird nicht angenommen, und dies sind die Irrenden. 91. Wahrlich, jene, die unglubig sind und im Unglauben sterben - niemals wird von ihnen eine Erde voll Gold angenommen werden, auch wenn sie sich damit loskaufen wollten. Diese haben eine schmerzhafte Strafe, und sie werden keine Helfer haben. Fr mehr Info: siehe PPP zu Strafe fr Apostasie

  • Ttung von Zani Kuran hat die Todesstrafe fr die Unzchtigen aufgehoben. Neue Strafe sind 100 Peitschenhiebe24:2. Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, versetzt jedem hundert Peitschenhiebe! Ihr sollt kein Mitleid mit ihnen haben, geht es doch um die Religion Gottes, wenn ihr an Gott und den Jngsten Tag glaubt. Eine Gruppe von Glubigen soll beim Strafvollzug zugegen sein.Fr mehr Info: siehe PPP zu Strafe fr Zina