Tools zur Berufsorientierung 45+ - .Tools zur Berufsorientierung 45+ Eine exemplarische...

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  • TToooollss zzuurr BBeerruuffssoorriieennttiieerruunngg 4455++ EEiinnee eexxeemmppllaarriisscchhee MMeetthhooddeenn--ZZuussaammmmeennsstteelllluunngg

    April 2007

    Eine Entwicklungspartnerschaft der Gemeinschaftsinitiative EQUAL, gefrdert aus Mitteln des Bundesministeriums fr Wirtschaft und Arbeit und des Europischen Sozialfonds.

  • IInnhhaallttssvveerrzzeeiicchhnniiss

    berblick/Einleitung___________________________________________4

    1 Tool 1 Erinnerungstheater_______________________________5 1.1 Ausgangslage__________________________________________________5

    1.2 Ziel __________________________________________________________5

    1.3 Beschreibung __________________________________________________5

    1.4 Anmerkungen, Erfahrungen mit dieser Methode _______________________6

    2 Tool 2 Reflexion der eigenen Fhigkeiten___________________7 2.1 Ausgangslage__________________________________________________7

    2.2 Ziel __________________________________________________________7

    2.3 Beschreibung __________________________________________________7

    2.4 Anmerkungen, Erfahrungen mit dieser Methode _______________________8

    3 Tool 3 Meine Kompetenzen-Landschaft ____________________9 3.1 Ausgangslage__________________________________________________9

    3.2 Ziel __________________________________________________________9

    3.3 Beschreibung __________________________________________________9

    3.4 Anmerkungen, Erfahrungen mit dieser Methode ______________________10

    4 Tool 4 - Erfahrung bei der Arbeitssuche 45+ _________________11 4.1 Ausgangslage_________________________________________________11

    4.2 Ziel _________________________________________________________11

    4.3 Beschreibung _________________________________________________11

    4.4 Anmerkungen, Erfahrungen mit dieser Methode ______________________12

    5 Tool 5 Meine Zukunftsplne ____________________________13 5.1 Ausgangslage_________________________________________________13

    5.2 Ziel _________________________________________________________13

    5.3 Beschreibung _________________________________________________13

    5.4 Anmerkungen, Erfahrungen mit dieser Methode ______________________14

    6 Tool 6 - Suchstrategien _________________________________15 6.1 Ausgangslage_________________________________________________15

    6.2 Ziel _________________________________________________________15

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  • 6.3 Beschreibung - Wer sucht wie? ___________________________________15

    6.4 Anmerkungen, Erfahrungen mit dieser Methode ______________________16

    7 Tool 7 Gesundheitsfrderung Handbuch mit bungen____________________________________________17 7.1 Ausgangslage_________________________________________________17

    7.2 Ziel _________________________________________________________17

    7.3 Beschreibung _________________________________________________17

    7.4 Energiebungen _______________________________________________17

    7.5 Gymnastik Kurzprogramm______________________________________19

    7.6 Selbstmassage________________________________________________20

    7.7 Brain Gym____________________________________________________21

    7.8 bungen zur progressiven Muskelentspannung nach Jacobson ____________________________________________________21

    7.9 Anmerkungen, Erfahrungen mit dieser Methode ______________________22

    8 Kooperationspartner____________________________________23 8.1 Operative Partner ______________________________________________23

    8.2 Strategische Partner____________________________________________23

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  • bbeerrbblliicckk//EEiinnlleeiittuunngg In zwei mehrwchigen Workshopreihen AGEfit for the job haben wir uns mit insgesamt 33 arbeitsuchenden Frauen und Mnnern ab 45 Jahren (26 Frauen und 7 Mnner) den Themen Strategien der Arbeitsuche mit 45+ Berufliche (Neu-)-Orientierung Gesundheitsfrderung E-learning (EDV) Praxis in Betrieben

    gewidmet. Hier haben wir exemplarisch einige bungen (Tools) zu den Themen beruflichen Orientierung, Arbeitsuche mit 45+ und Gesundheitsfrderung zusammengestellt.

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  • 11 TTooooll 11 EErriinnnneerruunnggsstthheeaatteerr

    11..11 AAuussggaannggssllaaggee Oft wirken vergangene, belastende Faktoren hinderlich bei einer Neuorientierung am Arbeitsmarkt. Nicht abgeschlossene innere Prozesse werden in die Arbeitssuche wie eine Art Rucksack mitgenommen und erschweren das Einlassen auf Neues. In ungekannten, ungewohnten Situationen kommen alte, bekannte Verhaltensmuster zu tragen, die meist von der betroffenen Person selbst nicht wahrgenommen werden. Die Vernderung von Selbst- und Fremdwahrnehmung ist ein wesentlicher Aspekt in Gruppenprozessen. Als theoretischer Hindergrund dient ein einfaches graphisches Modell das JOHARI Fenster benannt nach den beiden Autoren Joe Luft und Harry Ingham. Verhaltensbereiche mir selbst bekannt unbekannt

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    bekannt anderen unbekannt

    A

    ffentliche Person

    B

    Blinder Fleck

    C

    Privatperson

    D

    Unbekanntes

    Nutzen: Der Bereich A des freien Handelns soll vergrert und der Bereich B des blinden Flecken soll verringert werden.

    11..22 ZZiieell Aufarbeitung und Wrdigung des alten Arbeitsplatzes damit die Offenheit fr einen neuen entstehen kann.

    11..33 BBeesscchhrreeiibbuunngg In Kleingruppen sollen in Form eines Rollenspiels, einschneidende, erinnerbare Erlebnisse aus der beruflichen Vergangenheit dargestellt werden. Der Ablauf erfolgt nach der Gruppenbildung in 3 Phasen

    1. Vorbereitung 2. Durchfhrung 3. Reflexion und Feedback

  • Wobei der Feedback Phase besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Konstruktives Feedback wird nach vorher vereinbarten Feedback-Regeln durch die TeilnehmerInnen und TrainerInnen erteilt.

    11..33..11 DDaauueerr Pro Kleingruppe fr die Vorbereitung und Durchfhrung ca. 1 1 Stunden fr die 3. Phase ca. Stunde

    11..33..22 SSeettttiinngg Kleingruppen und Darbietung (eine Person pro Kleingruppe) im Plenum

    11..33..33 MMeetthhooddee Rollenspiel

    11..33..44 MMaatteerriiaall Sthle Tische Papier Stifte Sonstige Materialen

    11..44 AAnnmmeerrkkuunnggeenn,, EErrffaahhrruunnggeenn mmiitt ddiieesseerr MMeetthhooddee Eine intensive Einleitung und Erklrung der Aufgabe sowie die vorherige Auseinandersetzung mit dem Themen Selbst- und Fremdeinschtzung und die Erstellung von Feedback-Regeln sind erforderlich.

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  • 22 TTooooll 22 RReefflleexxiioonn ddeerr eeiiggeenneenn FFhhiiggkkeeiitteenn

    22..11 AAuussggaannggssllaaggee ltere Arbeitsuchende bringen eine Reihe von Erfahrungen sowohl aus ihrer beruflichen Laufbahn als auch aus ihrem privaten Umfeld mit. Sie blicken auf eine lngere Lebensspanne zurck in der sie sich unterschiedlichen Fhigkeiten aneignen konnten. Neben der Berufs- und Lebensplanung wurden bereits Lebensabschnitte wie zB die Familienplanung abgeschlossen und ein gewisser Lebensstandard erreicht. Dieses Tool stellt vor allem eine Eigenreflexion dar und steht unter dem Motto: Mein Werdegang was macht mich aus?

    22..22 ZZiieell Auseinandersetzung mit den eigenen Fhigkeiten, sowie Bewusstwerden der eigenen Strken.

    22..33 BBeesscchhrreeiibbuunngg Die TeilnehmerInnen gestalten in Einzelarbeit ein Plakat. Anhand von folgenden Fragen soll ein Baum gezeichnet oder gemalt und anschlieend im Plenum prsentiert werden. Wurzeln

    Was sind meine Kraftquelle? Welche Anlagen (Schulbildung, Ausbildung) habe ich?

    Stamm

    Was gibt mir Halt? Welche Talente/Fhigkeiten habe ich?

    Rinde

    Was gibt mir Schutz? Wie kann ich meine Selbst-Verantwortung wahrnehmen?

    ste

    Wie stelle ich mich dar? Wie viel Raum brauche ich?

    Abgestorbene ste

    Was konnte/durfte sich nicht entwickeln? Was habe ich nicht weiter verfolgt?

    Bltter

    Was bewegt mich?

    Was berhrt mich?

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  • Blten Was erwarte ich? Was wnsche ich mir?

    Frchte

    Was kann ich? Was kann ich weitergeben?

    Ernte

    Welche Frchte habe ich bereits geerntet? Wie und wem dienen die Frchte meines Beruflebens?

    Wolken

    Welche Ziele und Visionen habe ich? Was mchte ich beruflich noch erreichen?

    22..33..11 DDaauueerr 3 4 Stunden fr die Gestaltung eines Plakates. Ca. 30 Minuten (pro Person) fr die Plakatprsentation im Plenum.

    22..33..22 SSeettttiinngg Einzelarbeit - Zeit und Raum als wesentliche Kriterien zur Entfaltung der Kreativitt. Prsentation im Plenum

    22..33..33 MMeetthhooddee Fhigkeiten - Baum

    22..33..44 MMaatteerriiaall Sthle Plakate Stifte lkreiden Wasserfarben

    22..44 AAnnmmeerrkkuunnggeenn,, EErrffaahhrruunnggeenn mmiitt ddiieesseerr MMeetthhooddee Eine kreative Aufgabe, die Zeit zur Reflexion ermglicht. Zur Einstimmung empfiehlt sich ein Spaziergang im Freien oder eine kurze Meditation.

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  • 33 TTooooll 33 MMeeiinnee KKoommppeetteennzzeenn--LLaannddsscchhaafftt

    33..11 AAuussggaannggssllaaggee Viele TeilnehmerInnen haben im Laufe ihres Berufslebens in verschiedenen Branchen und in unterschiedlichen Berufsfeldern gearbeitet, mehrere Ausbildungen bzw. Umschulungen oder Weiterbildungen gemacht und dadurch viele Erfahrungen gesammelt und sich zahlreiche Ko