Touch Mahal - Mobile Hype

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    01-Nov-2014
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    Business

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Seit Apple das erste iPhone auf den Markt gebracht hat, sind rund fünf Jahre vergangen. In kürzester Zeit haben sich Smartphones und auch Tablet-Computer einen festen Platz im Lebensalltag erobert. Für Unternehmen birgt diese Entwicklung unglaubliches Potenzial: Kunden sind jederzeit erreichbar, Mitarbeiter können wichtige Geschäftszahlen von jedem aus Ort abrufen und die entferntesten Märk- te werden erreichbar. Firmen müssen sich aber auch neuen Herausforderungen stellen: Ein „digitaler Graben“ bricht auf zwischen jüngeren Angestellten und ihren älteren Kollegen, die der neuen Technik oft zurückhaltend gegenüberstehen. Auch die Sicherheit wird ein immer drängenderes Thema: Wie schützt man sich vor Viren und Trojanern, und worauf sollten Unternehmen achten, wenn ein Mit- arbeiter sein Smartphone verliert? In den nächsten Wochen werden auf www.businessvalue24.de verschiedene Facetten des „Mobile Hype“ beleuchtet.

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  • 1. Lesen Sie jede Woche mehr auf businessvalue24.de DiesesThemenspecial entstand in Kooperation mit der Hochschule Neu-Ulm. Mobile Hype Smartphones und mobiles Internet gehren zu unserem Alltag - geschftlich und privat. Wie der Mobile Hype weltweit unser Leben verndert und wie Sie davon profitieren knnen, er- fahren Sie in diesemThemenspecial von BusinessVALUE24. Touch Mahal?
  • 2. 1 Seit Apple das erste iPhone auf den Markt gebracht hat, sind rund fnf Jahre vergangen. In krzester Zeit haben sich Smartphones und auch Tablet-Computer einen festen Platz im Lebensalltag erobert. Fr Unternehmen birgt diese Entwicklung unglaubliches Potenzial: Kunden sind jederzeit erreichbar, Mitarbeiter knnen wichtige Geschftszahlen von jedem aus Ort abrufen und die entferntesten Mrk- te werden erreichbar. Firmen mssen sich aber auch neuen Herausforderungen stellen: Ein digitaler Graben bricht auf zwischen jngeren Angestellten und ihren lteren Kollegen, die der neuenTechnik oft zurckhaltend gegenberstehen. Auch die Sicherheit wird ein immer drngenderes Thema: Wie schtzt man sich vor Viren und Trojanern, und worauf sollten Unternehmen achten, wenn ein Mit- arbeiter sein Smartphone verliert? In den nchsten Wochen werden auf www.businessvalue24.de verschiedene Facetten des Mobile Hype beleuchtet. Das aktuelleThemenspecial ist aus einer Kooperation zwischen der Hochschule Neu-Ulm (HNU) und BusinessVALUE24 enstanden. Alle Artikel dieses E-Papers haben Studierende verfasst. Wir danken allenTeilnehmern des Seminars Textwerkstatt fr ihre Mitarbeit. ber uns: BusinessVALUE24 ist ein Online-Wirtschaftsmagazin fr den Mittelstand. Wir berichten schwerpunktmig ber Social Media-Trends, Marketing im Web 2.0 und neueTechnologien. VORWORT secretgarden/photocase.com
  • 3. 2 App oder mobile Webseite, das ist hier die Frage. Zu Unrecht stehen Mobile Websites im Schatten der angesagten Anwendungsprogramme. Nicht nur Computer sind vonVirenangriffen und an- derer Schadsoftware betroffen. Auch Smartphones und Tablets werden zu Zielscheiben von Angriffen aus dem Internet. Dabei helfen schon wenige Ma- nahmen, um sich zu schtzen. Afrika ist am Netz: Glasfaserleitungen auf dem Meeresboden verbinden den Kontinent mit dem World Wide Web. Damit sind die afrikanischen Ln- der nur noch wenige Klicks von uns entfernt. Eine gute Ausgangslage fr Investitionen. Wenn in einem Unternehmen Smartphones und Tablet Computer auf einmal eine groe Rolle spielen, geht hufig ein Riss durch die Belegschaft. ltere Mitarbeiter haben oft groe Berhrungs- ngste, wenn es um neueTechnik geht. Dank Twitter bringen Unternehmen ihre Werbebot- schaften direkt in die Hosentasche ihrer Kunden. Denn auf den mobilen Gerten ist der Kurznach- richtendienst immer dabei. Inhalt 3 6 9 12 14 Die Unterschtzten Erfolgreich mobile Websites nutzen Der Draht zur Subsahara Nie zu alt fr neue Technik Mehr als nur "Gezwitscher" Mit 140 Zeichen zum Erfolg Carolin Welte Anina Preuss Tobias Perschel Jessica Vanessa Olbrich Sarah Sichler Trojanische Pferde fangen und offene Bcher schliessen
  • 4. 3 Die Unterschtzten Mobile Webseiten stehen meist im Schatten der angesagten Apps. Dabei bieten sie viele Vorteile. Denn mobile Inter- net-Surfer besuchen in der Regel zuerst die Webseite eines Unternehmens, wenn sie nach Informationen suchen, statt sich gleich eine App zu installieren. Bei der Entwicklung der kleinen Websites sind allerdings einige Feinheiten zu beachten. Erfolgreich mobile Websites nutzen Eine Fingergeste und die Unternehmens-Webseite wird auf dem Display eines Smartphones grer dargestellt. Also warum eigens fr mobile Endge- rte eine Webseite erstellen? Zum einen ist es ner- vig, stndig die Webseite manuell zu vergrern. Zum anderen leben wir in einer digitalen Zeit und das Internet wird einfach in die Hosentasche ge- steckt, sagt der Consultant der Web Arts AG Den- nis Herzberger. Es ist nicht das mobile und das stationre Internet. Es ist einfach das Internet und die Unternehmen sollten darauf reagieren. Mobile Webseite vs. App Whrend die mobile Webseite ganz einfach ber den Browser des Mobiltelefons aufgerufen wird, mssen Nutzer ihre Apps auf dem Mobiltelefon oderTablet-Computer installieren. Die Anwendung ist zwar nach dem Herunterladen immer verfgbar, kallejipp/photocase.com
  • 5. 4 muss aber stndig vom Unternehmen aktualisiert werden. Hinzu kommt, dass Plattformen wie der App-Store oder Google Play, die Apps erst prfen, bevor sie verffentlicht werden. Das kann mehre- re Monate dauern und muss bei jeder inhaltlichen Aktualisierung wiederholt werden. nderungen auf mobilen Webseiten sind dagegen sofort on- line. Doch das sind nicht die einzigen Pluspunkte: Eine hhere Reichweite und geringere Entwick- lungskosten bei der mobilen Webseite sindVorteile fr Unternehmen, sagt Herzberger. Aber auch in ihren Einsatzmglichkeiten unter- scheiden sich Apps und mobile Webseiten: Die in- stallierten Programme werden vor allem fr Spiele, Social Media Anwendungen oder Newsdienste, also eher privat genutzt. Mobile Websites eignen sich dagegen vor allem fr Unternehmen, etwa um sie im Mobile Commerce einzusetzen. Der Verkauf von Waren ber mobile Shops, beispielsweise von Kleidung und Elektrogerten, ist laut einer Studie im vergangenen Jahr um 244 Prozent gestiegen. Schritt fr Schritt ans Ziel Wer sich fr eine mobile Webseite entscheidet, sollte zuerst berlegen, welche Personen darauf zugreifen und mit welcher Absicht sie das tun. Die Ansprche der Zielgruppe an eine mobile Lsung und deren Motivationslage ist Grundlage aller weiteren Schritte, erklrt der Geschftsfhrer des IT-Dienstleisters adesso mobile solutions, Josef Brewing. Ein entscheidender Punkt bei mobilen Webseiten ist die Schnelligkeit. Binnen drei Sekunden sollte sich die Seite aufgebaut haben: Das wnschen sich knapp 60 Prozent der mobilen Internetnutzer, so das Ergebnis einer Studie des Marktforschungs- unternehmens Equation Research. Dauert es lnger, werden die Nutzer ungeduldig und schlieen die Seite. Deshalb sollte man die Seite nicht berfrachten: Nicht die Menge, sondern die Art der Aufberei- tung ist entscheidend, sagt der Social Media Ex- perte beim Hightech-Verband Bitkom, Tobias Arns. Diese Inhalte mssen auch auf kleinen Bildschir- men gut lesbar sein, deshalb sind klare Schriftty- pen, groe Buttons und eindeutige Klickwege zu bevorzugen, rt Arns. Es mssten nicht alle Inhalte der Unternehmens-Webseite bernommen wer- den. Denn wer unterwegs surft, sucht meist ganz bestimmte Informationen, etwa die Kontaktdaten des Unternehmens. Diese sollten fr den Nutzer einfach zu finden sein. Das gilt vor allem fr dieTe- lefonnummern: Beim ffnen der mobilen Webseite hat der Nutzer das Handy bereits in der Hand und kann direkt anrufen. Technischer Durchblick Mobile Webseiten sind im Gegensatz zu Apps un- abhngig von der Plattform.Apps mssen fr jedes Betriebssystem einzeln programmiert werden. Das ist zeit- und kostenaufwendig. Programmcodes knnen nicht einfach von der einen auf die ande- re Plattform bertragen werden. Diese Hrde fllt bei mobilen Webseiten, denn diese knnen von jedem Browser angewhlt werden. So sind sie mit allen Endgerten kompatibel. Auerdem hat sich dieTechnik in den vergangenen Jahren verbessert. Es ist heute kein Problem mehr, Videos oder Ani- mation in die mobile Seite einzubetten: Standards wie HTML5 und CSS3 bilden das Grundgerst fr mobile Anwendungen. Mit deren Hilfe wird eine mobile Webseite einfach, optisch ansprechend Die Zielgruppe einer mobilen Webseite mssen nicht unbedingt nur Kunden sein. Ebenso knnen Mitarbeiter von mobilen Webseiten profitieren. Fr Mitarbeiter des Unternehmens, beispiels- weise Monteure im Auendienst oder Vertriebs- mitarbeiter stellt es einen echten Gewinn an Zeit- und Servicekompetenz gegenber dem Kunden dar, sagt Josef Brewing. Denn sie knnen jeder- zeit ber Daten verfgen, die bisher eine Anfrage an die inhouse- Kollegen ntig machte sei es eine Information zu Bestandslisten undVerfg- barkeiten von Ersatzteilen oder eine Kalkulation fr einenVersicherungsvertrag. Mobile Webseiten fr Mitarbeiter Bastografie/photocase.com
  • 6. 5 und ohne lange Ladezeiten erstellt, sagt der Ge- schftsfhrer vom IT-Dienstleister adesso mobile solutions, Josef Brewing. Ein gut funktionierender mobiler Internetauftritt werde in naher Zukunft zum Standard gehren. Eine einzige Webseite, die nur auf groe Bildschir- me angelegt ist, sei nicht mehr zeitgem. Mo- bile Webseiten sind zuknftig unverzichtbar. Studi- en gehen davon aus, dass sptestens 2015 mehr Internetzugriffe ber mobile Endgerte erfolgen, als ber stationre, verdeutlicht Josef Brewing. Verkehrte Welt Geringe Kosten und eine einmalige technische Entwicklung sind Vorteile der mobilen Webseite. Zuknftig wrden Webseiten erst fr die kleinsten Gerte, also mobile Endgerte wie Smartphones, entwickelt, so die Prognose von Herzberger. Die- se kleine Webseite liee sich anschlieend ein- facher auf das Format von greren Bildschirmen anpassen als umgekehrt. Ich denke dieser Ansatz wird knftig strker verfolgt, denn der Smartphone Markt wchst stetig und Internet ist berall verfg- bar, sagt Herzberger. Gastautorin Carolin Welte Carolin Welte studiert im 4. Semester Informa- tionsmanagement und Unternehmenskommu- nikation an der HNU. Zurzeit absolviert sie ihr Praxissemester bei der IBM Deutschland GmbH im Bereich Interne IT. Dort betreut sie denVertrieb in allen Fragen zu Customer Relationship Ma- nagement (CRM) und untersttzt internationale Projektarbeiten. Fr Ihre Bachelor Arbeit im Som- mer 2013 sucht sie ein span