Treffpunkt 6-2012

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Gemeindezeitung der ev.- Matthäus-gemeinde Berlin-Steglitz - Ausgabe 6-2012 (Nov./Dez. 2012)

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  • Liebe Leserin, lieber Leser,die Uhren zeigen nun die Winterzeit an. Im November wird es etwas grauer, aber im Dezember wird Ihnen alles wieder lichtvoller erscheinen. In der Zeit gibt es gengend Grnde, sich auf schne Ereignisse in der Gemeinde zu freuen. Fr die Kinder fi ndet wieder ein Bibeltag statt und am 11.11. der Martinsumzug mit bunten Laternen und frhlichem Lachen. Nicht zu vergessen das Krippen-spiel und das Adventsliedersingen, woran auch die Erwachsenen ihre Freude haben werden. Und nicht zu vergessen unser Alt-Steglitzer Weihnachtsmarkt rund um die Kirche. Blttern Sie einfach weiter und erfreuen Sie sich an Allem, was geboten wird.Frohe Gefhle und gute Gedanken fr den Rest des Jahres wnscht Ihnen

    Viola Beyer-Kessling

    TREFFPUNKT MATTHUSGemeindeblatt der evangelischen Matthuskirche Berlin-SteglitzAusgabe Nr. 6/2012 November/Dezember www.matthaeus-steglitz.de

    Das wei doch jeder Mensch: Niemand ist vollkommen. Nicht unser Krper mit seinen Problem-zonen, der uns zu dick, zu dnn, zu hell oder zu dunkel erscheint. Mit unter sind wir ziemlich kraftlos. Schlielich: Auch am schnsten Krper ist mit zunehmendem Alter die Vergnglichkeit alles Irdischen zu erkennen. Und dann noch unser Den-ken und Handeln das ist alles andere als perfekt, sowohl, was den einzelnen Menschen betrifft, als auch in der Gesellschaft insgesamt. Sehen wir uns doch einmal um, wie vieles liegt hier im Argen.Und ausgerechnet wir Menschen sol-

    len der Tempel des lebendigen Gottes sein, mit unseren vergnglichen Krpern und mit unserem begrenzten Denken und einem kurzsichtigen, ego-

    istischen Handeln, das mitunter zum Himmel schreit? Bruchte es zuvor nicht viele Schnheitsoperationen und einiges an Gehirnwsche, um dem Anspruch gerecht zu werden?Ein Tempel ist kein vollkommener

    Ort, sondern ein menschengemachtes Bauwerk, bei dem hin und wieder der Putz brckelt und immer wieder das Dach gedeckt werden muss. Trotzdem ist es ein Ort, an dem Gottes Nhe sprbar ist manches Mal gerade dann, wenn nicht alles wie geleckt ist.Im Tempel kommt beides zusam-

    men: Irdisches und Gttliches. Es war Gottes Entscheidung, hier Wohnung zu nehmen und sein Haus auf den zerbrechlichen Steinen unseres Lebens aufzubauen. Gottes Gegenwart macht den Tempel zu etwas Besonderem, nicht die Baukunst der Menschen. Das

    ewig Gttliche verbindet sich mit dem vergnglichen Menschen. In der Taufe ist es uns zugesagt.So sind und bleiben wir Gottes

    Tempel, in denen er aus freien Stcken wohnt ob wir alt oder jung sind, mit oder ohne Behinderung, ob wir nun viel knnen und leisten oder aber nicht. Er liebt uns und hlt zu uns. Nichts kann ihn von uns trennen, kei-ne Macht, keine Gewalt nicht einmal der Tod. Darum knnen wir uns so annehmen, wie wir nun einmal sind. Und so drfen wir uns auch unterei-nander begegnen: Als geliebte Kinder Gottes. Wenn wir Gottes Nhe suchen, werden wir sie in unserem Nchsten fi nden. I ch wnsche Ihnen eine gesegnete

    AdventszeitIhr Pfarrer Jrg Zabka

    Besondere GottesdiensteAlle Gottesdienste fi nden Sie auf Seite 16

    Sonntag, 4. November 18.00 Mittendrin Singe-Gottes-

    dienst mit Band Mittwoch, 21. November 19.00 Abendandacht zum Bu-

    und Bettag - mit AbendmahlEwigkeitssonntag, 25. November 15.00 Gottesdienst auf dem Fried-

    hof Bergstrae am Wasser-turm mit Blserchor

    Sonntag, 16. Dezember 11.00 KinderkircheSonntag, 23. Dezember 9.30 Gottesdienst fr Gro und

    Klein mit Schmcken des Weihnachtsbaums

    Heiligabend, 24. Dezember 14.00 Krabbelgottesdienst mit

    Krippenspiel (30 min) 15.30 Familiengottesdienst mit

    Krippenspiel 17.00 Christvesper 23.00 Christmette mit KantoreiMittwoch, 26. Dezember 11.00 Regionaler Singegottes-

    dienst in der Markus-KircheNeujahrstag, 1. Januar 2013 11.00 Regionaler Gottesdienst mit

    Neujahrsempfang in der Patmos-Kirche

    Monatsspruch fr den November

    Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes. 2. Korinther 6,16

    Foto: Wodicka

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  • 2Eine Stunde in der Woche einen lteren einsamen Menschen in der Nachbar-schaft besu-chen, sich mit ihm bei einer

    Tasse Kaffee unterhalten oder ein Spiel spielen, im Botanischen Garten spazie-ren gehen oder etwas aus der Zeitung oder einem Buch vorlesen.Das ist die Aufgabe, fr die Chris-

    tiane Furcht als Leiterin des Be-suchsdienstes der Matthus- und der Martin-Luther-Gemeinde weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sucht. Auer Interesse sind zunchst keine weiteren Voraussetzungen zu erfllen. Man kann vllig unverbind-lich an einem der ca. alle zwei Monate stattfi ndenden offenen Treffen zum Er-fahrungsaustausch der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstes teilnehmen und sich informieren.Beim Besuchsdienst arbeiten die

    Matthus- und die Martin-Luther-Gemeinde zusammen. Zurzeit arbeiten

    Menschen aus Matthus: Christiane Furcht Leiterin des Besuchsdienstes

    Aus der Gemeinde

    Neues aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)Rckblick Der GKR dankt Frau Vollmer

    herzlich fr die vielen Kirchenfh-rungen in den Sommerferien.

    Der von Dietmar Pertsch organisier-te Gemeindeausfl ug nach Jerichow und Tangermnde wurde von allen Beteiligten als uerst gelungen bezeichnet.

    Das Brotbrechen im Rahmen der kumenischen Veranstaltung Brot und Begegnung war sehr gut be-sucht (s. S. 4).

    Die Gottesdienste zur Einfhrung von Heiko Reschke als Prdikant als auch zur Goldenen Konfi rmation wurden als gut und berhrend emp-funden. Beeindruckt waren viele von dem Vortrag des 23. Psalms einer Konfi rmandin.

    Die Thomasmesse, die durch Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden des Sprengels gestaltet wurde, war voller vielfltiger Ideen.

    Ein groer Erfolg war der Kinder-bibeltag, der dem Thema entspre-chend im Zoo stattfand.

    Die Aktion Saubere Sache war ebenfalls erfolgreich (s. S. 13)

    KstereiDa Inge Walter in drei Gemeinden Kstereidienste zu leisten hat, geht viel Zeit durch die Wege verloren. Um diese Wegezeiten zu verringern, wird die Ttigkeit von Frau Walter in der Matthus-Gemeinde ab November auf drei Tage verteilt: Montag vormittags, Mittwoch nachmittags und Freitag vormittags. Die gesamte Arbeitszeit bleibt unverndert.

    BauDie Baugenehmigung fr den Umbau der Ksterei liegt vor. Ebenfalls fr die Gestaltung des Hofes und der Rampe. Da einige zustzliche Aufl agen ge-macht wurden, wird der GKR einen Nachtrag dafr beim Kirchenkreis stellen.Auf die Genehmigung des Denkmal-

    schutzes fr die Arbeit in der Sakristei wird noch gewartet.

    BeschallungsanlageDer GKR beabsichtigt, die Beschal-lungsanlage in der Kirche erneuern zu lassen. Da die Kosten sich auf ber EUR 15.000 belaufen, wird der GKR beim Kreiskirchenrat eine Bezuschus-sung beantragen. Die Verlegung der

    Kabel fr Lautsprecher und Antennen wird durch die Gemeinde erfolgen mssen.

    WeihnachtsmarktDie Planung fr den Alt-Steglitzer Weihnachtsmarkt (siehe S. 5) luft gut an. Bisher liegen 19 Anmeldungen vor, es werden jedoch noch weitere Anbieter (Kunsthandwerk, Knstler-arbeiten u..) gesucht. Die Beleuchtung des Marktes ist bereits geregelt.Alle Gemeindegruppen werden zur

    Mitarbeit gebeten Grill-, Glhwein-, Waffelstand, Cafstube, Musikpro-gramm in der Kirche, Hilfe in der Kche und beim Auf- und Abbau.

    RsteDer GKR fhrt zusammen mit dem Initiativausschuss des Beirats eine Rste durch. Sie fi ndet statt vom 9.-11.11.2012 in der Kreuzbergbaude/Grlitz. Das Thema: Umsetzung der Leitstze in konkretes Tun der Gemein-de. Dazu bereitet der Leitbildausschuss Aufgaben fr den GKR vor, die Aus-gangspunkt fr die Arbeit whrend der Rste sein werden.

    Viola Beyer-Kessling

    hier drei Mnner und neun Frauen mit. Die beiden Pfarrer, Regine Becker und Jrg Zabka, leiten Besuchswnsche von Personen an den Besuchsdienst weiter. Aber auch Gemeindemitglieder wen-den sich direkt an Christiane Furcht und unterbreiten Besuchsvorschlge. Zunchst nimmt Frau Furcht mit der zu besuchenden Person Kontakt auf, um deren Wnsche und Interessen in Erfahrung zu bringen. Dann schaut sie, wer aus dem Besuchskreis hierzu am besten passen knnte. Beim ersten Gesprch zwischen ehrenamtlichen Mitarbeiter und zu Besuchendem ist sie mglichst immer dabei, um zu sehen, dass beide auch gut harmonieren.Wer will, kann als Vorbereitung an

    einem Einfhrungskurs teilnehmen, der an zehn Abenden stattfi ndet und von den beiden Pfarrerinnen des Benjamin-Franklin-Krankenhauses durchgefhrt wird. Dabei geht es um Themen wie seelsorgerliche Gesprche oder wie gehe ich mit Tod, Trauer und Lebenskrisen um.Christiane Furcht ist seit ihrer Geburt

    bzw. ihrer Taufe Mitglied der Mat-thusgemeinde. Nach der Geburt ihrer Tochter fand sie wieder intensiveren

    Zugang zur Gemeinde. Spter sammel-te sie organisatorische Erfahrung als vielbeschftigte ehrenamtliche Eltern-vertreterin in Kindergarten, Schule und Konfi rmandengruppe.Als sie vor drei Jahren aufgrund einer

    Anzeige im Treffpunkt zum Besuchs-dienst kam, wurde sie wegen ihres Or-ganisationstalentes von Sabine Plmer, die den Besuchsdienst jahrelang erfolg-reich geleitet hat, als ihre Nachfolgerin eingearbeitet. Chirstiane Furcht ist voll erwerbsttig und arbeitet sich dabei gerade in ein ihr bisher vllig unbe-kanntes neues Ttigkeitsgebiet ein. Darber hinaus ist sie ehrenamtlich im Gemeindebeirat, bei den Kinder-bibeltagen und beim Adventsbasar der Gemeinde ttig.Besuchsdienst macht Spa, und man

    kann Menschen eine Freude machen. Wessen Interesse jetzt geweckt ist, fi ndet E-Mail-Adresse und Telefonnum-mer von Christiane Furcht, sowie den Termin fr das nchste Treffen, auf Sei-te 9 in dieser Ausgabe unter Besuchs-dienst. Auch liegt in der Ksterei ein Flyer ber den Besuchsdienst aus. ber neue Gesichter freut sich der Besuchs-dienstkreis immer. Peter Behrendt

  • 3Die Paulus-Br