Treffpunkt IDW 2012 Meinungsaustausch im IDW zu Regulierungs- und Fachfragen.

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Treffpunkt IDW 2012 Meinungsaustausch im IDW zu Regulierungs- und Fachfragen
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  • Treffpunkt IDW 2012Meinungsaustausch im IDW zu Regulierungs- und Fachfragen

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    bersichtA. RegulierungsfragenB. FachfragenB.1. PrfungB.2. RechnungslegungB.3. BetriebswirtschaftB.4. SteuerrechtC. Berufsrecht

  • Treffpunkt IDW 2012A. Regulierungsfragen

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    Zeitplan fr die EU-Vorschlge zur Abschlussprfung 30.11.2011Entwrfe der genderten Abschluss-prfer-Richtlinie und der PIE-Verordnung Diskussion im Rechtsausschuss des EP27.03.2012ffentliche AnhrungJuli 2012Vorstellung des Berichtsentwurfs Okt. 2012Meinungsaustausch ber die nderungsantrgeNov. 2012Abstimmung im Rechtsausschuss ber den BerichtBis Jan. 2013Beratung im EPParallele Beratung im Ministerrataktuell Meinungsbildung innerhalb der Bundesregierung (Ressortabstimmung)

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    Aktuelle EU-Regulierungsvorschlge im berblick Gesonderte Regulierung von PIE-Prfungen und sonstigen AbschlussprfungenSonderregeln fr PIE-Prfungenweitreichende Restriktionen fr die (gleichzeit.) Beratungexterne Rotation zustzlich zur internen Rotationkein verpflichtender Joint AuditDetailvorgaben fr Besttigungsvermerk und Einfhrung des PrfungsberichtsAllgemeine Regeln fr alle AbschlussprfungenAnwendung der ISA (mit Verhltnismigkeitsgrundsatz); limited review als Alternative fr kleine UnternehmenAusdehnung des zulssigen Eigentmerkreises von Prfungsgesellschaften

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    Studie zur externen Rotation (1)Studie zur externen Rotation von Prof. Khler, Uni Duisburg-Essen (WPg 2012, Heft 9) Datenbasis: freiwillige Prferwechsel der Jahre 2005 bis 2010bei kapitalmarktorientierten Unternehmen242 Prferwechsel

    Big4Non-Big4

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    Studie zur externen Rotation (2) Weitere Ergebnisse:die Wahrscheinlichkeit eines Mandatsverlusts fr Non-Big4 nimmt mit der Gre des Mandats zuExtrapolation der Daten (ber 5 Jahre) zeigt, dass Non-Big4 bei einer Pflichtrotation1/3 des Honorarvolumens und 1/5 der Mandate verlierenVerlierer eines (verpflichtenden) Prferwechsels sind Non-Big4Pflichtrotation steigert Marktkonzentration

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    Konstruktive Haltung des IDW (1)Aussage des Abschlussprfers zur wirtschaftlichen Lage im Besttigungsvermerk ber Prfung LageberichtVerhltnismige ISA-Anwendung bei allen AbschlussprfungenErhhte Bedeutung der Prfung von GeschftsrisikenBetonung der kritischen GrundhaltungVerbesserte Kommunikation des AbschlussprfersPrfungsbericht auf europischer Ebeneerweiterter Besttigungsvermerkintensivierte Kommunikation Abschlussprfer/Aufsichtsrat/Prfungsausschussintensivierter Dialog Abschlussprfer/Aufsichtsstellen

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    Konstruktive Haltung des IDW (2)Konkretisierung der Unabhngigkeitsanforderungen auf EU-Ebene nach Vorbild HGB und Genehmigungsvorbehalt fr NichtprfungsleistungenFortentwicklung der Berufsaufsicht

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    4. und 7. EU-Richtlinie (1)Kommission, Okt. 2011:Vorschlag zur berarbeitung und ZusammenfassungRichtlinie 78/660/EWG (Bilanzrichtlinie) und Richtlinie 83/349/EWG (Konzernbilanzrichtlinie)Ziele: Erleichterungen fr kleine Unternehmenverbesserte Vergleichbarkeit der Abschlsse in EuropaProbleme: weiterhin: zahlreiche Wahlrechte keine Vergleichbarkeit Gefahr, dass Richtlinie im Verlauf der weiteren Diskussionen an IFRS for SMEs angenhert werden knnte

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    4. und 7. EU-Richtlinie (2)Vorschlag des IDW: Mitgliedstaatenwahlrecht (gem. IAS-Verordnung)IFRS / IFRS for SMEsBilanzrichtlinie(n)Ergnzung der IAS-Verord-nung: MS-Wahlrecht zur Anwendung des IFRS for SMEs im JARichtlinie selbst wrde nicht beeinflusst Mglichkeit fr Deutsch-land: Keine Ausbung des Wahlrechts Schaffung eines eigenstn-digen, prinzipienorientierten europischen Bilanzrechts nach dem Vorbild des BilMoG Entschlackung um IFRS- induzierte und weitere Wahlrechte Prfung des Lageberichts

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    Warnfunktion des Abschlussprfersin der Staatsschuldenkrise (1)Schuldenkrise GIIPS-Staaten (z.B. Griechenland)04/2010: Griechenland beantragt Finanzhilfen10/2011: EU-Gipfel zur privaten Glubigerbeteiligung03/2012: Umtausch griechischer Staatsanleihen

    Thema nicht nur von fachlicher, sondern auch von politischer Bedeutung fr BerufsstandStaatsschuldenkrise als SchlagzeilenthemaLeistungsfhigkeit/Sinn der Abschlussprfung wird hinterfragt (EU-Kommission, Treasury Committee des britischen Unterhauses)Bilanzierungskonsequenzen bei privaten Glubigern

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    Warnfunktion des Abschlussprfers in der Staatsschuldenkrise (2)IDW diskutiert Zweifelsfragen der Bilanzierung von Staatsanleihen der GIIPS-StaatenBilanzierung nach HGB/IFRS (insb. Umfang auerplanmiger Abschreibungen, Wertaufhellung)Anhangangaben und Lageberichterstattung

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    Warnfunktion des Abschlussprfers in der Staatsschuldenkrise (3)Begleitung des Prozesses durch das IDWseit Frhjahr 2010: erhhte Aufmerksamkeit und regelmige Verfolgung der Thematikenger Kontakt mit BaFin / Dt. Bundesbank / DPRAustausch mit Blick auf die jeweiligen Abschluss-stichtage in den IDW-Gremien (insbes. BFA/VFA)Verffentlichung von Hinweisen (vgl. FN 1/2011, IDW Aktuell 20.07./29.07.2011 und 08.02.2012)IDW Homepage: Einrichtung der Rubrik IDW zur Finanz- und StaatsschuldenkrisePresse-Workshops (20.06./11.11.2011 und 23.01.2012)

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    PrfungshonorareEntwicklung der Honorare im Bereich gesetzlicher AbschlussprfungenDiskussion ber HonorarordnungZiel: Vermeidung weiteren PreisverfallsGewhrleistung der PrfungsqualittIDW VorschlagNachteile einer Honorarordnung vermeidenLsungsansatz: Identifizierung der Einflussgren auf HonorarhheBenchmarks fr Honorarkalkulation und fr berprfung der Angemessenheit von HonorarenArbeitskreis des HFA

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    Weitere berufspolitische ThemenWP 2025Positionspapier zur Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und AbschlussprferBest Practice-Paper mit Grundstzen fr eine sachgerechte ZusammenarbeitErfahrungsaustausch mit der DPRzwei Veranstaltungen im Mrz 2012 im IDWPrfer i.S.v. 319a HGB mit Ausnahme der Big4Erfahrungsbericht der DPRAnregungen zur Verbesserung der Einbeziehung der WP in das Enforcementjhrliche Fortsetzung geplant

  • Treffpunkt IDW 2012B. Fachfragen B.1. Prfung

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    Skalierte/verhltnismige Prfung HintergrundEU-Regulierungs-vorschlge zur Anwendung der ISAIDW befrwortet ISA-Anwendung in EU, ansonsten Gefahr

    der Marktkonzentration politisch beeinflusster EU-StandardsBedingung:Verhltnismige Anwendung (Skalierbarkeit)

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    Politische Initiative zur Skalierbarkeit (1)IDW seit 2009 in Reaktion auf Risiko eines falschen Verstndnisses der ISA:Gesprche mit EU-Kommission, Aufsichtsstellen, Normenkontrollrat, Stoiber-Kommission und IAASBZiel: einheitliches Verstndnis und Rechtssicherheit, dass ISAkeine lckenlos abzuarbeitende Checklisten sind,prinzipienbasierte Standards darstellen,Raum fr prferisches Ermessen bieten und damitnach den individuellen Umstnden flexibel angewendet werden knnen

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    Politische Initiative zur Skalierbarkeit (2)Bisherige Ergebnisse:Klarstellung des IAASB zur Skalierbarkeit der ISAVerhltnismigkeitsgedanke der EU-Kommission in Grnbuch und aktuellen Regulierungsvorschlgen aufgegriffenWPK-Hinweis zur Skalierbarkeit und nderung der BS WP/vBP

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    Bedeutung der SkalierbarkeitSkalierbarkeit bedeutet nicht Prfung nach gesondertem Regelwerk oder weniger anspruchsvollen Grundstzensachliche Rechtfertigung fr unterschiedliche Urteilsqualitt?Marktakzeptanz eines second best-Ansatzes?Lsung der Skalierbarkeitsfrage innerhalb des gegebenen Regelwerks (ISA / IDW PS) zu suchenbetrifft primr Umsetzung der Standards in die Praxisrisikoorientierter Prfungsansatz und Skalierbarkeit als SynonymeSkalierbarkeit begnstigt Effizienz und Qualitt der Prfungstrikt planvolles und risikoorientiertes Vorgehennicht standardisiert von links oben nach rechts unten

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    Implementierungsuntersttzung durch das IDW (1)Auswirkungen auf die FacharbeitStandardsetting: weniger bzw. anderspraktische Umsetzungsfragen: verstrktBeispiele fr ImplementierungsuntersttzungQS-Praxishandbuchinsbes. MeilensteinkonzeptTransfer risikoorientierte Prfung gem. Standards in WorkflowImplementierungshilfenFAQs zu ausgewhlten PrfungsfragenFallstudie zur Prfungsdokumentation bei kleinen Unternehmen (Mai 2012)WPg-Aufsatzreihe

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    Implementierungsuntersttzung durch das IDW (2)Zusammenarbeit mit Softwareanbietern (1)ZieleEinklang mit Standards und zugleich Beachtung von WirtschaftlichkeitserfordernissenAugenmerk auf KMU-Prfungenschlanke Lsung mit breitem Raum fr prferische ErmessensentscheidungenSkalierung nicht top down, sondern bottom up

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    Implementierungsuntersttzung durch das IDW (3)Zusammenarbeit mit Softwareanbietern (2)AufgabenverteilungSoftwareanbieter: IT-Entwicklungs-Knowhow (Produktverantwortung)IDW: Fachexpertise zu Standardanforderungen / Methodologie / prferischem Vorgehen (Zulieferer)Lizenzierung Inhalte QS-HandbuchBereitstellung fachliches PflichtenheftCoaching zur Abbildung des Workflow und der in Einzelschritten mageblichen Anforderungen der Standards

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    Implementierungsuntersttzung durch das IDW (4)Zusammenarbeit mit Softwareanbietern (3)Kooperation angelaufen mit DATEVkeine Exklusivitt: Impulse/Untersttzung auch fr andere AnbieterZiel: Bereitstellung praxistauglicher Softwarelsungen mglichst fr den gesamten Berufsstand

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    Bedeutung der ITZunehmende Bedeutung und rasante Entwicklung der Informationstechnologie in Wirtschaft und GesellschaftChancen: Standardisierung, Automatisierung, EffizienzgewinneRisiken: Abhngigkeiten, Sicherheitsprobleme, DatenverlusteIT beim MandantenIT-basierte Rechnungslegungsprozessekomplexer werdender Prfungsgegenstandintegrierte kaufmnnische Anwendungssysteme fr Geschftsprozesse (auch bei KMU)

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    Herausforderungen fr WPDigitale Welt ist Lebenswirklichkeit auch fr WP (z. B. ELSTER, EHUG, E-Bilanz etc.)Bedeutung des Prfungsfelds IT bei der Abschlussprfung steigtGestiegene Anforderungen an Einsatz von IT und IT-Sicherheit in der WP-Praxis Aufbau von Wissen ber die IT

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    IDW IT- Mittelstandsinitiative:Die 3 Sulen der MittelstandsinitiativeAus- und FortbildungPlattformen und ForenProdukte und DienstleistungenIT beim MandantenIT in der WP-KanzleiIT und WPIT und WP

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    1. Sule: Aus- und FortbildungErweiterung Kursangebot IDW AkademieBasiskurs mit den Schwerpunkten Prfung von IT und Geschftsprozes-sen sowie Einsatz digitaler Daten-analysen

    Aus- und FortbildungSicherer IT-Einsatz beim WPintern: Kanzlei-organisationextern: Nutzung in der Prfung und BeratungErweiterungskurs zu Spezialthemen, wieprojektbegleitende PrfungenPrfung bei OutsourcingE-CommerceERP-Systemeetc.

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    2. Sule: Plattformen und ForenErweitertes Angebot des IDWKonsultation beim IDWPlattformen und ForenMultiplikatoren-projekt IT-Sicherheit / DsiNForum IT-Systemprfung

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    3. Sule: Produkte + DienstleistungenUntersttzung bei der UmsetzungPrfungs-softwareProdukte und DienstleistungenLeitfden und Umsetzungs-hilfen

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    Aktuelle Prfungsthemen in BearbeitungFortentwicklung der Berichterstattung des Abschlussprfersaktuelle internationale DiskussionEU-KommissionIAASBPCAOBaktuelle nationale Diskussionberarbeitung des IDW PS 400 (Transformation von ISA 700)Projekt zur Fortentwicklung des Prfungsberichts (IDW PS 450)

  • Treffpunkt IDW 2012B. Fachfragen B.2. Rechnungslegung

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    Bilanzierung latenter Steuernbei Personenhandelsgesellschaften (1)nderung der Konzeption der handelsrechtlichen Bilanzierung latenter Steuern durch BilMoGVielzahl der Anwendungsprobleme der 274, 306 HGB wird in DRS 18 adressiertdaher keine Verabschiedung des IDW ERS HFA 27Hinweise bzgl. PersHG (nicht in DRS 18 enthalten)nicht kleine PersHG i.S.d. 264a HGB sowie freiwillige Anwender des 274 HGB: IDW RS HFA 7, Tz. 18-22nicht haftungsbeschrnkte PersHG und kleine PersHG i.S.d. 264a HGB: IDW RS HFA 7, Tz. 26-28Gesellschafter von PersHG: IDW RS HFA 18, Tz. 42-48

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    Bilanzierung latenter Steuernbei Personenhandelsgesellschaften (2)Passive latente Steuern auerhalb des 274 HGBPflicht zur Dotierung einer Rckstellung fr passive latente Steuern, wenn Voraussetzungen fr Verbindlichkeitsrckstellung ( 249 I 1 HGB) erflltDifferenz HB / StBAbbau in absehbarer Zeitknftige Steuer(mehr)belastungkeine Bercksichtigung quasi-permanenter (passiver) Differenzen (kein Schuldcharakter)rckstellungsmindernd: aufrechenbare aktive Latenzen und Vorteile aus steuerlichen VerlustvortrgenNicht-Abzinsung nicht zu beanstandenSteuerstundung

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    Rckstellungsbewertung (1)nderung der Vorgaben an die Bewertung von Rckstellungen durch BilMoGBewertung mit dem nach vernnftiger kaufmnnischer Beurteilung notwendigen Erfllungsbetraggrundstzliche Pflicht zur Abzinsung mit einem durchschnittlichen MarktzinssatzZweifelsfragen bei der Anwendung der neuen Vorgaben: IDW ERS HFA 34 u.a.Ermittlung der Restlaufzeit (z.B. im Falle von zeitraum-bezogenen ungewissen Verpflichtungen)Ermittlung des Abzinsungszinssatzes (z.B. bei nichtganzjhrigen Restlaufzeiten oder Fremdwhrungsverpflichtungen)

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    Rckstellungsbewertung (2)Zusammenwirken von Restlaufzeit und Abzinsungszinssatzbercksichtigungspflichtige und nicht bercksichtigungsfhige Preis- und KostennderungenBewertung ungewisser Sach- und Dienstleistungsverpflichtungen (zu Vollkosten)Abzinsung verzinslicher ungewisser GeldleistungsverpflichtungenSachverhalte, die einer ungewissen Verpflichtung kompensierend gegenberstehen (Netto- vs. Bruttobilanzierung)Verteilungsrckstellungen: Barwert- und Gleichvertei-lungsverfahren als Ansammlungsalternativen

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    Aktuelle Rechnungslegungsthemen in BearbeitungPassivierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeit-vereinbarungen angesichts genderter Rahmen-bedingungen (Aktualisierung von IDW RS HFA 3)Fortfhrungsprognose nach 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB in der UnternehmenskriseAbkehr von der beschaffungsmarktorientierten VorratsbewertungEinzelfragen zur Anwendung von IFRS 10 (Konsolidierung) und IFRS 13 (Ermittlung von Fair Values)Rechnungslegung von Stiftungen (Aktualisierung von IDW RS HFA 5)

  • Treffpunkt IDW 2012B. Fachfragen B.3. Betriebswirtschaft

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    Bewertung von KMU (1)Fragen und Antworten zu IDW S 1 i.d.F. 2008, insb. fr die Bewertung von KMU:Zusammenstellung soll knftig um weitere Anwendungsfragen ergnzt werdenjeweils aktuelle Fassung ist auf Homepage des IDW im Mitgliederbereich verfgbar (Rubrik Aus der Facharbeit) konkretisieren Besonderheiten, die v.a. bei der Bewertung von KMU auftreten knnenkeine zustzlichen Anforderungen an die Anwendung des IDW S 1

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    Bewertung von KMU (2)Prognose der finanziellen berschssePersonenbezug (Eigentum, Leitung, Haftung bei KMU hufig in einer Hand; Ertragskraft ist in besonderem Mae vom Eigentmer abhngig)Abgrenzung der bertragbaren Ertragskraft Ermittlung des angemessenen Unternehmerlohns Bercksichtigung persnlicher Ertragsteuern

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    Bewertung von KMU (3)KapitalisierungszinssatzAnwendbarkeit des Capital Asset Pricing Model (CAPM)mangelnde Diversifikation bei KMU und fehlende Handelbarkeit der Anteile sind fr den objektivierten Unternehmenswert nicht relevantkeine Besonderheiten fr Basiszinssatz und Marktrisikoprmiein Ermangelung eigener Betafaktoren Rckgriff auf Peer Group ggf. knnen gutachterliche Anpassungen des unternehmensspezifischen Risikozuschlags erforderlich sein

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    Bewertung von KMU (4)Anwendbarkeit vereinfachter Preisfindungsverfahren Plausibilisierung des ermittelten Ertragswertsstark personenbezogene Unternehmen (z.B. freiberufliche Praxen)sehr niedriger oder negativer Ertragswert nach Abzug des UnternehmerlohnsRelevanz des LiquidationswertsAnwendung von (Umsatz-)Multiplikatoren zur Ermittlung des Marktwerts des KundenstammsWeitere EinzelfragenBesonderheiten bei der Annahme eines Bewertungsauftrags ber die Bewertung von KMUDokumentation und Berichterstattung

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    Aktuelle Themen in BearbeitungNeue berlegungen zum Kapitalisierungszinssatz bei der UnternehmensbewertungFrage, ob es angesichts der Vernderungen am Kapitalmarkt angemessen ist, weiterhin unverndert mit historischen Marktrisikoprmien zu arbeitenMeinungsaustausch mit Hochschullehrern im April 2012 Fachveranstaltung des FAUB zu aktuellen Fragen zur Unternehmensbewertung fr 2012 geplantEntwurf eines Standards zur ImmobilienbewertungIDW Handbuch fr das Management kleiner und mittelgroer WP-Praxenachtbndiges Handbucherster Band im Mrz 2012 erschienen

  • Treffpunkt IDW 2012B. Fachfragen B.4. Steuerrecht

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    Gruppenbesteuerung anstelle der Organschaft (1)HintergrundGrnbuch der Deutsch-Franzsischen Zusammenarbeit ber Konvergenzpunkte bei der UnternehmensbesteuerungZwlf-Punkte-Plan zur weiteren Modernisierung und Vereinfachung des Unternehmenssteuerrechts, insbesondereGruppenbesteuerung statt OrganschaftAbschaffung des EAVErhhung der MindestbeteiligungsquoteIFSt-Modell oder GruppenbeitragsmodellWirksamkeit ab 2016

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    Gruppenbesteuerung anstelle der Organschaft (2)Gruppenbesteuerungsmodelle

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    Gruppenbesteuerung anstelle der Organschaft (3)IFSt-Modell

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    Gruppenbesteuerung anstelle der Organschaft (4)Vorschlge des IDW Verzicht auf den EAV als steuerliche Voraussetzung fr eine Organschaftkeine Verlustverrechnungsbeschrnkungsofern am EAV als steuerliche Voraussetzung fr eine Organschaft festgehalten wird, Lsung der praktischen Probleme:Vermeidung des sog. Fallbeileffekts innerhalb der fnfjhrigen Mindestlaufzeit

  • Treffpunkt IDWC. Berufsrecht

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    Gesetzentwurf zur Einfhrung einer Partnerschaftsgesellschaft mbBBisherige Regelung Haftung der Partnerschaft fr Verbindlichkeiten der Partnerschaftsgesellschaftgesamtschuldnerische Haftung der PartnerHaftungskonzentration fr berufliche Fehler auf den Partner, der mit der Bearbeitung eines Auftrags befasst warVorgesehene Regelung ausschlieliche Haftung der Partnerschaft fr Verbind-lichkeiten aus Schden wegen fehlerhafter BerufsausbungVoraussetzungen:durch Gesetz begrndete BerufshaftpflichtversicherungNamenszusatz (mit beschrnkter Berufshaftung; mbB)

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    SonderuntersuchungenEntwurf zur nderung der WPO im Hinblick auf den Gesetzentwurf zur Einfhrung einer PartG mbBanlassunabhngige SonderuntersuchungenBerufspflichten, die bei gesetzlich vorgeschriebenen Abschlussprfungen von 319a HGB-Unternehmen einzuhalten sindgrundstzlich keine Einbeziehung anderer Prfungsmandatevorgesehene Ergnzung in 62b Abs. 1 WPO: Durchfhrung einer Sonderuntersuchung im Zusammenhang mit einer Anfrage gem 57 Abs. 9 Satz 5 WPO Einbeziehung anderer Prfungen bei den in 57 Abs. 9 Satz 5 Nr. 1 WPO genannten Unternehmen in die Sonderuntersuchungen gem Satz 1

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    UnbefangenheitAusschluss von BeratungsleistungenBeratung und Prfung sind grundstzlich vereinbar (Grenze: Selbstprfungsverbot, 319-319b HGB)Mitwirkung bei der Buchfhrung oder Aufstellung des Jahresabschlussesnicht nur bernahme der gesamten Buchhaltung, auch ins Gewicht fallende Teilleistungen ggf. schdlich

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    Vorzeitige AuftragsbeendigungNachtrgliche Feststellung, dass keine Prfungspflicht besteht Wegfall der GeschftsgrundlageKndigung (nur) durch den APr. und nur aus wichtigem GrundPflicht zur unverzglichen und schriftlich begrndeten Unterrichtung der WPK durch gesetzliche Vertreter des Unternehmens und APr.Darlegung des Sachverhalts, aus dem sich Grund fr die Kndigung ergibtAufgabe der WPK: Prfung des zur Rechtfertigung der Kndigung dargelegten Sachverhalts auf Plausibilitt

    Wesentliche Ergebnisse:- Im Beobachtungszeitraum gab es 49 Prferwechsel von den Big4 zu den Non-Big4 und 62 Prferwechsel von den Non Big 4 zu den Big 4.- bzgl. des Honorarvolumens haben die Non Big 4 im Saldo rund 18 Mio Honorar verloren, das entspricht 47% der in dieser Studie untersuchten Prfungshonorare der Non-Big-4-Gesellschaften fr das Jahr 2005

    Wesentliche Ergebnisse:- Im Beobachtungszeitraum gab es 49 Prferwechsel von den Big4 zu den Non-Big4 und 62 Prferwechsel von den Non Big 4 zu den Big 4.- Vor allem groe Unternehmen wechselten zu den Big 4- bzgl. des Honorarvolumens haben die Non Big 4 im Saldo rund 18 Mio Honorar verloren, das entspricht 47% der in dieser Studie untersuchten Prfungshonorare der Non-Big-4-Gesellschaften fr das Jahr 2005

    Y-Modell: Ziel des IDW => nderung der Bilanzrichtlinie nach Vorbild des BilMoGProblem: Dies fnde fr sich genommen keine internationale AkzeptanzLsung: Um Mglichkeit der politischen Durchsetzbarkeit zu steigern, sollte den Lndern, die eine IFRS for SMEs Bilanzierung im Einzelabschluss wnschen die Mglichkeit dazu in der IAS-Verordnung gegeben werden. Damit wre Freiraum geschaffen, die Bilanzrichtlinie entsprechend zu ndern. Fr D daher klare Empfehlung: Umsetzung der Bilanzrichtline in nationales Recht statt Ausbung des MS-Wahlrecht zur IFRS-Anwendung.

    Insgesamt: Steigerung der Vergleichbarkeit: Europische Lnder wrde entweder nach IFRS/IFRS for SMEs oder nach der neugefassten Bilanzrichtlinie bilanzieren. Rechnungslegungssysteme, die zwischen IFRS und dem durch das Vorsichtsprinzip geprgten kontinentaleuropischen Bilanzsystem liegen, wrde es dann nicht mehr geben.Vorstellung der Initiative whrend der Arbeitstagung Baden-Baden 2012 Mitgliederbefragung ergab 93% Zustimmung7 Landesgruppenveranstaltungen Wirtschaftsprfer und IT-Sicherheitbisher 3 Veranstaltungen (Berlin, Stuttgart, Hannover) mit jeweils ca. 180 TeilnehmernMultiplikatorenprojektZusammenarbeit mit DsiN, dem Bundesministerium fr Wirtschaft und Technologie und BITKOM

    Anwendungsflle von ISA 805 kann z.B. die Besttigung der wirtschaftlichen Leistungsfhigkeit im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms seinDarber hinaus berarbeitung des IDW EPS 302 n.F., der dem HFA zur Abstimmung bis zum 30.4.2012 vorliegt (daher keine Darstellung auf der Folie)Am 06.02.2012 wurde das Grnbuch der Deutsch-Franzsischen Zusammenarbeit ber Konvergenzpunkte bei der Unternehmensbesteuerung verffentlicht. Darin heit es, dass Deutschland im Rahmen der Organschaft in Erwgung zieht, den Ergebnisabfhrungsvertrag abzuschaffen und im Gegenzug die Mindestbeteiligungsquote zu erhhen.Aus dem Zwlf-Punkte-Plan zur weiteren Modernisierung und Vereinfachung des Unternehmenssteuerrechts geht weiterhin hervor, dass eine moderne Gruppenbesteuerung anstelle der bisherigen Organschaft eingefhrt werden soll, wobei verschiedene Modelle zur Diskussion stehen.Hinweis: Whrend die nderungen bei der Organschaft erst ab 2016 in Kraft treten, sollen die brigen elf Punkte, die z.T. Gegenfinanzierungscharakter haben, mit sofortiger Wirkung gelten. Diese Ungleichbehandlung wird als nicht wnschenswert erachtet.

    EinheitsmodellAbschaffung des EAVMindestbeteiligung 75%(inlndische) Verlustverrechnung vollstndigidealtypisch, entspricht dem Gedanken der wirtschaftlichen Einheitnicht umsetzbar

    IFSt-Modell (siehe nchste Folie!)Abschaffung EAVMindestbeteiligung 75%(inlndische) Verlustverrechnung ggf. beschrnkt auf wirtschaftliches Engagementinsbesondere die eingeschrnkte Verlustverrechnung ist problematisch

    GruppenbeitragsmodellAbschaffung des EAVMindestbeteiligung 75%(inlndische) Verlustverrechnung beschrnkt:Verrechnung empfangener Gruppenbeitrge mit laufendem VerlustVerrechnung von Gruppen-/Vorgruppenverlusten jedes Mitglieds ausschlielich mit eigenen Gewinnengesellschaftsrechtlich sind Gruppenbeitrge schwer zu regelnsehr komplexes System

    Abschaffung des EAV als steuerliche Voraussetzung fr eine OrganschaftAnhebung der Mindestbeteiligungsquote auf 75%(inlndische) Verlustverrechnung gem. These Nr. 6 des IFSt-Vorschlags: Ausgehend von der wirtschaftlichen Einheit des Konzerns kann es, insbesondere wenn zugleich die Anforderungen an die Beteiligungsquote angehoben werden (dazu These Nr. 7), bei einer unbegrenzten sofortigen Zurechnung des Verlusts der Gruppengesellschaft zum Gruppentrger bleiben. Sollte es indessen entgegen der hier prferierten Lsung als erforderlich angesehen werden, dem Gedanken der Verlusttragung strker Rechnung zu tragen, kann dies durch eine Begrenzung der Verlustzurechnung auf den Betrag des Investments des Gruppentrgers erreicht werden. Dieser drckt sich im steuerlichen Beteiligungsbuchwert einschlielich nachlaufender Einlagen aus. Will man die durch den Investmentgedanken begrndete und mit einigen technischen Schwierigkeiten verbundene betragsmige Begrenzung der Verlustzurechnung vermeiden, kann ergnzend eine weitergehende zivilrechtlich begrndete Haftung des Gruppentrgers fr Verluste bzw. Verbindlichkeiten des Gruppenmitglieds als Grundlage fr eine unbeschrnkte Verlustzurechnung herangezogen werden. Die weitergehende Haftung kann z.B. durch aktienrechtliche Eingliederung oder durch harte Patronatserklrungen herbeigefhrt werden. Gleichsam im Sinne einer bergangsregelung knnte insoweit auch der Abschluss eines Gewinnabfhrungs- oder Beherrschungsvertrags als ausreichend angesehen werden. Dies wrde insbesondere den Bedrfnissen der Unternehmen Rechnung tragen, in der Vergangenheit abgeschlossene Gewinnabfhrungsvertrge nach Umstellung auf das neue Recht weiterlaufen zu lassen. Hingewiesen sei, dass jede Begrenzung der Verlustzurechnung sei es betragsmig durch die Hhe des Investments, sei es durch die Forderung zustzlicher zivilrechtlicher Verlustbernahmevereinbarungen unweigerlich die Komplexitt der Gruppenbesteuerung erhht und die Chancen einer Entkoppelung vom Gesellschaftsrecht reduziert.Erleichterung der Problematik der Mehr-/Minderabfhrungen durch Einfhrung des Drei-Konten-Modells: Ergebniszurechnung fhrt zu Erhhung/Verringerung der Gruppentrger- bzw. GruppengesellschaftskontoVorschlag 1 Favorisiert: IFSt-ModellVerzicht auf den EAV als steuerrechtliche Voraussetzung fr eine OrganschaftDie Mindestbeteiligungsquote wird auf 75% angehoben. Eine Erhhung darber hinaus wird als nicht erforderlich angesehen, da sie zur Begrndung einer wirtschaftlichen Einheit nicht ntig ist. Das IDW strebt ausdrcklich an, trotz einer mglichen Beteiligungsquote von unter 100% die Verlustverrechnungsmglichkeiten nicht zu beschrnken. Eine Beschrnkung auf das wirtschaftliche Engagement (Beteiligungsbuchwert zzgl. Einlagen) ist ungerechtfertigt, wenn im Konzern eine Muttergesellschaft voll fr die Verbindlichkeiten einer Tochtergesellschaft haftet. Besteht also bereits ein EAV oder eine Patronatserklrung, wonach eine solche Haftung gegeben ist, pldiert das IDW fr eine unbegrenzte Verlustverrechnung. Besteht keine Haftung, kann hingegen die Verlustverrechnung auf das wirtschaftliche Engagement beschrnkt werden. Eine derartige Zweiteilung innerhalb des Zurechnungskonzepts ohne EAV halten die Mitglieder zwar fr richtig, jedoch zu kompliziert, und bestrken daher ihre Forderung nach einer unbeschrnkten Verlustverrechnung. Obwohl der EAV keine steuerrechtliche Voraussetzung fr die wirksame Begrndung einer Organschaft mehr sein soll, ist gesellschaftsrechtlich der Abschluss eines EAV insbesondere aus Sicht von Minderheitsgesellschaftern ratsam. Vorschlag 2 Alternativ: Modifikation der bisherigen OrganschaftBeibehaltung EAV als steuerrechtliche Voraussetzung fr eine OrganschaftPragmatische Lsung: Der bisherige Fallbeileffekt, wonach bei einem Versto gegen die tatschliche Durchfhrung des EAV innerhalb der fnfjhrigen Mindestlaufzeit, die Organschaft rckwirkend vollstndig entfllt, soll damit beseitigt werden.Bei formalen Fehlern im EAV oder materiellen Fehlern bei der Durchfhrung des EAV soll eine Korrekturmglichkeit fr die Vergangenheit sowie mit Wirkung fr die Zukunft gegeben sein. Somit kme es zu einer rckwirkenden Korrektur und ggf. Besteuerung einschlielich Verzinsung. BGH v. 18.07.2011: Rechtsanwaltsgesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG nicht zulssig