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  • Universität Erfurt Max - Weber - Kolleg

    Max - Weber - Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien

    Handlung, Ordnung und Kultur.

    Studien zur verstehenden Soziologie

    Ökonomie als Handlungstheorie:

    Evolutorische Ökonomik, verstehende Soziologie und

    Überlegungen zu einer neuen Unternehmensethik

    Die Kizilbas-Tradition.

    Genese, Entwicklung und Neukonzeptualisierung

    der alvetischen Religion

    Die Rezeption des II. Vatikanums durch die Katholische Kirche in der DDR und

    Transformationsprozesse im ostdeutschen Katholizismus (1960 - 1989)

    Leben und Wirken von Sayyid Abû l-Hasan ´Alî al-Hasanî an-Nadwî (1913 - 1999) als

    Beispiel für religiös-politische Netzwerke in Südasien

    Soziale Ausgrenzung im Medium der Predigt?

    Die spätmittelalterlichen Bettelorden und die Juden: Theologische Grundlagen,

    gesellschaftliche Bedingungen und politische Wirkungen des mendikantischen

    Antijudaismus

    Ehrenamt und Arbeit

    Kollektive Identitäten in der Kaiserswerther Diakonie!?

    Zur Konstruktion und Rekonstruktion der Identit äten Kaiserswerther Diakonissen im 19.

    Jahrhundert

    Die Stabilität wirtschaftlicher Ordnungen. Eine Auseinandersetzung mit James M.

    Buchanans Konstitutioneller Politischen Ökonomie

    Die Beziehung zwischen Religion und Wirtschaft am Beispiel der

    Transformationsgesellschaft Chinas

    Die Bischöfe, Weihbischöfe und Generalvikare der deutschsprachigen Länder

    Pastorales Forum "Aufbruch". Ein osteuropäisches Forschungsprojekt über die

    gesellschaftliche Positionierung der christlichen Kirchen vor und nach dem Kommunismus

    Eine sozialtheoretische Fundierung von Marktprozessen

    "Dame Britannia and Uncle Sam" - Eine vergleichende Strukturanalyse von Auto- und

    Heterostereotypen in der britischen und amerikanischen Bildsatire

    Die Reform der Alterssicherungssysteme in Mittel - und Osteuropa im Spannungsfeld

    zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik

    Heinrich Rickerts Konzept der Einheit der Mannigfaltigkeit und seine Bedeutung f ür das

    Werk Max Webers

    The 'Conservative Revolutionaries': The Protestant and Catholic Churches in East

    Germany After Radical Political Change

  • Max Weber und das Problem des historischen Relativismus in den Kulturwissenschaften

    Die Sozialität der Sprache. Ein Vergleich der Handlungs- und Sprachtheorien von Donald

    Davidson und Jürgen Habermas

    Motivation und Leistung in sozialen Situationen

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    Projektleitung: Dr. Bettina Hollstein

    Projekttitel: Arbeit und Ehrenamt

    Kurzbeschreibung des Projektes:

    Untersuchung des ökonomischen Arbeitsbegriffs und der Beziehung zum Ehrenamt sowie der Bedeutung der institutionellen Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Ehrenamts und des bürgerschaftlichen Engagements und die Bedeutung für die Zivilgesellschaft

    Berichte/ Publikationen:

    Hollstein, Bettina (2000). Flexibilisierung, Identifikation und Identität aus lebensweltlicher Perspektive; Korreferat zum Beitrag von Thies Boysen in: Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 1. Jg., Heft 1, 2000, S. 101 - 103 Hollstein, Bettina (2001). Wie kommt Moral in die Ökonomie? Wirtschaftsethik aus weiblicher Perspektive, in: Evangelische Aspekte, 11. Jg., Heft 4, 2001, S. 36 - 40

    Fakultät: Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien

    Fach: Wirtschaftswissenschaften

    Professur:

    Projektmitarbeiter/ -innen:

    Kooperationspartner:

    Projektbeginn/ -ende:

    1998 - 2003

    Projekttyp: Habilitation

    Titel des Oberprogramms:

    Handlungstheoretische Grundlagen der Kultur- und Sozialwissenschaften und ihre Beziehung zu normativen, insbesondere ethischen Fragen

    Förderinstitutionen:

    Projektstellen:

    Personalmittel:

    Sachmittel:

    Fördersumme:

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    Projektleitung: Professor Dr. Wolfgang Schluchter

    Projekttitel: Handlung, Ordnung und Kultur. Studien zur verstehenden Soziologie

    Kurzbeschreibung des Projektes:

    Die Grundlagendiskussion in der Soziologie ist durch zwei Gegensätze mitbestimmt: durch den Gegensatz zwischen Systemtheorie und Handlungstheorie einerseits und, innerhalb der Handlungstheorie, durch den Gegensatz zwischen ihrer bewusstseins- und sprachphilosophischen Fundierung andererseits. Während es beim ersten Gegensatz um die Frage geht, welche Grundbegriffe man braucht, um einen gehaltvollen Subjektbegriff entwickeln und Lebensdeutungen sowie Lebensführungen analysieren zu können, geht es beim zweiten Gegensatz um die Frage, ob solche auf das Subjekt bezogenen Grundbegriffe in seiner Bewusstseinsfähigkeit oder in seiner Sprachfähigkeit fundiert sein müssen. Es steht dabei daher auch zur Debatte, welche Bedeutung dem sogenannten "linguistic turn", der sprachphilosophischen Wende in der Philosophie, für die Grundlagendiskussion in der Soziologie zuzumessen ist. Die derzeit raffinierteste Version einer soziologischen Systemtheorie ist die von Niklas Luhmann nach seiner autopoietischen Wende. Das Projekt nimmt von einer Kritik daran seinen Ausgangspunkt. Es wird gezeigt, dass die von Luhmann vorgeschlagene Reformulierung aller soziologischen Grundbegriffe, der Gesellschaftstheorie, wie er selbst sagt ("Die Gesellschaft der Gesellschaft"), alle für eine Subjekttheorie zentralen Unterscheidungen zum Verschwinden bringt, einschließlich der methodischen Unterscheidung zwischen Beobachten und Verstehen. Der Ansatz ist für die Grundlegung einer verstehenden Soziologie untauglich. Dies gilt nicht für die Theorie des kommunikativen Handelns, wie sie von Jürgen Habermas entwickelt wurde. Doch zieht dieser aus dem "linguistic turn" einen zu weitgehenden Schluss. Durch den Versuch, Bewusstsein in Sprache zu fundieren, die transzendentalphilosophische Fragestellung in eine transzendentalpragmatische zu überführen, wird dem Begriff des kommunikativen Handelns ein grundbegriffliches Monopol eingeräumt, das ihm nicht zukommt. Dies hat negative Folgen für die Ausdifferenzierung von Handlungsorientierungen sowie für die Verbindung von Handlungsorientierungen und Handlungskoordinationen. Diese negativen Folgen zeigen sich unter anderem daran, dass die Theorie des kommunikativen Handelns sich gegenüber der systemtheoretischen Verführung nicht immun zeigt: Diese wird als Bereichstheorie integriert, was zu grundbegrifflichen Misch-, man kann auch sagen: Missbildungen führt. Durch den Rückgang auf Max Weber soll der von der Systemtheorie und von der Theorie des kommunikativen Handelns scheinbar für immer überwundene Ausgangspunkt einer bewusstseinsphilosophisch fundierten Handlungstheorie zurückgewonnen werden, einer Handlungstheorie, die zugleich eine Ordnungs- und Kulturtheorie, also ein Mehr-Ebenen- Modell, sowie eine Theorie der Deutung einschließt. Das setzt voraus, dass man Max Webers Ansatz nicht nur interpretiert, sondern expliziert. Dafür gilt es auch die Entwicklungen nachzuzeichnen, die im Anschluss an Max Weber unter systematischen Gesichtspunkten wichtig wurden. Hierfür stehen Alfred Schütz und der frühe Talcott Parsons. In beiden Fällen liegt aber bereits eine Tendenz zur Vereinseitigung des Weberschen Ausgangspunktes vor. Dann wird gefragt, ob neuere Ansätze zu besseren Resultaten führen. Dafür wird die kritische Auseinandersetzung mit den Sozialtheorien von James Coleman und Anthony Giddens gewählt.

    Berichte/ Publikationen:

    Schluchter, W., Huff T. E. (Hrsg.) (1999). Max Weber and Islam, New Brunswick: Transaction Publishers, 332 S.

  • Schluchter, W., Kurth, P., Morgenbrod, B. (Hrsg.) (1999). Max Weber: Wirtschaft, Staat und Sozialpolitik. Schriften und Reden 1900 bis 1912. Tübingen: Siebeck 1999 (Band I/8 der Max-Weber-Gesamtausgabe), 224 S. Schluchter, W. (2000). Individualismus, Verantwortungsethik und Vielfalt, Weilerswirt: Velbrück Wissenschaft, 253 S. Schluchter, W. (Hrsg.) (2000). Kolloquien des Max-Weber-Kollegs I - V (1998), Erfurt: City Druck, 134 S. Schluchter, W. (Hrsg.) (2000). Kolloquien des Max-Weber-Kollegs: VI - XIV (1999/2000), Erfurt: City Druck, 261 S. Schluchter, W. (Hrsg.) (2001). Kolloquien des Max-Weber-Kollegs XV - XXIII (2001), Erfurt: City Druck, 282 S. Schluchter, W., Eisenstadt, S. N. Wittrock, B. (Hrsg.) (2000). Public Spheres and Collective Identities, New Brunswick: Transaction Publishers, 279 S. Schluchter, W., Quint, P. E. (Hrsg.) (2001). Der Vereinigungsschock. Eine vergleichende Betrachtung zehn Jahre danach, Weilerswirt: Velbrück Wissenschaft, 522 S. Schluchter, W. (1999). "Hindrances to Modernity: Max Weber on Islam", in: Toby E. Huff and Wolfgang Schluchter (Hrsg.), Max Weber and Islam, New Brunswick: Transaction Publishers, S. 53-138. Schluchter, W. (1999). "'Kopf oder Doppelkopf' - das ist hier die Frage. Replik auf Hiroshi Orihara", in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 51. Jg., Heft 4, S. 735-743. Schluchter, W. (1999). "As origens do recionalismo ocidental", in: Jessé Souza (Hrsg.), O malandro e o protestante. A tese weberiana e a singularidade cultural brasileira, Brasilia: UnB, S. 55-120. Schluchter, W. (1999). "A origem do modo de vida burgués", in: Jessé Souza (Hrsg.), O malandro e o protestante. A tese weberiana e a singularidade cultural brasileira, Brasilia: UnB, S. 121-136. Schluchter, W. (1999). "Religion und Rationalismus", i