VERBRECHEN - Piper Verlag · Die sechsteilige Serie "Verbrechen" weicht von diesen grundle-gend ab....

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  • VERBRECHEN nach Ferdinand von Schirach sonntags, ab 7. April 2013, 22.00 Uhr

    2 Grundlegend neue "Verbrechen" Vorwort von Redakteur Gnther van Endert

    3 Stabliste

    4 Inhaltsangaben und Besetzung 8 "Stilisiert, reduziert, konzentriert" Produzentenstatement 9 "Kino ist eine andere Kunstform" Gedanken von Ferdinand von Schirach 10 Exklusive Videos und Raum fr Diskussionen Prsentation auf zdf.de 11 Pressekontakt, Bildhinweis, Impressum

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    Grundlegend neue "Verbrechen"

    Vom Verbrechen zehrt das alltgliche Fernsehprogramm. Krimis und Thriller sind beliebt, und die Erzhlmuster wiederholen sich zwangs-lufig. Die sechsteilige Serie "Verbrechen" weicht von diesen grundle-gend ab. In einer neuen Weise nimmt der Zuschauer an der Entste-hung des "Verbrechens" teil. Fragen stellen sich, ob die gezeigten Ta-ten der landlufigen Vorstellung von Verbrechen entsprechen. Wie es sich mit der Unterscheidung von Tter und Opfer verhlt. Sehr deutlich wird, dass die ZDF-Serie unter dem vom Publikum "gelernten" Fern-sehgenre Krimi nicht zu subsumieren ist.

    Neu ist vor allem auch, dass aus der Perspektive des Anwalts erzhlt wird, der den Delinquenten zu verteidigen hat. Josef Bierbichler gibt dem Strafverteidiger Friedrich Leonhardt mit seinem Auftritt und sei-nem Spiel eine Prsenz, welche die thematisch ausgesprochen vielfl-tige Serie zusammen hlt. Die Geschichten reichen von der frchterli-chen Ehe eines schwbischen Kleinstadt-Arztes ber das zweifelhafte Liebesleben eines Berliner Groindustriellen bis hin zu vertrottelten Kleinkriminellen aus Berlin-Neuklln, die den Falschen berauben und sich in der Folge einem Berufskiller gegenber sehen.

    Der Jurist Ferdinand von Schirach hat den Sinn anwaltlichen Wirkens auf eine treffende, aber den Unkundigen irritierende Weise bestimmt. Danach ist die "Wahrheit" des Anwalts nur das Wissen, das er braucht, um den Angeklagten mglichst gut verteidigen zu knnen. Mehr nicht. Der berwltigende Erfolg von von Schirachs Erzhlband "Verbre-chen" beruht auch darauf, dass er mit knapper Diktion einen Subtext der Gre und Wucht vermittelt, der die Phantasie des Lesers anregt, packende Bilder im Kopf entstehen lsst. Produzent Oliver Berben und sein Team haben die Stories auf eine milieugenaue, bildkrftige, figu-renstarke und vor allem noch nicht da gewesen moderne Art ins Medi-um Fernsehen bertragen. Das ZDF setzt mit "Verbrechen" fr die deutsche Fernseherzhlweise von Geschichten, in denen Menschen gewaltsam zu Tode kommen, ein Zeichen.

    Gnther van Endert

    Redaktion Fernsehspiel II

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    ab Sonntag, 7. April 2013, 22.00 Uhr

    VERBRECHEN nach Ferdinand von Schirach Serie Regie Jobst Christian Oetzmann und Hannu Sa-

    lonen Buch Jobst Christian Oetzmann, Andr Georgi

    und Nina Grosse nach den Kurzgeschich-ten von Ferdinand von Schirach, erschie-nen im PIPER Verlag

    Kamera Hanno Lentz Ton Rainer Plabst Szenenbild Bjrn Nowak Casting Mai Seck Kostm Dorothe Kriener Musik & VFX Solo Avital Produktionsleitung Rolf Klaussner Produzent Oliver Berben Producer Jan Ehlert Produktion MOOVIE the Art of Entertainment GmbH Redaktion Gnther van Endert

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    Sonntag, 7. April 2013, 22.00 Uhr Fhner (1/6) Regie Hannu Salonen Buch Andr Georgi Friedrich Leonhardt Josef Bierbichler Friedhelm Fhner Edgar Selge Ingrid Fhner Annette Paulmann Junger Friedhelm Fhner Fabian Busch Junge Ingrid Fhner Britta Hammelstein Die Geschichte einer verunglckten Ehe in Sddeutschland. Ein gutmtiger Arzt heiratet eine Frau, die ihn berfordert und im Laufe der Jahre regelrecht terrorisiert. Demtigungen, Feindseligkeiten, Gewalt. Der Arzt "flieht" tglich in seinen Garten, bis es nicht mehr geht und er seine Frau mit der Axt er-schlgt. Anschlieend stellt er sich umgehend der Polizei mit den Worten: "Ich hab Ingrid kleingemacht."

    Tanatas Teeschale (2/6) Buch und Regie Jobst Christian Oetzmann Friedrich Leonhardt Josef Bierbichler zcan Denis Moschitto Manolis Adam Bousdoukos Pocol Kida Khodr Ramadan Samir Alpa Gun Wagner Jockel Tschiersch

    Berliner Kleinkriminelle mit Migrationshintergrund stehlen eher zufllig eine unermesslich wertvolle Teeschale aus einer japanischen Villa und verheben sich komplett daran. Berliner Straenkultur trifft auf eine Jahrhunderte alte, japanische Tradition, die sich mit maximaler Hrte zurckholt, was ihr genommen wurde.

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    Sonntag, 14. April 2013, 22.00 Uhr Grn (3/6) Buch: Nina Grosse Regie: Hannu Salonen Friedrich Leonhardt Josef Bierbichler Philipp von Nordeck Vladimir Burlakov Klaus von Nordeck Jan Fedder Angelika Petersson Bettina Zimmermann Bauer Gericke Robert Gallinowski Dr. Saal Sven Lehmann Staatsanwalt Kauther Peter Jordan Polizist Talheim Rainer Sellien

    Ein Abiturient versprt den Drang, nachts Schafe zu tten. Um das merkwrdige Verhalten seines Sohnes zu vertuschen, entschdigt sein Vater die Bauern jedes Mal, wenn es geschieht. Als der junge Mann jedoch eines morgens zitternd, mit einem blutigen Messer in der Faust auf der Dorfstrae steht, durchsucht die Polizei anschlieend das An-wesen der Familie. Sie finden eine Zigarrenkiste, in der sich zwei her-ausgeschnittene Augen und das Foto eines Mdchens aus demselben Dorf befinden. Weitere Ermittlungen ergeben, dass das Mdchen seit zwei Tagen nicht nach Hause gekommen ist.

    Der Igel (4/6) Buch und Regie: Jobst Christian Oetzmann Friedrich Leonhardt Josef Bierbichler Karim Fataris Karim Chrif Walid Fataris Hassan Chahrour Kommissar Dalger Conrad F. Geier Mutter Fataris Meriam Abbas Vorsitzende Richterin Ute Willing Staatsanwalt Matthias Bundschuh Albert Koschintski Peter Trabener

    Ein Libanese wird wegen bewaffneten berfalls angeklagt und im Zu-ge einer Gegenberstellung mit dem geschdigten Juwelier zweifels-frei identifiziert. Zudem hat er ein Vorstrafenregister, dessen Verle-

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    sung alleine eine halbe Stunde dauern wrde. Bei der Gerichtsver-handlung erwartet niemand einen anderen Ausgang als dass der Mann hinter Gitter wandert, bis der jngste Bruder des Angeklagten in den Zeugenstand gerufen wird. Er ist der einzige von insgesamt neun Br-dern, der berhaupt keine Vorstrafen hat und wirkt auerdem leicht zurckgeblieben, weshalb niemand seine Aussage in Frage stellt bis die Ereignisse eine berraschende Wendung nehmen.

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    Sonntag, 21. April 2013, 22.00 Uhr Summertime (5/6) Buch: Nina Grosse Regie: Hannu Salonen Friedrich Leonhardt Josef Bierbichler Melanie Boheim Katja Flint Percyy Boheim Pierre Besson Abbas Portas Hassan Akkouch Stefanie Becker Friederike Becht Staatsanwalt Schmied Jrgen Schornagel

    Die Leiche einer jungen Frau liegt auf einem luxurisen Hotelbett, sie wurde mit der schweren Lampe von einem der Nachttische erschlagen, auf dem sich noch ein Umschlag mit fnfhundert Euro in bar befindet. Einer der wohlhabendsten Mnner der Stadt verheddert sich in seiner Version der Geschichte. Schlielich gibt er zu, eine finanzielle Ver-einbarung mit dem Opfer gehabt zu haben. Trotzdem besteht er da-rauf, mit ihrem Tod nichts zu tun zu haben, er will das Hotel schon lange vor dem Auffinden der Leiche verlassen haben. Die Tiefgarage des Hotels verfgt ber eine berwachungskamera, die diese Aussage zunchst zu widerlegen scheint bis herausgefunden wird, dass die Uhr der Kamera immer auf Winterzeit luft, das Verbrechen aber wh-rend der Sommerzeitperiode stattgefunden hat. Das wiederum be-weist, dass der Verdchtige die Wahrheit sagt oder doch nicht?

    Notwehr (6/6) Buch und Regie Jobst Christian Oetzmann Friedrich Leonhardt Josef Bierbichler Unbekannter Tomas Arana Richter Lambrecht Gustav Peter Whler Dr. Lorenz Thomas Thieme Beck Antonio Wannek Kommissar Dalger Conrad F. Geier

    Auf einem Busbahnhof wird ein namenloser Mann von zwei jungen Mnnern angegriffen. Obwohl sie mit Baseballschlger und Jagdmes-ser bewaffnet sind, wehrt der Mann sie ab und ttet sie mit ihren eige-

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    nen Waffen. Das Einzige, was er auer Zigaretten und auffallend viel Bargeld bei sich trgt, ist die Karte einer renommierten Anwaltskanz-lei. Die Identitt des Mannes ist nicht zu klren. Er schweigt und muss wieder entlassen werden, obwohl er offensichtlich ein dunkles Ge-heimnis trgt.

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    "Stilisiert, reduziert, konzentriert"

    Das Gefhl, das sich nach dem allerersten Lesen des Erzhlbandes "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach eingestellt hat, ist schwer zu beschreiben. Da werden Geschichten erzhlt, die auf den ersten Blick Krimis sind, aber dann auch wieder nicht. Sie sollen authentisch und wahr sein, aber dann auch wieder nicht. Auerdem sind es Kurz-geschichten, also beispielhafte Ausschnitte aus Schicksalen, aber dann sind sie auch das am Ende nicht. Sie sind weit mehr als alles das. Ferdinand von Schirachs Texte sind meisterhaft destillierte, kon-zentrierte Versionen ihrer jeweiligen Realitt. Sie lassen aus, lassen weg, reduzieren auf das Wesentliche so lange und so weit, bis wir selbst die Geschichten in uns wieder zu einem groen Ganzen zu-sammensetzen. Und ehe wir es uns versehen, stehen wir mittendrin im unglaublichen Geschehen und starren in Abgrnde, die wir letztlich in uns selbst gefunden haben. Immer wieder lesen wir nach: Wo stand das nochmal? Und dann steht da etwas ganz anderes, nmlich nur ein Bruchteil dessen. Nur der Hinweis auf das, was wir in unserer Er-innerung daraus gemacht haben. Ein Universum in einem Nebensatz, suggestiv. Subversiv. Das ist Ferdinand von Schirachs Anthologie "Verbrechen". Was, wenn Fernsehen so sein knnte? Stilisiert, reduziert, kon-zentriert. Ausgewhlte, kraftvolle Bilder. Mehr als nur eine Perspekti-ve. Symbole. Eine moderne Erzhlstruktur, die ihre Genauigkeit aus Selektion bezieht. Filme, die wie die Texte sind, fr die sie stehen. Eine Werktreue, die ber ein mglichst genaues Illustrieren von Text weit hinaus geht. Diese Werktreue bis ins Detail ist von den ersten Entwicklungsschrit-ten an Grundlage dieser Produktion gewesen ihre Einhaltung gleich-zeitig die schwierigste, umfassendste Aufgabe, denn sie stellt ein star-kes, vordergrndiges Konzept dar, was immer auch Einschrnkungen in der Kreativitt bedeutet. Gleichzeitig ermglicht dieses starke Kon-zept, die bewusste Heterogenitt der Geschichten und ihrer handeln-den Figuren beizubehalten. Es geht eben nicht nur um Gangster, um Junkies und Prostituierte. Auch Abiturienten, rzte und Industrielle werden zu Verbrechern. Keine zwei Filme sind auch nur annhernd gleich. Nicht einmal ein einheitliches Genre gibt es. Es ist Komisches dabei, Spannendes und Tragisches. Lndliche Kammerspiele, urbane Gangsterdramen, mal ber drei Tage und dann ber fnf Jahrzehnte. Aber es bleibt immer "Verbrechen". Der klassische Fernsehkrimi erfreut sich dieser Tage auerordentli-cher Beliebtheit. Gleichzeitig aber lsst sich seine Halbwertzeit erah-

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    nen. Wir sind fest davon berzeugt, dass die Zeit fr etwas Neues, etwas wirklich Anderes gekommen ist. Jenseits von Polizeiarbeit, mo-ralischer Schulmeisterlichkeit und Kommissaren als Familienmana-gern. Dafr nher am Thema, an den "Verbrechen". Nher an den Ta-ten und den Ttern. Hautnah. Denn sie sind unter uns, vielleicht gera-de da, wo wir sie nicht vermuten. Wir sind mittendrin. Vielleicht unterscheiden wir uns ja auch gar nicht so sehr von den Leu-ten, die zu Verbrechern werden. Vielleicht kann es jedem von uns je-derzeit passieren, dass wir die Kontrolle verlieren, die wir ber unser Leben zu haben glauben. Wenn es so weit ist, werden wir einen An-walt brauchen. Einen wie Josef Bierbichler zum Beispiel. Wir sind uns absolut sicher: einen besseren kann man sich gar nicht wnschen.

    Oliver Berben, Produzent

    Jan Ehlert, Producer

    "Kino ist eine andere Kunstform"

    Oliver Berben traf ich das erste Mal in einem kleinen Restaurant in Berlin. Damals hatte mein Verlag schon von allen mglichen Regis-seuren und Filmproduzenten Angebote bekommen, einer hatte sogar Teile eines Drehbuchs geschrieben - der Anwalt wurde dort zu einem Kommissar, der mit Hilfe von James-Bond-Spielzeugen Verbrecher jagt. Orginell, aber nicht ganz, was ich wollte.

    Oliver Berben war anders, ganz anders. Nach ein paar Minuten war mir klar, dass er der Richtige ist. Vermutlich klingt das selbst fr ein Presseheft ein wenig zu pathetisch - aber tatschlich kenne ich nie-manden, dessen Begeisterung und Energie so mitreissend ist.

    Ein paar Monate spter trafen wir uns in Mnchen wieder. Obwohl es kalt war, saen wir drauen, weil man dort in keinem Caf mehr rau-chen darf. Ich hatte die Drehbcher nicht gelesen. Kino ist eine andere Kunstform und ich hatte gedacht, alle Beteiligten seien freier, wenn ich mich nicht einmische. Berben sagte, Bierbichler werde den Anwalt spielen. "Bierbicher - stellen Sie sich das vor" - er war immer noch vllig ausser sich.

    Was fr eine ungeheure Idee: Bierbichler hatte ich zuletzt im "Weissen Band" gesehen, ein ebenso grantiger wie weicher Mann, einer der

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    besten Schaupieler, die ich kenne. Warum? Weil man ihm in keiner Sekunde anmerkt, dass er ein Schauspieler ist - alles an ihm ist echt.

    Auf dem Filmfest Mnchen habe ich drei der Filme dann zum ersten Mal gesehen. Es ist schwer zu erklren, wie es mir ging. Die Ge-schichten habe ich nachts geschrieben, nur ein Laptop auf einem lee-ren Schreibtisch. Schreiben ist ja immer einsam, lange Zeit ist man mit seinen Figuren alleine, man lebt mit ihnen. Ein Film ist das Gegenteil davon - hunderte von Menschen sind damit beschftigt, es ist laut und schnell. Und dann sieht der Schriftsteller den Film, seine Geschichte, so wie andere Menschen sie sehen. Es war berwltigend.

    Ich wei, Deutschland gilt nicht als das Land, in dem groe Serien entstehen. Jede Zeitung verweist gebetsmhlenartig auf die skandina-vischen Lnder oder auf die wunderbaren, epischen Serien aus Ameri-ka wie "Mad Men", "Homeland" oder "Breaking Bad". Aber ich vermute, durch diese Filme knnte sich das ndern.

    Ferdinand von Schirach

    Exklusive Videos und Raum fr Diskussionen auf zdf.de

    Rechtfertigt jahrelanger Psychoterror Mord? Drfen brutale Angreifer in Notwehr gettet werden? Das Ausnahmeformat Verbrechen hinter-fragt Recht und Unrecht aus ungewohnter Perspektive. Exklusive Vi-deos fhren die Zuschauer auf www.verbrechen.zdf.de in die Welt der Strafverteidigung, der Kleingangster und der arrangierten Morde. Der israelische Filmemacher Solo Avital inszenierte fr das Online-Angebot ein Musikvideo zum Titelsong Red der Band Nanuchka mit ungewhnlichen visuellen Effekten, die er auch fr die Serie einsetzte.

    Parallel zu den Ausstrahlungen erlutert ein Experte Hintergrnde zu Paragrafen und Fachbegriffen, die im Lauf der Handlung ganz beilu-fig zu fallen scheinen. Auerdem besteht die Mglichkeit zur Diskussi-on mit anderen Nutzern ber Unrecht, Moral und Gewissen. Dafr werden verschiedene Plattformen wie google+ und Twitter in einem Second Screen bersichtlich zusammengefhrt. Ein besonderes High-light: Der Autor des Bestsellers, Ferdinand von Schirach, steht direkt nach Ausstrahlung der ersten Folgen in einem Chat zur Verfgung. Im Anschluss an die brigen Folgen stehen weitere Beteiligte der Produk-tion Rede und Antwort.

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    So knnen sich die Zuschauer ihr eigenes Bild zu den Fllen machen. Denn in den Filmen wird keineswegs immer klar, wer das Verbrechen begangen hat oder wer die Schuld trgt. Diese Fragen liegen nicht zwangslufig im Interesse des Verteidigers. Oder, um es mit den Wor-ten des Anwalts zu sagen: Seine Aufgabe ist es, den Mandanten zu verteidigen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Jasmin Pauschert, Petra Tilger

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    Die DVD und Bluray zu Verbrechen inklusive Bonusmaterial ist nach der Fernsehausstrahlung im Handel und ber www.zdf-shop.de (Her-ausgeber: Studio Hamburg Enterprises GmbH) erhltlich. _________________________________________________________ Kontakt ZDF-Pressestelle: Sabine Dreher Telefon: 030-2099-1093 E-Mail: [email protected]

    Bildhinweis: Fotos sind erhltlich ber den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131-70-1 6100, und ber http://bilderdienst.zdf.de/presse/verbrechen ZDF Hauptabteilung Kommunikation / Pressestelle Verantwortlich: Alexander Stock Foto: ZDF / Reiner Bajo [email protected] 2013 by ZDF