Ver£¤nderung als Chance Die gro£e Pause Die gro£e Pause:...

Ver£¤nderung als Chance Die gro£e Pause Die gro£e Pause: Ver£¤nderung als Chance Ohne Vorwarnung und
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    18-Oct-2020
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  • Die große Pause: Veränderung als Chance

    Ohne Vorwarnung und wie aus heiterem Himmel ist plötzlich sehr vieles anders. Die große Pausetaste wurde gedrückt! Unsere Welt steht still, ist wirtschaftlich und sozial heruntergefahren. Sicherheiten, die vorher als selbstverständlich galten, sind jetzt mit Fragezeichen versehen. „Was steht uns bevor“, fragen sich viele. Die große Chance oder der große Untergang? Druck oder Freiheit? Ein Leben in Wohlstand oder Armut? Erhalten wir Hilfe oder werden wir für das, wofür wir nichts können, bestraft? Kann uns unser Sanitätssystem helfen, wenn wir es brauchen? Wie wird unser soziales Miteinander ausschauen? Mit unserer Stimmung und unseren Gefühlen stehen wir wie auf einem Grat und fallen von Mal zu Mal auf die eine oder andere Seite des Szenariums, das wir uns ausmalen. Wenn wir auf die eine Seite kippen werden wir niedergeschlagen, betrübt, ängstlich und aggressiv, wenn wir hingegen auf die gegenüberliegende Seite fallen dann sind wir erfüllt von Zuversicht, Zufriedenheit, Gelassenheit und Vertrauen. Was können wir tun, um öfters auf die positive Seite zu fallen? Mache dir bewusst, dass beide Seiten nur mögliche Realitäten sind. Nichts als Gedanken, die in deinem Kopf herumschwirren. Wenn du das klar vor Augen hast, kannst du bewusst aus dem negativen Gedankenkreisen aussteigen und dich dem Positiven zuwenden, indem du das Positive ausmalst und dich in Gefühle wie Sicherheit und Vertrauen hineinfühlst. Dieser Vorgang benötigt am Anfang ein wenig Übung und Durchhaltevermögen, funktioniert mit der Zeit aber immer besser. Gleichzeitig können wir jetzt diese Pause nutzen, um unser Verhalten und unsere Reaktionen anderen gegenüber auf den Prüfstand zu stellen. Jeder einzelne hat Einfluss darauf, wie der Grundtenor in einer Gesellschaft ist und wie wir im allgemeinen mit anderen und auch in Krisenzeiten miteinander umgehen. Die „PAUSE“ bringt unsere Licht- und Schattenseiten an die Oberfläche. Nachbarschaftshilfe steht der Nachbarschaftsanklage, Unterstellung von Fahrlässigkeit  dem Verständnis „der Arme hält es nicht mehr aus“ gegenüber. Hilfsangebote stehen dem Denunzieren gegenüber und lächelnde Augen den verängstigten Augen. Freundliche Worte stehen aggressiven Worten und das miteinander Durchhalten und sich gegenseitig Aufbauen steht der Vereinsamung und Verbitterung gegenüber, miteinander diskutieren dem aufdrücken von Meinungen. Jeder Mensch und auch du bist jetzt eingeladen, dich zu fragen, welche der Seiten du bevorzugst und welchen Weg du selbst gehen willst.

  • Achtsamkeitsübung für den Tag   Nimm dir 10-15min Zeit in der du ungestört forschen und dich in Ruhe hinsetzen kannst. Suche dir aus den folgenden Haltungen eine aus und erforsche sie: Toleranz, Hilfsbereitschaft oder Mitgefühl. Was löst sie in deinem Körper aus, welche Assoziationen oder Gedanken kommen dir? Nimm wahr was sich zeigt, bewerte nicht sondern versuche, alles was da ist, einfach nur zur Kenntnis zu nehmen.  Wenn du magst, dann kannst du dir das Erfahrene aufschreiben. Bleibe während des Tages mit dem gewählten Thema in Kontakt  und mache dir immer wieder bewusst, wie sich Toleranz, Mitgefühl oder Hilfsbereitschaft in deinem Körper anfühlen. Versuche einfach bei der Erfahrung zu bleiben, ohne diese zu werten. Es geht nur darum, dass du bewusst wahrnimmst und beobachtest wie oder was du erlebst. Wenn du möchtest, dann kannst du dir für den nächsten Tag ein anderes Thema von den Vorschlägen  aussuchen oder mit dem gleichen weiterforschen.

    Wir wünschen euch interessante Erkenntnisse Das Psychologinnenteam vom Zentrum Mensch Meran