Verwaltung 2.0 mit dem Web 2.0: Mehr Transparenz ... Marketing & PR –...

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    18-Sep-2018
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  • Verwaltung 2.0 mit dem Web 2.0:Mehr Transparenz, Kollaboration

    und Partizipation!

    Prof. Dr. Reinhard Riedl

    Berner Fachhochschule

  • Web 2.0

    Soziale Nutzung des Web Benutzergenerierte Inhalte Innovative Viele-zu-Viele-Kommunikation Neue virtuelle Beziehungsformen Soziale Kollaboration

    Wissen InnovationKreativitt

    Entscheidungen

    GemeinsameArbeit

  • VERBOTEN!

    Bse Technologien

    Weblogs / Foren Soziale Netzwerke Gezwitscher Wikis Podcasts

    Bse Medien

    Facebook Wikipedia (...) Youtube () Xing LinkedIn Twitter

  • Facebook

    (Meist) verboten fr Behrdenmitarbeitende Zu viel Datenverkehr Schwer kontrollierbare

    Kommunikation

    Arbeitszeitdiebstahl

    (Meist) geduldet bei Parlamentariern Besserer Kontakt mit der

    Bevlkerung auch wenn viele Fakes unterwegs sind

    Mehr Offenheit und Transparenz

  • JOURNALISTEN

    BEAMTE

  • Viel entsteht,

    vielvergeht

    immer

    schneller

  • DIE NEUE WIRKLICHKEITIST KAUM BERSCHAUBAR

    In der Vergangenheit beherrschten die Politiker das Agenda-Setting,heute betreibt es die grosse Herde der Journalisten mit einigen Stars

    nach den Gesetzen der Aufmerksamkeitskonomie in Zukunft wird das globale Netz die politische Agenda definieren

  • Who cares! So what!Gehen wir kompetent, flexibel und pragmatisch damit um!

  • Alte Theorien fr IT-basierte Zusammenarbeit

    Wichtig ist der Kontext! Art der Aufgabe Organisation und

    Interaktion der Gruppe

    Kooperationsprozesse Wissen, Bekanntheit der

    Strukturen, Einigkeit in Bezug auf die Nutzung

    Wichtig sind die Medieneigenschaften! Reichhaltigkeit Spezialfunktionen Mehrdimensionale

    Synchronizitt

    Geist des Mediums

    Ist das Ziel das Beseitigen von Unsicherheit oder von Mehrdeutigkeit? Oder das Gegenteil !

  • Neue Theorien, Praxis und Wirklichkeit

    Zuhren, Lernen, Teilen Transparenz, Partizipation, Kollaboration

    (N-zu-n ersetzt 1-zu-n Kommunikation)

    Sich Prsentieren, Vernetzen, Campaignen Soziale Reputation, engagierte Untersttzer, Einfluss

    Hybrides Ineinander-Greifen idealistischer, ideologischer und konomischer Werte und Motive

    Offene Systeme der Kommunikation und Einflussnahme

  • Allgemeine Funktionen des Web 2.0

    ffentlicher Raum Politisches Instrument Business-Werkzeug Brgerliche Randzone

  • Funktionen im Behrdenkontext

    Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine Gemeinde kennenlernen 1. Zuerst informieren Sie sich an der Schautafel

    2. Dann gehen Sie in die Beiz und sprechen mit den Bewohnern

    3. Dann engagieren Sie sich in der Freiwilligenarbeit

    FRAGE: Wie knnen Behrden dies mit Web 2.0 untersttzen?

  • Die Voraussetzung:Gutes Web 1.0

  • 1. Schritt: Wir verteilen InformationWeb 2.0 als Werbeplattform und als

    Informationsdrehscheibe

  • Funktionen als Webeplattform und Informationsdrehscheibe

    Digitale soziale Netze, Wikis, Microblogs, Blogs und Streaming Media (Youtube etc.) fr Marketing & PR Kundengerechte Kommunikation:

    z..B. Twitter: persnlich und ffentlich zugleich Zulassen/Einbezug/Nutzung der Beobachtungen,

    Aussagen, Meinungen anderer

    Digitale soziale Netze zur Kommunikation im Katastrophen- und Krisenfall Push-Information der Bevlkerung durch die Behrden Pull-Sammlung von Beobachtungen der Bevlkerung

  • Das alte Konzept einer Drehscheibe

    Fixe Zug- und Abgnge, zentrale Steuerung

  • Das Web 2.0 als Informationsdrehscheiben

    Kommunikation ins Netz ber Netzbeziehungen

  • Beobachtungen

    Wenn Bedarf ist, funktioniert Info-Push gut Die Schwierigkeit liegt im Schaffen von Bedarf Ausnahme: Man besitzt Interpretationsprominenz

    Handwerkliche Ansprche an Nutzer sind teils hoch Die einzelnen Medien haben ihre Eigenheiten

    Die alten Theorien zur computergesttzten Zusammenarbeit gelten noch immer

  • Grundstze fr eine erfolgreiche Nutzung der Informationsdrehscheibe

    Die richtigen Dinge in der richtigen Reihenfolge tun!1. Erfahrung Sammeln2. Strategie Definieren3. Ressourcen Einplanen

    Dabei Grundprinzipien beachten! Kommunikation ist erfolgreicher als Information Web-2.0-Kanle sind nicht kontrollierbar, aber steuerbar Netzbeziehungen mssen aufgebaut und gepflegt werden Der grosse Wert und insbesondere Authentizitt entsteht durch

    das, was Dritte hinzugeben Die Nutzung offener Systeme verlangt

    soziale & konomische Kompetenz

  • 2. Schritt: Wir sammeln InformationWeb 2.0 als virtuelle Dorfbeiz

    (teilweise erst Zukunftsvision)

  • Funktionen virtueller Dorfbeizen

    Virtuelle Stammtische, an denen die Verwaltung zuhren kann

    Neue Kanle, ber die Verwaltung mit der Bevlkerung diskutieren kann

    Informationsmarkstnde, an denen Verwaltung und Brger gemeinsam oder allein Transparenz schaffen knnen

  • Die traditionelle Dorfbeiz

    Was bewegt wird diskutiert, Meinungen entstehen

  • Die zuknftige virtuelle Dorfbeiz

    Kommuniziert wird mit Freunden Kontextspezifische Integration aller Diskussionsstrme Lokalisierungsdienste und Sensornetzwerke Aktives Zugehen auf Kunden gehrt dazu Meinungen ziehen viel grssere Kreise

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  • Grundstze fr eine erfolgreiche Nutzung virtueller Dorfbeizen

    Abgesehen von Interesse, Mut, Engagement, zuhren Knnen ... ist oft die Fhigkeit zur Animation entscheidend!

  • 3. Schritt: Wir nutzen das Wissen, die Arbeit und das Engagement der vielen:

    Web 2.0 fr Crowd Sourcing(mancheorts schon Wirklichkeit)

  • Crowd Sourcing

    In der Bevlkerung Sammelstellen fr

    Information

    Instrumente zur E-Participation

    In Behrden Wissensmanagement

  • Sammelstellen fr Information

    Ich mchte die Behrden informieren, aber es ist umstndlich Ziel sachberzogen statt

    personenbezogen Nutzen nur im Fall guter

    Bewirtschaftung, vorzugsweise gemeinschaftlich!

    Informationssammlung in Katastrophensituationen Betroffene vor Ort wissen oft

    mehr als die verantwortlichen Einsatzleiter

  • E-Participation

    ffnung des Policy Cycle neue Werkzeuge fr Politiker

  • Wissensmanagement

    Wissen Teilen in Wikis Probleme gemeinsam

    diskutieren in Netzen

    Innovative Lsungen verbreiten

    Behrdenbergreifend Communities of Practice (CoPs) bilden

  • Zukunftstrend Open Government

    ffentliches Bereitstellen von Behrdendaten Hhere Legitimitt des Behrdenhandelns Versachlichung der Politik und

    einfachere Partizipation der Brger

    Produktionsinfrastruktur fr die Wirtschaft, insbesondere Basis fr Innovation

    Vereinfachung der Forschung undErmglichung neuer Erkenntnisse

  • Ausblick

    1. Transparenz ist DAS Thema.

    2. Web 2.0 wird zuknftig zum wichtigsten Instrument des Wissensmanagements in Behrden.

    3. Web 2.0 verbessert die behrdenbergreifende Zusammenarbeit entlang Experten-Communities.

    4. Die Zusammenarbeit Brger-Behrden wird ausgebaut.

    5. Open Government wird populr werden.

    6. Mit Web 3.0 gewinnt knstliche Intelligenz neue Bedeutung.

    Verwaltung 2.0 mit dem Web 2.0:Mehr Transparenz, Kollaboration und Partizipation!Web 2.0Foliennummer 3VERBOTEN!FacebookFoliennummer 6Viel entsteht,vielvergehtimmerschnellerFoliennummer 8Foliennummer 9Alte Theorien fr IT-basierte ZusammenarbeitNeue Theorien, Praxis und WirklichkeitAllgemeine Funktionen des Web 2.0 Funktionen im BehrdenkontextDie Voraussetzung:Gutes Web 1.01. Schritt: Wir verteilen InformationWeb 2.0 als Werbeplattform und als InformationsdrehscheibeFunktionen als Webeplattform und InformationsdrehscheibeDas alte Konzept einer DrehscheibeDas Web 2.0 als InformationsdrehscheibenBeobachtungenGrundstze fr eine erfolgreiche Nutzung der Informationsdrehscheibe2. Schritt: Wir sammeln InformationWeb 2.0 als virtuelle Dorfbeiz(teilweise erst Zukunftsvision) Funktionen virtueller DorfbeizenDie traditionelle DorfbeizDie zuknftige virtuelle DorfbeizGrundstze fr eine erfolgreiche Nutzung virtueller Dorfbeizen3. Schritt: Wir nutzen das Wissen, die Arbeit und das Engagement der vielen: Web 2.0 fr Crowd Sourcing(mancheorts schon Wirklichkeit)Crowd SourcingSammelstellen fr InformationE-ParticipationWissensmanagementZukunftstrend Open Government Ausblick