Volkswirtschaftslehre Zusammenfassung 2013

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1 1. Einführung 1. Nennen und erläutern Sie die allgemeinen Aufgaben der VWL. 1) Darstellung: Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2) Erklärung: Auf Basis der Darstellung 3) Prognose: Auf Basis der Erklärungen; Handlungsweisen abgeleitet 2. Konkretisieren Sie die Grundfragen der Ökonomie. aufgrund der vorhandenen Knappheit der Produktionsfaktoren und der unendlichen Bedürfnisse müssen folgen Fragen (Grundfragen der Ökonomie) gestellt werden: 1) Was soll produziert werden? (materielle oder immaterielle Güter) 2) Wie soll produziert werden? (welche Produktionsmittel sollen verwendet werden?) 3) Für wen soll produziert werden? (wer ist der Abnehmer?) 4) Wo soll produziert werden? Probleme können auf zwei verschiedene Arten gelöst werden: 1. zentral vom Staat = Planwirtschaft 2. dezentral von den einzelnen Wirtschaftssubjekten = Marktwirtschaft 3. Worin besteht das Grundproblem jeder Volkswirtschaft? Unendliche Bedürfnisse knappe Ressourcen > qualitativ & quantitativ 4. Nennen und erläutern Sie die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren. Die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren sind Arbeit, Boden und Kapital. Boden: > komplette, für landwirtschaftliche, industrielle und verkehrsmäßige Zwecke genutzte, Bodenfläche, sowie deren Bodenschätze Arbeit: > Gesamtheit der Erwerbspersonen bzw. ihre Arbeitskraft; menschliche Arbeit Kapital: > dauerhafte Produktionsmittel wie Gebäude, Maschinen und Werkzeuge > nicht-dauerhafte Produktionsmittel wie Rohstoffe, Einbauteile und Energie > Geldkapital - zum Teil noch Wissen (v. a. technisches)
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Volkswirtschaftslehre Zusammenfassung Uni First Semester

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    1. Einfhrung 1. Nennen und erlutern Sie die allgemeinen Aufgaben der VWL.

    1) Darstellung: Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2) Erklrung: Auf Basis der Darstellung 3) Prognose: Auf Basis der Erklrungen;

    Handlungsweisen abgeleitet

    2. Konkretisieren Sie die Grundfragen der konomie.

    aufgrund der vorhandenen Knappheit der Produktionsfaktoren und der unendlichen Bedrfnisse mssen folgen Fragen (Grundfragen der konomie) gestellt werden:

    1) Was soll produziert werden? (materielle oder immaterielle Gter) 2) Wie soll produziert werden? (welche Produktionsmittel sollen verwendet werden?) 3) Fr wen soll produziert werden? (wer ist der Abnehmer?) 4) Wo soll produziert werden?

    Probleme knnen auf zwei verschiedene Arten gelst werden:

    1. zentral vom Staat = Planwirtschaft 2. dezentral von den einzelnen Wirtschaftssubjekten = Marktwirtschaft

    3. Worin besteht das Grundproblem jeder Volkswirtschaft? Unendliche Bedrfnisse knappe Ressourcen > qualitativ & quantitativ

    4. Nennen und erlutern Sie die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren. Die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren sind Arbeit, Boden und Kapital. Boden: > komplette, fr landwirtschaftliche, industrielle und verkehrsmige Zwecke

    genutzte, Bodenflche, sowie deren Bodenschtze

    Arbeit: > Gesamtheit der Erwerbspersonen bzw. ihre Arbeitskraft; menschliche Arbeit Kapital: > dauerhafte Produktionsmittel wie Gebude, Maschinen und Werkzeuge

    > nicht-dauerhafte Produktionsmittel wie Rohstoffe, Einbauteile und Energie > Geldkapital

    - zum Teil noch Wissen (v. a. technisches)

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    5. Welche Bedrfnis-Ebenen sind Ihnen bekannt? Erlutern Sie diese. 1. Selbstverwirklichung (Individualitt, Talententfaltung, Philosophie und Glaube) 2. Soziale Anerkennung (Status, Wohlstand, Geld, Macht) 3. Soziale Beziehungen (Freundeskreis, Liebe, Kommunikation) 4. Sicherheit (Schutz vor Gefahren, Wohnung, fester Arbeitsplatz, Gesetze, Gesundheit und Lebensplanung (vor allem Planung der Befriedigung krperlicher Grundbedrfnisse) 5. Krperliche Bedrfnisse (Grundbedrfnisse: Atmung, Trinken, Essen)

    6. Erklren Sie das konomische Prinzip.

    - Erkenntnis: nicht ausreichend Ressourcen vorhanden, um alle Bedrfnisse zu befriedigen

    - Zwangslage > 2 Anstze:

    Maximalprinzip

    - Einsatz ist vorgegeben (Input) - Ziel: bestmgliches (maximales) Ergebnis (Output) - Bei Unternehmen: Gewinnmaximierung - Bei privaten Haushalten: Nutzenmaximierung

    Minimalprinzip

    - zu erreichendes Ziel ist vorgegeben (Output) - Ziel: bestmgliches Ergebnis mit minimalem Einsatz (Input) - Bei Unternehmen: Kostenminimierung - Bei privaten Haushalten: Ausgabenminimierung

    2. Wirtschaftskreislauf

    1. Welche Strme lassen sich in konomischen Kreislaufmodellen unterscheiden?

    - Finanzstrme - Gterstrme - Dienstleistungsstrme

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    2. Welche Beziehungen bestehen zwischen den einzelnen Wirtschaftssektoren?

    a) Stellen Sie einen einfachen Wirtschaftskreislauf dar:

    b) Stellen Sie einen vollstndigen Wirtschaftskreislauf dar:

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    - keine weiteren Erluterungen notwendig

    3. Welche Aufgabe hat die VGR, erlutern Sie diese.

    In der VGR werden die Aktivitten sowie Transaktion der verschiedenartigen Wirtschaftssubjekte der deutschen Volkswirtschaft erfasst.

    - Informationsfunktion: Situationsanalyse Konjunkturelle Information Sektorale Verschiebungen Einkommensverteilung

    - Kontrollfunktion:

    berprfung von vorgegebenen Zielwerten mit den derzeit vorhandenen Ist-Wwerten

    - Prognosenfunktion: auf Basis der ermittelten Daten werden

    makrokonomische Gren vorhergesagt/prognostiziert

    Hinweis: Mit Einleitungssatz zum Verstndnis, ansonsten kann dies stichpunktartig abgehandelt werden!

    4. Definieren Sie den Begriff Inlandsprodukt.

    - Das Inlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Gter (Waren und Dienstleistungen), die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen (somit auch von Auslndern erbrachte Werte), an. Werden Gter nicht direkt weiterverwendet, sondern auf Lager gestellt, gelten sie ebenfalls als Endprodukt

    - Ma fr die wirtschaftliche Leistung und den Wohlstand einer Volkswirtschaft > nicht unbedingt magebend, da bestimmte Gren nicht einberechnet

    - Bezieht sich auf bestimmten Zeitabschnitt

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    5. Nehmen Sie Stellung zum Begriff des Volkseinkommens.

    Das Volkseinkommen ist die Summe aller von Inlndern im Laufe eines Jahres aus dem In- und Ausland bezogenen Erwerbs- und Vermgenseinkommen, wie Lhne, Gehlter, Mieten, Zinsen, Pachten und Vertriebsgewinne.

    Das Volkseinkommen (=Sozialprodukt) ist somit die in Geld ausgedrckte Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft, die verbraucht, investiert oder gegen auslndische Gter eingetauscht worden sind.

    a) Skizzieren Sie die Inhalte der Entstehungsrechnung:

    Die Entstehungsrechnung befasst sich mit dem Anteil der Wirtschaftssektoren an der Erstellung Volkseinkommens. Vergleicht man die Angaben ber mehrere Jahre, so kann festgestellt werden, wie sich die Produktionsstruktur eines Landes ndert und welche Branchen wachsen oder schrumpfen.

    b) Skizzieren Sie die Inhalte der Verwendungsrechnung:

    Sie gibt nhere Informationen darber, wozu die produzierten Produkte verwendet werden. Unterscheidung zwischen Konsum, Investition & Export (wird mit Import zum Auenbeitrag zusammengefasst). > privater & Staatsverbrauch

    c) Skizzieren Sie die Inhalte der Verteilungsrechnung:

    Die Verteilungsrechnung gibt Auskunft ber die Hhe und die Arten der Faktoreinkommen, die von den Inlndern innerhalb eines Jahres aufgrund ihrer Wertschpfungsbeitrge im In- und Ausland erzielt worden sind.

    Aus Vereinfachungsgrnden wird hierbei nur zwischen zwei Einkommensquellen unterschieden:

    Das Arbeitnehmerentgelt ist die Summe aller Arbeitnehmereinkommen; es beinhaltet die Bruttolhne und -gehlter zuzglich der Lohnnebenkosten in Form von Arbeitgeberbeitrgen zur Sozialversicherung und weiterer Sozialaufwendungen der Arbeitgeber.

    Das Unternehmens- und Vermgenseinkommen ist die Summe aller brigen Faktoreinkommen.

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    6. Welche grundlegenden konomischen Aktivitten bzw. Transaktionen sind Ihnen bekannt erlutern Sie.

    Aktivitten: - Einkommen generieren oder verwenden fr a) Konsum b) Sparen - Kredite aufnehmen oder vergeben - Kapital bilden oder investieren - Produktion und Verkauf von Sachgtern und Dienstleistungen Transaktionen: - Tausch Gut gegen Gut > Naturaltausch - Tausch Forderung gegen Gut > Leistungstransaktion - Tausch Forderung gegen Forderung > Finanztransaktion

    7. Errtern Sie die Eignung des Sozialprodukts als Wohlstandsindikator.

    - negativ: s. 8. - positiv: berhaupt ein Wert als Richtlinie

    8. Welche Mngel beeintrchtigen die Aussagekraft des Sozialprodukts?

    - gibt nur den Durchschnitt an, besagt aber nichts ber Verteilung des Wertes - bercksichtigt keine Schwarzarbeit - enthlt keine Aussagen ber Umweltverschmutzung > gehen positiv ein, genau wie Naturkatastrophen - vernachlssigt die Hausarbeit - enthlt Gren wie Scheidungsraten, Bildung, etc. nicht - Sekundrstatistiken werden verwendet

    9. Erlutern Sie den Begriff Arbeitsteilung; gehen Sie auf Vor- und Nachteile ein!

    - Aufspaltung des Produktions-/Wirtschaftsprozesses auf jeweils geeignete Wirtschaftseinheiten - Ziel: Steigerung der Produktivitt - innerbetrieblich, volkswirtschaftlich oder international

    Vorteile Nachteile Qualittssteigerung durch Spezialisierung Monotonie an der Arbeit Massenproduktion Abhngigkeit Wohlstandssteigerung Hierarchie notwendig Schnellere Produktion Abhngigkeit von anderen Mrkten Kostengnstige Produktion Keine Flexibilitt Arbeitnehmer identifizieren sich nicht mehr

    mit dem Endprodukt Leistungsanreize mssen geschaffen werden straffe Arbeitsdisziplin

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    3. Wirtschaftsordnung

    1. Was sind die Aufgaben einer Wirtschaftsordnung?

    Herstellung der Funktionsfhigkeit einer Wirtschaft Vereinfachung der Ablufe in einer Wirtschaft;

    Regelkatalog, der hohen Informationsgrad schafft, um einen mglichst reibungslosen Ablauf zu gewhrleisten

    Zielgerichtete Koordination wirtschaftlicher Aktivitten bestmgliche Bedarfsdeckung soll ermglicht werden; Koordinierung einzelwirtschaftlicher (mikrokonomischer) und

    gesamtwirtschaftlicher (makrokonomischer) Prozesse Verwirklichung der politischen Grundziele/Gesellschaftspolitische Aufgabe

    2. Nennen Sie die wesentlichen Merkmale fr die beiden idealtypischen

    Wirtschaftsordnungen. a) (freie) Marktwirtschaft:

    Vertragsfreiheit, Gewerbefreiheit, Konsumentenfreiheit, Berufsfreiheit und Privateigentum

    freie Preisbildung, der Preis eines Produktes wird von Angebot und Nachfrage geregelt

    freier Marktzugang fr Konsumenten und Unternehmer > Konsumentensouvernitt freier Wettbewerb: Die Konkurrenz der Unternehmen trgt zur Verbesserung des

    Preis-Leistungsverhltnisses und der Qualitt bei Staat greift praktisch nicht ein

    b) Planwirtschaft:

    - Verstaatlichung der Produktionsmittel und Firmen - zentrale Steuerung des Wirtschaftsprozesses - Festlegung von Preisen und Lhnen - stabiles Auenhandelsmonopol

    3. Was ist unter Konsumentensouvernitt zu verstehen?

    Individuelle Freiheit, das verfgbare Einkommen nach den individuellen Wnschen zu verwenden. Der Konsument entscheidet ber die Verwendung und gestaltet bzw. lenkt somit die Nachfrage. Die Unternehmen sind darauf angewiesen, sich auf diese Nachfrage mit ihrem Angebot einzustellen.

    4. Welche Voraussetzungen mssen fr das Funktionieren einer freien Marktwirtschaft erfllt sein?

    s. 2b)

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    5. Nennen Sie die Funktionsschwchen der freien Marktwirtschaft und geben Sie ein Beispiel.

    Ineffizienz unsoziale Einkommens- und Vermgensverteilung Gefahr von Monopol-/Kartellbildung bei keinem staatlichen Eingriff Hohe Preise Allokationspolitik (Wettbewerbs-, Marktergnzungs-, Marktsubstitution)

    Inhumanitt soziale Missstnde durch Versagen des Arbeitsmarktes Humanisierungspolitik (Umverteilungs-, Sozialpolitik, Humanisierung und Demokratisierung der Arbeitswelt)

    Instabilitt Unterversorgung mit ffentlichen Gtern und berbeanspruchung von Umweltgtern; Wirtschaftskrisen Wirtschaftskrisen Stabilisierungspolitik (Konjunktur-, Wachstums- und Strukturpolitik)

    6. Wodurch unterscheiden sich freie und soziale Marktwirtschaft?

    Freie Marktwirtschaft: s. 2a) Soziale Marktwirtschaft: Staat hat Einflu auf das freie Krftespiel der Marktwirtschaft. Er behlt die o. g. Freiheiten grundstzlich bei, hat jedoch auch Eingriffsfunktion:

    den Wettbewerb regeln (z.B. Antikartellgesetz) Preise festsetzen (z.B. fr Grundnahrungsmittel) als Unternehmer auftreten (verstaatlichte Betriebe) Lhne festsetzen (z.B. Mindestlohn) Berufs- und Gewerbequalifikationen bestimmen das Sparen oder den Konsum frdern (Zinsen) Unternehmen untersttzen (Subventionen) Einfuhr und Ausfuhr regeln (Zlle) Sozialabgaben > Arbeitslosengeld, Rente & Versicherungen

    7. In welchem Verhltnis stehen Freiheitsprinzip und Sozialprinzip in der

    Konzeption der sozialen Marktwirtschaft?

    - das Sozialprinzip ergnzt das Freiheitsprinzip - leitet sich aus der Erkenntnis ab, das einzelne Individuen innerhalb der freien Marktwirtschaft in finanzielle und/oder soziale Nte geraten knnen - um diese Schwierigkeiten zu beheben, greift der Staat ein - auf der anderen Seite, stehen beide Prinzipien auch in einem Spannungsverhltnis, da die staatliche Eingriffe auch die Freiheit einschrnken

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    8. Nehmen Sie Stellung zu den Inhalten der Neoklassischen stabilittspolitischen Konzeption (Monetarismus).

    1. Innewohnende Stabilitt des privaten Sektors Probleme lst der Markt selber (durch die unsichtbare Hand des Marktes/ groe Selbstheilungskrfte) > Staat soll nicht in die Wirtschaft eingreifen, sondern nur ein optimales Funktionieren des Marktsystems gewhrleisten (soll nur administrative Vorgnge vereinfachen/abbauen; Erwartungen stabilisieren; Inflationen bekmpfen) 2. Angebotstheoretische Fundierung: Jedes Angebot schafft sich seine Nachfrage, denn bei der Produktion von Waren und Diensten entstehen Einkommen und damit kaufkrftige Nachfrage. 3. Strungen des wirtschaftlichen Ablaufs im Wesentlichen durch intervenieren des Staats 4. Dominanz der Geldpolitik > setzt auf Angebotsseite an

    9. Geben Sie die Inhalte der Keynesianischen stabilittspolitischen Konzeption wieder.

    1. Das marktwirtschaftliche System ist in sich instabil. Der Staat muss in die Wirtschaft eingreifen, wenn eine Strung vorliegt. 2. Nachfragetheoretische Fundierung: Die Nachfrage dominiert den Markt und entscheidet ber die Hhe der Produktion und des Beschftigungsgrades bzw. das Angebot 3. Dominanz der Fiskalpolitik (Steuerpolitik) > setzt auf Nachfrageseite an

    10. Warum handelt es sich bei den o.g. Konzeptionen um konkurrierende Anstze?

    - Angebots- / Nachfrageseite - Markt reguliert sich selbst / Markt ist in sich instabil - Staat soll sich raushalten / Staat muss eingreifen - Geldpolitik / Fiskalpolitik

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    4. Markt und Wettbewerb

    1. a)Welche allgemeinen Zielsetzungen werden mit Wettbewerb und vor welchem Hintergrund werden sie verfolgt?

    Gesellschaftspolitische Zielsetzung von Wettbewerb:

    Der Markt gibt den Preis, Produktvielfalt, Eigeninitiative, Schaffung von Alternativen, persnliche Entfaltung

    konomische Zielsetzung von Wettbewerb:

    Anpassungsfunktion des Wettbewerbs: - Optimale Befriedigung der Kundenprferenzen (wenn Produkt gut luft, wird es ins Sortiment aufgenommen) Fortschritts-Innovationsfunktion: - Forschung und Entwicklung - Prozess- und Produktinnovation

    Verteilungsfunktionelle Zielsetzung von Wettbewerb:

    Wettbewerb verhindert die Bildung von Monopolen, leistungsgerechte Verteilung b)Funktionen von Wettbewerb? 1) Steuerungsfunktion > gutes Angebot; vom Nachfrager kann nachgefragt werden 2) Allokations- > Verteilung 3) Innovations- > Verbesserung von Produktionsmethoden, etc. 4) Anpassungs- > anpassen an neue Situationen 5) Verteilungs- > leistungsgerechte Einkommensverteilung 6) Kontroll- > wirtschaftliche Macht soll kontrolliert werden >> Hauptfunktion: Gute Marktversorgung

    2. Durch welche Einrichtungen wird der Wettbewerb in der sozialen Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland geschtzt?

    - Bundeskartellamt: berwachung & Schutz des Wettbewerbs; eine dem

    Bundesministerium fr Wirtschaft und Technologie zugeordnete selbstndig arbeitende Bundesoberbehrde

    - Gesetze Wettbewerbsbeschrnkungen, Kartellgesetze - Monopolkommission - Landeskartellmter

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    3. Was ist unter funktionsfhigem Wettbewerb (wettbewerbspolitische Leitbilder) zu

    verstehen? Konzept des funktionsfhigen Wettbewerbs:

    - bestimmte Marktstruktur > best. Anzahl Nachfrager & Anbieter - Struktur soll vorgegeben werden, um best. Verhalten ableiten zu knnen

    best. Wettbewerbssituation best. Marktergebnis

    - starres Modell; mechanischer Ansatz - realittsfern > Produktionsfunktion der Betriebe gleich, etc.

    4. Was ist ein Kartell?

    Ein Kartell ist ein Zusammenschluss von Teilnehmern eines Marktes mit dem Ziel, so viel Marktmacht zu erreichen, dass man praktisch eine Monopolstellung innehat. Auf Grundlage dieser Stellung kann dann das Marktgeschehen zu den eigenen Gunsten gelenkt werden. In der Regel wird dadurch eine Preiserhhung erwirkt, die der Kunde gezwungen ist zu tragen, da er keine Ausweichmglichkeit hat.

    blicherweise sind Kartelle Zusammenschlsse zwischen Unternehmen. Es gibt aber auch Kartelle von Staaten.

    5. Welche Regelungen enthlt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschrnkungen (GWB) hinsichtlich....

    a) Kartellbildung:

    Kartellaufsicht: Preiskartell, Rabattkartell oder Gebietskartell gehren zu den verbotenen Kartellen. Damit diese verbotenen Kartelle nicht entstehen gibt es die Kartellaufsicht als eine weitere Aufgabe des Kartellamtes.

    b) Unternehmenszusammenschluss:

    Fusionskontrolle: Die Fusionskontrolle wird auch oft Zusammenschlusskontrolle genannt. Auch sie dient wie die anderen Aufgaben des Bundeskartellamts zur Sicherstellung des funktionierenden Wettbewerbs. Fhrt nmlich eine Fusion bzw. ein Zusammenschluss zu einer Marktbeherrschung des Unternehmens schrnkt dies den Wettbewerb ein. Trotz allem knnen marktbeherrschende Fusionen erlaubt werden, falls durch die Fusion Verbesserung entstehen, welche die Nachteile berwiegen.

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    c) Marktbeherrschung:

    Missbrauchsaufsicht: Mit der Missbrauchsaufsicht soll bezweckt werden, dass Unternehmen, die eine marktbeherrschende Stellung besitzen, diese nicht ausnutzen (z.B. viel zu teure Preise). Zu beachten ist dabei, dass das Kartellamt erst eingreift, wenn das Unternehmen aktiv seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Der Weg zur marktbeherrschenden Stellung des Unternehmens wird, abgesehen von Fusionen, nicht vom Kartellamt verboten.

    6. Grenzen Sie die Begriffe gegeneinander ab.

    a) Wettbewerbsschutzpolitik Es werden die Aktivitten beobachtet, die nach Auffassung des Gesetzes wettbewerbswidrig sind, z.B.

    - Kartellverbot - genehmigte Kartelle bleiben bestehen - Missbrauchsaufsicht - Diskriminierendes Marktverhalten ist nicht zulssig, z.B. Preisdiskriminierungen oder

    Boykotte - Marktbeherrschende Unternehmen: kritische Konzentrationsgrade

    b) Wettbewerbsfrderungspolitik

    - Herstellung wettbewerbsorientierter Marktstrukturen - Aufbrechung von bestehenden Monopolen - Aufheben von Handelsbarrieren - Privatisierung

    >> Ziel: Intensivierung/Frderung von Wettbewerb

    7. Was ist ein Markt / Nach welchen Kriterien lassen sich die Mrkte einteilen?

    - an sich: Angebot trifft auch Nachfrage - vollkommener / unvollkommener Markt - offener / geschlossener Markt - Faktor-/Gtermarkt - Art der Faktoren (z.B. Immobilienmarkt) oder Gter (z.B. Konsumgtermarkt) - Zeitl. / ruml. / sachlich - Anzahl Teilnehmer

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    8. Unterscheiden Sie die einzelnen Marktformen nach der Anzahl der Marktteilnehmer.

    9. Was versteht man unter dem relevanten Markt?

    Unter dem relevanten Markt versteht man den Markt, der fr das eigene Vorhaben, sei es aus Unternehmer- oder Kundensicht, von Bedeutung ist.

    Sicht Unternehmen: Wirksame Konkurrenz

    Sicht Verbraucher: kurzfristige Substituierbarkeit (Wechsel Schokolade Aldi/Lidl)

    Bei dem Tetra-Pak-Urteil wurde Tetra-Pak vorgeworfen, ein Monopol fr die bekannten Pappkartons zu bekleiden. Durch die Abgrenzung des relevanten Marktes (Nicht Getrnke-Pappkartons, sondern Getrnkeverpackungen im Allgemeinen) wurde die Klage wegen des angeblichen Monopols abgewehrt, da sich die Getrnkehersteller auf dem relevanten Markt auch fr Flaschen entscheiden knnten.

    10. Nennen Sie Bedingungen, die ein vollkommener Markt erfllen muss; ist der vollkommene Markt in der Realitt hufig anzutreffen?

    - auf dem Markt gehandelte Gter sind sachlich gleichwertig - keine persnliche Prferenz des Nachfragers gegenber dem Anbieter - vllige Markttransparenz fr Anbieter und Nachfrager

    Der vollkommene Markt besteht praktisch nur in der Theorie, da unter anderem die Menschlichkeit der Wirtschaftssubjekte verhindert, dass die oben genannten Vorraussetzungen nicht erfllt werden. Zum Beispiel ist es realittsfern einem Menschen mit individueller Persnlichkeit zu unterstellen, er habe keine persnliche Prferenz gegenber dem Anbieter. Die Brse erfllte jedoch nahezu komplett die obigen Angaben.

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    11. Stellen Sie mgliche Verhaltensweisen (Preisstrategien) der Anbieter im

    a)Monopol - vorerst kein Wettbewerb - Nachfrager haben keinerlei Ausweichmglichkeiten - Preiserhhungen > Gewinnsteigerung - Preiserhhungen > Konkurrenz > dauerhafte Erhhung nicht sinnvoll - daher Preis so hoch wie geht, nur nicht zu hoch, dass Konkurrenz kommt b)Polypol - Spezialisierung auf eine best. Preisklasse des hergestellten Produkts - max. Gewinnausschfpung innerhalb dieser Sparte c)Oligopol - Konkurrenzkampf hier am hchsten - die wenigen Anbieter haben alle gewisse Marktmacht - auf Aktionen des einen (wie Preissenkung) muss direkte Reaktion folgen, um im Wettbewerb zu bleiben - Versuch des Herausdrngens eines Anbieters durch extrem niedrige Preise fr einen best. Zeitraum bis dieser bankrott ist bzw. gezwungen ist auszusteigen (insofern die eigene finanzielle Situation dies zulsst) - Kartellbildung, Preisabsprachen 12. Welche Kritikpunkte an den neoklassischen Modellen sind Ihnen bekannt?

    - beschrnkt auf Preis und Menge (statisches Modell > wirklichkeitsfremd) - Service, Qualitt, Lieferzeit usw. wird nicht bercksichtigt - die Menge der Anbieter und Nachfrager sind statisch - sie unterstellen, dass sich alle gleich verhalten

    (kein Unternehmergeist) - Potentielle Konkurrenz wird nicht bercksichtigt

    Welche Komponenten werden in der modernen Markt-/Preistheorie bercksichtigt?

    - dynamische Modelle > permanente Marktforschung: 1) Statistiken Umsatzentwicklung, Bekanntheitsgrad 2) Umfragen > Analyse von Produktlebenszyklen -Anbieter und Nachfrager: gegenstzlichen Interessen

    > Anbieter: mglichst hohe Preise > Nachfrager: mglichst niedrige Preise

    - erscheint Preis der Anbieter in den Augen der Nachfrager > Kauf

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    5. Wirtschaftspolitik

    1a. Welche wirtschaftspolitischen Ziele werden im Stabilitts- und Wachstumsgesetz von 1967 genannt?

    Magisches Viereck: 4 Kernpunkte im Stabilitts- und Wachstumsgesetz:

    - Stabilitt des Preisniveaus - hoher Beschftigungsstand - stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum - Auenwirtschaftliches Gleichgewicht + gerechte Einkommens- und Vermgensverteilung + Erhaltung einer lebenswerten Umwelt

    1b. Erlutern Sie die Bedeutung der einzelnen Ziele.

    Stabilitt des Preisniveaus: Inflationsrate gering halten Hoher Beschftigungsstand: wenige Arbeitslose Auenwirtschaftliches Gleichgewicht: Positiver Auenhandelsbeitrag Wirtschaftswachstum: positives BIP

    2. In welchem Verhltnis knnen Ziele zueinander stehen? Geben Sie ggf. Beispiele.

    - konkurrierend: hoher Beschftigungsstand & Preisniveaustabilitt > mehr Einkommen = mehr Geld im Umlauf = Inflation steigt - kongruent (stimmen berein): Wirtschaftswachstum & hoher Beschftigungsstand > Wirtschaftswachstum = mehr Arbeitspltze

    4. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Primr- und Subzielen des Stabilitts- und Wachstumsgesetzes?

    1. Preisniveaustabilitt (Primrziel) 2. Hoher Beschftigungsstand (Primrziel) 3. stetiges angemessenes Wirtschaftswachstum (Subziel) 4. Auenwirtschaftliches Gleichgewicht (Subziel) 5. gerechte Einkommens- und Vermgensverteilung (Subziel)

    6. Erhaltung einer lebenswerten Umwelt (Subziel) >> Subziele z. T. notwendige Voraussetzungen fr Primrziele >> Primrziele werden vorrangig behandelt

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    5. Errtern Sie den Zusammenhang zwischen den Zielen Wirtschaftswachstum und kologie.

    - zum einen zielen beide auf mglichst lebenswertes Leben der Gesamtbevlkerung > hoher Wohlstand & gesunde Natur als Umgebung - andererseits im krassen Widerspruch > Wirtschaftswachstum verursacht zwangslufig Umweltschden - gesundes Mittel muss gefunden werden 6. Inwiefern kommt dem Beschftigungsziel eine besondere Bedeutung zu? - Primrziel - zielt auf Grundziel Wohlstand der Gesamtbevlkerung ab - beschftigt sich mit Thema der Arbeitslosigkeit: > zum einen bedeutend fr Individuum (negative persnliche Konsequenzen der AL) > zum anderen bedeutend fr Staat (Gefahr fr Demokratie: Unzufriedenheit mit System; finanzielle Belastung & Steuerausflle) - hherer Beschftigungsstand > Wirtschaftswachstum > strkere Belastung der Umwelt 7. Inwiefern kommt dem Ziel Wahrung der Preisniveaustabilitt eine besondere Bedeutung zu? - hohe Inflation bringt Wirtschaft & Gesellschaft aus Gleichgewicht & Demokratie in Gefahr > Armut > Schuldner profitieren - Lohn-Lag-Problematik geringere Inflation > Lhne nur zeitlich versetzt an die Inflation angepasst > Sozialausgaben des Staates werden nicht angepasst

    8. Welche Formen von Arbeitslosigkeit sind Ihnen bekannt? 1) Konjunkturelle AL: mittelfristig (unter 3 Jahren); gesamtwirtschaftlich

    - indirekte Bekmpfung: Steigerung der effektiven Nachfrage

    (z.B. Fiskalpolitik) - direkte Bekmpfung: 1) ABM

    2) Lohnsubventionen 3) Erhhung der Beschftigung im ff. Sektor

    2) Wachstumsdefizit AL: langfristig (3-5 Jahre); gesamtwirtschaftlich

    - Wachstum aber Anstieg der AL

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    - indirekte Bekmpfung: Frderung der Angebotsbedingungen - direkte Bekmpfung: 1) Lohndifferenzierung 2) kostenniveauneutrale Lohnpolitik 3) Flexibilisierung der Arbeitszeit

    3) Strukturelle AL: mittel- bis langfristig und teilwirtschaftlich

    - Sektorale und branchenspezifische Bekmpfung: 1) Erhhung von Subventionen 2) Frderung von Wachstumsbranchen

    - regionale Bekmpfung: z.B. Frderung der regionalen Infrastruktur - qualifikationsspezifische Bekmpfung: z.B. Umschulungen

    4) Saisonale AL: kurzfristig (ca. 1 Jahr) und teilwirtschaftlich

    - Sommer Eisverkufer, Winter arbeitslos - Bekmpfung: 1) Winterbaufrderung

    2) Einbezug von Schulferien 5) Friktionelle AL: kurzfristig und gesamtwirtschaftlich (Sucharbeitslosigkeit)

    - Bekmpfung: 1) Verbesserung der Markttransparenz

    2) Abbau von institutionellen Hemmnissen

    6) Freiwillige AL: langfristig und gesamtwirtschaftlich

    - Bekmpfung: 1) Steigerung der Kontrolle 2) Schaffung von Anreizen

    7) Mismatch AL:

    - offene Stellen werden nicht besetzt 10. Nennen Sie die Vor- und Nachteile des Auenhandels; warum wird fr ein auenwirtschaftliches Gleichgewicht pldiert?

    - bestimmte Teile der Wirtschaft entwickeln sich nicht - Spannungen mit anderen Lndern + bestimmte Firmen wachsen, vergrern Vermgen + internationale Arbeitsteilung + Preisdifferenzen + nicht alles im eigenen Land zu bekommen + hilft bei Beziehungen mit anderen Lndern >> Mittelweg das Richtige

    11. Stellen Sie diese Phasen des idealtypischen Konjunkturverlaufes dar und beschreiben Sie diese in Stichworten.

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    12. Wie werden konjunkturtheoretisch konjunkturelle Schwankungen begrndet?

    Zwei Betrachtungsebenen:

    endogene Konjunkturtheorien unterstellen dem System immanente Schwankungen (jede MW ist so konstruiert, dass es zu Schwankungen kommt)

    exogene Konjunkturtheorien nehmen ein gegebenes System an, welches von auen, durch exogene Faktoren (Strflle, Kriege, psychologische Faktoren), Schwankungen erfhrt

    13. Welche Konjunkturindikatoren sind Ihnen bekannt?

    Frhindikatoren: - Vorlufer zeigen an, wie der Verlauf der Konjunktur in absehbarer Zeit sein

    wird - z.B. Auftragseingnge der Industrie, Baugenehmigungen im Hochbau

    Prsensindikatoren:

    - Gleichlufer Beschreibungsmerkmale fr den jeweiligen/jetzigen Stand der Konjunktur

    - z.B. industrielle Produktion, Aktienkurse, Arbeitsmarkt

    Sptindikatoren: - Nachlufer hinken der Konjunktur hinterher

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    - z.B. Lohnentwicklung, Masseneinkommen

    Mischindikatoren: Haben Aspekte aller Indikatoren 8. Auenhandel 1. Nennen Sie die Leitbilder des Auenhandels und erlutern Sie deren Inhalt. - Freihandel: lst Konflikte (Ausweitung auf andere Mrkte); offene Mrkte; Marktwirtschaft; > verbessert Faktorallokation > - Protektionismus - Auenhandelsmonopol: Zentralisierung des Auenhandels in der Hand des Staates

    oder einer vom Staat dazu bestimmten Institution; wesentlicher Bestandteil zentral gelenkter

    Wirtschaftssysteme. 2. Nennen und erklren Sie die Determinanten des Auenhandels. (Bestimmungsfaktoren)

    Komparative Kostenvorteile: absolute Kostennachteile in einem Land werden durch absolute Kostenvorteile in einem anderen Land ausgeglichen Verfgbarkeitsvorteile: Ausstattung der Lnder mit Produktionsfaktoren Faktorproportion: einer hat mehr als der andere Produktuktionszyklus 3. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile von Freihandel.

    - Produktivittssteigerung - Freihandel steigert Wettbewerbsintensitt - Verbesserte Faktorallokation (bzgl. Produktionsfaktoren) - Frdert Wachstumsdynamik

    - erhhte Konkurrenz fr eigen Wirtschaft > kann einbrechen - Ungleichgewicht im Welthandel

    4. Diskutieren Sie die Aussage Handel ist besser als kein Handel!

    5. Was sind die Ursachen fr Globalisierung?

    - Grndung der WTO - Zunahme des Freihandels - Verbesserung der Technologie & Telekommunikation

    (Kommunikation allgemein) - Grndung der EU > ffnung der Grenzen - Reduktion der Telekommunikations- & Transportkosten - Kapital mobiler

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    6. Welche Instrumente der Auenhandelspolitik kennen Sie?

    - Tarifre Handelshemmnisse (z.B. Zlle) - nicht-tarifre Handelshemmnisse (z.B. mengenmige Einfuhrbeschrnkung,

    Ausfuhrselbstbeschrnkung, Erschwernis bei Gehnehmigungsverfahren)

    7. Welche Grnde rechtfertigen den Einsatz von auenhandelspolitischen Instrumenten?

    - Sicherheitsargument > wichtige Industriezweige - Schutzargument > junge Industriezweige - unfairer Wettbewerb > Entwicklungslnder - Verhandlungsstrategien > um Steuersenkung zu erwirken

    8. Nennen Sie die Grundstze der WTO und gehen Sie in Stichworten auf den

    Inhalt ein.

    - Liberalisierung: Handelsbarrieren abschaffen, Freihandel - Nicht-Diskriminierungsgrundsatz: von einem Land gewhrte Begnstigung

    muss allen Mitgliedern zuteil werden - Parittsklausel: eingefhrte Ware soll wie inlndische behandelt werden

    > multilateral

    - Prinzip der Reziprozitt: bringt ein Land eine Leistung, sollte der

    Handelspartner mit Gleichwertigem reagieren

    > bilateral

    9. Diskutieren Sie die Bedeutung einer Welthandelsordnung heute. - konnte weltweite Ungleichheiten bis heute nicht beseitigen > haben sich sogar verschlimmert - zwar negativ aber gerade deshalb heute wichtig - in Zeiten von weit fortgeschrittener Globalisierung wichtig - mit Russland ist wichtiges Land nicht Mitglied

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    10. Erlutern Sie die Begriffe

    a) Protektionismus

    b) Regionalisierung

    - Bildung von Handelsblcken

    c) Globalisierung

    - zusammenwachsen der Welt zu einem Staat - Strkere Verzahnung & Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher & kultureller

    Ebene - Aufgabe von Nationalstaaten > EU - ffnung der Mrkte & Grenzen - Internationale Arbeitsteilung - Zunahme der Investitionen aus dem Ausland - Bildung internationaler Unternehmen

    11. Welche Widersprche ergeben sich aus den in Frage 10 genannten Begriffen? - Protektionismus verhindert oder beschrnkt Globalisierung

    12. Nennen Sie Vor- und Nachteile internationaler Arbeitsteilung.

    - nicht ausgewogen - Tabelle anfertigen

    - Abhngigkeit voneinander - kann zu Spannungen zwischen den Lndern fhren - kann zu Monopolstellungen fhren + Qualittssteigerung durch Spezialisierung + beinahe garantierte Abnahme der Produktion, da einziger Anbieter + gnstige Produktion > Kostenvorteil + Erhhung der Produktion