Voraussetzungen und Strategien M. Piringer, T. Fischer .Voraussetzungen und Strategien DI Markus

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  • Dynamik mit Verantwortung

    fuerstsKreislaufwirtschaft mit Produkten ausnachwachsenden Rohstoffen

    fuerstsBerichte aus Energie- und Umweltforschung

    fuersts14/2003

    fuerstsVoraussetzungen und Strategien

    M. Piringer, T. Fischer

    fuersts

  • Impressum:

    Eigentmer, Herausgeber und Medieninhaber:Bundesministerium fr Verkehr, Innovation und TechnologieRadetzkystrae 2, 1030 Wien

    Verantwortung und Koordination:Abteilung fr Energie- und UmwelttechnologienLeiter: DI Michael Paula

    Liste sowie Bestellmglichkeit aller Berichte dieser Reihe unter http://www.nachhaltigwirtschaften.atoder unter: Projektfabrik Waldhr Nedergasse 23, 1190 Wien

    Fax 01 /36 76 151 - 11 Email: projektfabrik@nextra.at

  • Kreislaufwirtschaft mit Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen

    Voraussetzungen und Strategien

    DI Markus Piringer, Mag. Tatjana Fischer

    GLOBAL 2000 Umweltforschungsinstitut

    Wien, Mrz 2003

    Im Auftrag des Bundesministeriums fr Verkehr, Innovation und Technologie

  • Inhaltsverzeichnis:1 KURZFASSUNG.......................................................................................................................................................... 1

    2 EINLEITUNG UND ZIELSETZUNG.................................................................................................................... 5

    3 VORGEHENSWEISE................................................................................................................................................. 6

    4 FOKUS DER STUDIE................................................................................................................................................. 7

    5 BERBLICK BER PRODUKTE AUS NACHWACHSENDEN ROHSTOFFEN................................. 75.1 PRODUKT -RECHERCHEN UNTER DEM GESICHTSPUNKT EINER KREISLAUFWIRTSCHAFT ................................7

    5.1.1 Holzprodukte (Holz im Baubereich, Platten, Mbel, Holzverpackungen) ........................................... 85.1.2 Papier.............................................................................................................................................................155.1.3 Textilien .........................................................................................................................................................205.1.4 Dmmstoffe ....................................................................................................................................................255.1.5 Neue Werkstoffe ............................................................................................................................................305.1.6 Sonstige Produkte (pflanzliche le und Harze)......................................................................................35

    5.2 BERBLICK BER DAS STERREICHISCHE ENTSORGUNGSSYSTEM...................................................................405.2.1 Sammlung ......................................................................................................................................................405.2.2 Nachwachsende Rohstoffe in Abfllen und Altstoffen............................................................................43

    5.3 ZUSAMMENFASSUNG................................................................................................................................................465.3.1 Marktsituation und Perspektiven...............................................................................................................465.3.2 Eignung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft ............................................................................................47

    5.4 IDENTIFIKATION VON PROBLEMFELDERN.............................................................................................................495.5 HANDLUNGSOPTIONEN UND FORSCHUNGSBEDARF.............................................................................................51

    5.5.1 Integrieren des Verwertungsaspekts in den gesamten Produktlebenszyklus.....................................515.5.2 Nutzung vorhandener Altstoff-Potenziale ausweiten .............................................................................525.5.3 Vorhandene Verwertungswege berprfen und gegebenenfalls optimieren .....................................525.5.4 Strategien fr zuknftig zu erwartende Stoffstrme entwickeln ...........................................................535.5.5 Begleitmanahmen: Modifizieren wirtschaftlicher Rahmenbedingungen .........................................53

    6 FALLBEISPIELE.......................................................................................................................................................546.1 BAU- UND ABBRUCHHOLZ......................................................................................................................................54

    6.1.1 Definition des Schwerpunktes ....................................................................................................................546.1.2 Zielsetzungen.................................................................................................................................................546.1.3 Vorgangsweise..............................................................................................................................................546.1.4 Mengen / Datenqualitt ...............................................................................................................................566.1.5 Qualitten ......................................................................................................................................................596.1.6 Entsorgungslogistik .....................................................................................................................................626.1.7 Verwertung / Anlagen..................................................................................................................................646.1.8 Gesetzliche Rahmenbedingungen ..............................................................................................................666.1.9 Internationale Erfahrungen........................................................................................................................686.1.10 Zuknftige Entwicklungen ..........................................................................................................................716.1.11 Zusammenfassung ........................................................................................................................................726.1.12 Problemfelder................................................................................................................................................746.1.13 Manahmen...................................................................................................................................................76

    6.2 VERPACKUNGEN AUS BIOLOGISCH ABBAUBAREN WERKSTOFFEN (BAW)......................................................806.2.1 Definition des Schwerpunktes ....................................................................................................................806.2.2 Zielsetzungen.................................................................................................................................................806.2.3 Vorgangsweise..............................................................................................................................................806.2.4 Stoffstrom-Szenarien....................................................................................................................................816.2.5 Gesetzliche Rahmenbedingungen ..............................................................................................................846.2.6 Auswertung der Befragung.........................................................................................................................906.2.7 Internationale Erfahrungen: Modellprojekt Kassel...............................................................................956.2.8 Zusammenfassung ........................................................................................................................................996.2.9 Manahmen.................................................................................................................................................100

    7 LITERATUR .............................................................................................................................................................103

    U M W E L T F O R S C H U N G S I N S T I T U T

  • 1

    1 KurzfassungIn einer zukunftsfhigen Wirtschaft werden nachwachsende Rohstoffe eine wichtigeRolle spielen. Die Stoffe sollten mglichst effizient und mehrfach genutzt werden(Kaskadische Nutzung). Am Ende der Nutzungsphase sollten die Stoffstrme wiederin die natrlichen Kreislufe eingefgt werden knnen. Die Kreislauffhrung vonProdukten biogenen Ursprungs ist mit Problemen verbunden.

    Aus den Untersuchungen geht hervor, dass eine Vermischung von Materialien ausnachwachsenden Rohstoffen mit anderen Stoffen (toxikologisch bedenkliche Stoffe,nicht biologisch abbaubare Stoffe etc.) als Problem eine zentrale Rolle spielt. DieseVermischung kann in unterschiedlichen Abschnitten des Lebenszyklus erfolgen (bereitsim Produkt, bei der Verwendung, bei der Sammlung).

    Die Vermischung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen hat unterschiedlicheUrsachen, so zum Beispiel die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (z.B. Brandschutz vonDmmstoffen), die Einhaltung erforderlicher technischer Eigenschaften ( z.B.Oberflchenbehandlung von Holz als