Vorschriften und zugelassene Produkte Trinkwasser Die Qualit£¤t des Trinkwassers wird...

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    13-Sep-2019
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  • Sicherheit bei der mobilen Trinkwasserversorgung Vorschriften und zugelassene Produkte

    Neu: Schlauchreinigungs- systeme und beheizte Trinkwasserschläuche

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  • Auf einen Blick

    Neues für die mobile Trinkwasserversorgung

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    Die Trinkwasserversorgung 3

    Das Wasser: Quell unseres Lebens 4

    Geschützte Trinkwasserqualität 5

    Neues zur Trinkwasserverordnung 6

    Materialien für die temporäre Trinkwasserversorgung 7

    Prüfverfahren für Schläuche 8

    Prüfverfahren für Armaturen und Verteilungsanlagen 9

    Übergabestelle und Außerbetriebnahme 10

    Übersicht Trinkwasserschläuche 11

    Trinkwasser-Gummischlauch LMV Aqualine 12

    Universalschlauch Rauaqua 13

    Trinkwasserflachschlauch Hilcoflex Superaqua 14

    Universalschlauch Profiline-Aqua Plus 15

    Universeller Flachschlauch Aquadur 16

    Neu: Reinigung von Trinkwasserschläuchen 17

    Neu: Beheizte Schläuche 19

    Trinkwasserkupplungen 20

    Zubehör 22

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    Unsere Information zur Trinkwasserversorgung erschien erstmals 2006.

  • Die Qualität des Trinkwassers wird in Deutschland durch eine Trinkwasserverordnung geschützt, die alle kurz- oder langfristigen Installationen umfasst. Nicht nur feste Versorgungsanlagen mit Rohren müssen hygienisch ein- wandfrei sein, sondern auch solche, die mit Schläuchen realisiert werden.

    • Mobile Getränke und Imbiss-Stände

    • Verkaufswagen für Lebensmittel

    • Messen, Volksfeste, Jahrmärkte

    • Lebensmittelindustrie

    • Brauereien

    • Füllanlagen für Trinkwasserbehälter

    • Camping und Caravan

    • Bäder und Saunen

    • Notversorgungssysteme

    • Toilettenwagen

    Die Verwendung zugelassener Durchleitungsele- mente wird von den Behörden überprüft! Sollten entgegen der Verordnung z. B. Schläuche ohne Zulassung verwendet werden, kann es zur Ver- hängung von Bußgeldern oder dem sofortigen Entzug der Betriebsgenehmigung kommen. Die Kontrolle der Einhaltung der Trinkwasser- verordnung wird von immer mehr Gesundheits- ämtern konsequent praktiziert. Alle Betreiber mobiler Zuleitungssysteme sind daher aufgefor- dert, fachmännische Beratung in Anspruch zu nehmen und auf zulassungskonforme Durch- leitungskomponenten umzurüsten.

    Beachten Sie bitte auch, dass eventuell vorhandene Lebensmittelschläuche nicht als Trinkwasserschlauch verwendet werden dürfen.

    Geprüfte Markenprodukte mit der Empfehlung der Spezialisten Egal ob es um einen Imbissstand auf einem Volksfest oder um Versorgungsschläuche in der Lebensmittelindustrie geht: Die von uns gelieferten Produktlösungen entspre- chen der Trinkwasserverordnung und sind für die spezi- fischen Anforderungen ideal geeignet. Wir arbeiten mit führenden Herstellern zusammen, deren Markenprodukte sich bei uns auf Dauer bewährt haben. Darüber hinaus kooperieren wir eng mit besonders leistungsfähigen Technischen Händlern in ganz Deutschland.

    Zu den in dieser Broschüre gezeigten Produkten können wir Ihnen gerne aktuelle Prüfzeugnisse vorlegen. Sprechen Sie uns einfach an!

    Die Trinkwasserverordnung

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  • Unser Hauptlebensmittel ist das Trinkwasser. Es kann durch nichts ersetzt werden. Jeder Mensch braucht täglich ausreichende, einwandfreie Mengen an Trinkwasser. Und das ein Leben lang. Konkurrierende Interessen um das Trinkwasser müssen zurückstehen, weil wir nur überleben können, wenn wir täglich mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden.

    Im Sinne der Trinkwasserverordnung ist

    Trinkwasser jedes Wasser, im ursprünglichen oder auf-

    bereiteten Zustand, das zum Trinken, zur Zubereitung

    von Speisen und Getränken, zur Körperpflege und

    Körperreinigung sowie zur Reinigung von Gegenständen

    die mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen.

    Trinkwasser muss frei von krankheitserregenden Mikro-

    organismen sein und sollte eine Mindestkonzentration

    an Mineralstoffen enthalten. Dies gilt ungeachtet

    dessen, auf welchen Wegen (Rohre, Schläuchen,

    Flaschen, Tanks, Aggregate …) das Wasser

    bereitgestellt wird.

    Vom Umgang mit der Kostbarkeit Wasser sparen ist sicher wichtig. Wasser rein halten ist lebenswichtig. Das überflüssige Verschmutzen bzw. Vergiften erleben wir aber leider tagtäglich z.B. durch den übermäßigen Ge- und Verbrauch von Wasch- und Reinigungsmitteln, dass Waschen von Fahrzeugen auf Flächen ohne Ölabscheider, die Entsorgung von Substan- zen durch die Toilette oder durch Einleiten von Gift- stoffen in unsere Gewässer. Die Liste der Grausamkeiten gegen die Natur ließe sich leider beliebig fortsetzen.

    Die Qualität unseres Trinkwassers In Deutschland können sich die Verbraucher bedenkenlos auf die Wasserversorger der Städte verlassen. Sie stellen sicher, dass unser Trinkwasser stets rein, keimfrei und gesundheitlich unbedenklich ist. Viele Wasserversorgungs- unternehmen in Deutschland stellen eine Wasserqualität zur Verfügung, die mitunter besser ist als manches indus- triell hergestellte Mineralwasser.

    Trinkwasser, der „Quell unseres Lebens“

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  • Die Trinkwasserrichtlinie Die europäische Trinkwasserrichtlinie stellt den höchsten internationalen Standard dar. Die Trinkwasser-Richtlinie der Europäischen Union (EU Richlinie 98/83/CE) legt fest, dass Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch frei von Krankheitserregern und Keimen sein muss und dass es hinsichtlich Geschmack, Geruch und Aussehen („rein und klar“) einwandfrei sein muss.

    Das Reinheitsgebot Das Reinheitsgebot gilt nicht nur für Bierprodukte, son- dern auch dort, wo Wasser für Menschen aufbereitet wird. In der Getränke- und Lebensmittelindustrie, im Caravan- und Campingbereich, zur Befüllung von Trink- wasserbehältern im Schiffs- Bahn- und Flugverkehr, bei Katastrophen-Einsätzen, bei Notversorgungsleitungen in kommunalen Bereichen, bei Messen, Volksfesten, auf Sportplätzen, bei Gemeindefesten, Kindergarten- und Schulfesten, kurzum: fast überall.

    Die Gesundheit steht im Fokus Das aufbereitete Wasser wird von den Wasserversor- gungsunternehmen in einwandfreier Qualität in unsere Wohnungen und Häuser bzw. bis an die Übergabestelle geliefert. Die Gefahr, verunreinigtes Wasser vom Hydran- ten oder vom Hausanschluss bis zum Ort des Verbrauchs zu beziehen, ist gerade bei der mobilen Trinkwasser- versorgung am größten. Hinsichtlich der hygienischen Rahmenbedingungen werden die meisten und gröbsten Fehler begangen.

    Die konsequente Anpassung der Trinkwasserverordnung an veränderte Rahmenbedingungen war also folgerichtig. Und hier ist unser Anspruch Ihre Aufklärung.

    Geschützte Trinkwasserqualität

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  • Was ist neu? Die Trinkwasserverordnung wurde in Deutschland am 21. Mai 2001, BGBl I 2001 S. 959 ff. novelliert. Die Trink- wasserverordnung stellt die Umsetzung der EG-Richtlinie 83/98 (CELEX Nr: 398L0083) „über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (98/83/EG) in nationales Recht dar.

    In § 1 der deutschen Trinkwasserverordnung heißt es konkret: „Zweck der Verordnung ist es, die menschliche Gesundheit vor nachteiligen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung von Wasser ergeben, dass für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, durch Gewährleis- tung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit zu schüt- zen.“

    Der Bundesrat hat am 26. November 2010 Änderungen an der Trinkwasserverordnung beschlossen. Der Bundesrat ist vom Entwurf der Bundesregierung (BR-Drs 530/1/10) abgewichen, sodass das Bundesministerium für Gesund- heit den Änderungen des Bundesrates noch zustimmen musste. Die Verkündung erfolgte am 11. Mai 2011 im Bundesgesetzblatt; die Änderungen sind am 1. Novem- ber 2011 in Kraft getreten.

    Die Novelle bringt eine Reihe neuer Definitionen, die bestehende Unklarheiten beseitigen sollen. Wesentlicher ist die Einführung von Parametern betreffend Radioakti- vität und Uran, sowie die Einführung eines so genannten technischen Maßnahmewertes für Legionellen.

    Die Haftung Wesentlich schärfer wird die Verordnung für gewerbliche Vermieter und Betreiber von Gebäuden, in denen Dienste für die Öffentlichkeit angeboten werden, wie z. B. Ämter, Wohnheime, Gerichte, Gaststätten. Werden in diesen Gebäuden am Wasserhahn die Grenzwerte der Anlagen 1 oder 2 überschritten, ist dies strafbar. Die Strafbarkeit trifft den Eigentümer des Gebäudes als Betreiber der Hausinstallation, juristische Personen müssen also die Verantwortung für die von ihnen verwalteten Gebäuden auf eine natürliche Person delegieren. Die chemischen Parameter wurden weitestgehend unverändert belassen, lediglich für Cadmium, die elektrische Leitfähigkeit und Sulfat erfolgten kleinere Anpassungen.

    Im Weiteren stellt die Haftungsverlagerung die Gruppe der Schausteller und Betreiber bzw. Veranstalter von Jahrmärkten, Volksfesten oder ähnlichen Ereignissen vor zusätzliche Herausforderungen. Im Sinne der Trinkwas-

    Neues zur Trinkwasserverordnung

    serverordnung übernehmen sie ab der Übergabestelle bis zur Entnahmestelle die Verantwortung für die Qualität des Wassers.

    Die Wasserversorgungsunternehmen übernehmen die Haftung nur bis zur Übergabestelle (üblicherweise der Hydrant). Ans