Weihnachtsbrief 2010/2011 für die Pfarreiengemeinschaft ... · PDF fileWeihnachtsbrief...

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  • Weihnachtsbrief 2010/2011

    für die Pfarreiengemeinschaft Weßling St. Georg, Oberpfaffenhofen

    mit Hochstadt und Weichselbaum St. Laurentius, Unterbrunn

    mit Oberbrunn, Hausen, Frohnloh und Mamhofen Christkönig, Weßling mit der Wallfahrtskirche Grünsink

    Stern über Betlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht. Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,

    Stern über Betlehem, führ uns zum Kinde!

  • Sehr geehrte Damen und Herren!

    Die Sternenwelt hat schon immer die Menschen beeindruckt und fasziniert. Ob es ihre unendliche Zahl ist oder ihr Glanz und ihre Helligkeit, oder dass jeder Stern und jeder Planet seinen festen Platz hat oder seine bestimmte Bahn zieht. Vor allem, dass die Sterne in bestimmten Konstellationen auftreten, hat die Beobachter des nächtlichen Himmels seit Urzeiten erstaunt. Sterne dienen zur Orientierung für den Wanderer in der Nacht und vor allem dazu, um auf hoher See den Weg zum sicheren Ziel zu finden. Sternschnuppen und Meteore, die am nächtlichen Himmel verglühen oder auf die Erde gestürzt sind, haben die Menschen Glück erhoffen oder Unglück befürchten lassen.

    Da wundert es nicht, dass schon im alten Babylon die Sterne als Gottheiten verehrt wurden und die Astrologie Zusammenhänge zwischen den Sternenwelten und dem Schicksal der Völker und der Einzelnen nachweisen wollte. Auch heute gibt es das: Die Horoskope in den Illustrierten und Zeitschriften werden zwar nicht ganz ernst genommen, aber viele lesen sie doch und so manche lassen ihr Leben wirklich davon bestimmen. Die Sterndeuter, von denen im Evangelium die Rede ist, haben sich auch mit der Erforschung der Sternenwelt beschäftigt. Ihr Interesse galt damals einer Erwartung: Wenn Jupiter und Saturn im Sternbild der Fische zusammen kommen, dann erscheint ein neuer König, ein Retter der ganzen Menschheit, ein Königskind wird geboren. Auf diese Konstellation hin machten sie sich auf die Reise ihres Lebens, das Sternenbild zeigte ihnen den Weg. So fanden sie den neugeborenen König der Juden und huldigten ihm, während Herodes und Jerusalem ihn ablehnten. Das Leben der Sterndeuter aber hatte sich verändert: Auf einem anderen Weg zogen sie in ihre Heimat zurück (vgl. Mt 2,12); sie waren andere geworden, sie hatten ihren Gott gefunden, der Stern von Bethlehem war zum Inhalt, zur Orientierung ihres Lebens geworden.

    Was gibt meinem Leben Sinn und Richtung? Ist es der Stern von Bethlehem, Jesus selbst, an den ich glaube, dem ich vertraue? Ist er der „Morgenstern“, der über meinem Leben aufgegangen ist, der nie verlöscht und nie untergeht? Der Stern von Bethlehem sagt mir: Hab Vertrauen in Jesus, den Stern deines Lebens! Er will dir mit seinem Wort und seinem Leben, mit seinem Sterben und seiner Auferstehung Orientierung und Halt geben! Lass dich von diesem Stern führen und nicht von den Versprechungen der Horoskope oder des Aberglaubens, der heute in vielen Formen wieder in Mode ist. Wer dem Stern, Jesus selbst, folgt, der wird sicher an das Ziel des Lebens gelangen: Zur Herrlichkeit des Lebens bei Gott.

    Mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gnadenreiches Weihnachtsfest sowie ein gesegnetes Neues Jahr 2011.

    Ihr

    Anton Brandstetter, Pfarrer

  • Wege des Glaubens. Es ist nicht immer leicht mit unserem Glauben. Manchmal tauchen Fragen auf, die sich nicht mit einer schlüssigen Antwort beiseite schieben lassen. Und manchmal geschieht etwas, das an den Grund unserer Glaubensüberzeugungen geht und dort etwas ins Wanken bringt, was wir bisher für unerschütterlich gehalten haben. Sich diesen auftauchenden Fragen und Zweifeln zu stellen, ist ein Zeichen für die Lebendigkeit unseres Glaubens. Unser heutiger Papst Benedikt XVI. hat in seinem Buch „Einführung in das Christentum“ die bleibende Ungewissheit in den großen Fragen des Lebens als etwas bezeichnet, was elementar mit unserem Menschsein verbunden ist: „Wer der Ungewissheit des Glaubens entfliehen will, wird die Ungewissheit des Unglaubens erfahren müssen. (...) Es ist die Grundgestalt menschlichen Geschicks, nur in dieser Rivalität von Zweifel und Glaube, von Anfechtung und Gewissheit, die Endgültigkeit seines Daseins finden zu dürfen“.

    Die Idee zu unserem neuen Glaubenseminar in der Fastenzeit setzt hier an. Es trägt den Titel „Wege erwachsenen Glaubens“. An sechs Abenden im März und April 2011 treffen wir uns, um in aller Offenheit über unseren Glauben und unsere Zweifel nachzudenken und zu sprechen. Wir werden dabei Wege der Gottessuche kennen lernen – überlieferte, aus der großen Tradition unserer Kirche und vielleicht eigene, selbst begangene, sofern es überhaupt möglich ist, darüber zu sprechen. Egal, wo Sie stehen - Sie sind herzlich eingeladen. Ob Sie am kirchlichen Leben teilnehmen, der Kirche fern stehen oder ausgetreten sind - das Seminar steht jedem offen. Am 01. Februar 2011 bieten wir einen Informationsabend zum Seminar an, bei dem das Programm genauer vorgestellt wird und alle offenen Fragen besprochen werden können. Er dauert von 20.00 – ca. 21.00 Uhr und findet im Weßlinger Pfarrstadel statt. Eine Anmeldung zur Teilnahme an diesem Abend ist nicht erforderlich. Sollten Sie an dem Abend verhindert sein, aber gerne am Seminar teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte im Weßlinger Pfarrbüro (Tel.: 08153/3415) direkt bei Pfarrer Brandstetter oder per Mail bei Dr. Knut Waldau ([email protected]). In der Fastenzeit finden dann zu den folgenden Terminen die 6 Themenabende statt: 15. März 2011: „Niemand hat Gott je gesehen“ - Unsere Bilder von Gott. (1) 22. März 2011: Der Glaube und seine Krisen. (2) 29. März 2011: Die Suche nach der Botschaft von Jesus. (3) 05. April 2011: Umkehr und Neuanfang. (4) 12. April 2011: Der Geist Gottes. (5) 19. April 2011: Wie geht es weiter? (6) Sie dauern jeweils von 20.00 Uhr – ca. 21.30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Weßlinger Pfarrstadel. Wir freuen uns, mit Ihnen ein Stück Weg gemeinsam zu gehen Ihr Pfarrer Anton Brandstetter und Dr. Knut Waldau (Pastoralreferent, Beauftragter für „Neu anfangen“ im Dekanat Starnberg) für das Vorbereitungsteam.

  • Gottesdienstanzeiger 24. Dezember 2010 - 09. Februar 2011

    D I E W E I H N A C H T S Z E I T - TEMPUS NATIVITATIS

    Freitag 24. Dezember - DIE WEIHNACHTSZEIT - HEILIGER ABEND Schriftworte Jes 62,1-5

    Apg 13,16-17.22-25 Mt 1,1-25

    15.30 Uhr Kindermette in Christkönig, Weßling - Wortgottesdienst 16.45 Uhr Kindermette in St. Laurentius, Unterbrunn - Wortgottesdienst 16.45 Uhr Kindermette in St. Jakobus, Hochstadt - Wortgottesdienst

    - Lebende Krippe

    19.00 Uhr Christmette - Feierliches Hochamt - in Hl. Kreuz, Oberpfaffenhofen (Richard Richter u. Eltern Sanktjohanser)

    19.30 Uhr Christmette - Feierliches Hochamt - in St. Jakobus, Hochstadt (Franziska u. Viktoria Jost u. Eleonore Gareis; Adolf Grenzebach u. Schwester Elisabeth; Eltern Kraft/Autenrieth u. Angehörige)

    22.00 Uhr Christmette - Feierliches Hochamt - in St. Laurentius, Unterbrunn - mit Krippenspiel der Unterbrunner Kinder (Anton Welsch u. Hans Riech; Claudia Brabetz u. verstorbene Angehörige; Familien Wastian/Benedikt)

    22.30 Uhr(!) Christmette - Feierliches Hochamt - in Christkönig, Weßling (Eltern Fenzl/Grandl; Eugen Größler; Theresia Horst) Der Kirchenchor singt weihnachtliche Lieder

    Kollekte für Adveniat

    Samstag 25. Dezember - HOCHFEST DER GEBURT DES HERRN - WEIHNACHTEN - In nativitate Domini

    Schriftworte Jes 62,11-12 Tit 3,4-7 Lk 2,15-20

    9.00 Uhr Heiliges Hochamt in St. Jakobus, Hochstadt (Dieter Kierdorf u. Berta Schneider; Karl u. Therese Heintz)

    10.15 Uhr Heiliges Hochamt in Hl. Kreuz, Oberpfaffenhofen (Josef Frosch; Alfons u. Margarete Schönwetter u. Verwandtschaft; Alfons Stempfhuber)

    19.00 Uhr Heiliges Hochamt in St. Laurentius, Unterbrunn (Mizzi Bauer mit verstorbenen Eltern u. Schwestern und Sebastian Gruber; Eltern Speer/Geiger u. Konrad Geiger)

    Kollekte für Adveniat

  • Sonntag 26. Dezember - ZWEITER WEIHNACHTSTAG - HL. STEPHANUS - FEST DER HEILIGEN FAMILIE

    Schriftworte Sir 3,2-6.12-14 Kol 3,12-21 Mt 2,13-15.19-23

    9.00 Uhr Heiliges Hochamt in Hl. Kreuz, Oberpfaffenhofen (Eheleute Beckmann u. Verwandtschaft; Genoveva u. Jakob Schneider, Erna Stockinger; August u. Maria Vilgertshofer u. Maria Pfeiffer; Johann u. Marie Sponner mit Töchtern u. Söhnen und Gerda Wesseler)

    10.15 Uhr Heiliges Hochamt in Christkönig, Weßling (in Latein) (Angehörige Sturm/Weber; Franz Krebs, JaM mit Gertrud und Alois u. Mathilde Wernitznig; Hans Rüba) Der Kirchenchor singt die „Pastoralmesse in C“ von Ignaz Reimann, „Transeamus“ v. J. Schnabel u. „Hodie Christus natus est“ v. Anton Diabelli

    10.15 Uhr Heiliges Hochamt in St. Peter & Paul, Oberbrunn (Nikolaus Grad; Familien Zotz u. Teufelhart; Martha Pusch, JaM; Johann Nothaft sen.)

    Im Anschluss an jeden Gottesdienst findet die Kindersegnung statt. Kollekte für den Familienbund der Katholiken

    Montag 27. Dezember - Hl. Johannes 19.00 Uhr Heilige Messe in Hausen – mit Segnung des Johannisweines

    (Verstorbene der Familien Haas/Kaindl)

    Freitag 31. Dezember - 7. TAG DER WEIHNACHTSOKTAV – Hl. Sylvister I. 17.00 Uhr Heiliges Amt zum Jahresschluss in St. Laurentius, Unterbrunn

    (Hermann u. Maria Geiger, Berthold Götz u. Angehörige; Wolfgang Zifreund)

    18.00 Uhr Heiliges Amt zum Jahresschluss in Christkön