Wenn schon Burn-out dann richtig

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Ein Buch für alle, die effektiv arbeiten und gesund leben wollen.

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  • Wenn schon Burn-out

    dann richtig

    Sebastian Mauritz

    eBook &

    Powerna

    p-

    Audio

    inklusive

    10+ Tipps fr den totalen Burn-out

    Wenn schon Burn-out

    dann richtig

    Sebastian Mauritz

    eBook &

    Powerna

    p-

    Audio

    inklusive

    10+ Tipps fr den totalen Burn-out

  • Wenn Du durch die Hlle gehst, dann hr nicht auf zu laufen.

    Walt Disney

  • Vorwort 6

    Einleitung 8

    Vom Machen und Tun im Bro 14

    Tipp 1 Flexibilittstraining 18

    3HOO/QNSHDQDM2HDUNM(GQDQ%@TKGDHS

    Tipp 3 Stress mit Sport regulieren 22

    Tipp 4 Eins nach dem anderen 24

    Tipp 5 Akkus laden 25

    Tipp 6 Realistische Ziele 28

    3HOO#DKDFHDQDM AFDADMV@R@AYTFDADMHRS

    Wie muss ich wahrnehmen? 34

    3HOO#DENJTRRHDQDM$QVDHSDQM2HD(GQDM%NJTR

    Tipp 9 Die eigenen Muster des Gelingens bemerken und nutzen 37

    3HOO#DQ*QODQ@KR1BJLDKCDGDKEDQTMCDHM6DFDSV@RYTUDQMCDQM

    Die innere Welt, die ich mir mache, wie sie mir gefllt 46

    3HOO$RHRS@KKDRMTQHMLDHMDL*NOE

    3HOO+@RRDM2HD%MEDFDQ@CDRDHM

    Tipp 13 Der gute Umgang mit sich selbst 54

    Gut, dass wir drber gesprochen haben 58

    3HOO MDQJDMMTMFTMC+NAEQCHDDHFDMD QADHSADJNLLDM

    Tipp 15 Die Macht der Ja-Haltung 61

    3HOO-DHMR@FDMRNK@MFD2HDMNBGJMMDM

    3HOO)@@ADQURI@TMC

    Tipp 18 Sinn und Gestaltungsraum in der eigenen Arbeit sehen 65

    Wie viele sind Sie eigentlich? 68

    Tipp 19 Die eigenen Seiten kennen und wertschtzen 69

    3HOO2NYH@KD!DYHDGTMFDMODFDM

    Inhalt

  • 5Wie Menschen funktionieren 74

    Stress & Trance 86

    Resilienz & Burn-out 92

    Tipps zum Reiten des Stress-Tiger 98

    &QMSTSFTS

    +TBJXCDQ&NKCDM1DSQHDUDQ

    +@BGL@KVHDCDQ

    1DHRDYTQBJHMCHD&DFDMV@QS

    1@TR@TRCDL*HMNDHML@K AKDMJTMFAHSSD

    &TSD%Q@FDM

    #HDDWSDQMD%DRSOK@SSDEQHGQD&DC@MJDM

    #QDH%Q@FDMEQDHMFKBJKHBGDR+DADM

    Die Lust am Scheitern entdecken 108

    Nachwort 113

    Download-Code eBook 116

    Danke 116

    Quellen 117

    Download-Code Powernapping Modul 121

    Impressum 122

  • 6Vorwort

    Haben Sie ein Problem? Nein? Sehr gut. Sicher kennen Sie jemanden,

    der oder die Probleme hat. Man selbst hat ja in der Regel keine Probleme,

    deswegen lesen Sie das Buch auch sicherlich nur fr jemand anderen. Ich

    habe auch keine Probleme, aber die Menschen um mich herum, da geht es

    ordentlich zur Sache. Whrend ich das so schreibe, fllt mir der alte Witz

    vom Autofahrer auf der A7 ein, der im Radio die Durchsage hrt Ein Geis-

    terfahrer auf der A7 und er denkt nur Einer? Hunderte! Oder um es

    mit Sartre zu sagen: Die Hlle, das sind die anderen.

    Wenn Sie sich bei der Lektre des Buches provoziert, angesprochen oder

    ertappt fhlen, so ist genau das meine Absicht. Wenn etwas bei Ihnen ein

    Gefhl auslst, man knnte auch sagen emotional relevant ist, dann ist die

    Wahrscheinlichkeit hher, dass Sie sich an dieses etwas erinnern, darber

    nachdenken und mit anderen darber sprechen. Das ist wie bei einer Auto-

    fahrt, auf der Ihnen ein anderer wohlmeinender Verkehrsteilnehmer mit

    seinem Mittelfinger zuwinkt. Von diesem werden Sie anderen berichten,

    der war fr Sie emotional relevant. Ebenso werden andere Verkehrsteil-

    nehmer auf Sie reagieren, wenn Sie diese mit Ihrem Mittelfinger freund-

    lich auf ihre Fehler hinweisen. Natrlich knnen Sie auch auf andere Art

    und Weise beim Autofahren kommunizieren. Wenn Ihre Kommunikation,

    und damit meine ich jegliche Art von Kommunikation mit anderen und

    sich selbst, wirken soll, dann sollte Sie sowohl den Kopf als auch die Emo-

    tionen ansprechen.

    Aus vielen Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen, sei es als Coach,

    Trainer, Speaker oder Berater, habe ich gelernt, dass ein Klugschiss viel

    weniger bringt, als eine wohlmeinende Provokation. Auerdem muss man

    manchmal etwas erst schlimmer machen, um dann die Verbesserung ge-

    nieen zu knnen. Wir nehmen vieles, was unseren Krper angeht, leider

    nicht genau wahr. So kann ich von Tag zu Tag sagen, mir geht es heute bes-

  • 7ser oder schlechter als gestern. Schwieriger ist es zu sagen, meine Wach-

    KHLWOLHJWKHXWHEHLJHVWHUQZDUVLHQRFKEHL8PHLQHQJXWHQ8Q-terschied machen zu knnen hilft es, das, was es zu verndern gilt, vorher

    ein wenig oder viel schlechter zu machen, oder zumindest zu wissen, wie

    man es verschlechtern knnte.

    Das ist ein wenig wie bei dem Mann, der in ein Schuhgeschft geht und

    sich Schuhe in der Gre 42 aussucht. Der Schuhverkufer, mit viel Erfah-

    rung und gebtem Blick ist sich aber sicher, dass der Mann die Schuhgre

    44 hat. Nein, sagt der Mann, eine 42 muss es sein. Er bekommt nach

    kurzem Zgern dann auch diese Gre berreicht und probiert sie sogleich

    an. Mit Mhe und Not zwngt er seine Fe in die offensichtlich viel zu

    kleinen Schuhe und luft ein paar Schritte mit schmerzverzerrtem Ge-

    sicht durch den Laden. Die sind super, die nehme ich, sagt der Mann und

    ich behalte sie gleich an. Der Schuhverkufer kann das alles noch nicht

    glauben und fragt: Mein Herr, diese Schuhe, die sind doch viel zu klein.

    Ihre Schmerzen mssen unglaublich sein. Daraufhin antwortet der Mann:

    Wissen Sie, mein Leben ist so eintnig und trist. Tag ein, Tag aus immer

    nur mein Brojob. Abends dann nach Hause und am Wochenende bin ich

    allein. Mein Leben ist einsam, mit so wenig Freude und schnen Dingen.

    Wenn ich aber Abends dann nach der Arbeit nach Hause komme und die

    Schuhe ausziehe dieses Glcksgefhl ist herrlich und einfach wunder-

    bar!

    Mein Bestreben mit diesem Buch ist der Wunsch, dass Sie sich liebe Le-

    serin und auch Sie, lieber Leser, ein gesundes und zufriedenes Leben er-

    lauben zu leben. Ich glaube nmlich, dass Menschen genau dafr gemacht

    sind. In diesem Sinne wnsche ich Ihnen viel Vergngen beim Lesen und

    auch beim Ausziehen zu enger Schuhe.

    Sollten Sie weitere Beispiele, Anregungen oder Fragen haben, dann freue

    ich mich auf Ihre E-Mail an info@sebastianmauritz.de.

  • 8Einleitung

    Verehrte Leserinnen und Leser,

    Ich mchte Sie fr das Thema Burn-out begeistern. Ja, Sie haben rich-

    tig gelesen, begeistern. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig komisch, zu-

    mal doch Burn-out fast so etwas ist wie eine Plakette, ein Orden oder eine

    Auszeichnung, die sich verdiente Mitarbeiter ans Sakko oder an die Blu-

    se heften. Ein Burn-out ist aber auch viel mehr und aus meiner Sicht eine

    sinnvolle Einrichtung des Krpers. Wenn wir nicht burn-out-fhig wren,

    dann htten wir evolutionr betrachtet ein groes Problem! Sie fragen jetzt

    sicherlich Wieso? Sie fragen das mit Recht.

    Ist es etwa so, dass die Menschen, die in der Steinzeit Feuer gemacht ha-

    ben und stolz darauf waren, heute genauso stolz auf ihren Burn-out sein

    knnen? Ist Burn-out eine menschliche Errungenschaft, ein evolutionrer

    Vorteil, der den Menschen, die dazu fhig sind, einen berlebensvorteil ver-

    VFKDW"2GHULVWHVQXUHLQHJXWJHWDUQWH$XVUHGHIUHLQH'HSUHVVLRQ",FKhabe vollste Anteilnahme mit allen, die diese Diagnose als Teil ihres Lebens

    akzeptiert haben oder akzeptieren mussten. Aber im Geschftsleben ist

    eine Depression wie der Name von Lord Voldemort in Harry Potter etwas,

    das nicht genannt werden darf. Depression ist es nicht, ich bin doch kein

    Depri das ist ein Burn-out! Ach so, na dann ist ja alles in Ordnung

    Das Stichwort heit Ausweichdiagnose. Dadurch, dass Depression und

    Burn-out zumindest physiologisch hnlich sind, ermglicht das bessere

    ,PDJHYRQ%XUQRXWYLHOHQ%HWURHQHQPLWLKUHQ3UREOHPHQ]XP$U]W]Xgehen.

    Zurck zu der Frage, wieso Burn-out eine notwendige und hilfreiche Ein-

    richtung unseres Krpers ist. Das liegt aus meiner Sicht daran, dass wir mo-

    mentan ein weltweites Experiment durchfhren, wie viel schneller, hher

    und weiter es mit unserer Geschwindigkeit geht. Die Grenzen der mensch-

    lichen Belastbarkeit werden jedes Jahr hher gesteckt. Was noch vor einem

    Jahr ein Spitzenergebnis war, braucht in diesem Jahr eine Steigerung. Wie

    YLHOPHKUVROOHVVHLQ"""1HLQGDVNOLQJWEHVVHUIUGLH$NWL-onre. So oder so hnlich hrt man es immer wieder. Stillstand ist Rck-

    VFKULWWXQGZHUUDVWHWGHU URVWHW VLQG LPPHUQRFKJHUQ]LWLHUWH 8Q

  • 9Sinn-Sprche. Dabei ist die Tatsache interessant, dass manche Menschen

    besser mit ihren Belastungen umgehen knnen als andere. Bei einem sagt

    man dass der einen Burn-out bekommen hat, der hat doch nie richtig gear-

    beitet und bei anderen denkt man dass der noch keinen Burn-out bekom-

    men hat, wie macht der das nur?. Sicherlich gibt es immer auch diejenigen,

    denen man mal einen Burn-out wnscht. Ein halbes Jahr Ruhe vor dem ei-

    QHQRGHUDQGHUHQ.ROOHJHQ]XKDEHQN|QQWHHLQHZDKUH:RKOWDWVHLQ8QGwenn er keinen bekommt, dann eben ich.

    Kommen wir zum Burn-out und wieso es wirklich gut ist, dass unser Kr-

    per diese Art der Rckmeldung auf berlastung hat. In Vorbereitung auf

    PHLQ HUVWHV %XFK 'DV *LQNJR3ULQ]LS ELQ LFK DXI GHQ %HJULKaroshi gestoen. Dieser kommt aus dem japanischen und bedeutet sich

    zu Tode arbeiten. Ist das also die Steigerung des Burn-out? Wann gibt es

    die ersten dokumentierten Flle in Deutschland, bei dem der Mensch neben

    mir im Groraumbro mit einem letzten KLACK tot auf die Tastatur auf-

    schlgt? Oder ist nicht gerade ein Burn-out eine Art berlebensstrategie?

    Etwas, fr das wir dankbar sein sollten, da