Wirkungsvoll kommunizieren Kommunizieren ist das EINE, verstanden werden das ANDERE

download Wirkungsvoll kommunizieren Kommunizieren ist das EINE, verstanden werden das ANDERE

of 26

  • date post

    06-Apr-2015
  • Category

    Documents

  • view

    112
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Wirkungsvoll kommunizieren Kommunizieren ist das EINE, verstanden werden das ANDERE

  • Folie 1
  • Wirkungsvoll kommunizieren Kommunizieren ist das EINE, verstanden werden das ANDERE.
  • Folie 2
  • Das Wesen der Kommunikation Gedacht ist noch nicht gesagt, gesagt heisst noch nicht gehrt, gehrt heisst noch nicht verstanden und verstanden heisst noch nicht einverstanden sein. Wir ahnen es schon, ein Weg voll mglicher Fallgruben.
  • Folie 3
  • Wirkungsvolle Kommunikation bedingt: 1.Eine Botschaft 2. Eine Stimme - das Medium oder die Mittel 3. Eine Unternehmenspersnlichkeit oder Corporate Identity (CI) als Basis
  • Folie 4
  • 2. Eine Stimme = Das Medium, lateinisch Mitte und laut Duden Mittel, vermittelndes Element, Vermittler zwischen zwei Punkten, Menschen oder Gruppen. Zum Transportieren unserer Botschaft. Entscheiden, wie unsere Stimme klingen soll. Berufskommunikatoren steht ein ganzes Instrumentarium von Kommunikationsmittel und -massnahmen zur Verfgung. Instrumente kennen, um sie optimal zu orchestrieren. Gefragt sind Lernen und ben, zudem Willen und manchmal Mut.
  • Folie 5
  • 3. Eine Basis, auf der unsere Bemhungen gedeihen knnen Corporate Identity = Unternehmenspersnlichkeit Unsere PR-Bemhungen sollen Fuss fassen, Wurzeln schlagen und Frchte tragen. Dazu brauchen wir ein gut vorbereitetes Feld. Das ist die Basis. Diese Basis entsteht mittel- bis langfristig 1. aus gelebter Kommunikation 2. aus dem Beweis, vertrauenswrdig zu handeln 3. aus einem passenden optischen Auftritt, der Wiedererkennung ermglicht. Corporate Identity = Einheit aus Worten, Taten und Corporate Design CD (Logo und mehr). Gestalten wir diese Wahrnehmung von uns klar und ohne Widersprche, geben wir uns eine CI. Selbstverstndnis und Werte fassen wir zusammen in einem Leitbild. Daraus leiten wir unsere Handlungen und unsere Kommunikation ab. Das visuelle Erscheinungsbild muss stimmig sein. Es rundet unsere Corporate Identity ab. Diese Einheit von Taten, Worten und optischem Auftritt gilt es zu pflegen und stetig selbst zu hinterfragen, zu berprfen.
  • Folie 6
  • Der Idealfall! Bis es soweit ist, steht Arbeit an. Wissen und Bewusstsein um den Prozess der Kommunikation hilft.
  • Folie 7
  • Modell Kommunikation 1.Sender 2.Beziehung Sender Botschaft 3.Gesendete Botschaft 4.Sendegert 5.Kanal, bertragungsmodus 6.Empfangsgert? 7.Angekommene Botschaft? 8.Beziehung Empfnger Botschaft? 9.Empfnger? 10.Feedback? 11.Metakommunikation
  • Folie 8
  • 1. Sender Wer bin ich? Wie bin ich positioniert? Wie bekannt bin ich? Was hlt man von mir (Image)? Ist mein Name vorbelastet?
  • Folie 9
  • 2. Beziehung Sender - Botschaft Wie stehe ich dazu? Bin ich berzeugt, glaubwrdig? Passt das zu mir?
  • Folie 10
  • 3. Gesendete Botschaft Ist sie klar, verstndlich, in der richtigen Sprache, stimmig, fr dieses Publikum? oder voller Fachausdrcke, elitr wissenschaftlich, ohne Zusammenhang? Sind Missverstndnisse ausgeschlossen? Man brauche gewhnliche Worte und sage ungewhnliche Dinge. Arthur Schopenhauer
  • Folie 11
  • 4. Sendegert gewhlte Mittel Zielfhrend? Funktioniert das Gert? Kann ich es bedienen? D.h. setze ich auf die richtigen Kommunikationsmittel ? Zeit und Geld? Ist die Wahl der Mittel personell und finanziell zu bewltigen?
  • Folie 12
  • 5. Kanal, bertragungsmodus Ist der Kanal lang genug? Kann die Botschaft rechtzeitig ankommen? Sind die Wege frei?
  • Folie 13
  • 6. Empfangsgert Kennen wir das Empfangsgert? Dann knnen wir die Botschaft so verpacken, dass sie zumindest technisch optimal empfangbar ist. Zeitung? Radio? Social Media? Adressen prfen!
  • Folie 14
  • 7. Angekommene Botschaft Kann der Empfnger unsere Botschaft richtig decodieren, verstehen? Decodierfhigkeiten unseres Empfngers vorgngig abklren und uns schon unter Punkt 3 darauf einstellen. (Wissensstand und Interessen kennen, Sprache anpassen, etc.)
  • Folie 15
  • 8. Beziehung Empfnger - Botschaft Vorgngig berlegen: Wie steht der Empfnger zu unserem Thema? Wie trifft es ihn? (als bestehender oder potenzieller Kunde, als Konkurrenz, politisch?) Besteht Interesse? Wenn ja, gleiches Interesse oder entgegengesetztes? Allenfalls Botschaft anpassen. Allfllige Reaktionen berraschen uns nicht.
  • Folie 16
  • 9. Empfnger Wie sie/er ist, werden wir nie ganz wissen. Das Wer knnen wir auf aktuellem Stand halten. Zielgruppenpflege ist Arbeit: Adressdatenbanken Networking Monitoring (was bewegt die Branche?) Wie steht er zu unserem Thema?
  • Folie 17
  • 10. Feedback Das Feedback gibt uns die Besttigung, dass die (oder eine) Botschaft angekommen ist und Aufschluss darber, wie sie angekommen ist und welche Reaktion sie ausgelst hat. Wir lernen. Ermglicht Anpassungen in Zukunft.
  • Folie 18
  • Erfolgreiche Kommunikation hat eine Chance = dass die Kette hlt. Kommunikationsstrungen haben 10 Chancen = bei jedem Kettenglied eine.
  • Folie 19
  • Folie 20
  • 11. Metakommunikation Metakommunikation ist die Reflexion ber die Art und Weise der vollzogenen Kommunikation. Evaluiert werden der gesamte Prozess, das Ergebnis am Schluss, die geglckten Phasen, aber auch Schwierigkeiten, Strungen, Ungereimtheiten und Missverstndnisse. Selbstverstndlich mit dem Ziel, aus Fehlern zu lernen und beim nchsten Mal noch besser abzuschneiden.
  • Folie 21
  • Technik UND Herzblut Soviel Technik ist logischerweise stranfllig. Zur Beruhigung: Auch Profis kochen nur mit Wasser. ben und das Wichtigste verinnerlichen, damit wir die Instrumente spielen knnen. Gut vorbereitet ist halb gewonnen. Ganz wichtig und wirkungsvoll: Echt bleiben!
  • Folie 22
  • Wer eignet sich als Kommunikator? Ganz klar: Nur wer es gerne tut. Talente kommunizieren oft mit grosser Lust. Zwanglos, offensiv und selbstbewusst informieren sie ber ihre Leistungen, auf die sie ganz unschweizerisch unbescheiden stolz sind. Sie zeigen keine Angst, Ereignisse transparent zu machen, Hintergrnde zu erklren oder ihr Wissen zu teilen. Das wirkt sympathisch und zeugt von innerer berzeugung, Sicherheit und Souvernitt - Eigenschaften, die positiv herberkommen und die Botschaft glaubwrdig mittragen.
  • Folie 23
  • Ein grosses Schlusswort Man kann nicht nicht kommunizieren. Paul Watzlawick, sterreichischer Kommunikationsguru Also tun wir es besser bewusst und gezielt. Viel Freude und Erfolg!
  • Folie 24
  • Folie 25
  • PR-Massnahmen und -Mittel Interne PR Massnahmen und Mittel gesprochene: Mitarbeiter Gesprch Kadersitzung Personalorientierung Vortrge/Referate Gtti" Rolle gedruckte: Weisungen/Reglemente Mitarbeiter (oder Branchen )Handbuch Mitarbeiterbrief oder Rundschreiben Personalzeitschrift Unternehmens Publikationen (Geschftsbericht, Prospekt) Schwarzes Brett Vorschlagswesen Umfragen Geburtskarte / Geschenk zu speziellem Anlass audio visuelle: Diaschau oder Film (z. B. zur Vorstellung des Betriebs, einer Therapie internes Videomagazin Intranet Website Veranstaltungen: Empfang / Einfhrungsphase Fhrung Weiterbildungstage (Kader ) Apro Tag der offenen Tre (auch fr Angehrige) Qualifikationen und Preise Diplomfeiern (Lehrlinge, Meisterprfungen etc.) Weihnachtsessen oder Personalfest Betriebsausflug Sport, Kultur oder Freizeitclubs und Veranstaltungen Pensioniertenhcks Sie sind alle den Kommunikations-Zielen unterzuordnen, welche die meisten Betriebe oder Firmen sich im Leitbild geben: Bekanntheit erhhen Vertrauen schaffen Persnlichkeit bilden (Beispiel SVNH)
  • Folie 26
  • Auswahl an externen PR- Massnahmen und -Mittel Externe PR Massnahmen und Mittel gesprochene: Auftritte als Redner, Referent, Fachexperte Telefonische Kundenbetreuung (Hinweise auf kundenspezifische Mglichkeiten) Telefonische Kontakte zu Medien und anderen Meinungsbildnern Informations und Themenangebot (besonders fr Journalisten) gedruckte: Geschftsdrucksachen (Briefpapier, Rechnungen, Visitenkarten) Geschftspublikationen wie Jahresbericht, Statuten, Unternehmensportrait, Factsheet, Produktebroschren und Preislisten Kundenzeitschrift oder newsletter Kundenbriefe Flugbltter Karten zu Weihnachten und/oder speziellen Anlssen Umfragen / Wettbewerb Leserbriefe Pressecommuniqus, texte und Dokumentation Fachartikel (auch als Separatdruck) Imageinserate (Wir untersttzen....) audio visuelle: Radio und Fernsehauftritte Tonbildschau oder Video (Firmenportrait) Prsentationen per PC Animation CD Portrait Website Facebook etc. Veranstaltungen: Kundenanlass Fhrungen / Besichtigungen / Demonstrationen Tag der offenen Tre Interview Medienarbeit / Einladung Tagung / Symposium / Seminare / Podium Teilnahme an Messen und Ausstellungen Sponsoringauftritt Events Auch hier sind die Ziele: Bekanntheit erhhen Vertrauen schaffen Persnlichkeit bilden (Beispiel SVNH)