Wochenende KW17-2016

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  • SA 11/4 S0 14/4

    Grn-Weiss Harburg zittertDie Tischtennis-Herren des Klubsmssen gewinnen, um in Hamburgshchster Liga zu bleiben

    Ali Reza ist jetzt St. PaulianerDie Reportage: Kiezclub und HSVmachen bei Integrationsprojektgemeinsame Sache

    ElbeWochenblattWochenzeitung fr den Hamburger Sden amWochenende

    KW 17a | 30. April 2016 | Trger Auflage: 94.099 | 040 / 76 60 00 - 0 | Redaktion 040 / 85 32 29 33 | www.elbe-wochenblatt.de | post@wochenblatt-redaktion.de

    Tod auf dem U-BahnsteigSerie Hamburger Kriminalflle:Im Jahr 1949 erschtterte eineMordserie die Stadt6 3 4

    Freikarten:VomLebengeschlagertWiedervereinigung imSchmidtchen: KathiDamerows Stck berein Schlagersternchenim Osten feiertPremiere 9

    ElbeUmfrageWas istdrananEsoterik?

    S. 2

    LaufenfrOlympiaSchler desNiels-Stensen-Gymnasiums

    sind bei Rio bewegt. Uns dabei

    ArmandoQuattronebackstage treffenVerlosung: Mit demEbeWochenblatt undNDR 90.3 hinter dieKulissen beimHafengeburtstagschauen

    Sylt imFrhlingEntspannterTagesausflug aufdie Nordseeinselfr eine Familiezu gewinnen

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    SIEGMUND BORSTEL/C.SCHOMMER, HARBURG

    Mit einem lauten Knall hatHamburgs Erzbischof StefanHee die Kampagne Rio be-wegt. Uns. im Schanzenparkgestartet. Mit dabei warenauch 60 Schler des HarburgerNiels-Stensen-Gymnasiums.Sie legten im Schanzenvierteldie ersten Solidaritts-Kilome-ter fr Menschen in der brasi-lianischen Metropole Rio deJaneiro zurck.Wenn dort bei den Olympi-

    schen Spielen vom 5. Augustan und bei den Paralym-

    pischen Spielen (Start: 7. Sep-tember) die Medaillen verlie-hen werden, soll es auchauerhalb der Stadien Gewin-ner geben.

    Das Bndnis Rio bewegtUnswill helfen

    Um dieses Ziel Wirklichkeitwerden zu lassen, haben sichSport-, Jugend- und Erwachse-nenverbnde, Trger der Bil-dungsarbeit und Kirchenver-treter in Deutschland sowiePartner in Brasilien zumBndnis Rio bewegt. Uns.zusammengeschlossen.

    Erzbischof Stefan Hee beim Start zum Solidarittslauf mitSchlern des Niels-Stensen-Gymnasiums. FOTO:SCHOMMER

    Diese Fnftklsslerinnen des Niels-Stensen-Gymnasiums engagieren sich fr Rio bewegt. Uns. FOTO: SCHOMMER

    Radtournach AppelbeckHARBURG. Der AllgemeineDeutsche Fahrradclub(ADFC) veranstaltet am mor-gigen Sonntag, 1. Mai, eine60 Kilometer lange Radtourzu den Appelbecker Teichen.Die idyllische Route fhrtvon Harburg durch dieSchwarzen Berge, den Rosen-garten und, nach einer Ein-kehr, ber das Freilichtmu-seum am Kiekeberg zurck.Die durchschnittliche Ge-schwindigkeit der Radler be-trgt 16 bis 19 Kilometer.Die Radtour unter Leitungvon Wolfgang Bahll und Ma-ren Henningsen startet um10 Uhr am S-Bahnhof Rat-haus Harburg, Ausgang NeueStrae. Ziel ist der S-BahnhofHeimfeld, der um 17 Uhr er-reicht wird.Kosten: zwei Euro fr ADFC-Mitglieder, sechs fr alle an-deren Teilnehmer. AD

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  • 2 Elbe Wochenblatt Thema der Woche SONNABEND 30. APRIL 2016

    Leserbriefe geben nicht dieMeinung der Redaktion wie-der. Die Redaktion behlt sichKrzungen und stilistischeAnpassungen vor.

    HarmloseSatireoderbserSchlagunterdieGrtellinieElbe Wochenblatt amWochenendeNr. 16a vom 23. April

    Billige Tricks,billigeWitze

    Dank des Herrn Bhmermannwei ich endlich, was einSchmhgedicht ist.Ein Schmhgedicht ist, wenn

    man jemanden mit ehrverletzen-den Ausdrcken in Verbindungbringt, gleichzeitig aber sagt, daman das nicht sagt, weil man dasnicht sagen darf (und will).

    Als Verfasser dieses Schmh-gedichtes wre dann Herr Bh-mermann wohl ein sogenannterSchmhtandler, welcher lautDuden billige Tricks oder billigeWitze macht.

    Dies sagt doch schon alles dar-ber aus, was von diesemPamph-let zu halten ist, oder?Das soll tat-schlich Kunst sein, wie so man-cher behauptet? Kann ich mir garnicht vorstellen.

    Und den selbsternannten H-tern unserer Meinungs- undPressefreiheit, die diese bereits inGefahr sehen, sei ins Stammbuchgeschieben, daman selbst einemHerr Erdogan obwohl dieserbekanntlich in seinem eigenenLand diese Freiheit mit Fentritt nicht das Recht nehmenkann, gegen dieses seines Erach-tens ehrverletzendeGedicht juris-tisch vorzugehen.Selbst die Bundeskanzlerin ht-

    te dies nicht gekonnt, wenn sienicht die Genehmigung zur Straf-verfolgung erteilt htte.Wir leben glcklicherweise in

    einem Rechtsstaat und im Artikel1 des Grundgesetzes ist festge-schrieben, dass die Menschen-

    wrde unantastbar ist!Dieser Grundsatz gilt auch fr

    Herrn Erdogan, auch wenn ei-nem dies missfallen sollte.

    Mgen nun die Gerichte ent-scheiden, ob Herr Erdogan in sei-nen Rechten verletzt worden ist.

    Horst Sellnow, per E-Mail

    HamburgerFlaneur:Ankunft inEngland.KolumneElbe Wochenblatt amWochenendeNr. 16a vom 23. April

    Wir wollen einesaubere Stadt

    Lieber Flaneur, war das Satire?(Dann aber sehr schlechte)!Denn es gibt gengend Men-

    schen, die Mll einfach auf Fu-wegen, in Wldern oder anders-wo entsorgen.Diese Menschenwerden jetzt ermuntert, nochmehr Mll illegal zu entsorgen!Wir Hamburger werden jedes

    Jahr angehalten, Frh-jahrsputzzu machen und Mll zu sam-meln. Schulklassen, Vereine, Kin-dergrten und viele andere versu-chen, Hamburg ein wenig saube-rer zu machen.Jetzt sollen wir laut Flaneur ler-

    nen, dass es ein wenig dreckigerwird, nee ... das berlassen wirden Englndern. Wir wollen einesaubere Stadt.

    Jrgen Lohse, per E-Mail

    LESERBRIEFE

    Sie erinnern sich: Wer glastet,der glostet.Gestern Abend wur-de in Anwesenheit illustrerGste Hamburgs erstes Institutfr Glastologie erffnet. Diefeierliche Erffnungsrede hieltProf. No Plong aus der sdchi-nesischen UniversittsstadtTschou. Die bringen wir hier inAuszgen.Meine sehr verehrten Da-

    men und Herren. Es ist fr mich aus dem fernen China kom-mend eine groe Ehre, vor ih-nen die Erffnungsrede haltenzu drfen bei der Einweihungder ersten Sttte in Deutschland,die der Pflege der Glastologiegewidmet ist. Glastologie ist,wie Sie wissen, eine sehr alte, jasoll ich sagen ,Kunst, soll ichsagen ,Wissenschaft oder sollich sagen ,Handwerk? Ich zie-he ,Handwerk vor, denn Gla-stologie bietet uns Handwerks-zeug, um mit vielen Problemendes Lebens fertig zu werden.Andere Weltanschauungen

    nehmen fr sich auch solcheAntworten in Anspruch. Sie be-haupten, Lsungen fr tiefsteLebensfragen zu besitzen. Aberdie widersprechen einander an-dauernd: die Katholiken denProtestanten, die Theisten denAtheisten, die Materialisten denSpiritualisten. Mit Glastologiehat dieser Widerstreit der An-schauungen ein Ende! Der Glas-tologe streitet mit niemandem.Er hat Besseres zu tun!Glastologie ist die Lehre der

    ultimativen Sinnlosigkeit allenSeins. Tiefer kann keine Philo-sophie greifen. Glastologie sagtklipp und klar: Schluss mit demWiderstreit der AnschauungenundMeinungen. A plague on allyour houses. (Eine Plage in al-len Husern) Ihr tut nichts ande-res als die Menschen zu verwir-

    ren, ihre Kpfe kirre zu machen.Gibt es keinen Sinn, knnt Ihrmit dem sinnlosen Suchen auf-hren und anfangen ... zu leben!Meine Damen, meine Herren,

    Sie sehen schon, was fr eineWohltat fr Mensch und Um-welt unsere Glastologie bedeu-tet! Und wie herrlich es ist, dassheute das neue glastologischeInstitut hier in Hamburg erff-net wird.Jetzt will ich zwei der Ar-

    beitsfelder des Instituts umrei-en: Erstens: Aufklrung. Diebesteht hauptschlich imwochenenlangen Sinnlosigkeit-straining, eine intensive Umer-ziehung, um fehlgeleitete Men-schen von der Illusion zu be-freien, ihr Leben habe einenSinn.Zweitens: Propaganda ent-

    schuldigen Sie, Sie mgen dasWort Propaganda nicht? Dannsage ich stattdessen und ungernWerbung. Wir gehen mittenunter die Menschen und zeigenstraentheatermig, wie be-freiend es ist, das ganze Geredevom sinnvollen Leben berBord zu werfen. Stattdessenbringen wir ihnen die groarti-genWahrheiten der Glastologie,die wunderbar zusammenge-fasst sind in dem englischenSpruch: ,Eat, drink and be mer-ry, for tomorrow you die.Oder, wie ihr Dichtervater

    Goethe es ausgesprochen hat,sich der lateinischen Sprachebedienend: ,Hier sind wir ver-sammelt zu lblichem Tun,Drum, Brderchen! Ergo bi-

    bamus.Was frei bersetzt etwa heit

    ,Sauft los! Eine griffigere For-mel fr die zentrale Lehre derGlastologie ist kaum denkbar!Ich bedanke mich fr ihre

    Aufmerksamkeit.

    Dem Harburger Flaneurfllt einiges auf

    Glastologie!

    Esoterik: Spkenkiekereioder Weltanschauung?

    Das sagen die Harburger

    Ursula Kleinfeld, 59,ffentlichkeitsarbeit

    Esoterik und ich, das passtirgendwie berhaupt nicht zu-sammen: Das bersinnlicheist mir bisher nur im Kinobegegnet. Ab und zu schaueich mir schon gern einenHorrorfil