Wochenende KW21

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AFRIKAIMRIECKHOF SCHIRI - TURNIER DieAfrika-MessebietetKultur, Kulinarisches,Infosund Reiseangebote| Seite4 WennSchiedsrichterselberkicken: AnderWinsenerStraßegehenzehn MannschaftenandemStart | Seite3 KeinGegenstandistsicher:Die FrauenvomFalkHusbestricken ihrenStadtteil| Seite2 Nr.21a|26.Mai2012|geprüfteTräger-Auflage:93.984(III.11)|:040-766000-0|Redaktion:040-85322933|www.elbe-wochenblatt.de|post@wochenblatt-redaktion.de

Transcript of Wochenende KW21

  • ElbeWochenblatt

    Nr. 21a | 26. Mai 2012 | geprfte Trger-Auflage: 93.984 (III.11) | : 040-76 60 00-0 | Redaktion: 040-85 32 29 33 | www.elbe-wochenblatt.de | post@wochenblatt-redaktion.de

    W O C H E N Z E I T U N G F R D E N H A M B U R G E R S D E N

    AFRIKA IM RIECKHOF

    Die Afrika-Messe bietet Kultur,

    Kulinarisches, Infos und

    Reiseangebote | Seite 4

    SCHIRI

    -

    TURNIER

    Wenn Schiedsrichter selber kicken:

    An der Winsener Strae gehen zehn

    Mannschaften an dem Start | Seite 3

    WOLLE UND NADELN

    Kein Gegenstand ist sicher: Die

    Frauen vom FalkHus bestricken

    ihren Stadtteil | Seite 2

    amWochenende

    Kleiner Rssel auf groer Tour

    Gestatten, Parima: Putziger Nachwuchs bei Hagenbecks Tapiren

    SREN REILO,

    STELLINGEN

    K

    leiner Rssel, lustige Ohren,

    helle Streifen auf dem Fell:

    Das ist Parima, der Nachwuchs

    unter Hagenbecks Tapiren. Drei

    Wochen ist die Kleine jetzt alt,

    vorige Woche stand der erste

    Ausflug ins neue Freigehege mit

    Papa Xingo und Mama Carmina

    an. Flink trabte und galoppierte

    das kleine Mdchen herum,

    schnupperte neugierig mal an

    diesem Busch, leckte mal an

    diesem Grashalm.

    Tapire sehen zwar ein biss-

    chen aus wie Schweine, ihre

    nchsten Verwandten sind

    aber Pferde und Nashrner.

    Markenzeichen: Nase und

    Oberlippe sind zu einem klei-

    nen Rssel verwachsen. Damit

    knnen sie prima nach Futter

    schnuppern und in der Erde

    whlen. Da Tapire meist

    nachts unterwegs sind, orien-

    tieren sie sich auch mit ihrem

    Mini-Rssel. Anders als man-

    che garstige Artgenossen sind

    die Flachlandtapire von Ha-

    genbeck recht zutraulich. Sie

    lassen sich von den Pflegern

    sogar gern kraulen.

    Mit Parima ist Reviertier-

    pfleger Thomas Gnther sehr

    zufrieden: Sie ist uerst

    wach, kein bisschen scheu und

    nimmt alles schnell auf. Wh-

    rend die Kleine im Gelnde

    umherstreifte, hatte auch Papa

    Xingo viel zu tun: Er musste

    das neue Gehege erst einmal

    ausgiebig markieren. Damit je-

    der gleich riecht, welcher Rs-

    sel hier der Chef ist!

    Wer kann die-

    sem Anblick

    widerstehen?

    Tapir-Baby

    Parima ist

    die Neue bei

    Hagenbeck.

    Foto: Toni

    Gunner

    Wer kann die-

    sem Anblick

    widerstehen?

    Tapir-Baby

    Parima ist

    die Neue bei

    Hagenbeck.

    Foto: Toni

    Gunner

    Die Sprache ist der Schlssel

    Phoenix-Viertel: Elisabeth Can vom Migranten Elternbund gibt

    Kindern mit auslndischen Wurzeln kostenlos Nachhilfe in Deutsch

    SABINE LANGNER,

    HARBURG

    I

    n einer alten Hausmeister-

    wohnung der Schule Buna-

    twiete gibt sie Kindern mit aus-

    lndischen Wurzeln Nachhil-

    feunterricht in Deutsch und

    Englisch. Jeden Tag. Denn wie

    es ist, fremd in einem Land zu

    sein, wei Elisabeth Can ganz

    genau. Die heute 73-jhrige

    Harburgerin war fnf Jahre alt,

    als sich die Familie in den letz-

    ten Kriegswochen mit einem

    Koffer aus dem damaligen West-

    preuen auf den Weg Richtung

    Westen machte.

    Mit Mitte 20 entschied sie

    sich, fr sieben Jahre in Kanada

    zu leben. Sie war 33 Jahre alt,

    als sie ihrem trkischen Ehe-

    mann in die Trkei folgte.

    Mein Mann sprach damals

    perfekt deutsch und englisch,

    erinnert sie sich, aber ich

    konnte gar nichts, und reden

    konnte ich nur mit meinem

    Mann.

    Ein Schlsselerlebnis war fr

    die junge Frau, als sich die

    Nachbarn in der trkischen

    Kleinstadt, in der ihr Mann ei-

    ne Anwaltskanzlei betrieb, Ge-

    danken ber christliche Feste

    machten. Am 24. Dezember

    stellten mir die Nachbarn eine

    kleine Fichte vor die Tr, be-

    richtet Elisabeth Can.

    Als sich Familie Can ein paar

    Jahren spter entschied, in

    Deutschland zu leben, war es

    fr Elisabeth Can selbstver-

    stndlich, dass sie sich fr die

    Integration von Menschen aus

    anderen Lndern einsetzt. Per-

    fektioniert hat sie dies vor

    zehn Jahren, als sie ihren Job

    als Dolmetscherin an den Na-

    gel hngte. Seitdem arbeitet

    sie als Erste Vorsitzende des

    Migranten Elternbundes Ham-

    burg und Umgebung.

    Der Bezirk Harburg hat dem

    Verein eine alte Hausmeister-

    wohnung in der Schule Buna-

    twiete kostenlos zur Verf-

    gung gestellt. Hier findet Eli-

    Migranten Elternbund

    Elisabeth Can

    0162 - 966 10 59

    tucan333@hotmail.de

    sabeth Cans Nachhilfeunter-

    richt statt. Kinder zweispra-

    chig aufwachsen zu lassen ist

    gut, aber wenn dabei Kauder-

    welsch rauskommt, ist das ei-

    ne Katastrophe fr die Zukunft

    der Kinder, ist sie berzeugt.

    Parallel dazu veranstaltet

    Elisabeth Can jeden Mittwoch

    von 10 bis 12.30 Uhr ein Frh-

    stck fr die Mtter. Der

    Schlssel ist die Sprache, sagt

    sie. Ich kenne so viele Frauen,

    die 20 Jahre hier leben und im-

    mer noch kein Deutsch kn-

    nen. Diese Frauen brauchen

    Hilfe beim Ausfllen von For-

    mularen, bei mtern, bei der

    Frage nach der richtigen Schu-

    le fr die Kinder.

    Dafr geht Elisabeth Can

    auch in die Harburger Mo-

    scheen, um die Mtter aufzu-

    klren und ihre Hilfe anzubie-

    ten.

    Mehr Infos und Kontakt

    unter 0162-966 10 59 oder

    per mail unter tucan333@

    hotmail.de.

    Elisabeth Can km-

    mert sich seit zehn

    Jahren im Migran-

    ten Elternbund um

    die Integration von

    Auslndern. Foto: sl

    Der rote Sessel

    HARBURG Gudrun Kietzke, Urenkelin des 1. Vorsitzenden der

    SPD-Harburg Heinrich Baerer, und der langjhrige Brgerschafts-

    abgeordnete und Geschftsfhrer der Harburger SPD Harburg

    Rdiger Schulz nehmen am Mittwoch, 30. Mai, in der Reihe Der

    rote Sessel auf bequemen Sitzmbel Platz und greifen zu ihren

    Lieblingsbchern und Lesebrillen. Die Veranstaltung beginnt um

    19 Uhr im Herbert-Wehner-Haus, Julius-Ludowig-Strae 9.

    Der Eintritt ist frei. SD

    Ausstellung: Mitten im Leben

    HARBURG Im Groen Sitzungssaal des Harburger Rathauses,

    Harburger Rathausplatz 1, wird am Donnerstag, 31. Mai, um 11

    Uhr die Ausstellung Mitten im Leben erffnet. Gezeigt werden

    Fotografien und Zitate von an Brustkrebs erkrankten Frauen, die

    deren individuelle Lebenssituation und Wnsche widerspiegeln.

    Die Veranstalter hoffen, dass Frauen mit Hilfe dieser Ausstellung

    fr das Thema Brustkrebsfrherkennung sensibilisiert werden. SD

    Kinderfest mit Falkenflitzer

    HARBURG Anlsslich des Internationalen Kindertages veranstal-

    tet der Bezirksverband Die Linke am Freitag, 1. Juni, ein groes

    Kinderfest. In der Zeit von 15 bis 19 Uhr knnen sich die Ltten

    auf dem Hastedtplatz amsieren. Geboten werden Spiele, Grill-

    wrstchen und Brause. Auerdem sind die Falkenflitzer mit ihrem

    Spielmobil vor Ort. SD

    Akustik-Pop in der Klangkirche

    HARBURG Die Sngerin Viviane Kudo, Tochter einer japanischen

    Konzertpianistin und eines deutschen Orchestermusikers, hat Mu-

    sik im Blut. Wie das klingt, ist am Sonnabend, 2. Juni, um 20 Uhr

    zu hren, wenn die Musikerin gemeinsam mit ihrem Gitarristen Jo

    Schultz in der Hamburger Klangkirche, Dreifaltigkeitskirche Har-

    burg, Neue Strae 44, ihren zauberhaften Akustik-Pop prsen-

    tiert. Karten zum Preis von elf Euro gibt es im Vorverkauf oder fr

    15 Euro an der Abendkasse. SD

    Fest zur Goldenen Konfirmation

    HARBURG Die Kirchengemeinde Sinstorf, Sinstorfer Weg 90,

    feiert am Sonntag, 10. Juni, ein Fest zur Goldenen Konfirmation.

    Dieses Fest bietet die Gelegenheit zum Wiedersehen und Erinnern,

    zur Rckschau und zum Gesprch. Damen und Herren, die in den

    Jahren 1961 und 1962 in

    Sinstorf konfirmiert wurden, sind

    herzlich eingeladen, an dem Got-

    tesdienst mit anschlieendem

    Festprogramm teilzunehmen.

    Anmeldung unter 760 03 47.

    SD

    Stellenmarkt ab Seite 07

    Kleinanzeigen ab Seite 08

    Familienanzeigen ab Seite 09

    Rubriken-bersicht

    GOLDANKAUF

    Sofort Bargeld

    fr Ihren nicht mehr bentigten

    GOLDSCHMUCK

    (Ketten, Ringe, Broschen usw.)

    Auch defekt und ungereinigt!

    Zahngold in jedem Zustand

    ALLES ANBIETEN!

    Juweliere Kosche 040-32310355

    Moorstr. 9, am Harburger Bahnhof

    gegenber dem Phoenix Center

    Mo.Fr. 1018 Uhr

    )

    )

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    )

  • 2 | REPORTAGE

    SONNABEND, 26. MAI 2012

    www.elbe-wochenblatt.de

    KINO CHARTS

    1. Der Diktator (/neu)

    2. Dark Shadows (2/)

    3. Marvels The Avengers (3/)

    4. American Pie: Das Klassentreffen (3/)

    5. Hanni & Nanni (5/)

    6. 21 Jump Street (4/)

    7. Projekt X (5/)

    8. The Lucky One (6/)

    9. Ziemlich beste Freunde (7/)

    10. Spy Kids (10/)

    Quelle: cinema.de Stand: 23.5.2012 / Woche 21

    ALBEN

    1. Alex Clare: Too Close (2/)

    2. Norbert&BVB-Jahrhund Dickel: Borussia (-/neu)

    3. Luca Hnni: Dont Think About Me (1/)

    4. Die Toten Hosen: Tage wie diese (3/)

    5. Taio Cruz feat. Pitbull: There She Goes (5/)

    6. Of Monsters And Men: Little Talks (7/)

    7. Cro: Easy (9/)

    8. Carly Rae Jepsen: Call Me Maybe (12/)

    9. Simple Plan: Summer Paradise (16/)

    10. Train: Drive By (14/)

    Stand: 23.5.2012 / Woche 21

    1. Die toten Hosen: Ballast der Republik (/neu)

    2. Die rzte: Auch (1/)

    3. Unheilig: Lichter der Stadt (2/)

    4.