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  • Woher unsere Bücher kommen Provenienzen der Mainzer Stadtbibliothek im Spiegel von Exlibris

    Landeshauptstadt Mainz

    Bibliotheken der Stadt Mainz

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  • Corrigenda S. 81, Zeile 5: „der Fall bei der“ S. 104, Zeile 8: „die wegen“ S. 105, Anm. 6: „Taxifahrer“ S. 120, Zeile 11: „und zuvor Reichenecker Pfleger.“ S. 121, Anm. 3: „Regina E. Schwerdtfeger“ S. 142, Zeile 5 von unten: „billige[n] Preisen“ S. 156, Zeile 5 von unten: „Vende pallium, eme libros“ S. 164, Zeile 7: „1896“

  • Veröffentlichungen der Bibliotheken der Stadt Mainz

    Herausgegeben von der Landeshauptstadt Mainz

    Band 59

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  • Woher unsere Bücher kommen

    Provenienzen der Mainzer Stadtbibliothek im Spiegel von

    Exlibris

    Konzeption und Text: Annelen Ottermann Fotos: Martin Steinmetz

    Mainz 2011

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  • Begleitpublikation zur Ausstellung in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz 10.2. – 14.5.2011

    Bibliografi sche Information der Deutschen Nationalbibliothek

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografi e; detaillierte bibliografi sche Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

    © Landeshauptstadt Mainz / Bibliotheken der Stadt Mainz 2011 Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheber- rechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der Bibliotheken der Stadt Mainz unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfäl- tigungen jeder Art, Übersetzungen, Mikroverfi lmungen und für die Einspeicherung in elektronische Systeme.

    Gestaltung, Satz, Einband: Silja Geisler-Baum Abbildung Vorderdeckel: Exlibris von Otto Jahn und handschrifl icher Besitzver- merk von Rudolph Löhbach Abbildungen Rückdeckel (v. l. n. r.): Exlibris von 1. Reihe: Johann Christian Gerning, Daniel Brendel von Homburg, Christian Gott- lieb Jöcher, Heinrich Turnich, Otto Jahn, Ludwig (Lazarus) Kronenberger 2. Reihe: Zacharias Konrad von Uffenbach, Moritz Carl Christian Woog, Georg Artopoeus, Ludwig Geiger, Sophie Christ, Heinrich Wilhelm Ochs von Ochsen- stein 3. Reihe: Philipp Agricola, Damian Friedrich Dumeiz, Benoni Friedländer, Caspar von Pfau, Karl August Maria Katharina Wenzel 4. Reihe: Daniel Brendel von Homburg, Jacob Moyat, Johannes Petrus Schick, Christian Gottlieb Jöcher, Paul Karl Welser von Neunhof, Anna Löhbach 5. Reihe: Georg Helwich, Christian Leonhard Leucht, Charles Etienne Jordan, Franz Staab, Johann Christoph Wagenseil 6. Reihe: Johann Philipp Orth, Johann Sebastian Ochs von Ochsenstein, Johannes Jacobus Beusser, Clemens Kissel, Susanne Faschon, Jacob Moyat 7. Reihe: Marlene Hübel, Johann Adam Freyspach, Heinrich Christian Ferdinand Wenzel, Dionyius Campius, David Samuel von Madai, Christoph Mötzing

    Druck: betz-druck GmbH, Darmstadt

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  • Inhaltsverzeichnis

    7 Vorwort des Direktors

    9 Danksagungen

    10 Allgemeine Hinweise

    11 Woher unsere Bücher kommen – oder: Provenienzerschließung zwischen Dienstleistung und Wissenschaft

    17 Daniel Brendel von Homburg

    26 Philipp Agricola

    33 Georg Artopoeus

    44 Christoph Mötzing

    51 Georg Helwich

    59 Dionysius Campius

    65 Heinrich Turnich

    73 Johann Christoph Wagenseil

    78 Johannes Petrus Schick

    83 Christian Leonhard Leucht

    87 Zacharias Konrad von Uffenbach

    95 Johann Philipp Orth

    100 Johann Sebastian Ochs von Ochsenstein und Heinrich Wilhelm Ochs von Ochsenstein

    104 Charles Etienne Jordan

    108 Moritz Carl Christian Woog

    111 Christian Gottlieb Jöcher

    115 David Samuel von Madai

    117 Paul Karl Welser von Neunhof

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  • 121 Damian Friedrich Dumeiz

    127 Johann Christian Gerning

    133 Benoni Friedländer und Julius Friedländer

    136 Otto Jahn

    141 Clemens Kissel

    147 Karl August Maria Katharina Wenzel und Heinrich Christian Ferdinand Wenzel

    153 Jacob Moyat

    159 Ludwig (Lazarus) Kronenberger

    162 Sophie Christ

    167 Susanne Faschon

    171 Franz Staab

    174 Quellen- und Literaturverzeichnis

    174 Abkürzungen

    174 Ungedruckte Quellen

    175 Gedruckte Quellen und Literatur

    190 Register

    190 Vorbesitzer

    191 Exlibriskünstler

    191 Abbildungen

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    Woher unsere Bücher kommen

    Vorwort des Direktors

    Warum Exlibris? Wir sammeln sie nicht, das wäre auch nicht Kernauf- gabe unserer viel genutzten echten Gebrauchsbibliothek. Wir haben sie schon im Bestand oder erwerben sie ,mit‘, als Zugabe, wenn neue Buchzugänge als Geschenk oder aus antiquarischen Käufen zu uns gelangen.

    Warum aber beschäftigen wir uns damit? Wenn Bücher mit Ex- libris zu uns kamen (und gelegentlich noch kommen), dann hatten sie schon ihre Geschichte hinter sich, reihten sich ein in die Ge- schichte unseres Hauses, fügten seinem Gesicht eine neue Prägung hinzu. Exlibris sind für uns ‚Werkzeuge‘, wenn es gilt, Werden und Wachsen der ‚Institution Bibliothek‘ begreifbar zu machen. Sie sind Teil der Überlieferungsspuren in unseren alten und wertvollen, oft einzigartigen Beständen.

    Wurde mit der Festschrift zum 200-jährigen Jubiläum im Jahre 2005 das große Ganze beleuchtet, so erfolgt mit dieser Publikation er- neut ein geschichtlicher Zugang, hier jedoch gehen wir ins Detail. Das Ziel ist dasselbe geblieben – aus der Vielzahl der Exlibris soll im Ansatz ein Überblick über unsere Bestandsgeschichte, aus den Mosaiksteinen ein Gesamtbild werden. Doch ist auch dies nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was in den kilometerlangen Gängen un- serer Magazine auf Entdeckung wartet. Denn es kann bei Weitem nicht alles behandelt werden, so nicht Exlibris aus Vereinsbibliothe- ken, keine Klosterexlibris, und auch längst nicht die Eignerzeichen aller berühmten oder für diese Stadt wichtigen Buchbesitzer.

    Wohlbegründet ist der hier dargestellte Anspruch, für Benutzer unseres Hauses und die Forschung vergangene Wissensräume im Spiegel von Exlibris wieder herstellen zu helfen. Zudem ist die Idee für die Ausstellung und dieses Buch aus der international vernetz- ten bibliothekarischen Provenienzforschung entstanden. Nicht ohne Stolz kann ich auf eine gewisse Vorreiterrolle unseres Hauses in Fragen der verbundweiten Provenienzerschließung mit Normdaten hinweisen, wohlgemerkt in Person der Autorin dieses Buches und des hochprofessionellen Teams für die Altbestandserschließung.

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  • 8

    Woher unsere Bücher kommen

    Voraussetzung für das Projekt wie für alle exemplarspezifi sche Er- schließung war und bleibt die autoptische Sichtung der historischen Buchbestände. Der ‚Gang zum Buch‘ – er wird also erhalten bleiben, auch im Zeitalter der Digitalisierung ganzer Bibliotheken!

    Mein Dank für diese schöne und kenntnisreiche Veröffentlichung gilt Annelen Ottermann, die mit großem Engagement und sehr viel Sachverstand an diese schwierige Materie herangeht. Die intensive Beschäftigung mit der Herkunft unserer Bücher ist Wissenschafts- unterstützung und selbstständige Forschungsleistung zugleich. Die Autorin bringt somit unsere an Schätzen so reiche Bibliothek durch Hinzufügen dieses vorliegenden weiteren kleinen ‚Schatzes‘ erheb- lich voran. Gleichzeitig stellt die Arbeit auch einen Beitrag zur „Stadt der Wissenschaft 2011“ dar.

    Dafür meine Anerkennung, auch im Namen der davon profi tieren- den Landeshauptstadt Mainz und ihrer interessierten Bürgerschaft.

    Mainz, im Februar 2011 Dr. Stephan Fliedner Direktor der Bibliotheken der Stadt Mainz

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    Woher unsere Bücher kommen

    Danksagungen

    So wie Provenienzerschließung ohne Vernetzung nicht funktionie- ren kann, so wenig kann ein solches Projekt ohne Netzwerke zustan- de kommen.

    An den Gesprächsfäden, die im Laufe eines Jahres gespannt wurden, waren viele Kolleginnen und Kollegen aus Bibliotheken, Archiven, Museen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Sie alle zu nennen, würde den Rahmen sprengen und zudem die Gefahr bergen, wider besseres Bemühen den einen oder anderen zu vergessen. Explizit erwähnt seien aber doch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs Mainz und die Betreuerin der Exlibrissammlung im Mainzer Gutenberg-Museum, Dr. Elke Schutt-Kehm.

    Im eigenen Haus bestimmt die Provenienzerschließung seit 2007 an vielen Stellen ganz wesentlich die bibliothekarische Arbeit. All den- jenigen zu danken, die das ‚Pr