ZFV Jahresbericht 2007

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  • 2007 erzielten die ZFV-Unternehmungen mit 1770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 152,6 Millionen Franken. Das sind 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Es wurden Investitionen von 15,5 Millionen Franken gettigt. Bei einem Cashflow von 18,6 Millionen Franken erfolgte das ganze Wachstum erneut aus eigener Kraft.

    Jahresbericht 2007

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  • 1Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2007

    JahresrckblickUnabhngigkeit, Fairness und Offenheit UFO im ZFV

    Wachstum trotz Konsolidierung und Optimierung

    JahresrechnungKonsolidierte Bilanz der ZFV-Unternehmungen

    Konsolidierte Erfolgsrechnung der ZFV-Unternehmungen

    Erluterungen zur konsolidierten Bilanz und Erfolgsrechnung

    Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung

    Entwicklungen im berblick

    Revisorenbericht

    AnhangOrgane

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    Eigene Betriebe

    Im Auftrag gefhrte Betriebe

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  • 2 Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2007

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    Das Fundament der ZFV-Unternehmungen bilden handfeste Werte.

    Unabhngigkeit setzt die Strke voraus, das Unternehmen aus eigener Kraft zu gestalten und seine Entwicklung eigenstndig und ohne Anlehnung an

    externe Partner zu ermglichen. Seit 1894 ist das den ZFV-Unternehmungen ge-

    lungen, und es gibt keinen Grund, in der Zukunft von diesem bewhrten Weg

    abzu weichen. Dies schliesst Kooperationen nicht aus, sofern die Eigenstndigkeit

    der ZFV-Unternehmungen vollumfnglich gewahrt bleibt.

    Fairness nach innen und nach aussen zeichnet nicht nur das Unternehmen als Ganzes aus, sondern ist auch prgend fr die Haltung aller Mitarbeiterinnen

    und Mitarbeiter. Das ist ein hoher Anspruch, der nur erfllt werden kann, wenn der

    Wille zur Gerechtigkeit auf allen Stufen des Unternehmens sprbar vorhanden ist.

    Offenheit nach allen Seiten welch eine beflgelnde Vorstellung! In Gedanken ist alles mglich, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fr die Umsetzung

    wird jedoch ein gesundes Augenmass fr das Machbare gefordert. Mit ihrer

    Diversi fikationspolitik haben die ZFV-Unternehmungen in den letzten Jahren den

    Rahmen ihres Wirkens ambitis abgesteckt.

    Dieses Fundament hat sich als tragfhig erwiesen und die ZFV-Unternehmungen

    auch im Geschftsjahr 2007 ein gutes Stck vorwrtsgebracht: Mit 1770 Mitarbei-

    terinnen und Mitarbeitern wurde ein Umsatz von 152,6 Millionen Franken und ein

    Cashflow von 18,6 Millionen Franken erwirtschaftet drei weitere Rekordwerte in

    der Geschichte der ZFV-Unternehmungen.

    Soll das organische Wachstum der letzten Jahre erfolgreich weitergefhrt werden,

    dann mssen wir drei Herausforderungen mutig anpacken:

    1. Es klingt paradox, doch lang anhaltender Erfolg ist die grsste Gefahr fr jedes Unternehmen! Schleichend und oft unbemerkt verschiebt sich der Fokus vom

    Haupt- auf Nebengeleise. Die zentrale Frage, was ntzt dem Unternehmen am

    meisten?, wird zunehmend verdrngt von der Frage, wer ist die Schnste im

    ganzen Land?. Bequemlichkeit und Trgheit auf der einen, berheblichkeit und

    Selbstberschtzung auf der anderen Seite sind Erscheinungspaare, die hufig

    gemeinsam auftreten und einen hervorragenden Nhrboden fr Sumpfblten

    aller Art abgeben. Es geht dem Unternehmen ja gut!, ist eine Bemerkung, die

    je nach Temperament nicht nur Begehrlichkeiten weckt, sondern auch die

    Selbstbedienung rechtfertigt. Das tgliche Jten ist die wirkungsvollste Mass-

    Unabhngigkeit, Fairness und Offenheit sind handfeste Werte, die das Fundament der ZFV-Unternehmungen bilden. Fr lang anhaltenden Erfolg braucht es aber auch das tgliche Jten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Unabhngigkeit, Fairness und Offenheit UFO im ZFV

  • 3Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2007

    nahme, die verhindert, dass der gepflegte Garten in krzester Zeit eine undurch-

    dringbare Wildnis wird. Es gilt, das tglich wuchernde Unkraut in Schach zu

    halten jeden Tag von neuem und nicht nur einmal im Jahr in einer Herkules-

    bung.

    2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer engagiert-kritischen, vor allem aber dienstleistungsorientierten Haltung sind gefragt. Die Messlatte liegt beim

    ZFV fr alle hoch, sie muss jedoch zuallererst von den Fhrungskrften ber-

    sprungen werden. Die Art und Weise, wie neue Aufgaben angepackt und Prozesse

    durchgezogen werden, vor allem aber wie das wichtigste Instrument, die Kom-

    munikation, gehandhabt wird, prgt die Unternehmenskultur. Einzig in einem

    Klima, das den Mitarbeitenden Spielraum fr Kreativitt lsst, sie herausfordert,

    eigene Ideen zu entwickeln und mitzudenken, kann der Geist Einzug halten, der

    immer wieder inspiriert und sich so positiv und konstruktiv auf das ganze Unter-

    nehmen auswirkt. Es muss gelingen, gemeinsam im Team die anstehenden Auf-

    gaben und Probleme zu lsen. Dies setzt voraus, das eigene, vielleicht eng ge-

    wordene Korsett zu ffnen und abzustreifen, um unbefangen und frisch neuen

    Mglichkeiten Platz zu geben. Dies setzt aber auch voraus, allen Mitarbeitenden

    auch solchen mit erst geringen Erfahrungen Vertrauen zu schenken, damit sie

    das in ihnen schlummernde Potenzial zum Wohle des Unternehmens entwickeln

    und fruchtbar machen knnen. Gefragt ist schliesslich auch eine gesunde Prise

    Selbstkritik. So knnen teure Irr- und Umwege am besten vermieden werden.

    Das grosse Potenzial, das in der wachsenden ZFV-Familie steckt, muss noch

    besser ausgeschpft werden.

    Dr. Regula Pfister, Prsidentin des Verwaltungsrates

  • 4 Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2007

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    3. Wofr soll dieses Potenzial ausgeschpft werden? Hier gibt es nur eine Antwort: fr unsere Gste! Das sind Zehntausende von Personen pro Tag, die unsere Leistun-

    gen in den Sorell und Sorellino Hotels, in unseren ffentlichen Restaurants, den

    Personalrestaurants, Mensen und Cafeterias, bei Caterings und in den Kleiner-

    Lden in Anspruch nehmen. Sie sind es, deren Bedrfnisse wir mglichst um-

    fassend erfllen wollen. Einfhlung, Sensibilitt und Kreativitt sind gefragt, um

    neue Trends und Tendenzen in der Hotellerie und der Gastronomie zu erkennen

    und vorauseilend zu erfllen. Qualitt ist dabei das Losungswort. Sie muss

    in allen Bereichen immer wieder von neuem angestrebt werden, tagtglich.

    Kompromisse im Qualittsbereich darf es nicht geben!

    Mit diesen berlegungen ist der Weg der ZFV-Unternehmungen vorgezeichnet.

    Wenn darber hinaus das arabische Sprichwort Willst du gerade Furchen ziehen,

    hnge deinen Pflug an einen Stern zum Leitmotiv wird, drfen wir weiterhin

    zuversichtlich in die Zukunft blicken.

    Dr. Regula Pfister, Prsidentin des Verwaltungsrates

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    Erneut steiler Weg nach oben

    Nach dem starken Wachstum der letzten Jahre war im Geschftsjahr 2007 Konsoli-

    dierung und Optimierung angesagt. Es galt, die neuen Betriebe der letzten Jahre,

    insbesondere die Kleiner Konditorei-Bckerei AG und die Confiserie Schurter AG,

    in die ZFV-Unternehmungen zu integrieren. Zum einen wegen der Komplexitt

    dieser Aufgabe, zum anderen weil auch 2007 neue Betriebe dazugekommen sind,

    ist dieser Prozess auch im Geschftsjahr 2008 noch in vollem Gange.

    Der konsolidierte Gesamtumsatz (inkl. Liegenschaften) der ZFV-Unternehmungen

    stieg im Berichtsjahr auf 152,6 Millionen Franken; das ist eine Erhhung gegenber

    dem Vorjahr um 12,4 Prozent. Erstmals wurde der unternehmensinterne Umsatz

    von 3,9 Millionen Franken herauskonsolidiert.

    Der Gastronomieumsatz allein erhhte sich um 12,9 Prozent auf 147,4 Millionen

    Franken. Treibende Kraft waren vor allem die acht im 2006 neu dazugekommenen

    Betriebe, die im Berichtsjahr erstmals mit einem vollen Jahr zu Buche schlugen,

    sowie die neuen Betriebe des Jahres 2007. Im Berichtsjahr wurden sieben Betriebe

    neu erffnet oder bernommen:

    April N