68. Ausgabe März 2005 Diamantene Hochzeit - evang-steyr.at fileMärz 2005 P.b.b. GZ 02Z032746M...

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März 2005 P.b.b. GZ 02Z032746M Erscheinungsort Steyr Verlagspostamt: 4400 Steyr 68. Ausgabe Diamantene Hochzeit Am 6. Februar 2005 feierten Franz und Johanna Weiß im Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Steyr ihren 60. Hochzeits- tag. Wir wünschen ihnen weitere glückliche Jahre als Ehepaar. Inhalt: Vorwort...........................2-3 Impressum........................2 Notfallseelsorge................. 3 Jugendkreis...................... 4 Requiem 05....................4 Allianzgebetswoche...........5 Familienfreizeit.................10 Predigt - Kirsch............11-13 Veranstaltungsausschuss.13 Flohmarkt........................14 Personalia.......................15 T ermine...........................16

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März 2005

P.b.b. GZ 02Z032746M Erscheinungsort Steyr Verlagspostamt: 4400 Steyr

68. Ausgabe

Diamantene Hochzeit

Am 6. Februar 2005 feierten Franz und Johanna Weiß im Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Steyr ihren 60. Hochzeits-

tag. Wir wünschen ihnen weitere glückliche Jahre als Ehepaar.Inhalt:Vorwort...........................2-3Impressum........................2Notfallseelsorge.................3 Jugendkreis......................4 Requiem 05....................4 Allianzgebetswoche...........5

Familienfreizeit.................10 Predigt - Kirsch............11-13 Veranstaltungsausschuss.13 Flohmarkt........................14 Personalia.......................15 Termine...........................16

Impressum:Medieninhaber und Herausgeber:Verein zur Förderung Evangelischen Kulturgutes4400 Steyr, Bahnhofstraße 20Chefredakteur: Rudie Matheuszik4522 Sierning, Lagerhausstrasse 6Hersteller: TOP - PRINT Papier: chlorfrei gebleicht Gruppe ASchutzgebühr: Euro 0,75

Seite 2 Pfarrblatt März 2005 Vorwort

Liebe Gemeindeglieder!

Martin Eickhoff:[email protected]

0664 3024849

Pfarramt SteyrFriedrich Rößler:07252 52083 [email protected]

www.evangelische-kirche-steyr.at

Die diamantene Hochzeit von Franz und Johanna Weiß am 6. Februar brachte einige Grundsätze einer christlichen Ehe neu ins Bewusst-sein.

ändert sich in einer rasanten Ge-schwindigkeit! So gab es vor 60 Jahren noch keinen Fernseher, geschweige denn einen Computer. Und der Verkehr war damals sehr ge-mütlich. Heute ist ein großer Teil der Industrie und auch des öffentlichen

Wenn die vereinbarte gemeinsame Zeit abgelaufen ist, wird dann jeder der beiden Partner den Wunsch haben, sich einen neuen Partner zu suchen?

Jede Bedingung setzt unter Druck und erstickt die Liebe. Die Angst, den Partner zu verlieren, gibt der Liebe nicht den Raum, den sie zur Entfaltung braucht. Eine Liebe unter Bedingungen ist keine Liebe im Sinne der Bibel. Der Apostel Paulus

Versprechen der Treue – bis der Tod uns scheidet – ist das heute nicht sehr gewagt, oder gar unzumutbar?

Viele nehmen dieses Versprechen so ernst, dass sie es sich lange und gründlich überlegen. Und es ist gut, keine übereilten Beschlüsse zu fassen.

Manche sind der Meinung, in unserer schnellebigen Zeit können wir keine langfristigen Versprechen abgeben und uns auf solche Versprechen auch nicht einlassen. Alles

Versprechen der Treue

Lebens computergesteuert; die Kommunikation über’s Internet hat ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Früher sind viele in einen Beruf eingestiegen und blieben zeit ih-res Lebens in diesem Beruf, ja, in derselben Firma: Wieviele haben in den Steyrer Werken 30 oder 40 Jahre lang gearbeitet! Heute wird im Blick auf den Arbeitsplatz eine große Flexibilität erwartet. Passt da in unsere Zeit das Versprechen der Treue, „bis der Tod uns scheidet“? Manche meinen: „Ich weiß ja nicht, ob ich meinen Partner in 20 oder 30 oder 40 Jahren immer noch liebe! Ich werde mich ändern, er wird sich ändern; wird da die Liebe gleich bleiben?“ Manche wollen die Liebe und Treue versprechen „solange es gut geht“, „solange der Partner erfolgreich ist“, „solange der Partner

Computergesteuertes Leben

ist“, „solange der Partner über ein großes Vermögen verfügt; solange er reich und schön ist“. Manche halten viel von „Lebensabschnittspartner-schaften“ – für die nächsten 10, 15 oder 20 Jahre, dann ist wieder ein Wechsel dran.

Aber wie oft wird es übersehen:

Eine Liebe unter Bedingungen setzt den Partner unter Druck. Wenn er die Bedingungen nicht mehr erfüllt, wird er dann fallen gelassen? Ist der Partner dann nicht mehr liebenswert, wenn er nicht mehr jung und dyna-misch, gesund und erfolgreich ist?

Lebensabschnittspartnerschaf-

schreibt von der Liebe, die in allen Situationen durchhält: „Die Liebe trägt alles, glaubt alles, hofft alles und duldet alles“ (1.Kor.13,6).

Wer mit dem Versprechen der Liebe und Treue in die Ehe hineingeht, schenkt sich dem Partner ganz, ohne eine Bedingung – in der Bereitschaft und dem Wissen: „Ich bin ganz für dich da – wie ich es auch von dir weiß, dass du ganz für mich da bist!“

Es gibt keine schönere Erfahrung als diese, einen Menschen zu haben, der sich mir ganz, uneingeschränkt und unbefristet für das ganze Leben schenkt. Da kann sich einer auf den anderen 100%ig verlassen. Welch eine Sicherheit und Geborgenheit kommt da in das Leben hinein, wenn ein Ehepaar es miteinander weiß: Wir gehen gemeinsam durch das Leben und halten in jeder Situation zusammen! Da ist dann ein Partner beim anderen zuhause. Eine solche Verbundenheit in Liebe und Treue ist eine Kraftquelle und sichere Grund-lage für das Leben. Es ist auch für die Kinder wichtig zu wissen und es mitzuerleben, dass die Eltern sich in Liebe verstehen und in Treue zusam-menhalten. Dann haben sie einen sicheren Freiraum zum Aufbau einer eigenen Stabilität und zur Entfaltung ihres Lebens. Gerade in den Zeiten des schnellen Wandels, der sich in unserer Welt vollzieht und so viele Lebensbereiche betrifft, brauchen wir eine Beständigkeit, Kontinuität und Zuver-

Liebe trägt alles

Seite 3 Pfarrblatt März 2005

OÖ Notfallseelsorger fliegt nach Phuket

Notfallseelsorge

Pfr. Mag. Martin Eickhoff ist vom 1.-17. März als Notfallseelsorger in Phuket in einem internationalen Betreuungsteam tätig. Am 20. Fe-bruar 2005 fand aus diesem Grund in Steyr ein Sendungs- und Seg-nungsgottesdienst für ihn statt.

Pfarrer Eickhoff arbeitet im „Internationalen Betreuungszentrum für deutsch-sprachige Angehörige“ (IBZ) in einem Team bestehend aus Einsatzleiter, Arzt, Psychologe, Kriseninterventionsmitarbeiter und Notfallseelsorger. Die MitarbeiterInnen kommen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg und sind in wechselnder Besetzung von Anfang Februar bis Ende März 2005 in der Region Phuket tätig.

Das IBZ betreut Angehörige, die in die Region gereist sind, um Vermisste zu suchen oder von Familienmitgliedern Abschied zu nehmen. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden koordiniert.

Bericht: www.dioezese-linz.at/notfallseelsor-

Pfarrer Hans Wührer, Mitglied im Beirat der ökumeni-schen Notfallseelsorge, unterstrich in seiner Predigt in der evangelischen Kirche in Steyr, dass es Aufgabe der Seelsorge sei, Menschen das Heil zu bringen.

ökumenische Notfallseelsorge

Wir als Pfarrgemeinde erbitten für Pfr. Eickhoff Gottes Segen in seiner Tätigkeit als Notfallseelsorger in der Katastrophenregion in Thailand. Beten wir, dass diejenigen, die An-gehörige verloren haben, auch in diesen dunklen Stunden den Frieden Gottes erfahren.

lässigkeit im unmittelbaren Umfeld unseres Lebens, in Ehe und Fami-

Friedrich Rößler

Wo ein Partner dem anderen seine Liebe schenkt, ist Treue im Wandel der Zeit keine lästige Pflicht, sondern eine sichere Grundlage für die Liebe. Möge Gott die Ehen und Familien in unserer Gemeinde schützen und segnen!

Dies wünscht von Herzen

Ihr Pfarrer

Beständigkeit Kontinuität Zuverläs-

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Dr. Herfried WiesmayerMag. Robert Hilber

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Dieser Ausgabe von kreuz & quer liegt traditionsgemäss ein Erlagschein für eine Oster-spende bei. Wir danken allen SpenderInnen für ihre Treue und bitten Sie auch weiterhin um Ihre Unterstützung. Sollten Sie für einen bestimmten Zweck spenden wollen, ersuchen wir um einen entsprechenden Vermerk auf dem Erlagschein. Herzlichen Dank, Sie helfen uns bei den Aufgaben, die vor uns liegen!

Seite 4 Pfarrblatt März 2005

Jugendkreis gestern heute morgen – Ein kurzer Abriss

Jugendkreis / Requiem 05

Dass die Jugendarbeit ein wichtiger Teil, nicht nur unserer Gemeinde ist, darin wird man mir zustimmen, denn schließlich legt sie eine Grundlage für die Zukunft der Gemeinde. Auch war – und ist – das Miteinander zwischen Jung und Alt immer ein gutes.

könne. Nach einem sommerlichen Gebets- und Denk-prozess fand am 1. Oktober ein „Sonder-Jugendkreis“ statt. Gemeinsam mit den Jugendlichen überlegten

Die letzten Jahre haben allerdings ein großes Auf und Ab für die Jugendar-beit mit sich gebracht. Nachdem 2001 Manfred Witt als Pfarrer nach Trofaiach ging, gab es keinen hauptamtlichen Jugendwart mehr. Die Leitung des Ju-gendkreises übernahm Martin Eickhoff, der damals als PfarramtsHannah Politor

kandidat und anschließend als zweiter Pfarrer in unsere Gemeinde kam.

Als ein Jahr später Thomas Moffat die Vikariatsstelle übernahm, brachte auch er sich in die Arbeit im Ju-gendkreis ein, was eine große Bereicherung war und auch Martin entlastete.

Doch ein Vikariat ist nach zwei Jahren vorüber und die Frage des Jugendkreises stand wieder im Raum. Es wurde auf Schloss Klaus angefragt, ob von dort ein Mitarbeiter die Steyrer Jugendarbeit unterstützen Hannah Politor

auch ein paar erwachsene Gemeinde-mitglieder, wie es weitergehen sollte. Alle – vor allem im Presbyterium – angedachten Lösungsvorschläge wurden diskutiert und anschließend ein Stimmungsbild erstellt, das dem Presbyterium als Entscheidungs-grundlage dienen sollte. Christian Wigand

Der Wunsch nach einem hauptamtli-chen Mitarbeiter, der nicht nur mehr Zeit für die Jugendarbeit hätte, son-dern auch eine größere Konstanz hineinbringen würde, besteht allerdings immer noch. Und die Frage nach dem „wie geht’s weiter“ ist sicher noch nicht dauerhaft beantwortet.

Heinz-Peter Defner

„R E Q U I E M 05“ „In memoriam“60. Jahrestag der Befreiung des KZ Steyr-Münichholz - 60 Jahre Befreiung Steyrs

am Montag 9. Mai 2005 um 19.00 in der Pfarrkirche Münichholz

Aus diesem Anlass wird am Montag 9.Mai 2005 um 19.00 in der Pfarrkirche Steyr-Münichholz das Re-quiem des französischen Komponisten Gabriel Faure aufgeführt. Das „Collegium Vocale Linz “ und das Symphonie Orchester Steyr unter dem Dirigenten Josef Habringer haben die musikalische Gestaltung übernommen. Als Solisten treten Daniel Ohlenschläger und Andrea Stumbauer auf. Zwischen den Musikstücken werden Texte von KZ-Überle-benden vorgetragen. Während dem Requiem wird eine Lichtinstallation mit den Namen der 226 bisher namentlich bekannten Opfer des KZ-Nebenlagers Steyr-Münichholz und der 83 Opfer des Faschismus und Nationalsozialismus in Steyr zu sehen sein. 309 Granitwürfel mit Kerzen sollen symbolisch an die Opfer erinnern. „Nach 60 Jahren soll diesen Menschen, die nie ein Begräbnis erhalten haben, durch dieses Requiem eine musikalische Würdigung zukommen“, so die Veranstalter vom Mauthausen Komittee Steyr.

Anschließend führt ein Gedenkmarsch von der Münichholzer Kirche zum KZ-Denkmal in der Haager-straße in Steyr, wo die verschiedenen Organisationen Kränze zum Gedenken an die Opfer niederlegen. Eingeladen zur Teilnahme sind alle Vereine, Pfarren, Gemeinden, Gewerkschaften, Parteien, Bildungsein-richtungen, Schulen, Kammern und Interessensver-bände, Jugendorganisationen, Hilfseinrichtungen, Menschenrechts- und Friedensorganisationen usw. , kurz die ganze Bevölkerung.Das KZ Steyr-Münichholz wurde ab 14. März 1942 offiziell als Nebenlager von Mauthausen geführt. Bis zu 3000 Häftlinge aus vielen europäischen Ländern waren hier untergebracht, die in den Steyr-Werken und im Strassen- und Luftschutzbunkerbau eingesetzt waren. Steyr-Münichholz stand dem KZ-Mauthausen an Brutalität um nichts nach. Am 5.Mai 1945 wurde es von amerikanischen Truppen befreit. 226 Opfer dieses Lagers konnten bisher namentlich erfasst werden.

Und somit wird der Jugendkreis derzeit von einem Team geleitet, bestehend aus Christian Wigand von Schloss Klaus, Martin Eickhoff, mir und seit kurzem auch Heinz-Peter Defner.

Seite 5 Pfarrblatt März 2005

Allianzgebetswoche und Gebetswoche für die Einheit der Christen

Allianzgebetswoche

Der Jänner ist der Monat für übergemeindliche Be-gegnungen. Seit 100 Jahren gibt es die „Allianzge-betswoche“. Die Internationale Evangelische Allianz

Die Schwerpunkte der Allianzgebetswoche waren heuer der gemeinsame Gottesdienst in der Evangelischen Kirche am 9. Jänner. Der Leiter der Mennonitengmeinde Mag. Franz Rathmair hielt die Predigt, die musikali-

katholische Kir-che im Land klein sind und die an-deren reformato-rischen Kirchen in Öster re ich noch viel klei-ner sind. Dabei sind manche von ihnen weltweit viel größer als wir evangelisch-lutherischen. Die Pfingstbewegung z.B. gehört zu den am schnellsten wachsenden pro-testantischen Be-wegungen auf

der ganzen Welt. Manches an ihnen mag uns nüchternen Mitteleuropäern gewöhnungsbedürftig erscheinen, aber in ihrer Betonung der Gaben des Heiligen

Martin Eickhoff

protestantische Christen aus unterschiedlichen Gemeinden zum gemeinsamen Gebet. Uns

Evangelische Allianz verbindet

gelischen in Österreich ist das weite Feld der Kirchen, die aus der Reformation hervorgegangen sind oft we-nig bewusst. Das liegt wohl daran, dass wir im Blick

Geistes sprechen sie eine Seite des Menschen an, die andere zu wenig betonen. Auch in Steyr gibt es eine kleine Pfingstgemeinde.

Pfingstbewegung:Betonung der Gaben des Heiligen Geistes

Sie nennen sich „Freie Christengemeinde“ und treffen sich im Hofer-Gebäude beim Kreisverkehr.

Zum weiteren Kreis der protestantischen Gemeinden, die sich in Kernfragen des Evangeliums einig wissen,

Rand- und Stilfragen unter-schiedliche Positionen ver-treten gehören außer dem noch in Steyr: „Mennonitische Freikirche“ am Stadtpark, die

Weiteren Kreis protestantischen Gemeinden

tengemeinde“ in der Dukartstraße und die „Christliche Gemeinde“, die sich in der Krankenpflegeschule beim Krankenhaus treffen.

Gemeinschaft nach dem Gottesdienst

Unsere Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt!

sche Leitung hatte ein Team aus meh-reren Gemeinden unter der Leitung von Ruben Kulcar, die Gottesdienst-leitung hatte Pfarrer Martin Eickhoff.

GemeinsamerGottesdienst

Eine andere Blickrichtung mit dem gleichen Anliegen hat die Gebetswoche für die Einheit der Christen. In ihr geht es um den geistlichen Kontakt mit katholischen Mitchristen in der Stadt. Wir begehen diese Begeg-nung mit einem „Kanzeltausch“. So war Pfarrer Ferihumer aus Münich-holz in unserer Kirche zum Predigen eingeladen, während Pfarrer

Gebetswochefür die Einheit

der Christen

Eickhoff in der katholischen Kirche auf der Ennsleite in der Messe gepredigt hat. Wir erleben diese Begegnun-gen als sehr geschwisterlich und freuen uns über das gute Verhältnis der evangelischen und katholischen Christen in Steyr.

Pfr. Martin Eickhoff leitete den Allianzgottesdienst

Seite 6 Pfarrblatt März 2005 Gemeindevertretungswahl

Es gehört zum Wesen und Aufbau unserer Evangeli-schen Kirche in Österreich, dass alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gremien, ebenso wie auch die hauptamtlichen Amtsträgerinnen und Amtsträger gewählt werden.

Dieses Wahlrecht dürfen alle wahrnehmen, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben. Sie können dadurch mitbestimmen, wer in der Pfarrge-meinde Anregungen einbringt und entsprechende Beschlüsse fasst.

Wirklich mündig ist, wer die ihm zustehenden Rechte auch wahrnimmt. Dazu lade ich die jungen und die älteren Gemeindemitglieder ganz herzlich ein! Keiner und keine soll taten- und stimmlos zusehen, wie an-dere womöglich jene Verhältnisse schaffen, die man selbst gar nicht will. Durch die eigene Stimmabgabe mitreden, das ist es!

Jeden Sonntag bekennen wir uns im Glaubensbe-kenntnis zur „Gemeinschaft der Heiligen“. Gemeint sind damit jene, die zum Heiligen, zu Gott gehören und auf seinen Namen getauft sind. Diese Gemein-

Gemeindevertretungswahlen 2005schaft braucht zur rechten Gestaltung und in ihren vielen Aufgaben entspre-chende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Vertrauen der anderen genießen und diese hinter sich wissen. Die Wahl ist die entsprechende Ein-richtung, durch die die Beauftragung durch die Mehrheit geschieht.Wer mitwählt, folgt damit einem biblischen Vorbild und Modell der Gemeindegestaltung. Schon in der ersten Gemeinde wurden, so ist es in der Apostelgeschichte zu lesen, durch Wahl die Mitarbeiter ausgesucht und berufen. „Dies gefiel der ganzen Menge gut“, heißt es dort wörtlich. Ich hoffe, dass es auch Ihnen gefällt, wählen zu können und wählen zu dürfen. Tun Sie es!

Darum bittet Sie Ihr Superintendent

Hansjörg Eichmeyer

Superintendent Eichmeyer

In allen evangelischen Gemeinden in Österreich werden die Gemeindevertreter im Oktober 2005 für die nächsten 6 Jahre neu gewählt. Die Gemeindevertreter tragen eine umfassende Verantwortung für die Gemeinde: für die Finanzen, für die Schwerpunkte im

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich möglichst viele Gedanken darüber machen, ob sie als Kandidaten und Mitarbeiter in der kommenden Gemeindevertretung zur Verfügung stehen. Wir heißen alle herzlich willkommen, die zur Mitarbeit bereit sind! Einige bisherige Mitglieder der Gemeindevertretung und des Presbyteriums wollen aus Altersgründen oder aus anderen Gründen nicht mehr kandidieren. Deshalb freuen wir uns über jeden und jede, der/die in der Gemeindevertretung und/oder im Presbyterium mitarbeiten möchte! Es wäre

WIR KÖNNEN WÄHLEN !

Gemeindeleben, für die missionarische und diakonische Ausrichtung und Aktivität sowie für die Bautätigkeiten. Die Gemeindevertretung wird dann in ihrer ersten Sit-zung im November das Presbyterium wählen.

Verantwortung der Gemeindevertreter

Das Presbyterium ist für die Erfüllung aller aktuellen Aufgaben zuständig. Es wählt aus seiner Mitte eine(n) Schriftführer(in), eine(n) Kassier(erin) sowie eine(n) Kurator(in).

Aus dem Presbyterium werden 2 Delegierte in die Su-perintendentialversammlung gewählt, die alle diözesa-nen Belange berät und beschließt. Sie wählt aus ihrer Mitte 3 Pfarrer(innen) und 3 weltliche Delegierte in die Synode, die für alle Fragen zuständig ist, die unsere österreichische Kirche betreffen. Sie wählt im April auch eine(n) neue(n) Superintendenten/in für OÖ.

Das Presbyterium

Das Presbyterium ist verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der Gemeindevertreterwahl.

Gemeindevertreterwahl

schön, wenn Männer und Frauen verschiedenen Alters aus allen Berufsgruppen, gesellschaftlichen und geo-graphischen Bereichen vertreten sein könnten. Weiters ist es wünschenswert, dass die verschiedenen aktiven Gruppen im Leben unserer Pfarrgemeinde auch in der Gemeindevertretung entsprechend vertreten sind.

Kandidaten gesucht

Wählbar in die Gemeindevertretung sind alle Gemeinde-mitglieder, die eigenberechtigt sind, ihren Kirchenbeitrag bezahlt haben und „durch ihre Betätigung kirchlichen Sinnes und durch ihre Kenntnisse und Erfahrungen für das zu besetzende Amt fähig und würdig“ sind (§10 Abs.1 Wahlordnung). Vorschläge von Kandidatinnen und Kandidaten können ab sofort den Presbytern mitgeteilt oder im Pfarramt eingebracht werden.

Wer ist wählbar?

Seite 7 Pfarrblatt März 2005

Denkmal für die Opfer von Gewalt und Intole-

Denkmal

Am 27.01.05 wurde in Pinerolo, nahe Turin, ein Denkmal enthüllt, das an die Opfer von Gewalt und Intoleranz erinnert und eine Versöhnung mit der Vergangenheit einmahnt. Gerald Brandstötter, Bildhauer aus Steyr, schuf ein Mahnmal, eine Flamme aus brennenden Körpern und eine Weibliche Figur, die neben dem flammenden Scheiterhaufen mit erhobenen Händen zuversichtlich und versöhnend in die Zukunft blickt. Bereits 1999 entstand ein Denkmal zur Erinnerung an die Verbrennung von ca. 150 Waldensern in Steyr.

katholischen Kirche und vielen privaten und öffentlichen Spen-dern. Es ist als gelungenes Bei-spiel von länderübergreifender Zusammenarbeit zu sehen: Gerald Brandstötter, Künstler aus Österreich, die Kunst- und Glockerngießerei Gugg aus Straubing in Bayern, Planung und Ausführung der Denkmal-anlage Magistrat der Stadt Steyr und der Stadt Pinerolo.

Im Rahmen der internationalen Tagung „Religion – Toleranz – Intoleranz“ die am 28.01.05 im Diözesanmuseum der Stadt Pi-nerolo abgehalten wurde, zeigte der Leiter des MuseumsProf. Mario Marchiando Pac-

Dom zu Pinerolo, abgehalten vom katholischen Bischof Debernardi, dem evangelischen Pfarrer Mag. Rößler, dem Waldenser Pastor Ribet und dem rumänisch-orthodoxen Po-pen Petre Sorin. Gerald Brandstötter gelang es mit seinem Denkmal eine Freundschaft zwischen den Städten Pinerolo und Steyr aufzubauen und in einer gemeinsamen Feier im Dom von Pinerolo orthodoxe, evangeli-sche und katholische Christen zu einer Gemeinschaft zu verbinden.

In Anwesenheit von Vertretern der Kirchen, Politik und Kultur, sowie ca. 300 Bewohnern der Stadt Pinerolo enthüllte Sara Brandstötter, Tochter des tödlich verunglückten Bildhau-ers Mag. Gerald Brandstötter, unter den Klängen der Europahymne die beeindruckenden Bronzestatuen. In den Ansprachen bekräftigten der Bürgermeister der Stadt Steyr Ing. David Forstenlechner und der Initiator des Denkmals Präsident Pa-store Giuseppe Platone, dass dieses Denkmal zum Wachsen des Friedens und der Versöhnung innerhalb und außerhalb der Kirchen ein sichtbares Zeichen setzt.

Das Denkmal entstand unter dem Zusammenwirken der Waldenser Kirche, der evangelischen und

chiola eine Ausstellung über die grafischen und plastischen Arbeiten des Künstlers Gerald Brandstötter. Im Beisein von Bischof Pier Giorgio Debernardi (Pinerolo), Pfr. Mag. Friedrich Rößler (Steyr), Prof. Daniel Heinz (BRD), Rabbiner Dr. Alberto Somnejk (Turin), Pastor Paolo Ribet (Pinerolo), Prof. Paolo Ricca (Rom) u.a. eröffneten Bürgermeister Prof. Alberto Barbero (Pinerolo) und Bürgermeister Ing. David Forsten-lechner (Steyr) die Ausstellung und die anschließende Tagung. Den Ab-schluss der Feierlichkeiten bildete ein ökumenischer Gottesdienst im

Dipl.-Ing. Dr. Hans-Jörg Kaiser

Seite 8 Pfarrblatt März 2005

Adventstanderl

Am 28.1. fand zum Ab-schluss der Aktion „Ad-ventstanderl 2004“ die Krapfenjause in unserem Gemeindehaus statt: Alle Helfer, die in irgendeiner Weise etwas beigetragen haben zum Gelingen dieser Aktion, waren herzlich eingeladen und durften mitentscheiden, für welchen guten Zweck die Einnahmen verwen-det werden sollten. Ein

Aktion „Adventstanderl 2004“

Wien, am 14.02.2005

Sehr geehrter, lieber Herr Pfarrer Rößler,

ganz herzlich möchte ich mich für Ihre Spende von 417,00 Euro bedanken. Ihre treue Mit-hilfe ist die Grundlage dafür, dass wir helfen können.

Mit Ihrer Unterstützung haben Sie - im wahrsten Sinne des Wortes - wieder Licht und Freude in das Leben von augenkranken, blinden und anders behinderten Menschen in benachtei-ligten Regionen unserer Erde gebracht.

Ein Beispiel dafür ist der ehemals starblinde 11-jährige Bub Awil in Somalia. Er konnte im Rahmen eines mobilen Hilfseinsatzes, so wie 423 andere Patienten erfolgreich operiert werden und kann wieder sehen!

Sehen zu können ist in Entwicklungsländern keine Frage der Lebensqualität, sondern eine Frage des Überlebens. Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie, dass unsere einheimischen Augenärzte und medizinisch geschulten Fachkräfte weiterhin dort helfen können, wo Hilfe auch abseits von großen Katastrophen so dringend notwendig ist.

Ihr

Mag. Rupert RonigerGeschäftsführerLICHT FÜR DIE WELT Christoffel Entwicklungszusammenarbeit

Geldes kam der ev. Diakonie (Tsunamikatastrophenhilfe) zugute, ein anderer Teil der Organisation „Licht für die Welt“ (Blindenhilfe) und ein großer Teil kam unserer eigenen Gemeinde für hilfsbedürftige Menschen zugute.Insgesamt be-trugen die Einnahmen ca. 1800 Euro. Herr Karl Vorauer dankte allen Mit-arbeitern, insbesondere aber Frau Steininger, die mit ihrem Team sehr engagiert für das Advent-standerl gearbeitet hat und bereits wieder Basteleiarbeiten für unseren Oster-basar hergestellt hat, der an den drei Sonntagen vor Ostern während dem Kirchenkaffee geöffnet ist.

Jung und Alt feierten mit

Der folgende Brief wurde in der Kanzlei erhalten:

Karl Vorauer, Organisator

Genügend Krapfen vorhanden!

Insa Rößler

Der Bericht war spanend!

Münichholz / Gesprächsrunde Seite 9 Pfarrblatt März 2005

Renovierungsarbeiten in MünichholzHeuer konnten wir das Stiegenhaus in der Kirche Münichholz endlich sanieren!

Dabei fiel sehr viel Arbeit an. Es mussten die Wände und die Decke völlig abgewaschen und alles neu ver-spachtelt werden. Zusätzlich wurden einige Wandteile mit Gipskarton neu verkleidet. Dann wurden Wände und Decke neu grundiert und mit Farbe bemalt. Zuvor musste einiges gestemmt werden, damit die Beleuch-tung und die elektrischen Anlagen wieder der Norm ent-

sprechen. Da hatten wir wie immer unseren Heikki Schörkl - beruf-lich arbeitet er selbstän-dig (eigene Firma) und ist ein Profi! Edi Milke, Gerhard Schauer und Ignaz Striegl arbeiteten ehrenamtlich und gaben Vollgas, damit die Arbeit auch gut voranging. Nicht nur die Wände sind wie neu, sondern auch die Innentüren, die in stundenlanger

Arbeit geschliffen und lackiert wurden. Die Treppe und die Türstöcke erstrahlen auch im neuen Glanz. Danke an Bruno und Jova, die uns noch zusätzlich unterstützten; auch ein herzliches Dankeschön an alle, die uns mit ihren Spenden halfen das Stiegenhaus zu renovieren. Last but not least ein großes Dankeschön an die Frauen, die uns beim Reinigen halfen.

Wir laden alle herzlich ein bei unserem Verein Mit-glied zu werden und uns zu unterstützen.

Jutta MilkeStiegenhaus in Münichholz

Gottesdienst mit Pfarrer Eickhof in Münichholz

Am Anfang war das Wort ….Der neue Weg zum guten Ton: „Miteinander re-

Eine glückende Kommunikation erfordert das aktive Zuhören. Sich auf den Gesprächspartner ganz einzu-stellen – um die Welt aus seiner Sicht wahrnehmen zu können. „Ganz Ohr zu sein“.

Judith Weiß

Vom Ich zum Du – Vom Du zum Wir

Das Miteinander reden ist nicht immer einfach. Wie es scheint, wird es zunehmend schwieriger. Die Ursachen sind vielfältig.

Wir bekamen an diesen 3 Abenden wichtige Impulse für Familie, Beruf, Gemeindealltag usw.

Ein Gespräch ist ein Kontakt zwischen Menschen, die in Worten einander etwas sagen. Die Worte transferieren einen bestimmten Inhalt.

Über unsere Wahrnehmungs-systeme treten wir mit dem Gegenüber in Verbindung. Je besser unsere Wahr-nehmung funktioniert, umso besser sind die Kommunika-tionschancen.

Ich wünsche allen – ein geglücktes „Ins Gespräch kommen“!Abschließend ein paar Zeilen von Meister Eckehart:

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht, das not-wendigste Werk ist stets die Liebe.“

An 3 Abenden im Fe-bruar trafen sich 20 interessierte Frauen und Männer im Ge-meindesaal zu diesem Thema.

Frau Mag. Fiala vermit-telte im Vortrag und mit praktischen Übungen

Grundlagen und Voraussetzungen zur gewaltfreien Kommunikation.

Seite 10 Pfarrblatt März 2005 Singkreis + Familienfreizeit

Chorsingen tut allen gutJunge – dürfen im Chor alt werdenAlte – werden durch Gesang wieder jungEitle – können sich in die erste Reihe stellenBescheidene – stehen in der letzten ReiheHervorragende – erhalten SolopartienNörgler – dürfen über Dissonanzen meckernEgoisten – erhalten eigene NotenGeltungsbedürftige – dürfen lauter singenAusdauernde – verteilen HustenbonbonsSchreihälse – werden behutsam gedämpftSingles – bleiben nicht lange alleinEheleute – begegnen sich bei der Probe

Magere – pumpen sich voll LuftDicke – werden abnehmen könnenMorgenmuffel – Proben sind abendsGroße – kommen leichter ans hohe CKleine – kommen leichter ans tiefe AFaule – dürfen im Sitzen singenFleißige – erscheinen zu jeder ProbeEifrige – können auch zu Haus übenReiselustige – dürfen Chorreisen planen

Warum singen Sie da noch nicht mit?Herzliche Einladung zum Sinkreis

jeden Mitwoch 20.00-21.30 Uhr

... und wir singen im Gottesdienst

Wir singen im Freien ...

FAMILIENFREIZEIT IN BAD GOI-Ich bin Ich - Du bist Du

Einzeln sind wir Worte, zusammen ein Ge-

Beginn: Sonntag, 17.07.2005 mit dem AbendessenEnde: Samstag, 23.07.2005 nach dem FrühstückOrt: Evang. Jugend- und Bildungs-haus Luise Wehrenfennig-Haus 4833 Bad Goisern 159

Organisation / Anmeldung / Rückfragen / Informa-tion:

Uli KopplerTel.: 0676/5519958 oder 07252/46797

Seite 11 Pfarrblatt März 2005Predigt

„Das Scherflein der Witwe“

Mk 12,41 Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten ge-genüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein. 42 Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das macht zusammen einen Pfennig. 43 Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben. 44 Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.

Liebe Gemeinde !

Da könnte jemand sagen: „Jetzt wird uns eine richtige Kollektenpredigt gehalten. Die Kirche braucht Geld. Sie kommt nicht zurecht mit ihren Kirchensteuern und Gaben. Leider ist es oft so, weil nicht alle Gemeinde-gliedermithelfen wollen, den Haushalt auszugleichen. Doch wir haben uns geirrt, wenn wir meinen, das sei der Hauptgrund, warum Jesus uns dieses Evangelium vom „Scherflein der Witwe“ überdenken läßt.

Aber es gibt auch noch andere Menschen. Sie möchten Ärmere unterstützen, möchten ihnen das Leben einfacher machen, beteiligen sich an Spenden und Opfern. Das ist durchaus lobenswert! Das unternahmen auch die Tempelbesucher zur Zeit Jesu, nur mit dem Unterschied, dass sie gesehen werden wollten von den Leuten und mit ihrem Geld und dass sie vor Gott eine besondere Anerkennung für Ihre große Hilfsbereitschaft suchten. Das aber ist vor Gott, der die Herzen ansieht,

Es geht um Glauben und Hingabe

Es geht gar nicht zuerst um das Geld, sondern um Glauben und Hingabe an Gott.

Der Glaube kann zur Gewohnheits-che werden und die Hingabe an Gott zu einer lästigen Pflicht. Jesus hat sich nicht aus Neugier an den Kol-lektenkasten im Tempel gesetzt. Er wollte nicht einen Vergleich anstellen, wie viel die reichen Tempelbesucher und wieviel die ärmeren einlegen. Das mag Menschen interessieren, aber den Sohn Gottes nicht. Die Heilige Schrift lehrt uns: „Der Mensch sieht, was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz an!“ Er erkennt sofort unsere Gesinnung, die hinter unseren Gaben und unserer Mitar-beit in der Gemeinde steht. Darum wollen wir zweierlei anhand dieses Evangeliums erkennen:

1. Der Glaube lebt nicht vom irdischen Überfluss2. Der Glaube lebt von der Hingabe an Gott

Wir leben in einer Gesell-schaft, der es viel besser geht, als ihren Vätern und Müttern. Sie mussten oft

Der Glaubt lebt nicht vom irdischen Überfluss

um ihr tägliches Brot bangen. Sie lebten unter denkbar einfachsten Verhältnissen. Sie mussten sich vieles vom Munde absparen. Es gab wenig Arbeit und wenig Lohn. Heute dagegen sind wir eine Konsumgsellschaft. Wir leisten uns vieles, was unsere Vorfahren nur erträumen konnten. Die Geschäfte sind voll Waren und überbieten sich mit ihren Angeboten. Täglich flattern Offerten in

unsere Briefkästen oder in unsere Haus-flure. Der Markt boomt. Das Hauptthema bei vielen ist das „Geld.“ Große Reisen wer-den gebucht. Aber der christliche Glaube ist wenig gefragt. Glau-ben, so sagen viele, bringt mir nichts! Was habe ich davon! Pfr. i.R. Gottfried Kirsch

nicht mit der Anerkennung Gottes, sondern ihm steht immer die Liebe Gottes vor Augen, die uns in Jesus wi-derfahren ist. Was immer wir Gutes tun, womit immer wir anderen helfen möchten, es ist ein Dank dafür, dass Gott seinen eingeborenen Sohn für uns dahingegeben hat. Ich kenne einen Diakon, der in einem Altersheim arbeitete. Damals gab es noch keine modernen Waschmaschinen. Mit den Händen hatte er auch die Wäsche auszuwa-schen, die von bettlägerigen Alten beschmutzt

nicht eine Auswirkung echten Glaubens. Wahrer Glaube ist, wie Paulus im Galaterbrief sagt: „In der Liebe tätig.“ Er

Wahrer Glaube ist „In der Liebe tätig.“

sen wir, du in deiner Ecke, ich in meiner hier.“ Damit erinnerte er sich selber daran, dass er die Leuchtkraft der Liebe Gottes weiterzugeben hatte. Das ist echter Glaube.

In der Bibel werden uns immer wieder Menschen vor Augen gestellt, denen ihr irdischer Besitz über alles ging. Denken wir an den reichen Jüngling, der zu Jesus kam, um von ihm zu erfahren, wie er das ewige Leben erlan-gen könne. Er rühmt sich, dass er alle Gebote Gottes von seiner Jugend an gehalten hat. Doch als Jesus ihm sagt: „Eins fehlt dir noch! Verkaufe alles, was

In der Welt ist’s dunkel, leuchten müssen wir

worden war. Dabei dachte er immer, wie er erzählte, an den Vers: „In der Welt ist’s dunkel, leuchten müs-

(Fortsetzung auf Seite 12)

Predigt über Markus 12,41-44 am 27,.02.05 von Pfr. i.R. Gottfried

Seite 12 Pfarrblatt März 2005 Predigt

du hast und gib es den Armen, da wendet er sich ab. Seinen Reichtum möchte er nicht missen. Auch der reiche Kornbauer sitzt auf seinen prallen Kornsäcken, um sich ein schönes Leben zu machen. An Abgeben denkt er nicht, schon gar nicht an Gott, der ihm den riesigen Erntesegen geschenkt hat. Sein Leitgedanke war wohl: „ Selber essen macht fett!“ Er baut sich eine noch größere, neue Scheune in der er allein seinen Besitz horten kann.

Verhielten sich die Reichen, von denen Markus berichtet, die viel Geld in den Gotteskasten steckten, nicht viel besser? Man sollte es meinen. Aber Jesus sieht tiefer. Sie geben alle von ihrem Überfluss ab. Es tut ihnen nicht weh, nach unserer Währung vielleicht 5O oder 1OO

auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“ Das sind nicht schö-ne, unverständliche Worte! Wer durch den Glauben Christus als seinen Herrn und Heiland angenommen hat, ist darüber gewiss, mit ihm im Leben und Sterben verbunden zu sein.

Doch das hat Auswirkungen. Weil wir einen so wunderba-ren Gott haben, der sein Leben hingab für seine Brüder, ist auch der Christ bereit, sich mit ihm hinzugeben. Kein Lebensbereich von uns ist davon ausgeschlossen. Ein alter Seelsorger sagte dem Gemeindeglied, das sich rühmte, soviel für Gott zu tun: „ Haben Sie ihm denn auch den Schlüssel zur Geldkassette zur Verfügung gestellt?“ Ein anderes Kapitel ist unsere Zeit.

(Fortsetzung von Seite 11)

an dem, was wir entbehren können, sondern an dem, was Gott uns zu tun heißt! Darin ist uns die arme Wit-we, die ihren ganzen Lebensunterhalt für Gott gibt, ein Zeugnis. Es ist sicher oft ein Sprung ins Ungewisse, aber Gott wird unseren Glauben reich segnen!

Am Besitz festhalten

Euro für die Armen zu geben. Aber im Grun-de genommen halten auch sie an ihrem Besitz fest. Wenn wir Christi Geist haben, orientiert sich unser Glaube nicht

Hingabe ist ein Wort mit einem noch tieferen Sinn .Was wir von unserem irdischen Über-fluss Gott zur Verfügung stel-

Der Glaube lebt von der Hingabe an Gott

len, könnte man vielleicht als „Hergabe“ bezeichnen. Aber Hingabe bedeutet: Unser eigenes Leben ganz Gott zur Verfügung zu stellen. Es heißt meinen Anspruch auf mich selber aufgeben. Luther hat das in seinem Morgen- und Abendgebet so ausgedrückt: „Ich übergebe meinen Leib und meine Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine macht an mir finde.“

Jesus uns selber ein leuchtendes Vorbild. Nach dem Johannesevangelium (Kap. 5,19) bezeugt Jesus von sich: „Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ In demselben Zusammenhang betont er: „Ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt

Ich tue nicht mehr, was mir gefällt

Hingabe heißt dann: „Ich tue nicht mehr, was mir gefällt, sondern was du willst, Herr.“

vor dem Gericht Gottes wegen unserer Schuld. Wir sind durch sein Sterben und seine Auferstehung mit hinein genommen in sein Wesen. Paulus kann sagen: „Ich bin mit Christus gekreuzigt“, oder: „Sind wir mit Christus

Jesus gab sein Leben zur Sühne

hat.“ (Joh.5,30). Deswegen gibt Jesus sein Leben dahin am Kreuz zur Sühne für die ganze Mensch-heit. Seine Hingabe rettete uns

wir nicht kommen können, um auf die Stimme des guten Hirten zu hören, bzw. mitzuwirken in seiner Gemeinde? Wir bezeichnen den sonntäglichen Gottesdienst als Hauptgottesdienst und meinen damit die Hauptveran-staltung in der Woche. Doch wie ganz anders klingt das Wort, wenn wir uns klarmachen, die Hauptveranstaltung ist die, in der Jesus, das Haupt der Gemeinde, zu uns reden will und mit ihm reden dürfen in Gebet und Lobge-sang. So hat es Luther einmal ausgedrückt. Wir sollten uns eine ganz bestimmte Zeiteinteilung vorneh-

Bleibt etwas übrig für den Herrn?

Bleibt bei uns etwas davon übrig für unseren Herrn? Oder haben wir immer wieder viele Entschul-digungen weswegen

men. Sondern wir täglich Zeit aus für unseren Herrn. Hingabe heißt: „Geh‘ ohne Gebet und Gottes Wort niemals aus deinem Hause fort.“ Die Lieb-

Täglich Zeit für den Herrn

lingszeit Gottes ist der frühe Morgen. Wenn wir dann nicht Gottes Weisung empfangen aus seinem Wort, werden wir in unserem Beruf und auch in der Familie manche Pannen erleben.

Sich Gott hingeben heißt schließlich lieben, wie Jesus uns geliebt hat. Lasst uns nicht über andere, sondern mit Anderen reden, damit der Teufel nicht unsere Ge-meinschaft auseinander reißen kann. Seien wir bereit zur Vergebung und Aussöhnung! Was für eine Befreiung von falschen Vorurteilen und Nachreden ist es, wenn wir uns wieder freundlich grüßen und in die Augen sehen können!

(Fortsetzung auf Seite 13)

nach lasst uns tun und handeln! Der Glaube lebt von der Hingabe an Jesus.

Zu einem Prediger des Evangeliums kam nach einer Veranstaltung eine Frau aus vornehmen Hause und sagte: „Was sie von uns verlangen ist eigentlich unerhört! Dem kann kein Mensch nachkommen. Sie verlan-

Was würde Jesus tun?Stellen wir uns stets die Frage: „Was

würde Jesus jetzt tun und sagen?“ Da

Seite 13 Pfarrblatt März 2005

Veranstaltungsausschuss

gen nicht mehr und nicht weniger, als dass ich mich an Christus verliere!“ Er gab ihr zur Antwort: „Sie haben mich ganz richtig verstanden. Das meint auch Jesus, wenn er sagt: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“ Nachdenklich geht die Frau fort.

Wer sein Leben Christus hingibt, wird vielleicht von den Mitmenschen als „fromm“ und als „rückständig“ verlacht. Doch Gott wird ihn lieben und segnen und ihm dereinst die Krone des ewigen Lebens schenken. Das wünsche ich uns allen!

Der Glaube lebt nicht vom irdischen Überfluss. Der Glaube lebt von der Hingabe an Gott.

Amen

Aufruf an die GemeindemitgliederLiebe Leserinnen und Leser!

Der Veranstaltungsausschuss des Vereins zur Förderung evangelischen Kulturgutes hat bei seiner letzten Sitzung vom Jänner dieses Jahres mit ziemlich hängenden Köpfen das Resümee der Veranstaltungen des Jahres 2004 analysiert und diskutiert. Mit hängenden Köpfen deshalb, da speziell die Aktivitäten der letzten 3 Monate auf so wenig Resonanz innerhalb der Gemeinde gestoßen sind, dass 2 dieser Veran-staltungen sogar zu einem erheblichen Defizit für den Verein geführt haben.

Da wir sehr kritisch sind und diese Aktivitäten ja für alle Gemeindemitglieder und nicht für uns selbst ver-anstaltet werden, müssen wir uns eben den Fragen stellen, will die Gemeinde überhaupt kulturelle, musi-kalische oder informative Veranstaltungen?, sind sie falsch organisiert?, sind sie zum richtigen Zeitpunkt?, wird sonst rund um Steyr vielleicht schon zu viel angeboten? Und viele, viele Fragen mehr. Da wir dies alles in unserem kleinen Kreise nicht wirklich beantworten konnten, haben wir beschlossen, einen Aufruf zu starten und all die zu befragen, für die unsere Bemühungen eigentlich gedacht sind. Wir haben auch beschlossen erst nach Vorliegen eines für uns befriedigenden Ergebnisses weitere Aktivitäten zu setzen. Darum bitten wir alle Leserinnen und Leser sich kurz diese Zeit zu nehmen und den beigelegten Fragebo-gen auszufüllen und in der Pfarre abzugeben oder diesen uns zu schicken.

Das Team des Veranstaltungsausschusses, bestehend aus:

Bernhard BraunsbergerFriedrich und Insa RösslerAntje BaumgartnerChristina GillyMartin Gilly Thomas Asen Gabi Schnurpfeil Hildegund MorganHeinz JuppeGerald Gmachmeir

bedankt sich sehr sehr herzlich für Ihre Mühen und die Teilnahme an dieser Befragung und freut sich darauf zu hören bzw. zu lesen, was denn unsere Gemeinde in diesem Bereich denn wirklich will.

Herzlichen Dank und ein schönes Osterfest wünscht Ihnen

Bernhard Braunsberger

Pfarrer Kirsch in seinem Arbeitszimmer

Seite 14 Pfarrblatt März 2005 Flohmarkt

Der Verein zur Förderung evang. Kulturgutes veranstaltet einen:

Flohmarktim neuen Gemeindezentrum der

Evang. Pfarrgemeinde SteyrBahnhofstraße 20

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Kinderkreisfreizeit von Samstag, 09.07.05 bis Mittwoch, 13.07.05 für Kinder von 5 - 12 Jahre

Ort: Freizeitheim Kampesberg, 4656 Kirchham Leitung: Christiane Rößler, Judith Eickhoff, Sarah Weiglhuber, Hilde Weinberger und Team Info/Anmeldung: Christiane Rößler, Tel: 07252/5208313; [email protected]

Seite 15 Pfarrblatt März 2005Personalia

Trauung Bichler - Schaupp

Geburtstage:Wir gratulieren herzlich!94 Jahre:25. Juni: Maria Schlecht, Hanuschstraße91 Jahre:9. Mai: Friederike Gorski-Seidl, Neubaustraße16. Mai: Berta Meyer, Kammermayrstraße22. Mai: Anna Pfaffen-bichler, Schumannstraße85 Jahre:20. April: Johann Rebo-gen, Tremlstraße4. Mai: Emma Budja, Ko-pernikusstraße20. Mai: Karl Unterholzer, Leharstraße23. Mai: Georg Gökler, Gablonzerstraße17. Juni: Rosemarie Mit-ter, Anzengruberstraße27. Juni: Paula Koschell, Reichenschwall80 Jahre:18. April: Editha Treml, Schlühslmayrstraße25. April: Gertrude Meh-wald, Stadtplatz3. Mai: Irmgard Bernt, Schlühslmayrstraße13. Mai: Kurt Bach, Anzengruberstraße23. Mai: Aloisia Landerl, Bergerweg

28. Mai: Johann Kefer, Kammermayrstraße31, Mai: Erwin Lagler, Steinbach31. Mai: Dr. Gertrud Nos-ka, Reichenschwall17. Juni: Barbara Giczi, Schumannstraße75 Jahre:13. April: Herta Raberger, Glöckelstraße30. April: Elisabeth Friese, Porschestraße10. Mai: Frieda Schörkhu-ber, Goldbacherstraße19. Mai: Josef Dusek, Kopernikusstraße26. Juni: Johanna Rebo-gen, Tremlstraße70 Jahre:19. Apri l : Margarete Fromm, Wagnerstraße15. Mai: Josefa Vorauer, Gablerstraße26. Juni: Paula Bender, Meierhofweg

Taufen:23. Jän.: Vivienne Chi-ara, Tochter von Yvonne Schneider und Mario Migschitz, St. Ulrich

Diamantene Hochzeit:

Bestattungen:24. Nov.: Georg Bachner (79), Gleink13. Dez.: Walter Puffer (80), Hanuschstraße22. Dez.: Otto Oberndor-fer (72), Leharstraße23. Dez.: Gotthard Lipfert (75), Haager-Straße27. Dez.: Leopoldine Gru-ber (84), Wokralstraße30. Dez.: Gerda Erg (53), Neustraße3. Jän.: Arnold Herda (79), Hanuschstraße3. Jän.: Maria Würdinger (88), Wien7. Jän.: Aloisia Pangratz (90), Punzerstraße12. Jän.: Ursula Hahn (82), Leharstraße14. Jän.: Silvester Hue-mer (82), Hanuschstraße14, Jän.: Karl Schager (86), Roseggerstraße9. Feb.: Anna Chlup (86), Bad Hall21. Feb.: Herta Rams-ebn-er (79), Hanusch-straße

Kreise und Grupen (Fortsetzung von S. 16)

Frauengesprächsrunde:Jeden 2. Dienstag im Monat

19:30 UhrTermine:

12.4., 10.5. und 14.6.Mutter-Vater-Kind-

Runden:Dienstag,

9.00 und 15.30 UhrTermine: 5.4., 19.4., 3.5.,

24.5., 7.6., 21.6., 5.7.Rasselbande

Dienstag, 15.30 Uhr. Termine: 12.4., 10.5., 31.5.,

28.6.Seniorenrunde:

Jeden 1. Dienstag im Monat um 15:00 Uhr

Termine: 5.4., 3.5. und 7.6.Seniorenrunde

Münichholz:Jeden 1. Donnerstag im

Monat um 15:00 UhrTermine: 7.4., 12.5. und 2.6.

6. Februar: Bgm. i.R. Franz Weiß und Johanna, Berg-gasse Christian, Dagmar und Daniel Hagmüller. Wir gratulieren!

Gottesdiensteund Veranstaltungen

in der Evangelischen KircheBahnhofstraße 20, 4400 Steyr

Gottesdienst und Kindergottesdienst jeden Sonntag: 9:30 Uhr

Y = mit Heiligem Abendmahlanschließend Kirchenkaffee

Kreise und GruppenKinderkreis:

Freitag 15:00 - 17:00 UhrJungschar:

Samstag, 14-tägig ab 15. Jänner 15.00 - 17.00 Uhr

Jugendkreis ab 13 Jahren:Freitag 19:00 - 21:00 Uhr

Bibelstunde: Mittwoch 18:30 – 19:45 Uhr

Singkreis: Mittwoch 20:00 - 21:30 Uhr

Gebetskreis I: Dienstag, 9.00 - 10.00 Uhr

Gebetskreis II: Jeden 2. Samstag im Monat, 8.30 - 10.00

Ehepaarkreis I:Dienstag, 20:00 Uhr 14 tägig

Ehepaarkreis IITermin nach Vereinbarung.

Infos bei Fam. Rößler(Fortsetzung auf Seite 15)

Donnerstag, 24. März: Gründonnerstag19.00 Uhr: Gottesdienst Y (Kirsch/Rößler)

Freitag, 25. März: Karfreitag 8.00 Uhr: Gottesdienst Y (Rößler) 9.30 Uhr: Gottesdienst Y (Rößler)

in der Nacht auf Sonntag 27. März:

3:00 Uhr: ZeitumstellungUhren 1 Stunde nach vorne!!!

Sonntag, 27. März: Ostersonntag9.30 Uhr: Gottesdienst Y(Eickhoff) unter Mitwirkung des SingkreisesMontag, 28. März: Ostermontag9.30 Uhr: Gottesdienst (Rößler)

Sonntag, 3. April:9.30 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)

Sonntag, 10. April:9.30 Uhr: Gottesdienst Y (Rößler)

Sonntag, 17. April:9.30 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)

Sonntag, 24. April:9.30 Uhr: Gottesdienst Y (Rößler)

Freitag, 29. April:15.00 – 19.00 Uhr: Flohmarkt

Samstag, 30. April:8.00 – 14.00 Uhr: Flohmarkt

Sonntag, 1. Mai:9.30 Uhr: Gottesdienst (Rößler)

Donnerstag, 5. Mai: Christi Himmelfahrt9.30 Uhr: Konfirmation Y (Eickhoff/Rößler)

Sonntag, 8. Mai:9.30 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)

Sonntag, 15. Mai: Pfingstsonntag9.30 Uhr: Gottesdienst Y (Rößler)Montag, 16. Mai: Pfingstmontag

9.30 Uhr: Gottesdienst (Kirsch/Rößler)Sonntag, 22. Mai:

9.30 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)Donnerstag, 26 Mai:

Gustav-Adof-Fest in Bad HallSonntag, 29. Mai:

9.30 Uhr: Gottesdienst (Rößler)19.00 Uhr: ökumenische Maiandacht

am Mayrgut in Garsten (Habringer/Rößler)

Gottesdienste in Münichholz:Sonntag, 10. April:

10.00 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)Sonntag, 8. Mai:

10.00 Uhr: Gottesdienst (Kinkel/Milke)Sonntag, 12. Juni:

10.00 Uhr: Gottesdienst (Rößler)

Gottesdienste in Weyer:Montag, 28. März: Ostermontag10.00 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)

Sonntag, 24. April:10.00 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)Montag 16. Mai: Pfingstmontag10.00 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)

Sonntag. 26. Juni: 10.00 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)

Sonntag, 5. Juni:9.30 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)

Sonntag, 12. Juni: 9.30 Uhr: Gottesdienst Y (Eickhoff)

Sonntag, 19. Juni:9.30 Uhr: Tauferinnerungsgottesdienst

(Rößler und Team)Sonntag, 26. Juni:

9.30 Uhr: Gottesdienst Y 25jähriges Ehejubiläum Rößler

Predigt: Friedrich und Insa RößlerSonntag, 3. Juli:

9.30 Uhr: Gottesdienst (Eickhoff)