April 2014 | Backstage-Report von Foerster & Kreuz | Vortrags-Redner, SPIEGEL- Bestsellerautoren

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    29-Nov-2014
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Von den Business-Querdenkern Anja Foerster & Peter Kreuz / Bestsellerautoren, Keynote-Speaker, Vortrags-Redner / Vorträge zu Innovation, Führung, Querdenken, Blick über den Tellerrand / http://www.foerster-kreuz.com | http://home.foerster-kreuz.com

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    Ausgabe 147 April 2014 Bestellen Weiterempfehlen PDF-Version drucken

    SPIEGEL-Bestseller MANAGER-MAGAZIN-Besteller HANDELSBLATT-Bestseller "Ein Pldoyer fr die Gelassenheit" Hamburger Abendblatt Mehr Infos

    Handelsblatt-Bestseller "Die Autoren erwecken den Leser mit verbalen Tritten in den Allerwertesten. Belebend,

    Liebe Leser,

    Visionen und Wagnis, Leidenschaft und Augenma. Solche Menschen gibt es in Deutschland, sie haben ein Gesicht und einen Namen. Es sind mittelstndische Unternehmer, die neue Fragestellungen beherzt angehen und unkonventionelle Lsungen entwickeln. Wir empfinden es als ein riesiges Privileg, durch unsere Arbeit immer wieder faszinierende und kreative Kpfe aus dem deutschen Mittelstand und ihre Erfolgsrezepte kennen zu lernen. Anja ist zudem Mitglied der Jury der Top 100, einem Netzwerk fr die mittelstndische Innovationselite. Gemeinsam mit den Mit-Juroren Roland Berger, Fredmund Malik, Hans-Jrg Bullinger u.a. ist diese Woche die Entscheidung gefallen, wer Innovator des Jahres wird. Das Ergebnis drfen wir noch nicht verraten der Vorhang lftet sich bei der Preisverleihung am 27. Juni. Bis dahin gilt es, die Daumen zu drcken! Fr zwei andere Neuigkeiten lften wir schon heute den Vorhang: Wegen des groen Erfolgs hat Random House in Mnchen die Rechte an "Nur Tote bleiben liegen" gekauft. Bisher ist unser Titel als Hardcover bei Campus erschienen (2010). Ab August ist die Paperback-Ausgabe fr 14.99 Euro im Buchhandel. Und die big news zum Schlu: Unser neues Buch erscheint im Januar 2015. Wir brennen vor Vorfreude! So viel sei schon verraten: Wir lieben neue Wege und sind deshalb von der Tradition der vergangenen Bcher abgewichen. Unser neues Buch ist kein durchgeschriebener Text, sondern eine Sammlung von Essays rund um das Thema Macht, was Ihr liebt! Wir wnschen Ihnen schne Ostertage! Anja Frster & Peter Kreuz

    Eine Sache der Wahrnehmung

    60er-Jahre-Charme, Behrden-Muff und die Gala im Lese-Zirkel Das fllt uns intuitiv ein, wenn wir an Wartezimmer in der Arztpraxis denken. Aber das muss ja nicht sein. Unser Hausarzt hat vor einigen Monaten viel Geld in die Hand genommen und sein Wartezimmer neu gestaltet. Vorbildlich! Schne weie Sthle,

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  • erfrischend, motivierend." Harvard Business Manager Mehr Infos

    Manager Magazin Bestseller "Best of Business: So leicht und so atemlos hat sich selten ein Buch dieses Genres gelesen." Financial Times Mehr Infos

    Wirtschaftsbuch d. Jahres "Ein leidenschaftlicher Appell fr Lebensunternehmertum" Sddeutsche Zeitung Mehr Infos

    Glastischchen fr die Zeitschriften, indirektes Licht, groe Kunstdrucke an den Wnden. Die Atmosphre ist nun freundlich, stilvoll, ein Wartezimmer deluxe aber immer noch ein Wartezimmer Sie knnen alles optimieren. Sie knnen statt Bunte und Frau im Spiegel die brandeins auf das Tischchen legen, Sie knnen statt billiger Plastiksthle teure Plastiksthle nehmen und statt der Neonrhre warmes Licht. Und so weiter. Aber sie knnten die Sache mit dem Wartezimmer auch ganz neu denken, so wie das eineBerliner Zahnarzt-Gemeinschaftspraxis getan hat. Bevor sie auch nur einen Euro ausgegeben haben, haben die Zahnrzte erstmal ihren Denkapparat aktiviert und sich gefragt: Worum geht es eigentlich? Was wollen wir berhaupt? Geht es um einen Raum, in dem Patienten whrend der Wartezeit aufbewahrt werden mssen und wir dafr sorgen, dass diese verlorene Zeit nicht allzu unangenehm fr sie wird? Oder knnen wir das auch rumdrehen und einen Raum konzipieren, in dem sich Menschen freiwillig gerne aufhalten, einen Ort an dem sie geistige Nahrung finden, die Zeit als gewonnene Zeit empfinden und sich dabei gerne zwischendurch mal unterbrechen lassen, um sich die Zhne richten zu lassen? Die Zahnrzte warfen die allgemein gltige Wartezimmer-Vorstellung, die wir in den Kpfen haben, einfach aus den Kpfen und entwarfen dafr eine Art Hotellobby gekreuzt mit einer Bcherei. Ein paar hundert Bcher warten in schnen Regalen auf ihre Leser. Gemtliche Sofas geben ein Home-away-from-home-Gefhl. Wer mchte, kann sein angelesenes Buch kaufen oder auch nach der Behandlung sich einfach wieder hinsetzen und weiterlesen. Wenn das passiert, dann freuen sich die Zahnrzte jedes Mal wie die Schneeknige. Wenn Sie immer nur das sehen, was alle sehen, werden Sie auch nur das tun, was alle anderen tun. Dann ist es unmglich, sich jemals grundlegend von Ihren Wettbewerbern abzuheben. Mit einer 08/15-Wahrnehmung wird Ihr Tun bei anderen immer nur einen Dj-vu-Effekt auslsen. Darum brauchen Sie das genaue Gegenteil eines Dj-vus: einen Vuj-d. Bei einem Dj-vu sehen Sie etwas zum ersten Mal und es kommt Ihnen so vor, als htten Sie es schon tausendmal gesehen. Bei einem Vuj-d sehen Sie etwas zum tausendsten Mal und pltzlich haben Sie die Erleuchtung, dass es auch etwas ganz anderes sein knnte. Sie sehen die Sache wie zum ersten Mal. Vuj-d bedeutet, das eigene Wartezimmer, die eigene Branche, das eigene Unternehmen, den eigenen Job mit unvoreingenommenem, frischem Blick zu betrachten.

    Nur wenn wir dasselbe wie alle anderen betrachten, aber etwas ganz

    anderes dabei sehen, haben wir die Chance, die tausend Mglichkeiten,

    die in der Zukunft schlummern, zu entdecken.

    Denn was wir wahrnehmen, bestimmt, was wir denken. Und was wir denken, bestimmt, was wir tun. Sobald wir also unsere Wahrnehmung verndern, verndern wir automatisch unsere Umgebung. Wahrnehmung bestimmt Vernderung!

    Schiffbruch mit Delfin

    Der griechische Philosoph Plutarch bezeichnete sie als Freund aller Menschen, der ihnen hufig wertvolle Hilfe gewhrt. Die Rede ist von Delfinen, die Schiffbrchige vor dem Ertrinken retten, indem sie sie an die Kste tragen.

    Weil die Geschichten ber die lebensrettenden Meeressuger zu allen Zeiten und in

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  • allen Kulturen immer wieder auftauchen, haben sich auch Forscher mit diesem Phnomen beschftigt. Sie packten eine Gruppe von Delfinen in ein groes Wasserbecken, warfen einen groen schweren Ball hinein und schauten, was passierte. Die Tiere strzten sich mit groer Begeisterung auf den Ball und schoben ihn wild im Becken herum. An diesem Spiel haben sie offensichtlich eine gigantische Freude. Und genau das ist der Punkt: Delfine tragen im Wasser treibende Menschen nicht an die Kste, um sie zu retten. Sondern sie spielen mit ihnen und wenn der Schiffbrchige Glck hat, dann verlieren sie die Lust am Spiel erst in Kstennhe. Das heit leider auch, dass fr jeden Geretteten, der von ihnen in Richtung Land gestupst wurde, wahrscheinlich drei andere Schiffbrchige in die anderen Richtungen getragen wurden. Das sind die, die dann nicht mehr ber ihr Delfin-Abenteuer berichten konnten... Dumm nur, dass jeder Gerettete ein weiterer Beweis fr die Richtigkeit der These ist, dass Delfine menschenfreundliche Wesen sind die Nicht-Geretteten finden kein Gehr. Wir Menschen neigen dazu, das zu sehen, was wir sehen wollen und was unseren Glauben untermauert. Wenn die Geschehnisse mit seinen vorgefassten Meinungen bereinstimmen, fhlt sich Homo Sapiens besttigt, den Rest blendet er aus. Der Effekt: Je mehr Sie glauben, desto weniger hinterfragen Sie. Und desto weniger wissen Sie. Einziges Heilmittel gegen diesen Selection Bias ist eine konsequent ketzerische Grundhaltung: Warum glaube ich eigentlich, was ich glaube? Halten Sie also Ausschau nach Irritationen, nach Widersprchen und Musterbrechern. Hinterfragen Sie generell alle Standard-Aussagen, um die Dogmen unter ihnen zu entlarven. Unser Vorschlag: Seien Sie fter mal ein Ketzer! Fangen Sie gleich damit an! Hier ein paar Wahrheiten, die Sie getrost hinterfragen drfen:

    - Arbeit ist da, wo ich hinfahre.

    - Karriere machen bedeutet, mehr Geld zu verdienen.

    - Wenn jeder macht, was er will, bricht alles zusammen.

    - Professionell ist derjenige, der Privates drauen lsst.

    Der Focus schreibt...

    "Sie nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlsselrolle

    ein." FOCUS

    Lassen Sie Anja Frster oder Peter Kreuz eine Schlsselrolle bei Ihrem nchsten Kundenevent, Kongress oder ihrer kommenden Fhrungskrftetagung spielen. Ihre Keynote-Vortrge - in Deutsch oder Englisch - motivieren, pusten durch, inspirieren und laden Ihre Batterien auf. Danach ist nicht alles anders. Aber danach sehen Sie vieles mit anderen Augen. Und das ist doch schon mal was!

    Outfittery: Wie Mann sich anders anzieht

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    10.04.2014

  • Ein Berliner Start-Up verkauft Herrenbekleidung im Internet.Soweit so gut. Das tun viele. Der Markt fr Online-Bekleidungs-Shops wchst rasant, der Marktfhrer Zalando strmt mit Erfolg voran. Aber die Webseite von Outfittery.de zeigt berraschenderweise keine Hemden, Pullover und T-Shirts nach Farbe und Gre sortiert, Schuhe nach Preis oder Anzge nach Marke. Es gibt auch keine Buttons Produkte auswhlen, In den Warenkorb legen oder Per Mausklick bezahlen so funktioniert das hier nicht. Es gibt noch nicht einmal einen Express-Versand. Wenn etwas alles auer gewhnlich ist, dann ist unsere Aufmerksamkeit geweckt. Wir haben uns das Geschftskonzept der Outfittery genauer angeschaut und dabei vor allem darauf geachtet, was den Unterschied macht. Denn wir finden, da die unzhligen Webshops, in denen ein Kunde Klamotten kaufen kann, sich gleichen wie ein Ei dem anderen, macht ein weiteres Ei einfach keinen Sinn mehr. Was also ist hier anders? Auf den Punkt: Der (mnnlich