Brochüre Begegnung, Pflege und Wohnen im Zollernalbkreis

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    01-Aug-2016
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Tipps zum Thema älter werden, sowie ausführliche Informationen zu Pflegeheimen und Pflegediensten im Zollernalbkreis.

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  • Pflege, Wohnenim Zollernalbkreis

    5. Auflage | 2016

    KOSTENLOS zum Mitnehmen

    Exclusive Testversion fr Sie:Lesen Sie mehr auf Seite 152

    SONDERTEIL:Seniorenfreundliche Hand- werker im Ortenaukreis

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    Allgemeine Informationen Gruwort Gesundheitsministerium

    Liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger,

    die Menschen in Deutschland werden immer lter. Die meisten sind dabei auch im Alter gesund und aktiv. Das ist etwas, worber wir uns freuen knnen. Wenn aber im Alter Krankheit und Pflegebedrftigkeit eintreten, dann sind wir auf schnelle und gute Hilfe angewiesen. Wir mssen auf zuverlssige Versorgung setzen knnen. Pflege steht deshalb ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung.

    In dieser Wahlperiode haben wir bereits zwei Pflegestrkungsgesetze verabschiedet, ein drittes ist in Arbeit. Das erste Pflegestrkungsgesetz ist am 1. Januar 2015 in Kraft getreten und bringt viele Leistungsverbes-serungen fr Pflegebedrftige und ihre Angehrigen. Alle Geldbetrge werden erhht, manche ganz erheblich, z. B. die Frderung von Ma-nahmen zum pflegegerechten Umbau der Wohnung von 2.557 Euro auf 4.000 Euro. Auch knnen die verschiedenen Leistungen fr die husliche Pflege besser kombiniert werden. Jeder und jede soll sich sein Leistungs-paket so schnren knnen, wie es gebraucht wird. Besonders wichtig: wir verbessen die Entlastung pflegender Angehriger zum Beispiel durch bessere Leistungen in der huslichen Pflege bei Verhinderung der Pfle-geperson, durch mehr Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege und weiten die Angebote zur Untersttzung im Alltag aus.

    Mit dem zweiten Pflegestrkungsgesetz gehen wir diesen Weg konsequent weiter: Wir fhren zum 1. Janu-ar 2017 einen neuen Pflegebedrftigkeitsbegriff ein. Es wird dann nicht mehr drei Pflegestufen, sondern fnf Pflegegrade geben. Im Zentrum der Begutachtung steht der individuelle Untersttzungsbedarf jedes Einzelnen, Unterschiede zwischen den Ursachen der Pflegebedrftigkeit werden nicht mehr gemacht. Durch den neuen Pflegebedrftigkeitsbegriff sorgen wir dafr, dass die Unterschiede bei der Begutachtung und im Leistungsrecht zwischen Menschen, die aus krperlichen Grnden pflegebedrftig sind, und Menschen, die aus psychischen oder geistigen Grnden pflegebedrftig sind, entfallen. Pflegebedrftige mit demenziellen Erkrankungen erhal-ten hierdurch deutlich besseren Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Dadurch wird die Pflege-versicherung auf eine neue Grundlage gestellt. Sie wird im besten Sinne reformiert, um Pflegebedrftigen und ihren Angehrigen bei der Bewltigung von Pflegebedrftigkeit noch besser zu helfen.

    Wir wollen, dass die Menschen so lange es geht zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und eingebun-den sind in das Leben ihrer Gemeinden. Dafr braucht es nicht nur eine gute Absicherung im Pflegefall, sondern viele weitere Angebote, wie sie auch in dieser Broschre aufgefhrt sind. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass es solche Angebote gibt, wichtig ist auch, dass ber die Angebote informiert wird. Daher ist die Broschre nicht nur hilfreich, sondern notwendig, denn sie enthlt Informationen, die dazu beitragen, dass der Gestaltungsspielraum im Alter erhalten bleibt und jeder und jede die Hilfe bekommt, die er oder sie bentigt.

    Ich gratuliere zu der gelungenen Broschre!

    Ihre

    Annette Widmann-Mauz

    Annette Widmann-MauzParlamentarischeStaatssekretrin

    Gruwort der Parlamentarischen Staatssekretrin Annette Widmann-Mauz

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    Allgemeine Informationen

    Impressum Herausgeber:Rolf Schneider, mediatogo GmbH Hlzlestrae 18, 72336 Balingen Tel. (0 74 33) 9 08 94-0, Fax (0 74 33) 9 08 94-29 E-Mail: [email protected] Internet: www.mediatogo.de Geschftsfhrer: Rolf Schneider Handelsregister: HRB 733352, Stuttgart USt.-ID: DE 279043596

    Texte, Lektorat und Layout:Elke Haug, mediatogo GmbH Tel. (0 74 33) 9 08 94-0, [email protected] Monika Schotsch, Bro |Texte | Event | Reisen Friedhofstrae 28, 72461 Albstadt Internet: www.schotsch.de

    Vertrieb, Satz und Gestaltung:Rolf Schneider, mediatogo GmbH Hlzlestrae 18, 72336 Balingen Telefon (0 74 33) 9 08 94-0, Telefax (0 74 33) 9 08 94-29 E-Mail: [email protected], Internet: www.mediatogo.de Geschftsfhrer: Rolf Schneider Handelsregister: HRB 733352, Stuttgart, USt.-ID: DE 279043596 5. Auflage 2016, 6.000 Stck Die redaktionellen Beitrge wurden sorgfltig erarbeitet und sind urheberrechtlich geschtzt. Fr eine Reproduktion ist die vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers erforderlich. Die Broschre erhebt keinen Anspruch auf Vollstndig-keit oder Richtigkeit der Angaben und stellt keine Rechtsberatung dar.

    Alle Angaben sind ohne Gewhr. Die aufgefhrten Eigendarstellungen der ver-schiedenen Einrichtungen sind Anzeigen der jeweiligen Unternehmen. Fr den Inhalt der Anzeige ist jedes Unternehmen selbst verantwortlich.

    Quellnachweis fr alle anderen Fotos: www.fotolia.de / www.istockphoto.comCopyright 2016, mediatogo GmbH

    Impressum Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat Zollernalb e.V. Vorsitzende Hildegard Frst Albert-Krautheimer-Strae 12 88605 Mekirch Email: [email protected] kreisseniorenrat-zollernalb.de nderungswnsche, Anregungen und Ergnzungen fr die nchste Auflage dieser Broschre nimmt der Kreisseniorenrat Zollernalb e.V. entgegen. Fotos / Quellen: Landratsamt Zollernalbkreis: Titelbild (Bildquelle: WFG) und S. 4, 5, 10, 11, 13, 34 Bundesregierung / Steffen Kugler: S. 1 Kreisseniorenrat e.V.: S. 3. S. 9 Stadt Balingen: Titelbild li. u. S. 28, 34 Stadt Albstadt: Titelbild re. und S. 34

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    Vorwort Kreisseniorenrat

    Liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger,wir freuen uns, Ihnen wieder eine aktualisierte Auflage unserer Broschre prsen-tieren zu knnen. Auch wenn vieles gleich geblieben ist, so gibt es doch immer wieder zahlreiche nderungen und es kommt auch immer wieder Neues hinzu. Dies spricht fr ein lebendiges Miteinander im Zollernalbkreis.

    Die Broschre bietet Ihnen in allen Fragen zur Begegnung, Wohnen und Pflege im Zollernalbkreis wertvolle Hinweise und ermglicht Ihnen eine erste Orientie-rung. Sie erhalten vor allem zahlreiche Kontaktdaten von Ansprechpartnern, die Ihnen bei den entsprechenden Fragestellungen weiterhelfen knnen.

    Es lsst sich nicht leugnen: so jung wie heute waren ltere Menschen noch nie. Das aber ist eine neue Herausforderung. Es ist daher nicht zufllig, dass immer mehr Ruhestndler eine Aufgabe suchen, zum einen um das Gefhl zu haben noch gebraucht zu werden, aber auch zunehmend hufiger, weil sie darauf ange-wiesen sind, noch etwas zu der Rente dazu zu verdienen. In diesem Zusammen-hang fllt mir der Begriff selbstbestimmtes Leben ein.

    Selbstbestimmtes Leben steht inzwischen in allen Lebensbereichen im Vorder-grund. Das ist auch gut so. Wie sieht das aber in der Realitt aus? Hat das Recht auf Selbstbestimmung nicht auch Grenzen und welche? Diese Fragen lsen nicht selten ein Schulterzucken oder fragende Blicke, gar Befremden aus.

    Selbstbestimmt leben bedeutet auch, dass die gesellschaftlichen Rahmenbedin-gungen wie z. B. ausreichende finanzielle Mittel, angemessene Wohnmglich-keiten, ausreichende medizinische Versorgung, dieses ermglichen. Es bedeutet aber auch fr den Einzelnen eine aktive und verantwortliche Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen und dem tatschlich Machbarem.

    In der eigenen Wohnung mchten ca. 75 % der lteren Menschen bleiben. Mit zunehmender Hilfebedrftigkeit wird dies aber oft sehr fraglich, nicht zwangslufig wegen der bestehenden Einschrnkungen, oftmals scheitert es an der fehlenden Untersttzung durch Angehrige, Freunde, Nachbarn und / oder an der Finanzier-barkeit. In einer Einrichtung ist das Selbstbestimmungsrecht von wesentlicher Bedeutung und bedarf der besonderen Aufmerksamkeit aller. Der Kreissenioren-rat sieht dies als besonders wichtige Aufgabe an.

    Den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei der Erstel-lung dieser Broschre mitgewirkt haben, danken wir sehr herzlich. Wir danken auch allen Inserenten. Ohne Ihre Untersttzung ist die Durchfhrung eines solchen Projekts nicht mglich. Unser Dank gilt auch dem Landkreis, den Stdten und Gemeinden fr die Untersttzung des Kreisseniorenrates.

    Wir hoffen, dass dieser Ratgeber fr alle Brger, Betroffenen, pflegende Angeh-rige und Fachkrfte seinen festen Platz als Nachschlagewerk findet und Ihnen ein aktiver Alltagsbegleiter sein wird.

    Hildegard Frst Vorsitzende

    Immer von linksVorn: Frau Bayer, Frau Maier, Frau Frst, Frau Kugele, Frau John, Frau Schick2. Reihe: Herr Ritter, Herr Seeg, Herr Blickle, Herr Eisenlohr, Herr Schleifer, Herr Seeger, Herr Arnemann, Herr SchmidtNicht auf dem Bild: Frau Hahn

    Vorwort der Vorsitzenden des Kreisseniorenrates

    Kreisseniorenrat Zollernalb e.V.

    Geschftsstelle: Filserstrae 9 72336 Balingen

    Vorsitzende: Hildegard Frst Albert-Krautheimer-Str. 12 88605 Mekirch Tel. (0 75 75) 8 95 E-Mail: [email protected]

    Stellvertretende Vorsitzende: Frau Wilma John Grnewaldstrae 157 72336 Balingen Tel. (0 74 33) 72 54 Fax (0 74 33) 77 05

    Stellvertretender Vorsitzender: Heinz-Peter Schleifer Jahnstr. 10, 72461 Albstadt Tel. (0 74 32) 1 44 42 E-Mail: [email protected]

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    Karte Zollernalbkreis

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    Gruwort Landrat

    Gruwort des Landrats

    Liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger,

    eine Broschre, die hilfreiche Tipps und Anregungen rund um das Thema Begegnungen, Pflege und Woh-nen im Zollernalbkreis gebndelt wiedergibt, ist auch in unserer heutigen digitalisierten Zeit von unschtzbarem Wert. Diese wird von unseren Brgerinnen und Brgern dankbar angenommen, gibt sie doch wertvolle Hilfestel-lungen, um sich ber die sich ndernden Lebensver-hltnisse im Alter umfassend zu informieren.