DART - antiinfektiva- · PDF fileDART Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie Diese...

Click here to load reader

  • date post

    11-Aug-2019
  • Category

    Documents

  • view

    212
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of DART - antiinfektiva- · PDF fileDART Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie Diese...

  • DART Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie

    www.bmg.bund.de

    Diese Publikation wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Gesundheit herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von Wahlbewerbern oder Wahlhelfern während des Wahlkampfes zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen. Missbräuchlich ist besonders die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Auf- drucken oder Aufkleben parteipolitischer Informationen oder Werbemittel. Untersagt ist gleichfalls die Weitergabe an Dritte zum Zwecke der Wahlwerbung. Unabhängig davon, wann, auf welchem Weg und in welcher Anzahl diese Schrift dem Empfänger zugegangen ist, darf sie auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl nicht in einer Wei- se verwendet werden, die als Parteinahme der Bundesregierung zugunsten einzelner politischer Gruppen verstanden werden könnte.

  • Bürgertelefon

    Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesund- heit erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 18 Uhr und Freitag zwischen 8 und 12 Uhr (kosten- pflichtig) unter folgenden Telefonnummern:

    Fragen zum Versicherungsschutz 018 05/99 66-01* Fragen zur Krankenversicherung 018 05/99 66-02* Fragen zur Pflegeversicherung 018 05/99 66-03* Fragen zur gesundheitlichen Prävention 018 05/99 66-09* Fragen zur Suchtvorbeugung 02 21/89 20 31** Gehörlosen-/Hörgeschädigten-Service, Schreibtelefon 018 05/99 66-07* Gebärdentelefon ISDN-Bildtelefon 018 05/99 66-06* Gebärdentelefon Video over IP [email protected]

    Newsletter

    Wenn Sie alle 14 Tage Informationen rund um die Themen Gesundheit, Pflege und gesundheitliche Prävention erhalten möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter unter: www.bmg-newsletter.de

    Informationsangebote des Bundesministeriums für Gesundheit

    Gesundheitspolitische Informationen

    Die Gesundheitspolitischen Informationen erscheinen alle zwei Monate und behandeln Themen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege und Prävention. Die kostenlose Publi- kation wird Ihnen per Post zugesandt. Abonnement unter: www.bmg-gpi.de

    Publikationsverzeichnis

    Das aktuelle Publikationsverzeichnis des Bundesminis- teriums für Gesundheit können Sie jederzeit kostenlos anfordern:

    Bestellnr.: BMG-G-07014 E-Mail: [email protected] Telefon: 018 05/77 80 90* Fax: 018 05/77 80 94* Schriftlich: Publikationsversand der Bundesregierung

    Postfach 48 10 09 18132 Rostock

    Internetportal

    Aktuelle Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie unter: www.bmg.bund.de

    * Kostenpflichtig. 14 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen möglich.

    ** BZgA-Informationstelefon zur Suchtvorbeugung Mo–Do 10–22 Uhr, Fr–So 10–18 Uhr

    Bundesministerium für Gesundheit 11055 Berlin

    gemeinsam mit: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Berlin, November 2008

  • Vorwort | 1

    Gemeinsam antimikrobielle Resistenzen bekämpfen

    Lange Zeit glaubte man, dass durch die Entdeckung von Penicillin und durch den Einsatz von Antibiotika bakterielle Infektionskrankheiten für alle Zeiten besiegt seien. In den vergangenen Jahren beobachten wir allerdings einen Anstieg an antimikrobiell-resistenten Infektionserregern sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin. Das macht die erfolgreiche Behandlung von Infektionen zunehmend schwierig.

    Mit der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie DART wird ein Konzept zur Eindämmung anti- mikrobieller Resistenzen vorgelegt. DART definiert Ziele und Aktionen, auf die sich Deutschland bei seinen internationalen und nationalen Bemühungen zur Antibiotika-Resistenzbekämpfung in den kommenden fünf Jahren konzentrieren wird.

    Wir werden den Hauptursachen der Resistenzentwicklung – dem nicht sachgerechten Einsatz von Antibiotika und der inkonsequenten Anwendung von Empfehlungen zur Prävention von Infektionen – systematisch entgegenwirken. Außerdem werden Surveillance-Systeme zur Anti- biotika-Resistenz und zum Antibiotika-Verbrauch ausgebaut, Verhütungs- und Bekämpfungs- maßnahmen intensiviert, regionale, nationale und internationale Kooperationen gefördert und Wissenschaft und Forschung auf diesem Gebiet verstärkt.

    DART soll die Antibiotika-Resistenzen in Deutschland eindämmen. Zur Umsetzung der Strategie bitten wir alle Verantwortlichen auf diesem Gebiet um ihre Mitarbeit.

    Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit

    Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher- schutz

    Dr. Anette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

  • 2 |

  • | 3

    In Zusammenarbeit mit:

    Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) Ärztekammer Nordrhein Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Bundesärztekammer (BÄK) Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Bundestierärztekammer (BTK) Bundesverband der Arzneimittelhersteller e. V. (BAH) Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e. V. Bundesverband praktizierender Tierärzte e. V. (bpt) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e. V. (dgi) Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) GKV-Spitzenverband der Krankenkassen Institut für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie der Universität Leipzig Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) Landesärztekammer Brandenburg Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Arbeit und Soziales, Baden-Württemberg Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Soziales und Gesundheit, Mecklenburg-Vorpommern Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein Nationales Referenzzentrum für Streptokokken Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomilen Infektionen Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG) Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Robert Koch-Institut (RKI) Saarländisches Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales Senat für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Bremen Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin Verband der Diagnostica-Industrie e. V. (VDGH) Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (VFA) Weltgesundheitsorganisation (WHO) Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) Zentrum für Klinische Infektiologie (IF), Freiburg

  • 4 | Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................1 Abkürzungsverzeichnis ........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................8

    1 Zusammenfassung ......................................................................................................................................................................................................................................................................................10

    1.1 Humanmedizinischer Bereich ....................................................................................................................................................................................................................................................11 1.2 Veterinärmedizinischer Bereich ............................................................................................................................................................................................................................................12

    2 Grundlagen der Antibiotika-Resistenz............................................................................................................................................................................................13

    2.1 Was ist Antibiotika-Resistenz? ................................................................................................................................................................................................................................................13 2.2 Ursachen der Resistenzentwicklung................................................................................................................................................................