DIGITALE PRÄSENZ INNENSTADT BRAUNSCHWEIG · PDF file CIMA Beratung + Management GmbH...

Click here to load reader

  • date post

    01-Jun-2020
  • Category

    Documents

  • view

    0
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of DIGITALE PRÄSENZ INNENSTADT BRAUNSCHWEIG · PDF file CIMA Beratung + Management GmbH...

  • CIMA Beratung + Management GmbH

    Glashüttenweg 34 23568 Lübeck

    T 0451-389 680

    F 0451-389 6828

    www.cima.de

    DIGITALE PRÄSENZ

    INNENSTADT

    BRAUNSCHWEIG

    Markt- und Wettbewerbsanalyse

    Lübeck, Mai 2017

  • Markt- und Wettbewerbsanalyse DIGITALE PRÄSENZ Innenstadt Braunschweig

    cima I new communication I gradwerk 2

    Inhalt

    1 Digitale Stadt ................................................................................................. 3

    1.1 Digitale Stadt Braunschweig ................................................................... 5

    1.2 Digitale Innenstadt – und der Wandel im Handel .................... 7

    1.2.1 Online-Handel ....................................................................................................... 7 1.2.2 Handelsstandort Innenstadt ........................................................................ 9 1.2.3 Lokale Online-Plattformen ........................................................................ 10 1.2.4 Innenstadt Braunschweig ........................................................................... 12

    2 Digitale Präsenz Innenstadt ................................................................. 14

    2.1 Digitale Aktivitäten Innenstadt-Akteure .......................................... 17

    2.1.1 Betriebe/Unternehmen ................................................................................ 17 2.1.2 Quartiere (Werbegemeinschaften) + Innenstadtportal .......... 20 2.1.3 Öffentliche Kanäle.......................................................................................... 21

    2.2 Online-Gesicht der Innenstadt ........................................................... 22

    2.2.1 Methode ................................................................................................................ 22 2.2.2 Ergebnis ................................................................................................................. 24

    3 Empfehlungen .............................................................................................. 33

    3.1.1 Basis-Online-Check ........................................................................................ 34 3.1.2 Virtuelle Verortung (Local Citation) ................................................... 36 3.1.3 Social Media ...................................................................................................... 37 3.1.4 Lokales WLAN ................................................................................................... 38 3.1.5 Lokale Kundendaten ..................................................................................... 39 3.1.6 Lokales Online-Marketing .......................................................................... 42 3.1.7 Lokale Online-Plattform .............................................................................. 43 3.1.8 Lokaler Förderfond ........................................................................................ 44 3.1.9 Local Digital Officer ...................................................................................... 45

    3.2 Bilanz ................................................................................................................ 46

    4 Impressum ..................................................................................................... 47

  • Markt- und Wettbewerbsanalyse DIGITALE PRÄSENZ Innenstadt Braunschweig

    cima I new communication I gradwerk 3

    1 Digitale Stadt

    Die analoge Infrastruktur in unseren Städten wird weiterhin zum Fortschritt und Erfolg der Städte

    beitragen die digitale Infrastruktur ist jedoch daneben getreten. Früher oder später wird diese Inf-

    rastruktur flächendeckend sein und alles, was sich digitalisieren lässt, wird selbstverständlich digita-

    lisiert. Die digitale Transformation prägt also unsere Gesellschaft zunehmend und beeinflusst unsere

    Städte. Städte wachsen analog und digital zusammen. Die „Digitale Stadt“ ist Bestandteil der städ-

    tischen Leitbilder geworden. Mehr noch: Digitalisierung ist Grundvoraussetzung und zu einem wichti-

    gen Standortfaktor für Städte geworden.

    „Smart City“ ist der Inbegriff für unsere zunehmend digitalen, städtischen Lebensräume. Intelligente

    Städte zielen darauf ab, knappe Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Energie, Raum, Geld und Zeit

    werden in Smart Cities dynamisch eingesetzt – so wie es die aktuellen Bedürfnisse in einzelnen

    Moment erfordern. Darum sind Informations- und Kommunikationstechnologie-Infrastrukturen (IKT)

    der smarten City sinnvoll vernetzt, um Daten über Status, Nachfragen und Kapazitäten untereinan-

    der austauschen und nutzen zu können. Informationen stehen überall dort bereit, wo sie benötigt

    werden, die moderne Stadt macht sich so selbst transparent. Die Technologie tritt dabei in den

    Hintergrund, denn die Bedienkonzepte fügen sich nahtlos in den Alltag und die Gewohnheiten der

    Menschen ein.1

    Einflussbereiche sind:

    ▪ Information und Kommunikation: öffentliche Kommunikationsplattform der Stadt

    ▪ Mobilität/Transport: stadtweites, offenes Mobilitätsnetzwerk und intelligente Leitsysteme

    ▪ Energie: Stromnetze werden intelligente Energie-/Informationsnetze

    ▪ Öffentliche Sicherheit: Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Informations- und Kommunikati-

    onsinfrastrukturen

    ▪ Gesundheit: Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenversicherungen sind vernetzt

    ▪ Verwaltung: vernetzte Bürger, Verwaltungen, Unternehmen und Institutionen; Zugang zu öffentliche

    Daten für jeden

    ▪ Wohnen: Wohnstätten sind vernetzt und liefern Informationen zur Verwaltung der städtischen In-

    frastruktur

    ▪ Kultur: multimediale Kommunikationstechnologien ermöglichen Austausch

    ▪ Bildung: vernetzter, transparenter Wissensaustausch innerhalb und außerhalb der Smart City.

    Eine Smart City ist eine Stadt, die Ziele der Stadtentwicklung mit dem Einsatz von Informations-

    und Kommunikationstechnologie (IKT) verfolgt. Eine Smart City beeinflusst Lebens-, Aufenthalts- und

    Standortqualität für sämtliche Zielgruppen – möglichst positiv. Sie erstreckt sich in nahezu alle Le-

    bensbereiche der Bewohner und sie verändert die Rollen von Politik und Verwaltung. Das überge-

    ordnete Ziel ist die Beförderung der Lebensqualität insgesamt.

    Dabei geht es nicht darum, nur einzelne smarte und digitale Anwendungen anzubieten, sondern

    vorhandene Technologien zu neuen Lösungen zu vernetzen.2 Die nächste Stufe der digitalen Revo-

    lution ist die Vernetzung. Die Ära der Hypervernetzung hat gerade erst begonnen. Darunter versteht

    man aktuell den Einsatz von Technologien zur Datenerfassung, -speicherung, -analyse und –

    verteilung zur automatisierten Aufbereitung der Daten für Individuen, Situationen oder Aufgaben (Big

    Data). Erreicht werden sollen:

    1 Fraunhofer FOKUS 2 aus: Denk Deine Stadt – Zukunftsbild BS, 2016

  • Markt- und Wettbewerbsanalyse DIGITALE PRÄSENZ Innenstadt Braunschweig

    cima I new communication I gradwerk 4

    ▪ Verknüpfung/Verbindung von originär unabhängigen Systemen, Datenquellen und Daten lokaler

    Akteure,

    ▪ beschleunigter Informationsfluss zwischen lokalen Akteuren,

    ▪ einfacher Zugang zu relevanten Informationen (Open Data als Allmende),

    ▪ Verfügbarkeit von Daten an jedem Ort für jedermann – bewusst oder unbewusst (z.B. Besucher).

    Intelligenz einer Lösung für unsere alten, europäischen Städte und Siedlungen wird sich daran be-

    messen, wie sie mit den bereits vorhandenen (analogen) Strukturen umgeht. Dabei sollten nicht

    Technik-Nerds und nicht Konzerne bestimmen was nützt, sondern die Städte selbst. Und die Städte

    selbst sollten auch entscheiden, was den Menschen und der Urbanität nützt. Bereits heute sind vie-

    le Städte aktiv und entwickeln Smart City-Ansätze, so zum Beispiel Kopenhagen (Smarte Energie-

    nutzung), Kyoto (Smarte Staatsführung), Stockholm (Smarte Verkehrsregelung), Zürich (Smartes Ge-

    sundheitssystem) oder New York (Smarte Verbrechensbekämpfung).3

    #Beispiel Santander

    Seit 2010 verwirklicht Santander eine digitale Erhebung und Vernetzung der Daten und ist damit euro-

    paweit führend. Täglich werden in Santander (Spanien) etwa 150.000 Daten aus mehr als 20.000 Senso-

    ren verarbeitet, die überall in der Stadt verteilt sind. Müllcontainer melden sich, wenn sie voll sind, La-

    ternen schalten sich ab, wenn niemand vorbeiläuft und Parkplätze melden ihre Kapazitäten.

    Die "erweiterte Realität" bietet dem Besucher Zusatzinfos und Bilder auf dem Smartphone, je nachdem,

    vor welchem Gebäude man steht, etwa dem Museum oder einem Geschäft. Über eine App kann man

    dann Öffnungszeiten, Waren und Sonderangebote abrufen. 1.500 Läden bieten diesen Service.

    Auch weil die Spanier Fragen nach Datenschutz oder Hacker weitaus entspannt beantworten, liegt

    Santander beim digitalen Ausbau vorne. In Deutschland gibt es diesen umfänglichen Smart City-

    Ansatz derzeit nur als Konzept. Nichtsdestotrotz haben auch deutsche Städte die Herausforderung

    erkannt, nehmen diese an und sind auf dem Weg der d