EUROPÄISCHE UNION

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EUROPÄISCHE UNION. Forum „EU-Strukturfondsfinanzierung für wissenschaftliche Einrichtungen“, Berlin, 27. - 28.11.2013 Beiträge und Programme des ESF beim Bund und die Bedeutung für wissenschaftliche Einrichtungen Peter Grönwoldt, Referat 321, ESF-Verwaltungsstelle. - PowerPoint PPT Presentation

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ESF-Begleitausschuss 14.12.2011

EUROPISCHE UNION

Forum EU-Strukturfondsfinanzierung fr wissenschaftliche Einrichtungen, Berlin, 27. - 28.11.2013

Beitrge und Programme des ESF beim Bund und die Bedeutung fr wissenschaftliche Einrichtungen

Peter Grnwoldt, Referat 321, ESF-VerwaltungsstelleDer Europische Sozialfonds (ESF)Einer von fnf Strukturfonds der EU, bekannter: EFRE

Der ESF ist der Fonds, der den Menschen im Blick hat: Grndung 1957 - zentrales arbeitsmarktpolitisches Frderinstrument der Europischen Union - Alle Menschen sollen eine berufliche Perspektive erhalten.

Programme im Bereich Arbeitsmarkt, Bildung, soziale Eingliederung.

Neue Frderperiode 2014 2020 bringt nderungenEUROPISCHE UNIONWesentliche Neuerungen 2014 ff.Thematische Konzentration (Art. 4 ESFVO)

Partnerschaftsvereinbarungen (Art. 13 15 Allg. VO)

Ex-ante-Konditionalitten (u.a. Art. 17 + Anhang IV Allg. VO)

Verstrkte Ergebnisorientierung (Art. 18ff. Allg. VO / Art. 5 ESFVO)

Finanzkorrekturen und Zahlungsaussetzungen (Art. 20, 77 Allg. VO)EUROPISCHE UNIONThematische Ziele des ESF(Art. 3 ESF VO)Vier Thematische Ziele: fr BMBF liegt der Schwerpunkt auf Ziel (C)EUROPISCHE UNIONInvestitionsprioritt Humankapital (Ziel C)Einbettung in Europa 2020

Prioritt: Intelligentes Wachstum

Leitideen: Innovationsunion, Jugend in Bewegung

3% des BIP als Investition in Forschung und Entwicklung

Senkung der Schulabbrecherquote auf unter 10%

Steigerung des Akademikeranteils der 30 34 Jhrigen auf mind. 40%Sicherung des Fachkrftebedarfs unter Beachtung des demografischen Faktors

EUROPISCHE UNIONEuropa 2020-Strategie:Vision einer europischenSozialen Marktwirtschaftdes 21. Jh. Drei Prioritten:Intelligentes Wachstum: Entwicklung einer auf Wissen und Innovation gesttzten Wirtschaft Nachhaltiges Wachstum: Frderung einer ressour-censchonenden, kologi-scheren und wettbewerbs-fhigeren Wirtschaft Integratives Wachstum: Frderung einer Wirtschaft mit hoher Beschftigung und ausgeprgten sozialen und territorialen Zusammenhalt Aus Prioritten Ableitung von fnf Kernzielen:75% der Bev. zw. 20-64 J. erwerbsttig3% des BIP der EU fr FuEErreichung der 20-20-20 Klima-schutz-ZieleBessere Bildung Schulabbrecher unter 10%, 40% Akademiker bei den 30-34 JhrigenArmutsbekmpf-ung: mind. 20 Mio. weniger arme Menschen Zur Umsetzung sieben Leitinitiativen:Jugend in BewegungDigitale Agenda EuropasRessourcen schonendes EuropaIndustriepolitik im Zeital-ter der GlobalisierungNeue Kompetenzen und Beschftigungsmgl.Europische Plattform zur Bekmpfung der ArmutThematischer Ansatz mit definierten Priori-tten, Kernzielen und LeitinitiativenSystem der Lnder-berichte mit eigenen Strategien der MSEuropa 2020-Strategie berblick

Europa 2020-Strategie ist die Nachfolge der Lissabon-StrategieZiel war und ist es, die EU wettbewerbsfhiger zu machenDie Europa 2020-Strategie besteht aus 3 Prioritten (u.a. intelligentes Wachstum);5 Kernzielen (u.a. 3% des BIP fr FuE);7 Leitinitiativen (u.a. Innovationsunion)In der Leitinitiative Innovationsunion ist auch der Beitrag des EFR fr die Europa 2020-Strategie enthaltenDie europische Forschungspolitik und damit die Forschungsfrderung erhlt durch die Innovationsunion eine sehr viel strkere Betonung des Innovationsgedankens (von der Idee zum Markt)

20-20-20: 20% weniger CO2 Emissionen; 20% erneuerbare Energien; 20% mehr Energieffizienz6Laufende ESF-Programme im aktuellen operationellen Programm des BundesRund 60 aktuell bestehende Programme im Bundes-ESF,davon 12 Programme beim BMBFz.B.:JOBSTARTER,Arbeiten-Lernen-Kompetenzen entwickeln,Perspektive Berufsabschluss,Lernen vor Ort,Neue Medien in der beruflichen Bildung,Bildungsprmie,Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen.

EUROPISCHE UNIONAlle vorgesehenen BMBF-Programme adressieren die Investitions-prioritt C, iii) berufliche Bildung, lebenslanges LernenSchwerpunkt liegt somit im Bereich berufliche Aus- und Weiterbildung, Anpassung der Systeme des LLL, einschl. bergang Schule-BerufProgrammplanungen des BMBF ESF ab 2014(Fokus auf fnf grere Programme im Sinne der Konzentration der Mittel und Steigerung des impacts)JOBSTARTER plus (Ref. 311)

Bildungsprmie III (Ref. 316)

Bildung integriert (Fortentwicklung Lernen vor Ort, Ref. 321)

Digitale Medien in der beruflichen Bildung (Ref. 327)

Zukunft der Arbeit (Fortentwicklung Arbeiten Lernen - Kompetenzen entwickeln , Ref. 512)EUROPISCHE UNIONESF-Programme des BMBF, die fr wissenschaftliche Einrichtungen von Interesse sein knnten: Bildung integriert

Digitale Medien in der beruflichen Bildung

Zukunft der Arbeit

JOBSTARTER

EUROPISCHE UNION

Programm Bildung integriert

zentrale Ziele:Verbesserte Integration lokaler Bildungsakteure und systeme,Etablierung von lokalen Verantwortungsgemeinschaften fr Bildung,Verbesserung des Zugangs zu passgenauen Bildungsangeboten.

Der Frderschwerpunkt liegt auf innovativen Konzepten fr den Aufbau und die Weiterentwicklung integrierter Bildungssysteme auf lokaler Ebene. Dabei werden die Bedarfe der Brger einer Region an Bildung und Weiterbildung aufgegriffen, um koordinierte Angebote erstellen zu knnen, damit Bildung als lebensbegleitender Prozess stattfinden kann.

Die Frderinitiative sttzt sich auf die Erfahrungen aus Lernen vor Ort (Ansatz auf der Strukturebene kommunaler Bildungssysteme) und nutzt die Transferstruktur, die erfolgreiche Prozesse und Produkte in die kommunale Landschaft transportiert.Trger: Kommunen in Zusammenarbeit mit Bildungsakteuren auf lokaler EbeneEUROPISCHE UNIONDigitale Medien in der beruflichen Bildung:

Ziel ist es, mit dem Einsatz digitaler Medien in Form von Modellprojekten und reprsentativen Beispielen zu nach- haltigen strukturellen Vernderungen (u. a. Steigerung der Beschftigungsfhigkeit) und zur Qualittssicherung/-verbesserung in der beruflichen Bildung beizutragen.

bergreifende Ziele des Programms sind:Weiterentwicklung und Verbreitung digitaler Bildungstechnologien und Schaffung moderner beruflicher Aus- und Weiterbildungsgnge,Strkung der Handlungskompetenzen von Akteuren (Multiplikatoren) der beruflichen Bildung ,Informationsinfrastrukturen fr die berufliche Bildung entwickeln und bereitstellen,Etablierung einer neuen Lernkultur.

EUROPISCHE UNIONZukunft der Arbeit

Das Programm Zukunft der Arbeit (in der bisherigen Frderperiode "Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln; Innovationsfhigkeit in einer modernen Arbeitswelt") greift die Herausforderungen auf, die fr Unternehmen, insbes. KMU, und Menschen durch den Strukturwandel, Technisierung und zunehmende Globalisierung in der Arbeitswelt entstehen. Ziel des Programms ist es, mit Manahmen der Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklung in der Arbeitswelt die Innovationsfhigkeit zu erhhen. In den Vorhaben werden neue Konzepte und Modelle in enger Kooperation von Forschung, Wirtschaft und Sozialpartnern entwickelt und pilotmssig erprobt.

Zentrale Themen: Arbeitsplatzintegrierte Weiterbildung und Wissenstransfer im demografischen Wandel, Nutzung von Erfahrungswissen, Schaffung lernfrderlicher Arbeitspltze, Gesundheitliche Prvention zum Erhalt von Kreativitt und Innovationsfhigkeit, Lebensphasenorientierte berufliche Entwicklung, Work-life-Balance.EUROPISCHE UNIONFolgende Ziele stehen beim Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER im Vordergrund: EUROPISCHE UNIONWie knnen wissenschaftliche Einrichtungen/Hochschulen zu den Programmen beitragen? Bildung integriert: Da es um die praktische Umsetzung eines kommunalen Bildungsmanagements geht, steht wissenschaftlicher Input nicht im Fokus und ist auch nicht zwingend notwendig. Die Wissenschaft ist aber als Partner erwnscht. Die Hochschulen sind als Akteure im Bildungssystem gefragt, da es darum gehen wird, alle Bildungsakteure einer Region an einen Tisch zu bekommen.

Digitale Medien in der beruflichen Bildung:Wissenschaftliche Einrichtungen/Hochschulen knnen wiss. Partner fr die didaktische Konzepterstellung sein bzw. als Partner fr die Evaluation der erstellten Konzepte eingebunden werden. Die berwiegende Mehrzahl der z. Zt. laufenden Vorhaben drfte (mindestens) einen Partner dieser Art haben. (Eine Frderung von Materialien zum Einsatz fr den eigenen Lehrbetrieb an Hochschulen ist nicht mglich.)

EUROPISCHE UNIONZukunft der Arbeit: Da es kaum KMU gibt, welche anwendungsorientierte Grundlagenforschung betreiben, enthalten die Verbundprojekte quasi immer eine Hochschule oder ein Forschungsinstitut. Wesentliche Motivation fr die Frderung ist die sptere VERWERTUNG der F&E Ergebnisse bei den KMU. Die bei Zukunft der Arbeit favorisierte Verbundfrderung (Forschungseinrichtungen in Kooperation mit Unternehmen und auch Multiplikatoren wie Kammern, Sozialpartnern) gewhrleistet eine deutlich direktere Umsetzung der F&E Ergebnisse in Innovationen.

JOBSTARTER: In diesem Programm ist die Einbindung von Hochschulen themenabhngig. Fr den Themenbereich um die Studienabbrecher spielen die Hochschulen eine Rolle, ebenso bei den Themen Zusatzqualifikationen oder ggfs. duale Studiengnge. Im brigen haben Hochschulen strukturell eher keine grundstzliche Rolle im Rahmen des Programms.

EUROPISCHE UNIONBeispiele ESF-Programme anderer Bundesressorts (Planungen zur Frderperiode 2014 - 2020)BMAS: Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten im Kontext des Anerkennungsgesetzes (Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen)

BMAS: Qualifizierungsmanahmen fr Bezieher von Transferkurzarbeitergeld im Rahmen von Transfergesellschaften

BMAS: Berufseinstiegsbegleitung im Rahmen des 49 SGB III

BMAS: IsA Integration statt AusgrenzungEUROPISCHE UNIONBMFSFJ: Programme zur aktiven bzw. sozialen Eingliederung, z.B. JUGEND STRKEN