JAHRESBERICHT UND RECHNUNG 2016 - backslash AG · PDF file 2017. 5. 28. · Die FSS...

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  • JAHRESBERICHT UND RECHNUNG 2016

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    GRUSSWORT DES PRÄSIDENTEN

    Erfolg ist nicht alles, aber ohne Erfolg ist alles nichts

    Liebe FSS-Mitglieder 2016 war für unseren Berufsverband defi- nitiv ein erfolgreiches Jahr: Die Abstimmung über die «Wahlfrei- heits-Initiative» wurde deutlich gewon- nen, unsere langjährige Forderung nach einer «Entlastung für die Klassenleitungs- funktion» ohne eine einzige Gegenstimme durch den Grossen Rat gebracht und oben- drauf noch zwei Wochen Weihnachtsferi- en künftig auch für Basel-Stadt realisiert. Kurzum: Die FSS-Bilanz des vergangenen Jahres fällt mehr als respektabel aus. Erfolg tut gut – auch der FSS. Er ist kein Zufallsprodukt, sondern vielmehr das Er- gebnis langwieriger Aufbauarbeit. Mit unserem tendenziell eher diplomatischen FSS-Stil des stetigen Verhandelns und des beharrlichen Weiterverfolgens aller bis- weilen noch in unerreichbarer Ferne an- mutenden Zielsetzungen sind wir beileibe nicht ein Berufsverband der lauten Töne und der schnelllebigen Erfolge. Vielmehr setzen wir bei unserer Arbeit auf Koopera- tion und Kontinuität. Die Erfolge aus dem letzten Jahr bestätigen nun eindrücklich, dass sich die FSS im Moment mit dieser Strategie auf dem richtigen Weg befindet.

    Den eingeschlagenen Weg wollen wir mit Unterstützung unserer Mitglieder gerne auch im neuen Geschäftsjahr fortsetzen. Im Namen der Geschäftsleitung bedanke ich mich für das entgegengebrachte Vertrauen und die vielen konstruktiven Rückmeldun- gen, welche wir immer wieder erhalten. Mit rund 4000 Mitgliedern im Rücken werden wir uns auch in Zukunft gerne mit maxima- ler Energie für alle FSS-Anliegen an vorders- ter Front einsetzen und dabei hoffentlich bald wieder den einen oder anderen Erfolg einfahren. Stets im sorgfältigen Wissen dar- um, dass «Erfolg zwar nicht alles, aber ohne Erfolg alles nichts ist*».

    Mit herzlichem FSS-Gruss

    Jean-Michel Héritier, Präsident

    (*Das hier verwendete Zitat stammt von einem sehr geschätzten ehemaligen Berufs- kollegen, dem Lörracher Mathematik- und Sportlehrer Ottmar Hitzfeld.)

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    INHALTSVERZEICHNIS

    Grusswort des Präsidenten 2

    FSS-Jahresbericht 2016 4 • Einleitende Bemerkungen 4 • Pensionskasse Basel-Stadt 6 • Lohn/Systempflege 7 • Agenda 2017-2020 9 • Umsetzung HarmoS 10 • Jahresarbeitszeit (JAZ) 11 • Wahlfreiheitsinitiative 14 • Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) 14 • Bildungsraum Nordwest- schweiz (BRNW) 16 • Rechtsberatung 17 • Unfallversicherungskasse (UVK) 18 • Arbeitsgemeinschaft des Staatspersonals (AGSt) 18 • Ihre Vertretung(en) im Synodalvorstand 20

    Berichte aus den Kommissionen • Einleitung 22 • «4 bis 8» 23 • «Altersentlastung» 24 • «Checks» 24 • «Förderung & Integration» 25 • «Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation» 26 • «Pädagogik» 27 • «Passepartout» 28 • «Schulraum» 28 • «Standespolitik» 29

    Weitere Berichte • Gleichstellungsfonds 30 • Geschäftsprüfungskommission 30 • Jahresbericht Sektion Pensionierten-Vereinigung 31

    Rechnung 2016 • Rechnung 2016 34 • Rechnung Fonds 2016 38 • Revisorenbericht 2016 39

    • Letzte Seite «Leistungen» 40

    Jahresbericht 2016 und Rabattmarke Der Bericht über das vergange- ne FSS-Geschäftsjahr wird auch dieses Mal in Form einer «Jah- resbroschüre» im Format A5 gedruckt. Auf der Seite 3 dieses mittlerweile schon fast traditio- nellen «FSS-Heftlis» wird wiede- rum die Rabattmarke (2017/18) für den Mitgliederausweis ange- bracht sein. Die fertigen Jahresbroschüren werden nach der FSS-DV vom 10. Mai 2017 von der Geschäfts- leitung an alle Schulstandorte gebracht und danach von den FSS-Delegierten an alle Mitglie- der am Standort weiterverteilt.

    Redaktion: Marianne Schwegler Gestaltung: thabpoint, Thomas Haberthür Druck: Schwabe AG, Muttenz

    Inhaltsverzeichnis

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    FSS-JAHRESBERICHT 2016

    Einleitende Bemerkungen Die Geschäftsleitung hat sich im vergangenen Jahr viel mit der Stimme und dem Gesicht der FSS auseinandergesetzt. Es ist uns wichtig, dass der Verband der Lehr- und Fachpersonen in der Politik und der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Die gewon- nene Initiative der Wahlpflichtfächer und auch die weiteren Ge- schäfte, die der Präsident in seinem Grusswort erwähnt, haben sicher dazu beigetragen. Es wurde sichtbar, dass die FSS es im- mer noch vermag, ihre Mitglieder zu mobilisieren. Das ist eine gute Sache, denn die FSS ist nur so stark wie ihre Mitglieder sie macht. Auch das Wahljahr war bestimmt mitverantwortlich, dass die Politik sich vermehrt für Bildungsthemen interessiert hat. So konnten sich die Delegierten der FSS unter dem Motto: «Bildung trifft Politik» im Mai auf dem Marktplatz mit Vertre- tern aus dem Grossen Rat austauschen. Diese gemeinsame Aus- einandersetzung über eine gute Bildung gilt es nun, aufrecht zu erhalten. Denn Bildung geht uns alle an und wir werden weiter daran arbeiten, dass auch die Politik Verantwortung übernimmt für das, was sie in Bildungsfragen beschliesst. Die Umstrukturierungen beschäftigten nun die oberen Schul- stufen der Volksschule und auch die Mittel- und Berufsschulen. Die turbulenten Jahre sind noch nicht vorbei und es braucht jetzt unbedingt eine Phase der Konsolidierung, damit Sinnvolles sich bewähren kann und Verbesserungen in Angriff genommen wer- den können. Dies zu ermöglichen, erwarten wir von unserem neuen Departementsvorsteher. Und wir blicken gespannt auf die zukünftige Zusammenarbeit mit RR Dr. Conradin Cramer. Dann ist ein Jahresbericht immer auch eine Bilanz des vergange- nen Jahres. Wir lassen Erreichtes und noch nicht Erreichtes Revue passieren, um so unseren Mitgliedern einen vertieften Einblick in unsere Arbeit zu gewähren. Ausserdem ist es eine Gelegenheit für die Mitglieder, uns eine Rückmeldung zu unserer Arbeit als Geschäftsleitung zu geben. Wir freuen uns über ein Feedback.

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    Rückblick auf das Geschäftsjahr 2015

    Geschäftsleitung der FSS: (v.l.n.r.) Christoph Tschan, Marianne Schwegler, Gaby Hintermann, Jean-Michel Héritier und Gaudenz Löhnert. 5

    FSS-Jahresbericht 2016

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    Projekt Reform Per 1. Januar 2016 konnte das neue Pensionskassengesetz in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt gelten neu das Beitragspri- mat und das ordentliche Rücktrittsalter mit 65 Jahren. Der tech- nische Zins wurde von 4% auf 3% gesenkt. Mit grosszügigen Be- sitzstandseinlagen konnten die Nachteile dieser Umstellungen teilweise aufgefangen werden.

    Anlagerendite Mit einer Jahresrendite von + 1.19% im Börsenjahr 2015 konn- te ein schwieriges Anlagejahr mit einer bescheidenen positiven Rendite abschliessen. Die Sollrendite von 4.6% wurde damit um 3.41 Prozentpunkte verfehlt. Der Deckungsgrad für den Bereich Staat sank daher per 31. Dezember 2015 auf 98.9%. Mit der Senkung des technischen Zinses per 1.1.2016 sank der Deckungsgrad im Bereich Staat per Anfang 2016 weiter auf 93.2%. Da das Vorsorgewerk Staat seit Anfang Jahr in Teilkapita- lisierung zu 80% geführt wird, bestehen neu sogenannte Wert- schwankungsreserven von über 10%. Das laufende Anlagejahr 2016 hat bis Ende Oktober gemischte Gefühle hinterlassen: Mit den rekordtiefen Zinsen konnten einerseits Buchgewinne auf den Obligationen erzielt werden, andererseits sind die Ak- tienmärkte schlecht gelaufen, so dass für das Gesamtjahr unter gleichen Bedingungen mit einer bescheidenen positiven Rendi- te gerechnet werden kann.

    Aktualitäten Per 1. Januar 2017 wird das neue Scheidungsrecht zur Anwen- dung kommen. Dafür müssen die notwendigen Anpassungen im Rahmenreglement vorgenommen werden. Neu müssen unter anderem bei Scheidungen im Rentenalter sogenannte Scheidungsrenten bezahlt werden.

    Pensionskasse Basel-Stadt

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    Lohn/Systempflege Eigentlich wurde das «Projekt Systempflege» schon im Feb- ruar 2015 von der Basler Regierung für abgeschlossen erklärt. Tatsächlich jedoch ist das dort bearbeitete Thema «Lohneinrei- hung» noch heute genauso aktuell für die FSS wie damals. Mitt- lerweile haben 355 involvierte Lehr- und Fachpersonen mit Hilfe ihres Berufsverbandes auf juristischem Weg Einsprache gegen die vom Kanton Basel-Stadt sowie den Gemeindeschulen Riehen und Bettingen verfügten Einstufungen erhoben. Davon betroffen sind verschiedene Arbeitsgruppierungen («Funktionen»).

    Fälle vor der Kantonalen Schlichtungsstelle für Diskriminierungsfragen (SSFD)

    Gruppe Anzahl Personen G1 Kindergarten 1/2 (Basel) 183 G3 SHP 1-5 (Basel) 1 G12 Fachpersonen Logopädie (Basel) 37 G13 Fachpersonen Psychomotorik (Basel) 4 G15 Fachpersonen Erziehung (TS Basel) 16 R2/R7 Kindergarten 1/2 (Riehen, zwei Untergruppen) 18 R4 Fachpersonen Logopädie (Riehen) 4 Total (SSFD) 263

    Fälle von Einsprachen bei der Regierung (Regierungsrat resp. Gemeinderat)

    Gruppe Anzahl Personen G2 Primarstufe 1-5 (PS-LP Basel) 2 G4 SHP in IK Primarschule (Basel) 5 G5/G6 SHP SpA (PS und Sek I Basel, zwei Untergruppen) 15 G7 KIS Sek I (Basel) 4 G8 Fach-LP Heimschulen (Basel) 2 G9 BKU Berufsschulen (Basel, zwei Untergruppen) 11 G10 Sport-LP Berufsschulen (Basel) 13 G11 Sport-LP Gymnasien/FMS (Basel) 12 G14 Leitungspersonen TS (Basel) 6 G16 Rektorate Weiterführende Schulen (Basel, drei Unte