Kampfgeist - nen weiteren Eckpunkt f£¼r unser Jahresthema...

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Transcript of Kampfgeist - nen weiteren Eckpunkt f£¼r unser Jahresthema...

  • SCHUTZ & HILFEwww.bundesheer.at

    Nummer 2 | 2012

    Jägerbataillon 18 – Professionell und innovativ Erscheinungsort St. Michael i. O. • Verlagspostamt 8770 • P. b.b. – GZ 02Z033156 M

    Kampfgeist

  • „Das Oberland“ online: www.bundesheer.at ➞ Streitkräfte ➞ Landstreitkräfte ➞ 7. Jägerbrigade ➞ Jägerbataillon 18„Das Oberland“ online: www.bundesheer.at ➞ Streitkräfte ➞ Landstreitkräfte ➞ 7. Jägerbrigade ➞ Jägerbataillon 18

    DAS OBERLAND • Nr. 3 | 2011

    Andere sehen hier junge Menschen. Wir einen wichtigen Teil unserer Zukunft.

    Wir fordern und fördern junge Menschen und bieten ihnen die Chancen

    und Herausforderungen, die sie brauchen. Dabei setzen wir auf gegenseitigen

    Respekt und Zusammenarbeit, denn die Ausbildung endet bei uns nicht mit

    dem Berufseintritt. Persönliche Weiterentwicklung, Karrierechancen und

    lebenslanges Lernen machen uns als Arbeitgeber ebenso attraktiv wie die

    Orientierung am Erfolg.

    www.voestalpine.com

    Studentsujet A 4abf 08.07.2008 10:03 Uhr Seite 1

  • Nr. 2 | 2012 • DAS OBERLAND Seite 1

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    Nicht unbegründet haben wir das Schlagwort Kampfgeist auf die Titelseite unserer aktuellen Ausgabe des Oberlandes abgedruckt, beschäftigt sie sich doch in vielen Varianten mit dem gezeigten Leis- tungswillen unserer Soldaten. Egal ob als einzelner Wettkämpfer bei den Bereichsmeisterschaften Win- ter, als Kollektiv im Einsatz oder während der Ge- fechtsausbildung. Jeder hat sein Scherflein zum Gelingen des jeweiligen Unternehmens beigetragen und dabei seinen ganz persönlichen Kampfgeist gezeigt.

    Attachébesuch

    Am 18.04.2012 besuchte das in Österreich akkre- ditierte Militärattachékorps das Streitkräfteführungs- kommando. Wir hatten schon zum zweiten Mal in Folge die große Ehre, eine Gefechtsvorführung für den erlauchten Zuschauerkreis zu gestalten. Diese Vorführung im scharfen Schuss wurde nach äußerst kurzer Vorbereitung durch die Kadereingreifkräfte des Bataillons bestritten. Für viele Teilnehmer war dies, so wie ich glaube, ein praktischer Ausblick auf die mittelfristige Zukunft des Bundesheeres ohne Wehrpflicht. Zu diesem Thema möge sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Fakt ist aber, dass ein professionelles Training des Kaderpersonals bis zu einem hohen Grad auch ohne Rekruten möglich ist. Das Gefechtsschießen für das Attachékorps stellt ei- nen weiteren Eckpunkt für unser Jahresthema „Fort- und Weiterbildung des Kaders“ dar und bildet die Grundlage für das im Dezember geplante Kompanie- angriffsschiessen der Kadereingreifkompanie des Jägerbataillons 18.

    Nicht nur mit diesem Highlight konnten die Solda- ten unseres Verbandes ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Auch im Rahmen des Wissenstransfers der 7. Jägerbrigade in Allentsteig, wo wir unser Know How bei der Zusammenarbeit mit Kampfpanzern im

    Jeder hat sein Scherflein zum Gelingen des jeweiligen Unternehmens beigetragen und dabei seinen ganz persönlichen Kampfgeist gezeigt.

    urbanen Gebiet an alle anderen Verbände weiterge- ben konnten, zeigten wir uner Können.

    Kampfgeist Kampfgeist bedeutet gemäß Duden … „Die unbe-

    dingte Bereitschaft zum Einsatz; kämpferische Hal- tung“ und beschreibt also ureigenste soldatische Tugenden. Nicht umsonst ist aber die Kampfgemein- schaft das im Duden unmittelbar danach angeführte Wort, da der Kampfgeist des Einzelnen ohne die Kampfgemeinschaft der Anderen weitaus weniger Wirkung zeigen kann. Als Folgerung könnte also be- hauptet werden, dass Soldaten in Kampfgemein- schaften mit besonderem Kampfgeist für ihre ge- meinsame Sache eintreten. Meine Hoffnung ist es, dass nicht nur die Soldaten unseres Verbandes, de- ren Kampfgeist ich kenne und schätze, sondern auch alle Anderen, auch Entscheidungsbefugte, für eine gemeinsame Sache einstehen. In ungewissen Zeiten ist jeder Einzelne aufgefordert, seine ganz persönli- chen Nehmerqualitäten im positiven Sinn zu zeigen, um zum Fortbestand der Armee, in welcher Form auch immer, beizutragen.

    Innerhalb des Verbandes, so glaube ich, setzen wir Schritte in eine gute Richtung. Die Geschwindigkeit werden wir gleichmäßig steigern, aber nicht um den Anschluss zu halten, sondern um die Führung zu übernehmen.

    Die Dinge befinden sich im Fluss. Wer nicht schwimmt, der ertrinkt!

    Geschätzte Leserinnen und Leser!

    Seite 1

    Ihr Oberstleutnant Karl-Heinz Tatschl, Bataillonskommandant JgB18

  • Seite 2 DAS OBERLAND • Nr. 2 | 2012

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    Während der letzten sechs Einsatz-Monate des bereits 25. österreichischen Kontingentes im Ko- sovo war es als Kommandant der Stabskompanie unter anderem meine Aufgabe, zusammen mit meinen Soldaten die Schließung des Camps Casablanca (CCB) vorzubereiten und teilweise auch schon durchzuführen. Die Gründe für die Campschließung liegen einerseits sicherlich im Rahmenplan der Kosovo Force (KFOR) begründet, welcher eine schrittweise Reduktion der gesamten militärischen Kräfte im Land und eine Schließung von mehreren Camps vorsieht. Andererseits spielt hier sicherlich auch die Notwendigkeit zu sparen eine wichtige Rolle. Da bereits heuer Anfang März die letzte im Einsatzraum verbleibende Jägerkom- panie aus unserem Camp nach Pec ins Camp der Italienern umgezogen ist, beherbergte das CCB zu diesem Zeitpunkt nur noch den Stab der nationalen Führung, die Stabskompanie, die gemischte Trans- portkompanie (halb österreichisch, halb schweize- risch) sowie das ausgelagerte österreichisches Gerät. Dass sich somit ein „riesiges“ Camp, das von seiner Größe für die Unterbringung eines ge-

    Eine Ära geht zu Ende Die Schließung des Camps Casablanca im Kosovo

    Hauptmann Roché Fruhmann

  • Nr. 2 | 2012 • DAS OBERLAND Seite 3

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    samten Jägerbataillons mit drei Jägerkompanien geeignet ist, nicht mehr rechnet, erscheint wohl jedem klar.

    Schrittweiser Abbau Deshalb erschien bereits im Dezember des vori-

    gen Jahres eine Kommission der Streitkräfte und leitete die Intensivplanungsphase der Campschlie- ßung ein. Die Eckpunkte der Schließung sowie die hiezu notwendigen Arbeiten wurden während mei- nes Einsatzes eingeleitet und großteils bereits ab- geschlossen. Diese wären zum Beispiel der Ankauf eines bereits bestehenden Container-Unterkunfts- gebäudes auf dem Gelände des Hauptquartiers der Kosovo Force in der Hauptstadt Pristina, der Um- bau und Adaptierung der neu erworbenen Contai- ner-Unterkunftsgebäude, die Anmietung und Vor- bereitung der Unterkünfte, Gefechtsstände und Lagermöglichkeiten für eine gesamte Jägerkompa- nie bei den italienischen Kräften im Camp Villagio Italia in Pec usw. Somit kann gesagt werden, dass es langsam aber sicher „leer“ wird im CCB.

    Schweizer Kameraden ziehen um Auch die Schweizer Kameraden waren während

    den letzten Monaten nicht müßig. Große Teile der Schweizer Unterkünfte wurden bereits abgebaut und an die neuen Schweizer Standorte in Prizren und Pristina verbracht. Bis zur Schließung verblei- ben lediglich ein Schweizer Zug der Jägerkompa- nie als Wachzug, die Militärpolizei sowie einige

    Pionierkräfte im Lager. Für alle Veteranen des Ko- sovo-Einsatzes und Genießer der schweizerischen Küche sei hier jedoch ein kleiner Trost angemerkt: In Zukunft gibt es im Kosovo zwei Orte, an denen man die Schweizer Küche genießen kann.

    Viel Arbeit für das 26. Kontingent Auch das jetzige Kontingent hat noch einiges an

    Arbeit vor sich. So muss der neue Luftumschlag- punkt am Flughafen in Pristina errichtet werden, weil der bisherig genutzte Militärflugplatz ge- schlossen wird. Die gesamte Transportkompanie wird in den nächsten Wochen nach Prizren um- ziehen.

    Ein großer Umzug für die Stabskompanie, näm- lich der Umzug des Ersatzteillagers mit insgesamt 12.000 Ersatzteilen, steht auch noch bevor. Und weitere Aufgaben sind zu bewältigen, bis die Um- gliederung und Unterbringung der österreichi- schen Soldaten im Einsatzraum abgeschlossen ist.

    Für mich als Kommandant der Stabskompanie war es sicherlich eine erlebnisreiche, lehrreiche und aufregende Zeit, fielen doch auch Aufgaben,wie die Versorgung der Jägerkompanie und der Reser- ve-Kräfte während der letzten Unruhen ebenfalls in meine „Amtszeit“ als Kompaniekommandant. Alle an die Kompanie gestellten Aufgaben und Aufträge wurden jedoch professionell abgearbeitet, deshalb gebührt hier auch ein großer Dank meinen Zugs- kommandanten und meinen Soldaten. Ihr ward und seid ein tolles Team!

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    Schießsimulator für Infanteriewaffen Die Landwehrkaserne in St. Michael in Oberstei-

    ermark wird, so hoffen wir Angehörige des Jäger- bataillons 18, in naher Zukunft einen von insge-