Knochen, Gelenke, Muskeln - wer bewegt was? - .2.3.2 Mein Körper – dein Körper Teil 2.3 2...

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  • Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form

    Auszug aus:

    Das komplette Material finden Sie hier:

    Knochen, Gelenke, Muskeln - wer bewegt was?

    School-Scout.de

    http://www.school-scout.de/60316-knochen-gelenke-muskeln-wer-bewegt-was

  • Ideenbrse Grundschule 3/4, Heft 18, 04/2004

    Teil 2.3 Mein Krper dein Krper 2.3.2

    1

    2.3.2.4 Knochen, Gelenke, Muskeln wer bewegt was?Monika Zeidler

    Didaktisch-methodischer Ablauf Inhalte und Materialien (M)

    Lernziele:Die Schler sollen erfahren, was in unserem Krper vor sich geht, wenn wir uns bewegen, sich bewusst werden, dass wir uns durch das wundervolle Zusammenspiel von Knochen, Gelenken und Muskeln fit

    und leistungsfhig fhlen, lernen, dass wir durch richtige Ernhrung und Training viel fr unseren Bewegungsapparat tun knnen.

    Je zwei Schler wenden sich einander zu. Der eine fhrteinfache, nicht zu weit ausladende Bewegungen vor, derandere versucht sie nachzuahmen z.B. Zhneputzen,kmmen, trinken, eine Wurst auf einem Teller zerschnei-den, ...

    Die Schler benennen die Krperteile, die sie nach Auffor-derung der Lehrkraft bewegt haben.

    Den Schlern wird bewusst, fr jede Bewegung, ja fr jedeVernderung ist eine bestimmte Kraft = Energie verant-wortlich. Ohne diese Energie ist keine Bewegung mglich.Die Schler hren, dass alles Leben der Kraft der Sonnebedarf, dass die Sonne eine Quelle schier unendlicherEnergie ist. Arbeitsblatt 2.3.2.4/M1*** Sonnen-Mandala, Freie Arbeitsmaterialien

    3.3.2/M1***

    Die Schler denken darber nach, wie Bewegungen inunserem Krper ablaufen, wo/wie sie gesteuert werden,welche Organe und Krperteile mitwirken, damit Bewe-gung entstehen kann.

    Die Schler hren, dass die Knochen bzw. das Skelett dieBewegungen einzelner Krperteile ermglichen. Arbeitsblatt 2.3.2.4/M2****

    I. Hinfhrung

    Die Lehrkraft stimmt die Schler auf ein Spiel ein: Bewe-gungen nachahmen.

    Alternative:Die Lehrkraft gibt Kommandos fr bestimmte Bewegun-gen, die Schler setzen sie um. Auf ihren Befehl Halt!bleiben sie wie erstarrt und verharren einen Moment lang.

    II. Erarbeitung

    Die Lehrkraft berichtet, dass fr jede Bewegung eine be-stimmte Kraft/Energie notwendig ist.Ursprung jeder Energie in unserer Welt ist die Sonne.Z.B. mithilfe des Sonnenlichts entsteht in unserem KrperVitamin D, auch Knochenvitamin genannt; fehlt VitaminD, leiden die Menschen unter Rachitis, einer schwerenKnochenkrankheit.

    Die Lehrkraft fragt die Schler: Was bewegt sich, wennwir unseren Arm, unsere Beine, unseren Kopf, die Finger,... bewegen?Alternativ kann sie von Behinderten berichten, die z.B.gelhmt sind, deren Muskeln krank sind, die auf den Roll-stuhl angewiesen sind. Krperliche Defizite machen Bewe-gungen hufig unmglich.

    Die Lehrkraft berichtet: Die an sich starren und unbeweg-lichen Knochen geben unserem Krper Halt, Gre, Gestaltund Form. Sie sind trotz ihrer Starrheit eine Voraussetzungfr jede Bewegung. Die Knochen machen nur etwa 20 %unseres Krpergewichts aus; wren die Knochen schwerer,mssten die Muskeln sehr viel mehr Kraft aufwenden, umdie schwereren Knochen zu bewegen.

    Knochen, Gelenke, Muskeln wer bewegt was? 2.3.2.4

    eDidact.de - Arbeitsmaterialien Grundschule

    (c) Olzog Verlag GmbH Seite 1D21020182324

  • 2.3.2 Mein Krper dein Krper Teil 2.3

    2

    2.3.2.4 Knochen, Gelenke, Muskeln wer bewegt was?

    Die Lehrkraft fhrt fort:Die starren Knochen sind durch Gelenke beweglich mit-einander verbunden. Sie erklrt die vier wichtigsten Ge-lenkarten. Gelenkschmiere und Knorpel halten zudem dieGelenke beweglich. (Vergleich: Motorteile und Scharnieream Auto mssen ebenfalls geschmiert werden!) Keinebewegliche Verbindung besteht zwischen den Schdelkno-chen; die Knochenplatten werden durch Knochennhte zu-sammengehalten.

    Die Lehrkraft erklrt:Knochen und Gelenke sind eine wichtige Voraussetzungfr jede Bewegung. Ein Drittes fehlt, nmlich die Kraft,die Knochen und Gelenke auch zu bewegen. Diese Kraftliefern unsere Muskeln.Einige Muskeln arbeiten selbststndig ohne die Beeinflus-sung durch unseren Willen wie z.B. Herz, Atemmuskeln,Magen- und Darmmuskeln; andere Muskeln arbeiten, weilwir es wollen. Beispiele:Darmmuskel: unwillkrliche Muskeln,Schliemuskeln: willkrliche Muskeln.Muskeln machen ungefhr 50 % unseres Krpergewichtsaus.

    Die Lehrkraft fhrt fort:Muskeln arbeiten, indem sie sich anspannen und entspan-nen, sich also zusammenziehen und wieder strecken. BeimZusammenziehen ben die Muskeln eine Zugkraft auf denKnochen aus. An den Oberarmmuskeln ist dies besondersgut zu erkennen.Anmerkung:Mit einem Gummiband kann die Lehrkraft auch den Be-griff elastisch = dehnbar erklren.

    Falls die Lehrkraft auch auf die Beschaffenheit wichtigerMuskeln eingehen mchte, kann sie ein Stck kaltesRindfleisch zerfasern und mit der Lupe untersuchenlassen.

    Manchmal schmerzen unsere Muskeln, nmlich dann,wenn wir sie beranstrengt haben und chemische Energiein nicht ausreichendem Mae in mechanische Energieumgesetzt werden kann.

    Wenn wir auf unseren Krper achten, ihn trainieren unduns richtig ernhren, halten wir uns fit.Kondition bedeutet: Die Muskeln arbeiten leicht und aus-dauernd ohne vorschnell zu ermden. Fit sein bedeutet sichwohl fhlen.

    Die Schler tasten behutsam ihren Krper ab; sie entde-cken lange und kurze/kleine Knochen sowie die dazuge-hrigen Gelenke. Sie testen die Funktionsweise der Ge-lenke: Sie drehen den Kopf, sie bewegen die Arme im Schul-tergelenk, die Beine in der Gelenkpfanne des Beckens, siebewegen Ober- und Unterarm, sie biegen ihre Finger ab,ahmen das Spiel auf einem Musikinstrument nach, siestrecken und beugen ihre Beine, Fe und Zehen, ... Arbeitsblatt 2.3.2.4/M3****

    Die Schler erkennen:Unser Krper ist ein Wunderwerk. Erst durch das Zusam-menspiel von Knochen, Gelenken und Muskeln wirdBewegung mglich. Die Entscheidung, wie eine Bewe-gung ausgefhrt wird, wird im Gehirn gefllt und ber dieNerven zu Muskeln, Gelenken und Knochen weitergelei-tet. Damit unser Krper funktioniert, arbeiten mancheMuskeln unwillkrlich und fast ununterbrochen, anderearbeiten erst, wenn wir es wollen = willkrliche Muskeln. Arbeitsblatt 2.3.2.4/M4**** Bildtafel 2.3.2.4/M5****

    Die Schler strecken und beugen ihren Arm; sie ertastendabei die Muskeln Bizeps oder Beugemuskel (bestehendaus zwei Muskelpaketen) und den Trizeps oder Streckmus-kel (bestehend aus drei Muskelpaketen).Ein einfacher Versuch mit zwei im rechten Winkel verbun-denen Holzstbchen und zwei Gummibndern verdeut-licht, dass sich bei jeder Bewegung ein Muskel zusammen-zieht, whrend sich der andere gleichzeitig entspannt. Arbeitsblatt 2.3.2.4/M6****

    Die Schler sehen durch das Vergrerungsglas, dassMuskeln wirkliche Muskelpakete sind, da sie aus vielenMuskelstrngen und -fasern bestehen. Wie bei allem, wassich bewegt oder bewegt wird, ist eine Kraft/Energienotwendig. Diese Energie erhalten unsere Muskelzellendurch gesunde Nahrung. Arbeitsblatt 2.3.2.4/M7****

    Die Schler hren, wie Muskelkater entsteht bzw. wiewichtig es ist, vor groen Anstrengungen die Muskeln vor-zubereiten z.B. durch Aufwrmen und durch vorherigesTraining; die Muskeln werden mit ausreichend Blut ver-sorgt, Gift- und Abfallstoffe abtransportiert. Arbeitsblatt 2.3.2.4/M8***

    Die Schler hren, dass Fitness bedeutet: Knochen,Gelenke und Muskeln funktionieren reibungslos mitei-nander. Fr ein harmonisches Zusammenspiel wichtigerKrperteile knnen wir selbst viel beitragen. Trainings-Tagebuch 2.3.2.4/M9***

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    (c) Olzog Verlag GmbH Seite 2

  • Ideenbrse Grundschule 3/4, Heft 18, 04/2004

    Teil 2.3 Mein Krper dein Krper 2.3.2

    3

    Knochen, Gelenke, Muskeln wer bewegt was? 2.3.2.4

    Zusammenfassung und evtl. auch Ergnzung.Die Lehrkraft geht auf die Fragen der Kinder ein: Z.B. waspassiert, wenn Knochen brechen, Gelenke verstaucht,Bnder berdehnt, Muskeln gezerrt werden, wenn Sehnenund Bnder reien, Muskeln verkrampfen?

    III. Fcherbergreifende Umsetzung

    Ein Diktattext wird vorbereitet (ungefhr 160Wrter). Jedes Kind sollte die bungen ausmindestens vier Beuteln erledigen. Die bungs-aufgaben knnen als Hausaufgabe gegeben oderwhrend Freiarbeitsphasen erledigt werden.

    Redensarten und Sprichwrter

    Was wre, wenn unser Krper nicht aus echtenKnochen bestehen wrde, sondern z.B. aus ...?Anmerkung:Es gibt tatschlich Menschen mit besonders spr-den und empfindlichen Knochen, so genanntenGlasknochen; diese brechen bereits bei leich-tem Druck, Drehen oder Fallen. An jeder Bruch-stelle bilden sich Pseudogelenke, so dass ein bi-zarres Knochenskelett entsteht. Die Lebenserwar-tung dieser Menschen ist sehr gering.

    Konzentrationsbung

    Wir kochen und servieren.

    Bewegungsspiele, Ballspiele, Gymnastik usw. inder Turnhalle, im Klassenraum oder whrend derPause trainieren unsere Muskeln und halten un-seren Krper fit.Anmerkung: Jedes Arm- bzw. Beinskelett bestehtaus rund 30 Einzelknochen.

    Hufig haben die Schler zustzliche Fragen z.B. wie eingebrochener Knochen wieder zusammenheilt, warum wirGnsehaut bekommen usw. Gesammelt im Fragen- undAntwort-Katalog! Auflistung, Freie Arbeitsmaterialien 3.3.2/M2****

    und M3****

    Beuteldiktate erfordern, dass immer der gesamte Dik-tattext geschrieben und gebt wird. Die Anforderungensind in jedem Beutel unterschiedlich; sie trainieren Kon-zentration, Kombinationsvermgen, Rechtschreibwissen evtl. Benutzung des Wrterbuchs. Diktattext 2.3.2.4/M10**** bungsaufgaben 2.3.2.4/M11****bis M13****

    Wenn jemand von verkncherten Leuten und hartenKnochen spricht, sind nicht immer nur die Knochen einesKrpers gemeint. Die Schler denken ber entsprechendeRedewendungen nach. Auflistung 2.3.2.4/M14****

    Die Schler hren und lernen ein witziges Gedicht. Gedicht 2.3.2.4/M15***

    Rtsel fr Schlauberger, die z.B. rechte und linke Hndeunterscheiden knnen (v