medianet automotive

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IM AUFWIND Die voestalpine Division Automotive erhält ihren bislang größten Auftrag Seite 50 INDIVIDUELL ERFOLGREICH Rolls-Royce macht mit maßgeschneiderten Modellen gute Geschäfte Seite 54 NV200 EVALIA NISSANS NEUE FAMILIEN-KLASSE automotive business © Rolls-Royce Motor Cars medianet INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY. FREITAG, 10. FEBRUAR 2012 – 49 Sant’Agata Bolognese. Der italienische Sportwagenbauer Lamborghini will seiner Schwestermarke Porsche nacheifern und in Zukunft einen Geländewagen in sein Programm aufnehmen. Schon auf der Auto- messe in Peking im kommenden April soll ein erster Vorführwagen zu sehen sein, in vier Jahren könnte das Fahrzeug dann in Serie gehen. Und dabei hoffentlich mehr Reso- nanz am Markt finden, als der erste Offroad-Versuch der Italiener: Zwi- schen 1986 und 1993 verschraubte Lamborghini den Geländewagen LM002, konnte davon aber welt- weit nur rund 300 Stück verkaufen. www.lamborghini.com Lamborghini Sportwagenbauer denkt an Geländewagen Italiener mit neuer Offroad-Strategie Offroad-Comeback? Lamborghini stellte 1993 die Produktion des LM002 ein. © Wikimedia/Detectandpreserve Motorrad: Starker Trend in Richtung Mittelklasse Motorrad Linz 2012 Die österreichische Zweirad-Neuheitenschau zeigt von 10.– 12. Februar im Design Center Linz einen repräsentativen Querschnitt und Über- blick der aktuellen Trends und Entwicklungen auf dem Motorrad-Sektor. Seite 50 © KTM © voestalpine Stuttgart. Schöner Erfolg für Daim- ler: Der heimische Feuerwehr-Fahr- zeug-Spezialist Rosenbauer hat beim deutschen Truck-Hersteller rund 620 Lkw geordert, die, mit feuerwehrspezifischen Aufbauten versehen, zwischen 2012 und 2014 an Feuerwehren im arabischen Kö- nigreich ausgeliefert werden. Dabei handelt es sich für Mercedes-Benz um den bisher größten Einzelauf- trag für Fahrgestelle mit Feuer- wehr-Aufbau. Eingesetzt werden sollen die Lkw in Saudi-Arabien als Drehleiter-Wagen, als Abschlepp- und Bergefahrzeuge sowie als Tank- löschzüge. www.daimler.com www.rosenbauer.at Daimler Rosenbauer bestellt insgesamt 620 Fahrzeuge Großauftrag für Mercedes-Benz Lkw Mercedes-Benz Actros-Drehleiter-Lkw der saudi-arabischen Feuerwehr. © Daimler SHORT Wien. Ulrich Hoernke (51) hat mit 1. Februar die Ge- schäftsführung der Fiat Group Automobiles Austria GmbH übernommen. Der gebürtige Deutsche war zuletzt als CEO bei der Chrysler International GmbH für die Region Eastern Europe, Middle East & Africa verantwortlich und kann auf eine erfolgreiche internationa- le Karriere in der ehemaligen DaimlerChrysler-Organisation verweisen, die ihn u.a. auch in leitenden Positionen in Märkte wie Japan und China geführt hat. www.fiat.at Stockholm. Nutzfahrzeugher- steller Volvo hat 2011 Gewinn und Umsatz auf Rekordhöhen geschraubt. Wie das Unterneh- men mitteilte, stieg der Netto- gewinn im vergangenen Jahr von 11,2 auf 18,1 Mrd. Kronen (von 1,27 Mrd. auf 2,04 Mrd. ). Beim Umsatz legten die Schweden von 264,7 auf 310,4 Mrd. Kronen (von 29,97 auf 35,14 Mrd. ) zu. Trotz dieses Erfolgs seien laut Konzernchef Olof Persson Vorhersagen für 2012 wegen der unsicheren Wirtschaftsentwicklung schwierig. www.volvo.com © Fiat/Christian Houdek © Volvo Trucks Wr. Neudorf. Automobilzulieferer Eberspächer führt in Zusam- menarbeit mit der Berufsschule Arnfels Schüler an das Thema Stand- und Zusatzheizungen heran. Das Unternehmen stellt den Nachwuchskräften für Di- agnose- sowie Fehlersuch- und Reparaturarbeiten Heizgeräte zur Verfügung und stellt zu- dem kostenlos ein Diagnose- Tool bereit. Zeitgleich mit der Übergabe des Systems erfolgte darüber hinaus eine technische Schulung durch Standhei- zungsspezialist Matthias Ka- bicher (am Foto oben rechts). www.eberspaecher.at © Eberspächer © Nissan Austria

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medianet automotive - die wöchentliche Berichterstattung aus der nationalen Automobilbranche

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  • im Aufwind

    Die voestalpine Division Automotive erhlt ihren bislang grten Auftrag Seite 50

    individuell erfolgreich

    Rolls-Royce macht mit mageschneiderten Modellen gute Geschfte Seite 54

    nv200 evAliA NissaNs Neue familieN-klasse

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    medianet iNside youR busiNess. today. fReitag, 10. febRuaR 2012 49

    SantAgata Bolognese. Der italienische Sportwagenbauer Lamborghini will seiner Schwestermarke Porsche nacheifern und in Zukunft einen Gelndewagen in sein Programm aufnehmen. Schon auf der Auto-messe in Peking im kommenden April soll ein erster Vorfhrwagen zu sehen sein, in vier Jahren knnte das Fahrzeug dann in Serie gehen. Und dabei hoffentlich mehr Reso-nanz am Markt finden, als der erste Offroad-Versuch der Italiener: Zwi-schen 1986 und 1993 verschraubte Lamborghini den Gelndewagen LM002, konnte davon aber welt-weit nur rund 300 Stck verkaufen. www.lamborghini.com

    Lamborghini sportwagenbauer denkt an gelndewagen

    Italiener mit neuer Offroad-Strategie

    Offroad-Comeback? Lamborghini stellte 1993 die Produktion des LM002 ein.

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    Motorrad: Starker Trend in Richtung Mittelklasse

    Motorrad Linz 2012 die sterreichische Zweirad-Neuheitenschau zeigt von 10.12. februar im design Center linz einen reprsentativen Querschnitt und ber-blick der aktuellen trends und entwicklungen auf dem motorrad-sektor. Seite 50

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    Stuttgart. Schner Erfolg fr Daim-ler: Der heimische Feuerwehr-Fahr-zeug-Spezialist Rosenbauer hat beim deutschen Truck-Hersteller rund 620 Lkw geordert, die, mit feuerwehrspezifischen Aufbauten versehen, zwischen 2012 und 2014 an Feuerwehren im arabischen K-nigreich ausgeliefert werden. Dabei handelt es sich fr Mercedes-Benz um den bisher grten Einzelauf-trag fr Fahrgestelle mit Feuer-wehr-Aufbau. Eingesetzt werden sollen die Lkw in Saudi-Arabien als Drehleiter-Wagen, als Abschlepp- und Bergefahrzeuge sowie als Tank-lschzge. www.daimler.com www.rosenbauer.at

    Daimler Rosenbauer bestellt insgesamt 620 fahrzeuge

    Groauftrag fr Mercedes-Benz Lkw

    Mercedes-Benz Actros-Drehleiter-Lkw der saudi-arabischen Feuerwehr.

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    Wien. Ulrich Hoernke (51) hat mit 1. Februar die Ge-schftsfhrung der Fiat Group Automobiles Austria GmbH bernommen. Der gebrtige Deutsche war zuletzt als CEO bei der Chrysler International GmbH fr die Region Eastern Europe, Middle East & Africa verantwortlich und kann auf eine erfolgreiche internationa-le Karriere in der ehemaligen DaimlerChrysler-Organisation verweisen, die ihn u.a. auch in leitenden Positionen in Mrkte wie Japan und China gefhrt hat. www.fiat.at

    Stockholm. Nutzfahrzeugher-steller Volvo hat 2011 Gewinn und Umsatz auf Rekordhhen geschraubt. Wie das Unterneh-men mitteilte, stieg der Netto-gewinn im vergangenen Jahr von 11,2 auf 18,1 Mrd. Kronen (von 1,27 Mrd. auf 2,04 Mrd. ). Beim Umsatz legten die Schweden von 264,7 auf 310,4 Mrd. Kronen (von 29,97 auf 35,14 Mrd. ) zu. Trotz dieses Erfolgs seien laut Konzernchef Olof Persson Vorhersagen fr 2012 wegen der unsicheren Wirtschaftsentwicklung schwierig. www.volvo.com

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    Wr. Neudorf. Automobilzulieferer Eberspcher fhrt in Zusam-menarbeit mit der Berufsschule Arnfels Schler an das Thema Stand- und Zusatzheizungen heran. Das Unternehmen stellt den Nachwuchskrften fr Di-agnose- sowie Fehlersuch- und Reparaturarbeiten Heizgerte zur Verfgung und stellt zu-dem kostenlos ein Diagnose-Tool bereit. Zeitgleich mit der bergabe des Systems erfolgte darber hinaus eine technische Schulung durch Standhei-zungsspezialist Matthias Ka-bicher (am Foto oben rechts). www.eberspaecher.at

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    Nissan austria

  • 50 automotivebusiness Cover Freitag, 10. Februar 2012

    Kommentar

    Die Gefahr von 5 km/h

    Beatrix KecKeis-Hiller

    Ein Irrtum kann die An-nahme sein, dass lang-sames Fahren im Stra-enverkehr allein schon ein sicheres Fortkommen ist. Und es ist hier nicht von 30-km/h-Zonen die Rede. Sondern von Mopeds. Jenen 50 cm-Einspur-Gefhrten, deren erlaubte Top-Speed mit 45 km/h limitiert ist.

    Das ist zwar fr die ange-sprochenen 30er-Zonen immer noch zu viel, aber zu wenig, um ernsthaft im normal flieenden Verkehr mithalten zu knnen. Zumal man sich mit so einem Fuffzgerl erlaubtermaen ganz vorn an der Ampel-Startlinie aufstellen kann.

    Den Start-Sprint gewinnt man gewhnlich, dank Ge-wichtsvorteil. Doch dann kle-ben einem die Vierradler am Heck, dass einem angst und bang wird, selbst wenn die sich ans stdtische 50 km/h-Limit halten. Man ist dann ein wohl fahrendes, aber doch ein Verkehrshindernis, noch dazu ein leicht zu bersehendes.

    Warum gestattet man 50 cm-Piloten noch immer nicht, flieverkehrsgerechte 50 statt 45 km/h zu fahren? Steckt die groe (Unfall-)Gefahr in fnf km/h (mehr)?

    Wohl derpacken die meisten Mopeds mehr als die verordne-ten 45 (wenn nicht elektronisch abgeriegelt), auch technisch. Aber die Augen des Gesetzes sind unerbittlich und drcken zunehmend seltener eines zu.

    Die Konsequenz ist: sich frchten oder zahlen.

    Bike Linz 2012 Voll ausgebuchte sterreichische Zweirad-Neuheitenschau von 10. bis 12.2. im Design Center Linz

    Die Zukunft des Zweirads: roller, Downsizing, reise

    Linz. Wieder mutiert Linz dieser Tage zur Motorrad-Metropole der Alpenrepublik. Auch heuer hat es der Ausstellungsverein der O Motorradhndler bernommen, die einzige groe Zweirad-Neuhei-tenschau sterreichs auf die Beine

    zu stellen. Veranstaltungs-Chef Werner Grell, Honda-Hndler mit Sitz in Grein an der Donau, blickt auf ein voll ausgebuchtes Haus voraus: 80 Aussteller in drei Hal-len, rund 40 sterreich-Premieren, insgesamt rund 65.000 PS und ein attraktives Rahmenprogramm in-klusive Gewinnspiel, bei dem es eine Vespa 300 GTS zu gewinnen gibt. Erwartet werden wie in den vorangegangenen Jahren an die 30.000 Besucher.

    Scooter und Mittelklasse

    Die Bandbreite der ausgestell-ten Exponate vom Fahrzeug bis zum Zubehr spiegelt die aktu-ellen Entwicklungen der Zweirad-Branche wider. Stark vertreten ist demnach das Segment der Roller.

    Honda zum Beispiel zeigt die kom-plette Bandbreite des aktuellen Scooter-Programms inklusive des neuen Roller-Motorrad-Crossover-Modells Integra 700. Den anhal-tenden Trend zum Roller kommen-tiert Honda Austria-Chef Roland Berger: Ein Teil des Roller-Booms in sterreich kommt daher, dass Familien mit zwei Autos auf eines und einen Roller umsteigen.

    Eine weitere aktuelle Entwick-lung ist, hnlich wie beim Auto, das Thema Downsizing in puncto Hubraum- und Leistung. Eine Rei-he von Modellen mit rund 50 bis 70 PS wird dem Trend zur Mittelklas-se und auch dem der Preisgnstig-keit gerecht. Passend dazu prsen-tiert sich die vom heimischen Play-er aus Mattighofen komplett neu bearbeitete KTM 690 Duke. Sie ist

    zwar leistungsmig gepusht (auf 70 PS), doch preislich gegenber vorher deutlich reduziert.

    Es regiert jedoch nicht pltz-lich die reine einspurige Vernunft; auch in der mehr image- als ver-kaufstrchtigen (Leistungs-)Spit-zenklasse gibt es Neues: Unter den zum Groteil upgedateten 1000 cm-Supersportlerinnen stellt die brandneue Ducati 1199 Panigale eines der Top-Highlights der Motorrad 2012 dar. Die Eck-daten: 195 PS bei knapp mehr als 160 kg.

    Touring und Abenteuer

    Ein dritter Trend hlt, wie der zum Roller, an: der zu Reise- und Adventure-Eisen. Mittlerweile ha-ben fast smtliche Hersteller ne-

    ben auf Reise getrimmten Touren-motorrdern in der mittleren und oberen Hubraum- und Leistungs-klasse auch Reise-Enduros im Pro-gramm. Aktuell hat auch Honda mit der Crosstourer wieder eine Vertreterin dieses Segments in der Modellpalette. Kawasaki offe-riert in dieser Hinsicht die Versys 1000. Und Triumph offeriert mit der neuen Tiger Explorer in der von BMW (mit der R 1200 GS) dominierten Klasse der groen, auch offroad-tauglichen, Enduros ein 137 PS starkes Argument.

    Geffnet ist die Motorrad Linz 2012 am 10.2. von 10 bis 18 Uhr, am 11.2. von 9 bis 18 Uhr und am 12.2. von 9 bis 17 Uhr. Erwachse-ne bezahlen an der Tageskassa 12, Pensionisten und Jugendliche 7 .

    www.bikelinz.at

    Beatrix KecKeis-Hiller

    40 sterreich-Premieren, 65.000 PS, 80 Aussteller, 3 Hallen; rund 30.000 Besucher werden erwartet.

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    Ducati 1199 Panigale: die neueste und strkste V2-Superbike-Rakete bisher aus der italienischen Edel-Schmiede mit 195 PS.

    Ein Teil des Roller-

    Booms in sterreich

    kommt daher, dass

    Familien mit zwei

    Autos auf eines und ei-

    nen Roller umsteigen.

    roland Berger, Honda

    Oberwaltersdorf. Wir berlegen uns derzeit sehr stark, einen Standort in Osteuropa zu erffnen, sagte Gnther Apfalter, Chef von Magna Europa. Derzeit wrden nur knapp 3.000 der weltweit 107.000 Mit-arbeiter in vier osteuropischen Lndern arbeiten. Deshalb ver-handelt Magna mit Mercedes ber die Verlagerung der Produktion des Gelndewagens Puch G in ein ungarisches Daimler-Werk. Wir sind mitten in den Verhandlungen mit Daimler. Entschieden ist noch nichts, aber wir mssen wahr-scheinlich Wertschpfungsanteile abgeben, frchte Apfalter. So bil-lig wie in Ungarn knne Magna in sterreich nicht produzieren. Hier koste eine Arbeitsstunde 24, jen-seits der Grenze knapp 9 .

    Die magische Grenze

    In diesem Zusammenhang kri-tisierte Apfalter auch den hohen Lohnabschluss in der Metallin-dustrie: Irgendwann ist die Zitro-ne ausgepresst. Der Manager for-dert einen neuen Kollektivvertrag, der flexiblere Spielrume schafft. Weitere Effizienzsteigerungen zur

    Kostenreduzierung seien hingegen kaum noch mglich.

    Trotz der aus Sicht Apfalters hoher Lohnabschlss der Metall- industrie habe das Grazer Werk absolute berlebensberechti-gung. Im Vorjahr wurden laut Ap-falter 135.000 Autos gefertigt, 2010 waren es nur 86.600 Fahrzeuge. Die magische Grenze fr den Er-halt des Standorts seien dauerhaft 100.000 Stck im Jahr.

    www.magna.com

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    Magna-Chef Gnther Apfalter will bald ein neues Werk in Osteuropa erffnen.

    Magna Der Autozulieferer will seine Ostprsenz strken

    Neuer Standort in Osteuropa geplantLinz. Der heimische Stahlkonzern voestalpine hat den bisher gr-ten Einzelvertrag seiner Division Automotive mit einem Volumen von rund 700 Mio. abgeschlos-sen. Der Konzern erweitert seine Produktionskapazitten in China sowie den USA und produziert da-mit erstmals in diesen Lndern Au-tomobilkomponenten. Fr den glo-balen Expansionsschritt werden etwa 100 Mio. investiert, teilte das Unternehmen mit. Der Auftrag-geber wurde nicht genannt.

    Hervorragendes Gesamtpaket

    Die Vereinbarung umfasse ne-ben einem umfangreichen Paket an hochfesten, anspruchsvollen Sicherheitskomponenten auch Er-satz- und Zusammenbauteile fr eine neue Modell-Generation, hie es weiter. Fr die Produktion in un-mittelbarer Nhe zu den jeweiligen Autowerken wrden bestehende voestalpine-Standorte erweitert bzw. neue zustzlich errichtet. Die schon bestehende Prsenz in ande-ren Divisionen werde damit um den Automotive-Bereich erweitert.

    Entscheidend fr die Auftrags-

    vergabe seien neben der Technolo-giefhrerschaft auch das Gesamt-paket des Konzerns und die guten Erfahrungen aus jahrzehntelanger Zusammenarbeit gewesen. Unser Partner schtzt das hervorragende Produktions- und Verarbeitungs-Know-how bei allen Herstellungs-schritten und die integrierte Ar-beitsweise durch unser Konzern-Know-how, erklrte der Chef der Division Automotive, Franz Hirsch-manner. www.voestalpine.com

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    Die voestalpine will nun ihre Division Automotive krftig ausbauen.

    voestalpine 700 Mio. Euro-Auftrag fr Division Automotive

    Automotive-Sparte voll auf SchieneSubaru Standortwechsel

    Neues Kapitel

    Innsbruck. Subaru sterreich, der Generalimporteur des ja-panischen Allradpioniers fr sterreich und Slowakei, ist mit Jahreswechsel 2011/2012 von Innsbruck nach Salzburg ber-siedelt und lenkt die Geschfte ab sofort von einer neuen Nie-derlassung im neu errichteten Business Park in der Michael-Walz-Gasse 18C im Stadtteil Maxglan. Es war an der Zeit, ein neues Kapitel in der ster-reichischen Subaru-Geschichte aufzuschlagen, so Werner Andraschko, Subaru sterreich-Geschftsfhrer der ersten Stunde. www.subaru.at

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    Von Salzburg nach Innsbruck: Subaru sterreich ist bersiedelt.

  • Wien. Nach der erfolgreichen Einfhrung des Kastenwagens NV200 brachte Nissan Ende letz-ten Jahres die zivile Version des NV200, den Evalia, auf den Markt. Das Konzept ist denkbar einfach: viel Platz, gehobenere Ausstat-tung als im Kastenwagen und ein attraktives Preisniveau. An diesen Basics sind aber schon zahlreiche Hersteller gescheitert, die daraus resultierenden Produkte verfgen meist ber billig wirkende Ausstat-tungen und wenig Komfort. Nicht so der Evalia. Auf sensationellem Preisniveau bietet des Nissan mehr als man erwartet und berrascht auf ganzer Linie.

    Eigenstndige Optik

    Die Optik des Nissan Evalia polarisiert. Manchem gefllt das schlichte, schnrkellose Design, andere knnen sich damit kaum anfreunden. Doch im Vergleich zum Kastenwagen NV200 wur-de die Optik des Evalia deutlich aufgewertet: In klassischem Grau oder trendigem Wei macht der Evalia optisch viel her und mit den verdunkelten Seitenscheiben ab der B-Sule und der ebenfalls getnten Heckscheibe wirkt der Nissan-Van grer, als er ei-gentlich ist. Einzig die etwas zu klein geratenen Rder mindern das Erscheinungsbild gering-fgig. Beeindruckend sind die Abmessungen des Evalia. Mit 4,40 m Lnge und 1,70 m Breite ist der Evalia gerade mal 30 cm lnger und sogar um 7 cm schm-ler als ein VW-Golf. Damit ist der kompakte Van voll stadttauglich, kommt nahezu in jede Hausein-fahrt und bietet trotzdem bis zu drei Kubikmeter Ladevolumen,

    sofern man die Sitzbnke der zweiten und optionalen dritten Reihe entfernt. Mehr Platz auf so kleiner Flche ist nicht machbar.

    Hochwertige Ausstattung

    Im Gegensatz zu gngigen Nutz-fahrzeug-Ausstattungen, die meist eher billig wirken, bietet der Eva-lia ein hochwertiges Ambiente im Innenraum. Die Armaturen, die Cockpitoberflchen und die Hap-tik sind auf Pkw-Niveau und die Basisausstattung kann sich sehen lassen; unter anderem serien- mig mit an Bord sind der Intel-ligent Key, der ein schlsselloses ffnen, Starten und Schlieen des Fahrzeugs ermglicht, eine Klimaanlage, Licht- und Regen-

    sensoren, Nebelscheinwerfer, ein Bordcomputer, elektrisch einstell- und beheizbare Auenspiegel, eine zweistufige Sitzheizung vorn so-wie eine Rckfahrkamera, die das millimetergenaue Rangieren und Einparken zum Kinderspiel macht. Darber hinaus ist der Evalia noch mit einem CD-Radio mit Aux- und USB-Anschluss sowie Bluetooth-Schnittstelle frs Freisprechen und Audiostreaming via Mobilte-lefon ausgestattet. Auch in Sachen Sicherheit punktet der Evalia mit serienmigem ESP, ABS mit EBV und Bremsassistenten, Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags und Isofix-Kindersitzhalterung. Die grte Strke des smarten Nissan ist allerdings seine Ladekapazitt. Dank der beiden seitlichen Schie-

    betren gestaltet sich der Zugang zu den Fondsitzen denkbar einfach. Bei voller Bestuhlung mit sieben Sitzen bietet der Evalia bis zu 900 l Kofferraumvolumen.

    Sparsamer Riese

    Ganz und gar nicht gro ist der Verbrauch des Evalia. In der Ver-sion mit dem 110 PS starken 1,5 dCi-Diesel-Motor, der den 1,4 t schweren Van gekonnt und kraft-voll beschleunigt, und in Verbin-dung mit dem gut abgestuften Sechs-Gang Getriebe begngt sich der Evalia mit durchschnittlich 6,8 l auf 100 km. berzeugend ist jedoch auch der sehr gnstige Ein-stiegspreis von nur 19.911 . www.nissan.at

    52 automotivebusiness modell & handel Freitag, 10. Februar 2012

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    mB C63 AMG Coup

    Austria Edition

    Salzburg. Mit dem C 63 AMG Cou-p prsentierte Mercedes-AMG im Sommer 2011 ein eigenstn-diges High Performance-Auto-mobil, das alle Sinne anspricht: unverwechselbares Design in Verbindung mit leistungs-starkem Antriebspaket und dynamischem Handling.

    Mit exklusiven Ausstattungs-merkmalen umfassend aufge-wertet, ist das C 63 AMG Coup nun auch in der Austria Editi-on erhltlich.

    Fr kraftvollen Vortrieb im C 63 AMG Coup sorgt der AMG 6,3 l-V8-Motor mit einer Hchstleistung von 336 kW (457 PS) und einem Drehmoment von 600 Newtonmetern. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt das Coup in 4,5 Sek., die Hchstge-schwindigkeit betrgt 250 km/h (abgeriegelt).

    Die Austria Edition des sport-lichen Mercedes AMG Coups beinhaltet AMG Leichtmetallr-der in Mattschwarz, Lackierung in Feueropal, Diamantwei oder designo Nachtschwarz magno, designo Leder einfarbig schwarz mit Kontrastziernhten in Rot, Kopfsttzen fr die Vordersitze mit Prgung AMG Apfelbaum-Logo, ein Alcantara-Lenkrad schwarz und Leder rot mit Kon-trastziernhten in rot, Whlhe-bel in Alcantara schwarz mit nummerierter Plakette Austria Edition, Instrumententafel und Trbrstungsleisten in Leder schwarz mit Kontrastziernh-ten in rot, eine Plakette Austria Edition auf Instrumententafel, rot beleuchtete Einstiegsleisten und verschiedene Alu-Zierteile.

    Der Preis betrgt 110.515 . www.mercedes.at

    Das C63 AMG Coup ist ab sofort auch als Austria Edition verfgbar.

    Seat Mii mit fnf Tren

    Tren-Upgrade

    Wien. Seat erweitert seine Mii- Familie: Als Fnftrer ist das junge Stadtauto noch vielseitiger. Mit den zustzlichen Tren im Fond wird der super-kompakte Seat zu einer gelungenen Kom-bination aus Fahrspa, sport-lichem Design und herausra-gender Funktionalitt.

    Die Fondtren mit ihrem wei-ten ffnungswinkel erleichtern den Einstieg auf die Rcksitze. Im Innenraum finden vier Per-sonen bequem Platz. Der Koffer-raum bietet 251 l Volumen und bei umgelegter Rckbank sogar 951 l.

    Ausgeliefert wird der Seat Mii mit fnf Tren ab diesem Frh-sommer. www.seat.at

    Im Sommer kommt der kompakte Mii auch als Fnftrer auf den Markt.

    GreGor Josel

    Wien. Mazda 5 lste im Jahr 2004 seinen Vorgnger, den Mazda Pre-macy, ab und berzeugte schon damals mit komfortabler Ausstat-tung, viel Platz und gnstigen An-schaffungspreisen. Mittlerweile gibt sich der groe Japaner bereits in der zweiten Generation die Ehre und hat auch in Sachen Design und Verarbeitungsqualitt ordentlich aufgeholt und steht den blichen Verdchtigen dieser Fahrzeug-

    kategorie, wie VW Sharan, Seat Alhambra oder Ford Galaxy, um nichts mehr nach.

    Geduckte Dachlinie

    Designmig liegt Mazda auf ei-ner trendigen Linie. Der 5 wirkt durch seine geduckte Dachlinie sportlich-elegant, das Heck des Fahrzeugs zeichnet sich durch kla-re Linien und unverwechselbare

    Heckleuchten aus. Das innovative Sitz- und Beladungskonzept des Mazda 5 bietet vielfltige Ver-wendungsmglichkeiten und bis zu 1.597 l Kofferraumvolumen in der Fnfsitzer-Version. Der 5 ver-sprht aufgrund seiner vergleichs-weise etwas niedrigeren Sitzhhe deutlich mehr Pkw-Feeling als die meisten seiner Konkurrenten und mit einer vollstndigen Ausstat-tungspalette bietet der gerumige Van viel Komfort fr Fahrer und Passagiere. Vor allem die Schiebe-tren der zweiten Reihe auf beiden Seiten sind ein echtes Main-Asset des schnittig designten Mazdas. (darauf musste man bei VW viele Jahre warten). Optional ffnen und schlieen die Schiebetren auch elektrisch und lassen sich vom Cockpit aus bedienen. Um auch den Nachwuchs unter Kontrolle zu haben, lassen sich die Schiebetren vom Fahrersitz aus sperren.

    Knackiger Antrieb

    Neben den praktischen Attri-buten sind es aber vor allem die Fahrwerte, die beeindrucken.

    Mit dem neuen 1,6 l MZ-CD Com-mon-Rail-Dieselmotor verfgt man ber 116 PS und 270 Nm Drehmo-ment. Mittels dieses durchzugs-starken Motors und in Verbindung mit dem knackigen Sechsgang-Schaltgetriebe lsst sich der ge-rumige Van durchaus sportlich bewegen, der Verbrauch bleibt hingegen auf eher bescheidenem Niveau. Mit rund 7,2 l effektivem Verbrauch auf 100 km ist der Maz-da 5 trotz seiner Ladekapazitten durchaus sparsam unterwegs. Den Rest zum Japan-Glck trgt das potente Fahrwerk des Mazdas bei. Selbst bei voller Beladung gibt sich der Van gutmtig und komfor-tabel, ohne aber auf eine gewisse straffe, sportliche Fahrwerksaus-legung zu verzichten, die auf lan-ger Strecke auch nicht negativ ins Gewicht fllt. Last but not least bleibt nur noch der gnstige An-schaffungspreis des Mazda 5 zu erwhnen, der in der Einstiegsver-sion bei moderaten 22.990 liegt. Und selbst in der Top-Version liegt der fesche Van mit 32.110 dort, wo so mancher Konkurrent erst beginnt. www.mazda.at

    nissan nV200 evalia Der Familien- und Freizeit-Van mit berdimensionalem Platzangebot zum Economy-Tarif

    mehr Platz frs Geld ist kaum zu bekommenMit dem Evalia zielt Nissan auf Jungfamilien ab, die auf Platz und Komfort nicht verzichten wollen.

    Nissan Evalia 1,5 dCi 110: Mit strkerer Motorisierung und umfangreicher Serienausstattung ist der Evalia ab 22.380 Euro zu haben.

    mazda 5 Eine attraktive Antwort aus Japan auf die mitteleuropische Konkurrenz la Sharan, Galaxy und Co.

    alternatives Van-Programm aus Japan

    Mazda 5: mit Schiebetren, viel Platz und potentem Antrieb ab 32.110 Euro.

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  • Studie Das deutsche ko-Institut sieht die Klimabilanz von Elektrofahrzeugen weit pessimistischer als gemeinhin angenommen

    Nicht so sauber wie gedachtBerlin. Elektroautos tragen einer Studie zufolge bei Weitem nicht so viel zum Klimaschutz bei wie an-genommen. Dies geht aus einer ak-tuellen Studie des ko-Institus in Freiburg fr das deutsche Umwelt-ministerium hervor. Im Gegenteil fhre der Ausbau der Elektromobi-litt zu einer greren Klimabelas-tung. Demnach wrden zwar durch einen Ausbau der Elektroflotte in Deutschland auf eine Mio. Fahr-zeuge bis zum Jahr 2022 die Treib-hausgasemissionen im Verkehrs-bereich um 6% Prozent sinken; mit effizienteren Benzinmotoren lieen sich aber 25% einsparen.

    Grne Energien notwendig

    Den Grund fr die schlechte Klimabilanz die hnlich auch fr sterreich zu befrchten ist sieht das ko-Institut in den Strommen-

    gen, die durch Elektroautos ver-braucht werden. Die Klimabilanz wre demnach nur ausgewogen, wenn diese zustzlich notwendigen Kapazitten Erneuerbarer Ener-gie in den Strommarkt eingefhrt wrden. Anderenfalls wrden die Elektroautos den vorhandenen ko-Anteil am Strom belasten. Anderen Verbrauchern bliebe nur die Nutzung von Strom, der auf klimaschdlicherem Wege erzeugt wurde, etwa aus Kohle.

    Weiterhin Nischenprodukt

    Die Zeichen dafr stehen aber eher schlecht: Elektroautos drften

    laut Europas grtem Autoherstel-ler VW in den kommenden Jahren nmlich weiterhin ein Nischen-produkt bleiben. Viele, viele Jahre werden wir noch mit dem Verbren-nungsmotor unterwegs sein, sagte der Konzernbeauftragte fr den Be-reich Elektroautos, Rudolf Krebs, vor wenigen Tagen. Elektroautos werden in einer Marktnische er-folgreich sein und nicht alle Kun-denwnsche erfllen knnen. Sie seien ideal fr die Stadt, fr Pend-ler, fr den Lieferverkehr und als Zweitwagen. Wir drfen den Kun-den deshalb nicht vorgaukeln, dass wir ber Nacht alles elektrisch machen. www.oeko.de

    Moritz Kolar

    Effizienzsteigerungen bei Benzin htten demnach grere Einsparpotenziale.

    Iveco Sattelzugmaschine

    Erdgas-StralisEssen. Nutzfahrzeughersteller Iveco zeigte auf der E-world ener-gy & water in Essen diese Woche seine erdgasbetriebenen Sattelzug-maschine AT 440 S 33 T/P CNG. Das Fahrzeug lsst sich problem-los in jeden Fuhrpark integrieren, sein Gesamtzuggewicht betrgt 40 t. Der Motor des Exponats leis- tet 243 kW/330 PS bei einem weit-gehend konstantem Drehmoment von 1.300 Nm. Die 600 l (85 kg) fassenden Tanks stehen dabei fr Reichweiten von bis zu 450 km. Damit ist die ideale Einsatzmg-lichkeit der schwere Verteiler-verkehr etwa in der Lebensmit-teldistribution. Iveco hat bislang drei erdgasbetriebene Fahrzeug-Baureihen (Motoren mit 3, 6 und 8 l Hubraum, 136330 PS) im Pro-gramm. www.iveco.com

    BMW Neuer Active Hybrid 5

    Noch mehr grnMnchen. BMW erweitert seine Modellpalette um den BMW Ac-tive Hybrid 5. Dabei kombinie-ren die Mnchner erstmals einen Twinpower-Turbo-Reihensechs-zylinder-Benziner mit einem Elektroantrieb sowie einem Acht-Gang-Automatikgetriebe auf eine Systemleistung von 250 kW/340 PS. Der Hybridantrieb ermglicht rein elektrisches Fahren bis 60 km/h und beschleunigt das Auto in 5,9 Sek. von 0 auf 100 km/h. Der Kraft-stoffverbrauch liegt durchschnitt-lich (nach EU-Norm) zwischen 6,4 und 7,0 l je 100 km, der CO2-Aus-sto bei 149 bis 163 g/km. www.bmw.de

    BMW Active Hybrid 5: 340 PS bei nur rund 7 Litern Verbrauch auf 100 km/h.

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    Studie des ko-Instituts: Benziner haben grere Einsparungspotenziale als Stromer.

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    automotivebusiness 53INNovatIoN & UMWeltFreitag, 10. Februar 2012

  • Eberspcher Opel-Koop

    Technik fr den neuen Stromer

    Esslingen. Eberspcher ist ma-geblich am neuen Elektro-Opel Ampera beteiligt. So entwickel-te der internationale Automobil-zulieferer die Abgasanlage fr den zum Einsatz kommenden 1,4 l Benzinmotor des Stromers. Das Ergebnis: 20% weniger Gewicht durch den konse-quenten Einsatz von Leicht-baulsungen.

    Eigenstndige Lsungen

    Auch in Sachen Komfort setzt Opel auf den globalen Systemlieferanten Eberspcher: Die Spezialisten der Unterneh-menstochter Eberspcher catem rsten den Ampera mit einem PTC-Coolant Heater aus.

    Hocheffiziente alternative An-triebe entwickeln zu wenig Ab-wrme fr eine effektive Fahr-zeugbeheizung und bentigen eine eigenstndige Lsung. Die Hochvoltheizungen sind spe-ziell fr die hohen Spannungen und Heizleistungsanforde-rungen in Elektrofahrzeugen ausgelegt. www.eberspaecher.com

    O

    pel

    Ampera: Abgas- und Heizungs-Tech-nologie von Eberspcher fhrt mit.

    Rolls-Royce Die britische Nobelmarke befeuert ihr Geschft zunehmend mit personalisierten Gestaltungselementen

    Trendsetter IndividualittBracknell. Spezielle Ausstattungs-merkmale wie eine Champag-nerbar oder ein Humidor, indivi-duelle Farbkonzepte oder ma-geschneiderte Features wie ein mageschneiderter Picknick-Koffer: Der britische Nobel-Automobil-hersteller Rolls-Royce steht seit jeher fr Luxus und Komfort und versucht diesen Ruf nun vermehrt mit personalisierten Fahrzeugen zu verteidigen mit Erfolg: Im vergangenen Jahr individualisier-ten mehr als die Hlfte aller Ku-fer eines neuen Rolls-Royce Ghost ihr Fahrzeug durch die Abteilung Bespoke (= besprochen, bestellt, nach Ma). Insgesamt besaen 2011 weltweit 56% aller neuen Rolls-Royce Ghost und Ghost Extended Wheelbase Bespoke-Details.

    Trend ist weltweit messbar

    Rolls-Royce-Kunden gehen davon aus, dass wir ihre Er-wartungen bertreffen und ihre khnsten Trume wahr werden lassen, erklrt Torsten Mller-tvs, CEO von Rolls-Royce Mo-tor Cars, den Trend. Und der zieht sich quer durch alle Modellfami-lien: Die gestiegene Nachfrage nach mageschneiderten Ghost-Fahrzeugen geht einher mit dem starken Anstieg der Verkufe von weitreichend personalisierten Phantom-Modellen im vergan-

    genen Jahr. Mehr als 80% aller Rolls-Royce Phantom passierten die Bespoke-Abteilung mit ihrem Team aus Designern und hochqua-lifizierten Spezialisten fr hand-werkliche Arbeiten. In einigen Mrkten, zum Beispiel im Mitt-leren Osten, besitzt nahezu jeder Phantom eine Bespoke-Ausstat-tung. In Europa sind es 89% aller Phantom, vor sechs Jahren war es erst jeder zweite. In Nordamerika kletterte der Anteil der individua-lisierten Rolls-Royce Phantom von

    30 im Jahr 2005 auf 84% in 2011, im Asien-Pazifik-Raum von 50 auf 79%. Im Vereinig-ten Knigreich, dem drittgrten Einzelmarkt von Rolls-Royce, legte der Anteil von 60 auf 88% zu.

    Investition in Individualitt

    Um der gestiegenen Nachfrage nach individuellen Ausstattungen gerecht werden zu knnen, kndi-gte Rolls-Royce im August 2011 die Aufstockung der Abteilung an:

    Bis zum Jahresende wird sich die Anzahl der Bespoke-Experten in den Bereichen Design, Entwick-lung, Projektmanagement sowie Holzbearbeitung und Sattlerei auf 50 Mitarbeiter verdoppeln. Zudem wurde bereits die Erweiterung der Fertigungsanlagen in Goodwood angekndigt, die in direktem Zu-sammenhang mit dem Wachstum von Bespoke steht. Das Projekt mit einem Volumen von zehn Mio. startet dieser Tage.www.rolls-roycemotorcars.com

    Moritz Kolar

    Jeder zweite verkaufte Rolls-Royce Ghost wurde im vergangenen Jahr individuell verndert ausgeliefert.

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    Auto nach Wunsch: Kunden von Rolls-Royce bieten sich dank der Abteilung Bespoke zahlreiche Individualisierungsmglichkeiten.

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    54 automotivebusiness Rund ums auTo Freitag, 10. Februar 2012