Oberseminar Datenbanken Multimediale Datenbanken Christian Völschow.

of 36/36
Oberseminar Datenbanken Multimediale Datenbanken Christian Völschow
  • date post

    05-Apr-2015
  • Category

    Documents

  • view

    106
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Oberseminar Datenbanken Multimediale Datenbanken Christian Völschow.

  • Folie 1
  • Oberseminar Datenbanken Multimediale Datenbanken Christian Vlschow
  • Folie 2
  • bersicht (Einleitung) n Was ist Multimedia n Anwendungsfelder Multimedia n Objektorientierte Datenbanksysteme
  • Folie 3
  • bersicht (Hauptteil) n Multimediale Anforderungen an DB n Analyse der Eignung von DB fr MM- Anwendungen n DB-Einsatz in kommerziellen MM- Anwendungen n Oracle interMedia Audio, Image, Video
  • Folie 4
  • I. Einleitung
  • Folie 5
  • 1. Was ist Multimedia Medium Unter einem Medium wird allgemein ein Mittel zur Darstellung von Informationen verstanden. Fr den praktischen Einsatz in Informations- und Kommunikationssystemen sind primr optische und akustische Medien relevant (Text, Graphik, Animation, Ton, Standbild und Bewegtbild). Dabei kann es zu einer Aufteilung in zeitunabhngige und zeitabhngige Medien kommen:
  • Folie 6
  • Zeitunabhngige Medien: n Text n Graphik n (Raster-)Bilder
  • Folie 7
  • Zeitabhngige Medien: n Animation n Audio n Video
  • Folie 8
  • Klassifikation von Medien
  • Folie 9
  • Multimedia Wie der Name schon sagt, kommen hierbei mehrere Medien gleichzeitig zum Einsatz. Allerdings konstituiert nicht jede Kombination verschiedener Medien (z.B. Text und Graphik) ein Multimediasystem. Im folgenden soll unter Multimedia die rechnergesteuerte, integrierte Verarbeitung, Speicherung, Darstellung, Kommunikation, Erzeugung und Manipulation von unabhngigen Informationen mehrerer zeitunabhngiger und zeitabhngiger Medien verstanden werden.
  • Folie 10
  • 2. Anwendungsfelder MM n Information, Prsentation, Archivierung n Kommunikationssysteme n Ausbildung und Training n Analyse und Entwurf n berwachung n Freizeitgestaltung
  • Folie 11
  • 3. Objektorientierte DBS
  • Folie 12
  • II. Hauptteil
  • Folie 13
  • 1. Multimediale Anforderungen n Datentypen n Komplexe Datenstrukturen n Leistungsverhalten n Speicherung n Untersttzung der Abfrage und Suche n Entwicklungs- und Manipulationstools
  • Folie 14
  • Datentypen n mit typspezifischen Operatoren n Erweiterbarkeit
  • Folie 15
  • Komplexe Datenstrukturen n Beziehungen zwischen SMOs n Aggregation n Substitution n Attributbeziehung n...
  • Folie 16
  • Leistungsverhalten n sehr groe Datenmengen n Realtime-Verarbeitung n schneller Zugriff n effiziente Speicherverwaltung
  • Folie 17
  • Speicherung n groe Speicheranforderung(Video, Audio,...) n Datenkompression n Gerteunabhngigkeit
  • Folie 18
  • Speicherbedarf einzelner Medienarten
  • Folie 19
  • Untersttzung der Abfrage und Suche n assoziative Abfrage n Inhaltssuche (Bild mit Bumen) n Deskriptoren
  • Folie 20
  • Entwicklungs- und Manipulationswerkzeuge n Medien aufnehmen n Medien verwalten n ber alle Phasen
  • Folie 21
  • 2. Analyse der Eignung von DB n Datentypen n Komplexe Datenstrukturen n Leistungsverhalten n Speicherung n Untersttzung der Abfrage und Suche n Entwicklungs- und Manipulationstools
  • Folie 22
  • Datentypen n BLOB (binary large object) n RDBS -> keine Datenabstraktion n OODBS -> abstrakte Datentypen n MADT mit eigenem Datentyp (z.B. SOUND, IMAGE) n Klassen und Methoden (OODBS)
  • Folie 23
  • Klassen- und Aggregationshierarchie
  • Folie 24
  • Komplexe Datenstrukturen n Attributbeziehungen n Aggregationsbeziehungen (Abb. 5) n Synchronisationsbeziehungen n quivalenzbeziehungen
  • Folie 25
  • Objektspeicherung im RDBS und ODBS (Abb.5)
  • Folie 26
  • Leistungsverhalten n geeigneten Mastab zum Vergleich n Engineering Benchmark n Join-Operationen (RDBS) -> langsam n realittsnahe Modellierung (ODBS) -> schneller
  • Folie 27
  • Speicherung n gengend groe Speichermedien n Gerteunabhngikeit (RDBS + ODBS) n Formatunabhngigkeit(BLOB, ADT) n !! BLOBs (Bitfolgen) !! n Versionen- und Variantenverwaltung (ODBS)
  • Folie 28
  • Untersttzung der Abfrage und Suche n Verfahren sollte Medium angepat sein n RDBS -> mengenorientierte Abfrage n ODBS -> individuelle Methoden n Mustererkennung (pattern matching) n Bilder -> QPE (query by pictoral example), QPIC (query by image content) n Inhaltsbeschreibung
  • Folie 29
  • Entwicklungs- und Manipulationswerkzeuge n built-in application n Programmiersprache RDBS n ODBS + Programmiersprache =
  • Folie 30
  • Weitere Datenbankaspekte n Integritt n Transaktionsmanagement n Echtzeitarbeit
  • Folie 31
  • 3. DB-Einsatz in kommerziellen MM-Anwendungen n in Praxis: vor allem RDBS n AIC -> Oracle n relationale Eigenentwicklungen n RDBS -> Verzicht auf Audio und Video n OODBS besser geeignet n OODBS -> Forschung
  • Folie 32
  • 4. Oracle interMedia Audio, Image, Video n Komponente von Oracle8i interMedia n Objekt-Typen (benutzerdefiniert) n erweiterbar n Untersttzung Audio-,Image- und Video-Daten-Eigenschaften n keine Endbenutzer-Anwendung
  • Folie 33
  • Was leistet das System? n Speicherung Volltexte n Speicherung Multimedia-Daten n Untersttzung strukturierter Dokumente (XML, HTML,...) n Abfrage der Elemente: about n phonetische hnlichkeit: soundex n...
  • Folie 34
  • Was leistet das System nicht? n kein Plus-Operator n kein Operator fr Verweise n Probleme: Preis komplexe Administration Datenformate ndern sich oft
  • Folie 35
  • III. Schlubetrachtung
  • Folie 36
  • Eine MM-Datenbank mu medienspezifische Datentypen fr eine angemessene Aufnahme der Daten zur Verfgung stellen. Es sollte aber auch die Verwaltung der verschiedenen Beziehungen zwischen den Medienobjekten gewhrleisten und, insbesondere fr die Verarbeitung zeitabhngiger Medien, ein hohes Leistungsverhalten aufweisen. Wichtige Kriterien sind auerdem die Format- und Gerte- unabhngigkeit, die Bereitstellung von effizienten, optimierbaren Verfahren zur Suche und Abfrage sowie die Untersttzung von Entwicklungs- und Manipulations- werkzeugen. Eine MM-Datenbank mu natrlich auch den allgemeinen Anforderungen (z.B. Gewhrleistung Datensicherheit und integritt) entsprechen. RDBS sind letztlich nicht auf die Verwaltung unstrukturierter Daten ausgelegt. In summa erweisen sich OODBS prinzipiell als das geeignetere System fr eine Medienuntersttzung in MM-Anwendungen.