Was ist ein cremant

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2013 Weinfunatiker Dieter Freiermuth 04.01.2013 Was ist ein Cremant ?

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2013

Weinfunatiker

Dieter Freiermuth

04.01.2013

Was ist ein Cremant ?

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zum Champagner und zum Sekt. Die Bezeichnung ist seit dem 1. September 1994 gültig und bezeichnet moussierende

Getränke mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung, die außerhalb der Champagne nach dem Verfahren

der Flaschengärung (frz.méthode champenoise) hergestellt werden.

Vor diesem Zeitpunkt verstand man unter Crémant einen Champagner, der statt der üblichen 6 bar Überdruck nur die

gesetzliche Mindestforderung von 3,5 bar erfüllte. Da der Begriff Crémant nicht geschützt war, verwendeten ihn auch

zusehends mehr Winzer außerhalb der Champagne. Um Missverständnisse zu vermeiden, gab man ab dem 4. Juli 1975 den

Besitzstand auf und verzichtete in der Champagne auf den Ausdruck Crémant. In der EG-VO Nr. 2332/92 (neu 310) wurden die

Kriterien für die Herstellung von Crémant festgelegt. Eine neue Bezeichnung für den Champagner mit halbiertem Druck gibt es

bisher noch nicht.

Bekannte Vertreter sind der Crémant d'Alsace aus dem Elsass, Crémant de Bordeaux aus dem Bordeaux, der Crémant

de Bourgogne aus dem Burgund, der Crémant de Die,Crémant de Limoux, Crémant du Jura aus dem Jura und

der Crémant de Loire aus dem Gebiet der Loire

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Hier klicken:

----------------------------------------------------------------------------------------------------------- .Zwar sind die Rebsorten von

Region zu Region unterschiedlich, wesentliche Regeln der Schaumweinherstellung sind jedoch einheitlich vorgeschrieben.

Hierzu gehören beispielsweise die Ganztraubenpressung, eine maximale Schüttung von 100 Litern Most aus 150 kg

Traubenmaterial, ein Höchstgehalt von 150 Milligramm/Liter an Schwefeldioxid, eine Mindestzeit von neun Monaten für die

Verweildauer auf der Hefe und eine obligatorische Geschmacksprüfung. Crémants sind sanft moussierend, ihre Kohlensäure

ist vergleichsweise verhalten.

Je nach verwendeter Rebsorte kann man noch die Bezeichnungen Blanc de Noirs oder Blanc de Blancs auf dem Etikett finden,

sofern der weiße Crémant ausschließlich aus roten oder weißen Trauben gewonnen wurde; darüber hinaus stellen viele

Produzenten feinfruchtige Rosé-Crémants her.

Der Begriff Crémant wurde Ende der 1980er Jahre eingeführt, als die Benutzung des Begriffs méthode champenoise außerhalb

der Champagne auf Wunsch Frankreichs durch die Europäische Union untersagt wurde. Jedoch ist die Bezeichnung Méthode

traditionnelle weiterhin erlaubt.

Crémant d’Alsace

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Cremant Angebote hier klicken:

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Der Crémant d'Alsace ist ein ca. 12 Vol.% Alkohol enthaltender Schaumwein der Weinbauregion Elsass. Die

Schaumweine der Region zeichnen sich durch ihren fruchtigen Charakter aus und werden in der Hauptsache aus

den Rebsorten Pinot Blanc und Auxerrois, zum Teil aber auch aus den Sorten Pinot gris, Pinot

Noir, Riesling oder Chardonnay verschnitten. Der seltenere Crémant d'Alsace rosé wird aus dem Pinot

Noir gekeltert. Die verarbeiteten Trauben müssen aus dem Elsass kommen. Aufgrund der Anwendung der

klassischen Flaschengärung, das dem Herstellverfahren des Champagners gleicht, wird der Wein

als Crémant bezeichnet; ein Indiz für hohe Qualität. Der Begriff Crémant wurde frankreichweit eingeführt, als sich

die Weinbauern der Champagne erfolgreich beim Verbot der weltweit gebräuchlichen Bezeichnung Méthode

Champenoise zur Charakterisierung der Flaschengärung durchsetzten. Im Vergleich zu einem Winzer-

Champagner ist der Crémant d'Alsace mit ca. acht bis zehn Euro pro Flasche etwas günstiger, kann allerdings

nicht ganz so lange gelagert werden. Der Crémant sollte spätestens 4 Jahre nach dem Kauf der Flasche bei einer

Trinktemperatur von 5-7 °C genossen werden.

Erntemengen

Obwohl ähnlich hergestellter Schaumwein im Elsass schon seit langem existierte, wurde die AOC Crémant

d'Alsace erst am 24. August 1976 eingeführt. Nach zaghaften Anfängen bis 1979 nahm die gekelterte Menge

seither kontinuierlich zu. Im Jahr 2004 wurden insgesamt 214.946 Hektoliter Crémant d' Alsace von mehr als 500

Winzern deklariert. Dieses Volumen lag um 35 % über dem durchschnittlichen Ertrag der Jahre 1999-2003.

(Quelle: Conseil Interprofessionnel des Vins d'Alsace).

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Der Basisertrag, also die Erntebeschränkung, liegt bei hohen 100 Hektoliter/Hektar; ein Betrag der

jahrgangsabhängig noch um bis zu 20 % nach oben korrigiert werden kann.

Die Herstellung teilt sich dabei zu nahezu gleichen Teilen auf die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin auf.

Die Beeren werden meist einige Tage vor der Ernte normaler Stillweine gelesen, da die Grundweine eines

Schaumweines über ein kräftiges Säuregerüst verfügen sollten. Der Mindestzuckergehalt des Mosts zum

Grundwein muss allerdings mindestens 145 g/l betragen.

Die Sprache des Etiketts

Zusätzlich zur Bezeichnung „A.O.C. Crémant d’Alsace“ können auf dem Etikett noch die Bezeichnungen Blanc de

Blancs, Blanc de Noirs, Brut, Millésimé, Rosé und Sigillé aufgeführt werden. Diese bedeuten:

Brut: trockener Ausbau mit einem maximalen Zuckergehalt von 15 g/l

Millésimé: die Beeren der im Crémant verwendeten Grundweine stammen aus einem Jahrgang

Rosé: der Crémant wurde zumindest mit einem roten Grundwein, der aus Pinot Noir Reben gekeltert

wurde, verschnitten

Sigillé: der Crémant wurde von der Confrérie Saint-Étienne prämiert.

Crémant de Bourgogne

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Der Crémant de Bourgogne ist ein mit ca. 12 Vol.% eher leichter Schaumwein der Weinbauregion Burgund. Die

Schaumweine der Region zeichnen sich durch ihren fruchtigen Charakter aus und werden in der Hauptsache aus

den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Gris,Pinot Blanc und Chardonnay, zum Teil aber auch aus den

Sorten Gamay, Aligoté, Melon de Bourgogne oder Sacy verschnitten. Der seltenere Crémant de Bourgogne

rosé wird aus dem Pinot Noir und /oder Gamay unter Hinzugabe beliebiger weißer Grundweine gekeltert. Die

verarbeiteten Reben müssen in jedem Fall aus dem Burgund kommen. Aufgrund der Anwendung der

klassischen Flaschengärung, das dem Herstellverfahren des Champagners gleicht, wird der Wein

als Crémant bezeichnet: ein Indiz für hohe Qualität. . Im Vergleich zu einem Winzer-Champagner ist der Crémant

de Bourgogne mit ca. 7 -9 €/Flasche etwas günstiger, kann allerdings nicht ganz so lange gelagert werden. Der

Crémant sollte spätestens 3 Jahre nach dem Kauf der Flasche bei einer Trinktemperatur von 5-7 °C genossen

werden.

Erntemengen

Obwohl ähnlich hergestellter Schaumwein im Burgund in Form des Bourgogne Mousseux schon seit langem

existierte, wurde die AOC Crémant de Bourgogne erst am 17. Oktober 1975 eingeführt. Nach zaghaften

Anfängen bis 1979 nahm die gekelterte Menge seither kontinuierlich zu. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 107.710

Hektoliter Crémant de Bourgogne deklariert.

Der Basisertrag, also die Erntebeschränkung, liegt bei niedrigen 50 Hektoliter/Hektar; ein Betrag der

jahrgangsabhängig noch um bis zu 20 % nach oben korrigiert werden kann.

Die Beeren werden meist einige Tage vor der Ernte normaler Stillweine gelesen, da die Grundweine eines

Schaumweines über ein kräftiges Säuregerüst verfügen sollten. Der Mindestzuckergehalt des Mosts zum

Grundwein muss allerdings mindestens 137 g/l betragen. (siehe auch den Artikel Mostgewicht). Aus 150 kg

Beeren dürfen maximal 100 Liter Saft gepresst werden.