Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt V... · PDF file Weiterbildung für...

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    30-Apr-2020
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  • www.bitkom.org | www.vdtuev.de

    Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt Eine repräsentative Untersuchung von Bitkom Research im Auftrag des VdTÜV e. V. und des Bitkom e. V.

  • Herausgeber

    Bitkom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Albrechtstraße 10 | 10117 Berlin T 030 27576-0 [email protected] www.bitkom.org

    Verband der TÜV e. V. (VdTÜV) Friedrichstr. 136 | 10117 Berlin T 030 760095-400 [email protected] www.vdtuev.de

    Titelbild

    © Lindsay Henwood

    Copyright

    Bitkom / VdTÜV 2018

    Diese Publikation stellt eine allgemeine unverbindliche Information dar. Die Inhalte spiegeln die Auffassung im Bitkom und im VdTÜV zum Zeitpunkt der Veröff entlichung wider. Obwohl die Informationen mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt wurden, besteht kein Anspruch auf sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Aktualität, insbesondere kann diese Publikation nicht den besonderen Umständen des Einzelfalles Rechnung tragen. Eine Verwendung liegt daher in der eigenen Verantwortung des Lesers. Jegliche Haftung wird ausgeschlossen. Alle Rechte, auch der auszugs weisen Vervielfältigung, liegen beim Bitkom und beim VdTÜV.

  • Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt Eine repräsentative Untersuchung von Bitkom Research im Auftrag des VdTÜV e. V. und des Bitkom e. V.

  • 2 Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt Inhaltsverzeichnis

    Grußwort ____________________________________________________________________ 4

    Vorwort _____________________________________________________________________ 5

    Kernergebnisse im Überblick ____________________________________________________ 7

    1 Einführung und  Status quo ____________________________________________________ 10 1.1 Große Bedeutung von Weiterbildung _______________________________________ 10 1.2 Anforderungen an die berufliche Weitberbildung steigen ______________________ 11 1.3 Weiterbildungsstrategie nicht selbstverständlich _____________________________ 12 1.4 Weiterbildung in der Praxis _______________________________________________ 12

    1.4.1 Fachbereiche nehmen Schlüsselrolle ein ______________________________ 12 1.4.2 Wenig Zeit für Weiterbildung _______________________________________ 14 1.4.3 Budget pro Mitarbeiter ____________________________________________ 15 1.4.4 Gründe für Weiterbildung: Mitarbeitermotivation und  Fachkräftesicherung _ 16 1.4.5 Weiterbildungsmaßnahmen im Einsatz ______________________________ 17 1.4.6 Hürden für Weiterbildung: Mangelnde Zeit und wenig Budget ___________ 18 1.4.7 Steigende Investitionen erwartet ____________________________________ 19

    1.5 Unternehmen fordern Unterstützung von der Politik __________________________ 20

    2 Digitalkompetenzen __________________________________________________________ 22 2.1 Zunehmende Bedeutung von Digitalkompetenzen ___________________________ 22 2.2 Strategie für die Erlangung digitaler Kompetenzen ___________________________ 23 2.3 Bereitschaft, Zeit und Geld zu investieren ___________________________________ 24 2.4 Digitale Kompetenzen: Nur etwas für höher Qualifizierte? _____________________ 25 2.5 Mehrheit bildet zu digitalen Kompetenzen weiter ____________________________ 26 2.6 Festes Weiterbildungsbudget nicht selbstverständlich ________________________ 27 2.7 Hindernisse auf dem Weg zu mehr Weiterbildung ____________________________ 28

    3 Digitales Lernen______________________________________________________________ 30 3.1 Status quo digitales Lernen _______________________________________________ 30 3.2 Vorteile von E-Learning: zeitliche und örtliche Flexibilität ______________________ 32 3.3 Argumente gegen E-Learning _____________________________________________ 33 3.4 Digitale versus nicht-digitale Lernangebote _________________________________ 34 3.5 E-Learning in der Praxis: Nicht alle Mitarbeiter profitieren _____________________ 35 3.6 Übernahme der Kosten nicht selbstverständlich______________________________ 36

    4 Fazit und politische Empfehlungen _____________________________________________ 38

    Methodik ___________________________________________________________________ 40

    Inhaltsverzeichnis

  • Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt 3 Abbildungsverzeichnis

    Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Stellenwert von Weiterbildung __________________________________________ 10 Abbildung 2: Weiterbildung in der digitalisierten Welt _________________________________ 11 Abbildung 3: Vorhandensein Weiterbildungsstrategie __________________________________ 12 Abbildung 4: Feststellung des Weiterbildungsbedarfs __________________________________ 13 Abbildung 5: Anstoß von Weiterbildungsmaßnahmen _________________________________ 13 Abbildung 6: Weiterbildungstage pro Mitarbeiter _____________________________________ 14 Abbildung 7: Jährliches Weiterbildungsbudget pro Mitarbeiter __________________________ 15 Abbildung 8: Argumente für Weiterbildungen ________________________________________ 16 Abbildung 9: Genutzte Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen ____________________ 17 Abbildung 10: Hürden hinsichtlich Weiterbildungen in Unternehmen ____________________ 18 Abbildung 11: Entwicklung Investitionen ____________________________________________ 19 Abbildung 12: Forderungen aus Sicht der Unternehmen ________________________________ 20 Abbildung 13: Rolle von Digitalkompetenz ___________________________________________ 22 Abbildung 14: Strategie zur Erlangung digitaler Kompetenzen___________________________ 23 Abbildung 15: Was Unternehmen in digitale Kompetenzen investieren ___________________ 24 Abbildung 16: Bedeutung von Weiterbildung für Beschäftigungsgruppen _________________ 25 Abbildung 17: Weiterbildung digitale Kompetenzen ___________________________________ 26 Abbildung 18: Festes Budget für Weiterbildung _______________________________________ 27 Abbildung 19: Hemmnisse für eine intensivere Weiterbildung ___________________________ 28 Abbildung 20: Einstellung zum Thema digitales Lernen ________________________________ 31 Abbildung 21: Nutzung digitaler Lernangebote _______________________________________ 31 Abbildung 22: Vorteile digitaler Lernangebote ________________________________________ 32 Abbildung 23: Argumente gegen die Nutzung digitaler Lernangebote ____________________ 33 Abbildung 24: Digitale vs. nicht-digitale Lernangebote _________________________________ 34 Abbildung 25: Anteil der E-Learning-Nutzer im Unternehmen ___________________________ 35 Abbildung 26: Was Unternehmen in digitale Lernangebote investieren ___________________ 36 Abbildung 27: Methodik ___________________________________________________________ 40

  • 4 Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt Grußwort

    Grußwort

    Deutschland ist wirtschaftlich ein starkes Land. Eine Studie des Weltwirtschaftsforums hat uns vor wenigen Wochen sogar zum Innovationsweltmeister gekürt. Auf beides können wir stolz sein. Vor allem aber müssen wir dafür sorgen, dass Wohlstand und Innovationskraft auch in Zukunft Markenzeichen von Deutschland sind – in einer Zukunft, die von Digitalisierung und einem grundlegenden Wandel der Arbeitswelt geprägt sein wird.

    Aktuelle Studien zeigen, dass durch den rasanten technologischen Fortschritt in einigen Branchen Arbeitsplätze wegfallen, in vielen Wirtschaftszweigen jedoch neue Arbeitsplätze entstehen. Gleichzeitig verändern sich die Aufgaben und das Tätigkeitsspektrum vieler Berufe. Letztlich heißt das: Die Arbeit wird uns nicht ausgehen, aber sie wird sich verändern – und zwar beständig.

    Deshalb reicht es nicht, gute Schulen und Ausbildungen zu haben. Wir müssen auch dafür sorgen, dass alle Beschäftigten ihre Kompetenzen und Qualifikationen regelmäßig erneuern und anpassen können, damit die Arbeitskräfte von heute auch die Arbeit von morgen machen können. Weiterbildung wird damit zu einer zentralen Voraussetzung, um Arbeit und Wohlstand auch in Zukunft zu sichern.

    Die Verantwortung für diese Weiterbildung liegt zuvorderst bei den Unternehmen und bei den Beschäftigten selbst. Zugleich ist es aber Aufgabe der Politik, den richtigen Rahmen zu setzen, um möglichst allen die Weiterbildung zu ermöglichen, die sie brauchen. Die Nationale Weiterbildungsstrategie der Bundesregierung setzt diesen Rahmen. Und das Qualifizierungs- chancengesetz, das gegenwärtig das parlamentarische Verfahren durchläuft, füllt diesen Rahmen unter anderem mit Zuschüssen zum Arbeitsentgelt und zu den Weiterbildungskosten aus. Damit wollen wir vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Weg zu mehr Weiterbildung ebnen.

    Die vorliegende Studie zeigt, dass wir damit einen Nerv sowohl bei Beschäftigten als auch den Arbeitgebern treffen.

    John F. Kennedy hat einmal gesagt: »Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung – keine Bildung!« Deswegen müssen wir jetzt in Weiterbildung investieren! Ich bin überzeugt: Deutschland muss mehr denn je ein lernendes Land werden!

    Hubertus Heil Bundesminister für Arbeit und Soziales | Mitglied des Bundestages

  • Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt 5 Vorwort

    Vorwort

    Weiterbildung 4.0: Weg von Büffeln und Büchern – hin zu smarter Weiterbildung

    Mit digitalen Technologien wie künstlicher Intelligenz, Virtual Reality, Robotik oder Blockchain ist eine neue Dynamik entstanden. Kaum ein Unternehmen kommt heute ohne eine Strategie für die digitale Transformation aus. Das stellt die Beschäftigten vor große Herausforderungen. Sie müssen sich anpassen, sollen agil sein und den Wandel aktiv vorantrei