°ÂÚÌ·ÓÈο Deutsch - ein Hit! - pi-schools.gr · Lektion 1 Anhang Ü-Material zu L1 Anhang...

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  • Deutsch - ein Hit!

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  • Deutsch - ein Hit!

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    DEUTSCH EIN HIT! 1DEUTSCH EIN HIT! 1 ist ein Lehrwerk fr den globalen Spracherwerb und wendet

    sich an die Schler der ersten Gymnasialklasse in Griechenland.

    Zum Aufbau von DEUTSCH EIN HIT! 1Zum Aufbau von DEUTSCH EIN HIT! 1

    Das Lehrwerk DEUTSCH EINHEIT 1 besteht aus folgenden Komponenten:

    Kursbuch

    Arbeitsbuch

    Lehrerhandbuch

    CD-Rom

    KursbuchKursbuch

    Das Kursbuch besteht aus zehn Lektionen:

    Einstiegslektion,

    Lektionen 1, 2 und 3 (Einheit 1) + Anhnge,

    Plateaulektion 4,

    Lektionen 5, 6 und 7 (Einheit 2) + Anhnge,

    Plateaulektion 8

    Lektion 9.

    Jede Lektion, mit Ausnahme der Einstiegslektion und der Plateaulektionen, umfasst ein A-Modul

    (Einstieg), mehrere B-Module (Fortfhrung des Szenarios, Ein- bzw. Weiterfhrung des neuen

    Lernstoffs), mehrere C-Module (Grammatik) und einen oder mehrere D-Module (Landeskunde,

    Sprachmittlung, Strategien). Jede Lektion schliet mit einem Grammatik- und

    Wortschatzberblick ab.

    Die Lnge (Anzahl der Seiten) und die Anzahl der verschiedenen Module variiert von Lektion zu

    Lektion. Dies wirkt einem Ermdungseffekt bei den Lernenden entgegen, die sich oft bei

    gleichfrmiger Gestaltung aller Lektionen einstellt. Ferner kommt diese Variierung einer

    abwechslungsreichen Unterrichtsgestaltung entgegen.

    Das Kursbuch schliet ab mit einer systematischen Darstellung der gesamten Grammatik, einer

    alphabetischen Wortliste und einer bersicht ber Verben, die Besonderheiten in ihrer

    Konjugation aufweisen.

    D e u t s c h - e i n H i t ! 1D e u t s c h - e i n H i t ! 1

  • 5

    ArbeitsbuchArbeitsbuch

    Das Arbeitsbuch bietet bungsmaterial zu den Lektionen 1-3 (+ Anhnge), 5-7 (+ Anhnge und 9

    sowie Material zu Weihnachten (zu Plateaulektion 4) und zu Ostern (zu Plateaulektion 8).

    Auf das bungsmaterial folgt zu jeder Lektion ein Selbstevaluationstest und eine Wortschatzliste

    (aktiver und passiver Wortschatz) zum Ausfllen fr die Lernenden.

    Folgende Tabelle bietet einen berblick ber den Zusammenhang von Kurs- und Arbeitsbuch:

    LehrLehrerhandbucherhandbuch

    Das Lehrerhandbuch umfasst:

    eine kurze Darstellung zum Aufbau und zur Konzeption des Lehrwerks,

    Hinweise zum Arbeiten mit DEUTSCH EIN HIT 1,

    detaillierte Unterrichtsplne mit folgenden Hilfen fr die Lehrer:

    o methodisch-didaktische Anregungen,

    o Anregungen fr Varianten, Erweiterungen und Spiele,

    o landeskundliche Zusatzinformationen,

    o Internetadressen,

    Testvorschlge (+ Diktate),

    Kopiervorlagen,

    Transkriptionen der Hrtexte,

    Lsungen zum Kurs- und zum Arbeitsbuch

    Deskriptoren fr das Niveau des ersten Bandes (A1)

    CD-RomCD-Rom

    Die CD-Rom enthlt neben Liedern und den Texten, die als Grundlage fr Hrverstndnisaufgaben

    dienen, auch alle anderen Texte des Kurs- und Arbeitsbuches, die Dialogform besitzen, so dass

    auch diese entweder begleitend oder alternativ als Hrtexte eingesetzt werden knnen.

    Kursbuch ArbeitsbuchEinstiegslektion Lektion 1 Anhang -Material zu L1 AnhangLektion 2 Anhang -Material zu L2 AnhangLektion 3 Anhang -Material zu L3 AnhangPlateaulektion 4 Weihnachten Lektion 5 Anhang -Material zu L5 AnhangLektion 6 Anhang -Material zu L6 AnhangLektion 7 Anhang -Material zu L7 AnhangPlateaulektion 8 Ostern Lektion 9* -Material zu L9

    * Die Lektion 9 ist als Abschluss und zugleich als Umstieg in den 2. Band konzipiert (siehe

    auch Maus am oberen Seitenrand) und daher krzer als die anderen Lektionen.

  • 6

    Zur Konzeption des Lehrwerks Zur Konzeption des Lehrwerks DEUTSCH EIN HIT! 1DEUTSCH EIN HIT! 1

    DEUTSCH EIN HIT! 1 wendet sich an die Schler der ersten

    Gymnasialklasse in Griechenland. Es basiert auf dem

    Rahmenlehrplan fr Fremdsprachen und dem Lehrplan fr

    Deutsch an griechischen Gymnasien, durch welche dem

    Deutschunterricht drei Richtziele gesetzt werden: allgemeine kom-

    munikative Sprachkompetenz, Mehrsprachigkeit und

    Multikulturalitt.

    Diesen Richtzielen gem verbindet DEUTSCH EIN HIT! 1 den kom-

    munikativ-pragmatischen Ansatz in seiner neueren Entwicklung,

    die u.a. autonomes Lernen, Lernstrategien frdert, mit Konzepten

    des interkulturellen Ansatzes und der Multikulturalitt.

    Dem Lehrplan fr Deutsch gem fhrt DEUTSCH EIN HIT! 1 die

    Lernenden bis zum Niveau A1- des Gemeinsamen Europischen

    Referenzrahmens fr Sprachen (siehe auch die Deskriptoren fr

    A1, S. 159ff.).

    Lernen und Freude am Lernen sind auch im DaF-Unterricht unmittelbar

    miteinander verknpft. Freude am Lernen weckt Lust, weiter zu

    lernen, und trgt dazu bei, dass Erlerntes lnger prsent bleibt.

    Freude am Lernen entsteht dadurch, dass das, was ich mache,

    und wie ich es mache, fr mich sinnvoll ist und Relevanz besitzt.

    Dass ich die Mglichkeit habe, zu whlen und Entscheidungen zu

    treffen. Dass ich Neues entdecken und verstehen kann. Dass ich

    selbststndig aktiv werden kann, dass ich von angeleitetem

    Handeln zu selbststndigem Handeln fortschreite und eigene

    Ideen realisieren kann. Und nicht zuletzt dadurch, dass ich ernst

    genommen werde.

    DEUTSCH EIN HIT! 1 ist konzipiert als ein Lehrwerk, das systematisch

    dazu beitragen mchte, dass die Lerner Freude daran entwickeln,

    die deutsche Sprache und mit der deutschen Sprache zu lernen.

    Ein sehr wesentliches Element ist das Szenario, das die Lernenden in

    die alltgliches Lebenswelt der Familie Alexiou versetzt, eine

    Lebenswelt, die sowohl hnlichkeiten, als auch Unterschiede zu

    ihrer eigenen Lebenswelt aufweist. Dies bietet reichlich Anlass fr

    multikulturelle Diskussionen in der Klasse und kommt dem

    Lehrplan

    Methodischer Ansatz

    Niveau

    Freude am Lernen

    Das Wie des Lernens

    Szenario

    Themen

    Multikulturalitt

  • 7

    Interesse der Lernenden am Alltagsleben Jugendlicher in anderen

    Lndern entgegen (z.B. KB, L3, S. 50, 18). Dadurch, dass in

    DEUTSCH EIN HIT! 1 auch andere Nationalitten vorkommen

    (Spanierin, trkischer Freund), wird das Lehrwerk der mehrsprachi-

    gen und multikulturellen Situation in den griechischen Schulen

    gerecht und frdert so die Integration von Kindern anderer

    Muttersprachen in den Klassenverband.

    Die einzelnen Aktivitten, zu denen die Lernenden aufgefordert wer-

    den, sind unmittelbar mit dem Szenario verknpft und stellen eine

    virtuelle Teilnahme der Lernenden am Handlungsgeschehen dar

    (z.B. KB, L1, S. 13, 2). Dadurch wird fr die Lernenden deutlich,

    warum es sinnvoll ist, bestimmte sprachliche Phnomene zu ler-

    nen (z.B. KB L5, S. 64, 1), welche neuen Handlungsmglichkeiten

    im fremdsprachlichen Umfeld sich fr sie erffnen. Durch die

    bertragung verschiedener Situationen auf die Lebenswelt der

    Lerner wird dieser Effekt noch verstrkt (z.B. KB, L1, S. 14, 5,

    KB, L8 Projekte 7 und 8).

    Das Szenario erzhlt eine fortlaufende Geschichte, die Lernenden ler-

    nen nach und nach die Hauptcharaktere immer besser kennen,

    erfahren, womit sie sich beschftigen, was sie mgen, was sie

    gerne oder nicht gerne machen usw. Dadurch werden zum einen

    Identifikationsmglichkeiten geschaffen. Zum anderen bietet dies

    den Lernenden die Mglichkeit, konkrete Argumente in die

    Diskussion einzubringen, Argumente, die sich an der Realitt

    der Geschichte bewhren mssen, von anderen Lernenden wider-

    legt werden knnen etc. So etwa in der Diskussion ber die

    Ferienplne der Familie Alexiou (KB, L9, S. 128, 1), fr die

    Informationen aus vorangegangenen Lektionen herangezogen

    werden knnen. Durch derartige Aktivitten wird den Lernern

    auch deutlich, dass es Sinn hat, Informationen aus vorangegange-

    nen Lektionen (und mit diesen die sprachlichen Mittel zu ihrer

    Versprachlichung) zu behalten.

    Eine wichtige Figur des Szenarios ist Carmen, die spanische

    Austauschschlerin, die eine Zeit lang bei der Familie Alexiou lebt.

    Carmen lernt seit kurzem Deutsch, macht noch Fehler, versteht

    nicht alles, fragt nach usw. Sie befindet sich also in einer dem

    Lerner sehr hnlichen Situation und bietet sich somit als

    Identifikationsfigur an. Darber hinaus ist Carmen der lebendi-

    ge Beweis dafr, dass der Lerner die sprachlichen Phnomene,

    Sinnflligkeit

    des Lernstoffes

    Identifikation

    Rekurrenz

    auf vorangegangene

    Lektionen

    Identifikation mit

    anderen Lernenden

    Relevanz

    und Ntzlichkeit

  • 8

    die er lernen soll, wirklich braucht und dann aber auch mit diesen

    wirkliche sprachliche Handlungsfhigkeit erwirbt. Denn schlielich

    nimmt Carmen aktiv am Familienleben teil, schliet Freundschaf-

    ten, besucht eine deutsche Schule etc.

    Auch durch die Aktivitten zur Sprachmittlung kann der Lerner die

    Relevanz deutscher Sprachkenntnisse erfahren. Sprachmittlung ist in

    DEUTSCH EIN HIT 1! nicht auf bersetzen und Dolmetschen aus-

    gerichtet, sondern darauf, dass die Lernenden in einem griechisch-

    oder deutschsprachigen Text die Informationen erkennen, die fr die

    gegebene kommunikative Situation relevant sind und in die jeweils

    andere Sprache bermitteln (z.B. KB, L3, S. 48, 16). Durch solche

    Aktivitten wird dem/der Lernenden der Blick dafr geffnet, dass

    er/sie durch diese Sprachkenntnisse zum Mittler werden, dass

    er/sie Menschen, die keinen Zugang zu deutschsprachigen

    Informationen haben, diese Informationen bermitteln und auf diese

    Weise eine wichtige soziale Funktion erfllen kann. Doch diese

    Mittlung erfolgt auch in umgekehrter Richtung: Durch Aktivitten

    zur Sprachmittlung wird den Lernenden gezielt bewusst gemacht,

    dass die deutsche Sprache auch dazu geeignet ist, Deutschsprachi-

    gen Inhalte ihrer eigenen, griechischen Lebenswelt zu vermitteln.

    Durch deutsche Texte, die sich ganz konkret auf die griechische

    Realitt beziehen (z.B. AB, L8 Ostern), wird dies noch verstrkt.

    Wahl- und Entscheidungsmglichkeiten werden den Lernenden auf ver-

    schiedenen Ebenen geboten. Sie knnen sich entscheiden, zu wel-

    cher der Hauptfiguren der Geschichte sie Kontakt aufnehmen

    wollen (AB, L1, S. 20, 16), welche Aufgabe sie lsen wollen (z.B.

    AB, L1, S. 17, 10), welche Wrter und Phnomene sie in ihre

    Lernkartei aufnehmen wollen (KB, L4, Projekt 2) u.a. In dieselbe

    Richtung zielt auch der Wortschatz, der in einer Bildwrter-

    bchern hnlichen Form prsentiert wird, also dem Lernenden

    eigenstndig erschliebar ist. Er/sie kann entscheiden, welche

    Wrter und Ausdrcke fr ihn/sie relevant sind und diese bei frei-

    en Aufgaben verwenden.

    Ein weiterer Aspekt ist die Thematisierung des Lernens selbst (z.B. KB,

    L5, S. 76ff., 22). Die Bewusstmachung eigenen Lernverhaltens

    und die Diskussion darber, erlaubt es dem Lernenden, sich

    bewusst fr oder gegen die eine oder andere Lernform zu ent-

    scheiden.

    des Lernstoffes werden

    bewusst

    Sprachmittlung

    Bewusstmachung der

    Mittler-Rolle

    Wahl- und

    Entscheidungs-

    mglichkeiten

    Bewusstmachung als

    Grundlage fr

    Entscheidungen

  • 9

    Selbstevaluation

    Entdeckendes Lernen

    Metakognitive Ebene

    Strategien

    authentische Texte

    Der Bewusstmachung des eigenen Lernens und des eigenen

    Lernfortschrittes dient auch die Selbstevaluation (AB, jeweils am

    Ende der Lektion). Durch diese Bewusstmachung werden die

    Lernenden in die Lage versetzt, selbst darber zu entscheiden,

    was sie wiederholen oder sich noch einmal genauer ansehen wol-

    len. Dieses selbststndige Handeln wird auch dadurch untersttzt,

    dass jeweils auf die Seiten des Kursbuches (und ber diese auf die

    entsprechenden Seiten des Arbeitsbuches) verwiesen wird, auf

    denen das jeweilige Phnomen behandelt wird.

    Das Prinzip des entdeckenden Lernens wird durchgngig eingesetzt,

    insbesondere fr die Erarbeitung von Morphologie und Syntax,

    aber auch fr pragmatische Aspekte (z.B. KB, L7, S. 102, 14). Um

    Entdecktes dann auch bewusst verfgbar zu machen, werden die

    Entdeckungen regelmig systematisiert, so etwa mithilfe von

    Tabellen (z.B. KB, L3, S. 42, 10) oder durch die Formulierung von

    Regeln, die die Lernenden vervollstndigen (z.B. KB, L2, S. 28, 9)

    oder zum Teil auch selbst formulieren (z.B. KB, L6, S. 91, 15a).

    Wichtig beim entdeckenden Lernen ist nicht allein, dass eigenes

    Entdecken das Abrufen des Gelernten erleichtert, sondern es

    sensibilisiert auch dafr, dass es da etwas zu entdecken gibt, dass

    Sprache (jede Sprache) Regularitten aufweist, die man

    entdecken, systematisieren und sich so neue sprachliche

    Handlungsmglichkeiten erffnen kann. Dies trgt dazu bei, vor-

    handenes Sprachwissen zu vertiefen und Sprachhandeln bewus-

    ster zu machen. Darber hinaus frdert es eine positive

    Einstellung gegenber dem Lernen von Fremdsprachen, auch ber

    den Schulrahmen hinaus.

    Hier spielen auch die Strategien eine wichtige Rolle, da sie dem

    Lernenden helfen, Neues fr sich zu erobern. Dies gilt nicht allein

    fr die Grammatik (z.B. KB, L2, S. 33, 17), sondern auch fr

    rezeptive Fertigkeiten. So werden etwa die Lesestrategien des glo-

    balen, selektiven und detaillierten Lesens bereits in der 3. Lektion

    anhand von authentischen Texten eingefhrt (KB, L3, S. 46f., 15).

    Indem der Lernende die verschiedenen Aufgaben bearbeitet,

    erlebt er/sie, wie ein zunchst unverstndlich erscheinender Text

    sich nach und nach in eine Quelle interessanter Informationen ver-

    wandelt, ohne dass es erforderlich ist, dass er/sie jedes einzelne

    Wort versteht. Durch wiederholte Erlebnisse dieser Art wird die

  • 10

    Furcht vor lngeren deutschen Texten abgebaut, whrend der/die

    Lernende sich mit zunehmendem Selbstbewusstsein an lngere

    Texte heranwagt.

    Dass die Lernenden ein Selbstbewusstsein im Umgang mit der fremden

    Sprache aufbauen, dass sie Strategien entwickeln, ber ihr Lernen

    nachdenken und selbst ihre Lernfortschritte verfolgen, sind wichti-

    ge Aspekte des autonomen Lernens. Ebenso wichtig jedoch ist,

    dass die Lernenden nach und nach eine Autonomie gegenber

    dem Lehrenden als der einzigen Informationsquelle erwerben.

    Dabei geht es zunchst darum, dass das Lehrwerk den Lernenden

    zugnglich ist, und kein Buch mit sieben Siegeln, das ihnen erst

    durch den Lehrenden entschlsselt wird. Daher wird in DEUTSCH

    EIN HIT! 1 fr die Geschichte, fr die kommunikative

    Einbettung von Aufgaben und Aktivitten, fr die

    Aufgabenstellung, fr die Erklrungen der Spiele und fr die

    Erklrungen zur Grammatik die griechische Sprache verwendet

    so lange, bis die Lernenden in der Lage sind, die verschiedenen

    Anweisungen etc. auf Deutsch zu verstehen. Ein charakteristisches

    Beispiel fr die allmhliche Zurcknahme des Griechischen sind die

    Arbeitsanweisungen, wie etwa Ergnze!, die zunchst mit ihrer

    griechischen Entsprechung eingefhrt, danach jedoch nur noch

    auf Deutsch angefhrt werden.

    Die zunehmende Unabhngigkeit vom Lehrenden wird auch dadurch

    gefrdert, dass die Lernenden mit Hilfsmitteln vertraut gemacht

    werden. Dies sind einerseits die Wortschatz- und Grammatik-

    berblicke, an deren Benutzung die Lernenden schrittweise heran-

    gefhrt werden; andererseits die Arbeit mit dem zweisprachigen

    Lexikon, die bereits ab Lektion 2 eingefhrt wird (KB, L2, S. 33,

    17). Die Lernenden werden auch zu Recherchen im Internet ange-

    regt (z.B. KB, L4, S. 54), doch ist der Einsatz neuer Technologien

    immer fakultativ, da die Mglichkeit dazu nicht immer gegeben

    sein mag.

    Der Schritt von angeleitetem zu freiem Handeln, d.i. zu freier

    Sprachproduktion, ist ein Schritt, der umso schwerer wird, je sp-

    ter er von den Lernenden gefordert wird. Daher wird in DEUTSCH

    EIN HIT! 1 schon frh damit begonnen, die Lernenden zu mini-

    maler freier Sprachproduktion aufzufordern (z.B. KB, L1, S. 14, 5),

    Selbstbewusstsein

    gegenber

    der Fremdsprache

    Autonomes Lernen

    Unmittelbarer Zugang

    zum Lehrwerk durch

    Einsatz der griechi-

    schen Sprache

    Einsatz von

    Hilfsmitteln

    Freie Sprachproduktion

  • 11

    Verschiedene

    Sozialformen

    Projektarbeit

    Plateaulektionen

    Projekte mit Bezug zur

    eigenen Lebenswelt

    die dann schrittweise ausgebaut (z.B. AB, L5, S. 64, 20) und sehr

    hufig durch eine fiktive Verlagerung der Geschichte in die

    Lebenswelt der Lernenden motiviert wird. Um die nicht selten vor-

    handene Scheu vor dem Sprechen abzubauen, wird fr die freie

    mndliche Sprachproduktion oft so vorgegangen, dass die

    Lernenden diese in Partnerarbeit (z.B. AB, L7, S. 91, 13) oder in

    Gruppenarbeit (z.B. KB, L7, S. 102, 14) vorbereiten, bevor sie sie

    vor der Klasse vortragen.

    Projektarbeit bietet eindeutig die meisten und vielfltigsten

    Mglichkeiten zu freier Sprachproduktion, zur Einbringung von

    Wissen, Erfahrungen, Einstellungen und Ideen. Breiten Platz fr

    Projektarbeiten bieten die Plateaulektionen, doch werden kleinere

    Projekte auch in den brigen Lektionen angeboten

    (z.B. KB, L3, S. 45, 14).

    Die Projekte der Plateaulektionen sind so konzipiert, dass zu ihrer

    Realisierung die Sprachphnomene der vorangegangenen

    Lektionen einzusetzen sind. Die Projekte erfllen somit eine sehr

    wichtige Doppelfunktion: Sie dienen der Wiederholung und

    zugleich der freien Verwendung von Gelerntem in Kontexten, die

    in unmittelbarem Zusammenhang mit der Lebenswelt der

    Lernenden stehen.

    Die deutschsprachige Schlerzeitung und die Lernkartei sind Projekte,

    die von der ersten Plateaulektion (L4) zur zweiten (L8) fortgefhrt

    werden; ferner werden Spiele fr die Klasse erstellt, Verben-Poster

    u.a. Fr einen Teil der Projekte in Plateaulektion 8 (KB, L8, S.

    121ff., 5-7) kommt erneut das Szenario, die Bekanntschaft mit

    der Geschichte und den Hauptcharakteren zum Tragen, um die

    Lernenden bei der freien Sprachproduktion zu einer Verwendung

    mglichst vieler gelernter Sprachphnomene zu animieren, wobei

    die Sprachproduktion wiederum durch fiktive Verlagerung der

    Geschichte in die Lebenswelt der Lernenden motiviert wird.

    Aufgrund ihrer Konzeption sind diese Projekte ein integraler Teil des

    Lehrwerks und der Fertigkeitsschulung und werden nicht zuletzt

    deshalb als ganz normale Lektionen prsentiert. Auch hier sind

    die Anleitungen - soweit erforderlich - auf Griechisch formuliert,

    um den Lernenden ein mglichst selbststndiges Arbeiten zu

    ermglichen.

    Zustzliche Projektideen werden in den weiter unten folgenden

    Unterrichtsplnen vorgeschlagen (S. 22ff.)

  • 12

    Die Lernenden ernst zu nehmen, bedeutet zunchst einmal ihr kogniti-

    ves und emotionales Alter anzuerkennen. Dass jemand beginnt,

    eine Sprache zu lernen, bedeutet nicht, dass er nicht die Fhigkeit

    besitzt, komplexe Kommunikationssituationen zu erfassen und auf

    komplexe Kommunikationsanforderungen zu reagieren. Dass er

    dies anfangs nur mit elementaren Sprachmitteln tut, ndert nichts

    daran. Auch muttersprachliche Kommunikation luft zum Teil in

    ganz kurzen oder auch elliptischen Stzen ab.

    Die Verwendung des Griechischen in Kurs- und Arbeitsbuch erlaubt es,

    die Lernenden in komplexe kommunikative Geschehen, in eine

    Geschichte, einzubinden und sie erfahren zu lassen, dass sie

    sich auch mit beschrnkten sprachlichen Mitteln schon ein recht

    breites Spektrum an fremdsprachlicher Handlungsfhigkeit

    erobern.

    Die Lernenden ernst zu nehmen, bedeutet ferner anzuerkennen, dass

    sie keine tabula rasa sind, sondern ber einen reichen Schatz

    an Wissen, Erfahrungen, Ideen und Ansichten verfgen.

    Kontrastives Vorgehen ist nicht allein zu sehen als eine Ausnutzung

    vorhandenen Wissens etc. Viel wichtiger ist, dass die Lernenden

    erfahren, dass sie ihr vorhandenes Wissen etc. auch fr die

    Erlernung von Deutsch einsetzen knnen. Kontrastiv kann man ja

    nur verfahren, weil die Lernenden schon ber anderes Wissen

    etc.verfgen. So sttzt sich etwa die Einfhrung der zusammen-

    gesetzten Zahlwrter (KB, L1, S. 18, 14) darauf, dass den

    Lernenden dieses Phnomen bereits aus dem Neugriechischen

    bekannt ist. Die Tatsache, dass die Logik der Bildung dieser

    Komposita im Deutschen genau umgekehrt ist, trgt auch dazu

    bei, dass den Lernenden die Bildung der Zahlwrter im

    Griechischen bewusster wird ein kleines Beispiel, wie der

    Neugriechisch-Unterricht vom fremdsprachlichen profitieren kann.

    Kontrastives Vorgehen ist auch fr den semantischen (z.B. KB, L5,

    S. 68, 9; KB, L6, S. 88, 10) und den landeskundlichen/interkultu-

    rellen Bereich wichtig (z.B. KB, L6, S. 93, 18; KB, Anhang L6,

    S. 162, 7).

    Die Aktivierung vorhandenen Wissens erfolgt auch dort, wo

    Kontrastierung indirekt bleibt, so etwa bei der Einfhrung von

    Fragestzen. Durch die Formulierung der Regeln auf Griechisch

    wird auf die Unterscheidung der beiden Typen von Fragestzen im

    Griechischen rekurriert.

    Ernstnehmen

    der Lernenden

    Komplexe

    Kommunikations-

    situationen

    Lernende sind keine

    tabula rasa

    Kontrastives Vorgehen

  • 13

    Die freien Aufgaben und hier vor allem die Projekte sind Aktivitten, in

    die die Lernenden all ihr schulisches und auerschulisches Wissen

    und ihre Erfahrungen einbringen knnen. Freie Aufgaben werden

    schon sehr frh angeboten (z.B. AB, L1, S. 14, 3), um den

    Lernenden schon frh bewusst zu machen, dass das Lernen einer

    Fremdsprache nicht im Auswendiglernen fertiger Formeln besteht,

    sondern darin, eine weitere Sprache fr sich selbst und seine/ihre

    persnlichen kommunikativen Bedrfnisse zu erobern.

    Gem dem Gemeinsamen Europischen Referenzrahmen fr Sprachen

    und dem Lehrplan fr Deutsch werden in DEUTSCH EIN HIT! 1

    folgende rezeptiven und produktiven Fertigkeiten geschult:

    Hrverstehen

    Leseverstehen

    Sprechen

    Schreiben

    Interaktion (mndlich und schriftlich)

    Sprachmittlung (mndlich und schriftlich).

    Durch die bereits erwhnte frhe Einfhrung von freien Aufgaben wer-

    den die produktiven Fertigkeiten systematisch geschult. Dass die

    Lernenden frh zu eigener Produktion angeregt werden, also

    erfahren, dass sie in der fremden Sprache Eigenes sagen oder

    schreiben knnen, ist sehr wichtig fr den Aufbau eines

    Selbstbewusstseins im Umgang mit der fremden Sprache.

    Die Grammatikprogression orientiert sich an bewhrten

    Progressionskonzeptionen, passt diese jedoch den Erfordernissen

    des Szenarios an.

    Grundprinzip ist, dass eingefhrte Sprachphnomene fr die Lernenden

    unmittelbar einsetzbar sind in kommunikativen Aktivitten, die sie

    an der Geschichte der Familie Alexiou teilhaben lassen. Dadurch

    soll fr die Lernenden erfahrbar werden, dass sie das Alltagsleben

    in einer deutschsprachigen Umgebung meistern knn(t)en.

    Der Wortschatz unterteilt sich in drei Kategorien:

    a) den aktiven und b) den passiven Wortschatz, der in das

    Szenario eingebunden ist. Was zum aktiven und was zum passiven

    Wortschatz gehrt, ist auch fr die Lernenden erkennbar (der

    Wortschatzberblick am Ende jeder Lektion im KB umfasst nur

    den aktiven Wortschatz, der auch in den Wortschatzlisten des

    Arbeitsbuchs und im Gesamtwortverzeichnis durch Fettdruck

    Kommunikative

    Bedrfnisse

    der Lernenden

    Das Was des Lernens

    Fertigkeiten

    Grammatik

    sprachverwendungs -

    orientiert

    Wortschatz

  • 14

    markiert ist), damit ihnen bewusst ist, welches die wichtigen

    Wrter sind. Daneben gibt es c) den Wortschatz, der ein freies

    Angebot an die Lernenden darstellt (z.B. KB, L9, S. 135, 12)

    und von ihnen nach Belieben in freien Aufgaben verwendet

    werden kann.

    Die Einfhrung neuer Grammatik und neuen Wortschatzes erfolgt in

    den Lektionen 1, 2, 3, 5, 6, 7 und 9, whrend die

    Plateaulektionen (4 und 8) in diesem Sinne Progressionspausen

    darstellen. Im Sinne des Lernfortschrittes jedoch stellen die

    Plateaulektionen alles andere als Pausen dar. Sie besitzen, wie

    bereits erwhnt, eine hchst wichtige Funktion fr die

    Wiederholung und den produktiven Einsatz der in den vorange-

    gangenen Lektionen gelernten Phnomene und sind somit

    wesentlich fr die Schulung produktiver Fertigkeiten. Im

    Gegensatz zu bungen, die Neues unmittelbar nach Einfhrung

    einben und vertiefen, regen die Plateaulektionen die Lernenden

    dazu an, auf zeitlich weiter Zurckliegendes zurckzugreifen.

    Aussprache und Intonation werden systematisch geschult.

    Markierungen machen Aussprache und Intonation bewusster und

    dienen auch als Erinnerungshilfen (z.B. AB, L1, S. 21, 17).

    Neuer Lernstoff wird im Kursbuch eingefhrt, bewusst gemacht, aus-

    probiert und dann im Arbeitsbuch durch abwechslungsreiche

    und im Schwierigkeitsgrad gestufte bungen vertieft und gefe-

    stigt, die sich auch im Hinblick auf den Wortschatz fest an den

    Wortschatz im Kursbuch halten. Die bungen sind weitgehend

    direkt oder indirekt mit dem Szenario verbunden, also kommuni-

    kativ eingebettet, oder, bei eher mechanischem Einbungsbedarf,

    in spielerische Form gekleidet.

    Aktivitten und bungen zur Binnendifferenzierung bieten die

    Anhnge des Kursbuches und des Arbeitsbuches, die jeweils Lern-

    und bungsangebote sowohl fr schwchere als auch fr strkere

    Schler anbieten und selektiv, d.i. bei entsprechendem Bedarf,

    eingesetzt werden knnen.

    Die Aufgaben fr schwchere Schler konzentrieren sich auf die grund-

    legendsten Teile des neuen Lernstoffes, whrend die anspruchs-

    volleren Aufgaben Bekanntes in variierten Kontexten prsentieren

    und neue Wortschatzangebote machen, ohne jedoch Lernstoff

    folgender Lektionen vorwegzunehmen.

    Progression

    Aussprache

    und Intonation

    bungen und

    Binnendifferenzierung

  • 15

    Hinweise zum Arbeiten mit Deutsch-ein Hit!1Hinweise zum Arbeiten mit Deutsch-ein Hit!1KursbuchKursbuch

    Einfhrungsseiten der Lektionen Einfhrungsseiten der Lektionen Zu jeder Einfhrungsseite gibt es eine Kopiervorlage (LHB, S. 145ff.), auf der die Sprechblasen und die

    Lernziele der Lektion fehlen. Zeigen Sie die Folie ber den OHP und lassen Sie die SchlerHypothesen ber das Szenario und die Lernziele der entsprechenden Lektion aufstellen. DieDiskussion kann selbstverstndlich in der Muttersprache laufen. Allerdings knnen Sie whrend desGesprchs schon einige Schlsselwrter an die Tafel schreiben, z.B. bei L5 Schulsachen kaufenoder frhstcken bei L6. Auch wenn die Schler Hypothesen darber aufstellen, was diePersonen auf dem jeweiligen Bild sagen, knnen Sie diese uerungen in die Sprechblasen eintra-gen. Anschlieend schlagen die Schler das Kursbuch auf der entsprechenden Seite auf und ber-prfen ihre Hypothesen.

    Dieses Verfahren lsst sich ebenso fr die Einfhrungsseiten in die Lektion anwenden, nur dass sich dieSchler hier Gedanken machen sollten, welche die Themen der zur Einheit gehrenden Lektionensein knnten. Schreiben Sie auch hier Schlsselwrter an die Tafel, z.B. zu Einheit 2: L5: Schule, L6:Alltag, L7: Essen / Restaurant.

    LerLernstrategiennstrategienZiel des Lehrwerks Deutsch - ein Hit! 1 ist nicht nur das Erlernen der deutschen Sprache, sondern auch

    die Frderung des autonomen Lernens der Schler, damit sie selbstndig weiterlernen und ihreigenes Lernen bewusst steuern knnen.

    Um dieses Ziel zu erreichen, sollten die Schler Lernstrategien entwickeln, die zum erfolgreichen Lernendienen.

    In Deutsch - ein Hit! 1 erwerben die Schler verschiedene Strategien: zum entdeckenden Grammatiklernen (KB, S. 49: SOS-Strategie / S. 118 119: Lernkartei/

    Grammatikbungen fr sich selbst und die Mitschler erstellen) zum effektiven Wortschatzlernen (KB, S. 33: im Wrterbuch nachschlagen/ S. 57-58: Lernkartei/

    S. 110: Synonyme, Gegenteile, Wortpaare, feste Verbindungen, Assoziogramme, Wortgruppen) zum Bearbeiten von a) Lesetexten (KB, S. 19: internationale Wrter/ S. 46-47 Lesestrategien:

    globales, selektives, detailliertes Lesen/ S. 134: globales Lesen) und b) Hrtexten (KB, S. 32: glob-ales Hren/ S. 66: selektives Hren/ S. 70: detailliertes Hren).

    Auerdem werden die Schler fr ihren Lernprozess sensibilisiert (KB, S. 76-78: Wann und wie lernst du?).Mit Hilfe der Lernstrategien knnen die Schler ihr eigenes Lernen bewusst steuern und ihre

    Fremdsprachenkenntnisse selbstndig erweitern, so dass sie in zunehmendem Mae vom Lehrerunabhngig werden.

    GrammatikberblickGrammatikberblickDiese Seite am Ende jeder Lektion erfllt drei Funktionen:

    a. der Schler kann sich einen berblick darber verschaffen, welche grammatikalischenPhnomene in der Lektion behandelt werden,

    b. der Schler kann die grammatikalischen Phnomene nachlesen, auf die er innerhalb einer Lektionverwiesen wird,

    c. der Schler kann sich bewusst werden, ob und in welchem Mae er die jeweiligen grammatikalis-chen Phnomene beherrscht.

    Um letzteres zu erreichen, knnen Sie die Schler anregen, selbst kleine bungen zu erstellen, die ihreMitschler dann lsen mssen. Besprechen Sie mit Ihrer Klasse, welche bungsformen sich fr diejeweiligen grammatikalischen Phnomene der entsprechenden Lektion anbieten und lassen Sie die

  • 16

    Schler dann aktiv und kreativ werden. Selbstverstndlich sollten Sie die bungen daraufhin kon-trollieren, ob sie tatschlich lsbar sind. Das geht leichter und schneller, wenn ein Schler seineAufgabe(n) an die Tafel schreibt, bedeutet allerdings, dass die brigen Schler inzwischen unttigsind, es sei denn, sie sind damit beschftigt, ihre eigenen bungen auf Papier (am besten inPartnerarbeit) zu entwickeln. Es besteht natrlich auch die Mglichkeit, dass die Schler solchekleinen bungen zu Hause entwerfen und auf Krtchen schreiben. Sie sammeln die Krtchen dannein, um eventuelle Korrekturen vorzunehmen und in der nchsten Unterrichtsstunde bekommtjeder Schler ein Krtchen, das er bearbeiten muss bzw. zieht sich ein Krtchen aus der Tte, in derSie alle Krtchen gesammelt haben.

    bungsformen, die Sie Ihren Schlern vorschlagen knnen: 1. zu den Verbkonjugationstabellen:

    a. In einer Konjugationstabelle werden nur ein oder auch mehrere Verbformen angegeben, die brigen mssen ergnzt werden, z.B.:

    b. In einem Satz muss das in Klammern angegebene Verb in der richtigen Form eingesetztwerden, z.B.:Andreas ______________ in Berlin. (wohnen)Eine schwierigere Variante wre, wenn der Schler das Verb selbst finden muss, z.B.: Andreas ________ gern Basketball.

    c. Es werden Wrter vorgegeben, aus denen ein Satz gebildet werden muss. Diese bungs-form prft gleichzeitig die Syntaxregeln, z.B.: im Sommer Familie Alexiou nach Paros fahren

    2. zu den Deklinationstabellen von Nomen und Possessivpronomen: a. Hier knnen Stze vorgegeben werden, in denen der Artikel des Nomens bzw. das

    Possessivpronomen fehlt, z.B.:Andreas: Carmen, wie heit __________ Bruder?Carmen braucht e________ Malkasten. (Der Anfangsbuchstabe des Artikels dient dazu, dem Schler klar zu machen, ob der be-stimmte, der unbestimmte Artikel oder die Verneinung mit kein- gefordert ist.)

    b. Es werden Nomen vorgegeben und dazu die Angabe, welcher Begleiter eingesetzt werdensoll, z.B.:

    2. Person Plural Possessivpronomen: _________ Fller_________ Buch _________ Schultasche

    3. zur Syntax:s. 1.c.

    4. zur Bildung von Fragen mit Fragepronomen und deren Antworten: a. Es werden Fragen ohne das Fragepronomen vorgegeben. Entweder fehlt in der Antwort die

    Prposition (1.) oder die ganze Antwort (2.), z.B.:1. ________ hast du Deutsch? - ________ Montag. 2. ________ dauert die Pause? - ________________.

    ich ich kommekommedu du erer, sie, es, sie, eswir wir kommen kommen ihrihrsie, Siesie, Sie

  • 17

    5. zum Komparativ bzw. zu Vergleichsstzen: a. In einem Satz soll das in Klammern angegebene Adjektiv in der Komparativform eingesetzt

    werden, z.B.: Obst ist in Spanien ________ als in Deutschland. (frisch)

    b. Es werden zwei Nomen bzw. Namen und ein Adjektiv vorgegeben, aus denen der Schlereinen Vergleichssatz bildet, z.B.: Andreas Maria-Christine jung

    6. zum weil-Satz: a. Zwei Hauptstze werden vorgegeben. Der eine davon wird in einen weil-Satz umgeformt, z.B.:

    Die Familie Alexiou fhrt nach Paros. Die Oma hat Namenstag. b. Es werden fr zwei Stze Wrter vorgegeben. Der Schler bildet einen Haupt- und einen

    Nebensatz. Dabei kann das Wort weil angegeben werden oder nicht, so dass der Schlerentscheiden muss, welcher Satz die Begrndung enthlt, z.B.:Andreas den Hund zum Tierarzt bringen / (weil) Herr Alexiou Arbeit - haben

    7. zu Prpositionen: In einem Lckensatz bzw. text muss die fehlende Prposition (oder auchzwei Prpositionen) eingesetzt werden, z.B.:

    Die Familie Alexiou fhrt ________ Sommer ________ Paros. Abschlieend sei zu bemerken, dass Ihre Schler bei den ersten Lektionen wahrscheinlich gengend Zeit

    und vielleicht auch viel Hilfestellung brauchen, um ihre eigenen bungen zu entwerfen. DerNutzen, den sie daraus ziehen, ist aber offensichtlich und sicher gilt auch in diesem Fall: bungmacht den Meister!

    WWortschatzberblickortschatzberblickAm Ende jeder Lektion befindet sich ein Wortschatzberblick der Lektion, der den Lernwortschatz bein-

    haltet. Damit die Schler diesen Wortschatz wiederholen, knnen Sie sie auffordern, mit denentsprechenden Wrtern bungen fr ihre Mitschler zu erstellen. Natrlich sollten Sie ihnen amAnfang erklren, was fr bungen sie erstellen knnen, z.B.

    - Lckentexte/ Lckenstze, z.B. ________ kommst du? - Ich komme aus __________.

    - Klassifizieren,z.B., Zahlen: eins, zwei, ..../ Familie: der Vater, die Mutter, ...

    - Wortbildung, z.B. Verbinde: Fu - spieler

    Basket - gruppeMusik - ballSchau -

    - Assoziieren, z.B. Musik hren

    tanzenklettern fernsehen

    schwimmen

    - Wortpaare bilden,z.B. Sport _________/ Musik _________/ Fuball _________/ Skateboard _________/ am Computer ___________

    - Wrter visuell darstellen,z.B. __________ _________ ___________

    Hobbys

  • 18

    - Synonyme/ Gegenteile,

    z.B. freundlich: _________/ prima: __________

    nicht interessant: ___________

    / richtig: _________/ ruhig: _________/ hart: ________/

    s: ________

    - Wrter erklren,z.B. In diesem Zimmer sitzen die Lehrer und korrigieren: ___________

    In diesem Geschft kauft man Lebensmittel: _________________

    Sie knnen die Schler auffordern, auf eine Karte eine kleine Wortschatzbung fr ihren Banknachbarnzu schreiben. Dabei knnen sie natrlich in der Lektion nachschlagen und Beispiele finden oder sichAnregungen holen. Die Partner tauschen ihre Karten und lsen die bung des Mitschlers.Nachdem beide die bungen gemacht haben, tauschen sie die Karten wieder und korrigieren sie.

    Sie knnten aber auch die Karten mit den von den Schlern erstellten bungen sammeln und alle bun-gen im Plenum mit Ihren Schlern bearbeiten.

    Die Schler wiederholen auf diese Weise den Wortschatz der Lektion und merken sich die Wrter, weilsie selbst kreativ mit diesen Wrtern umgegangen sind.

  • 19

    Hinweise zum Arbeiten mit Deutsch-ein Hit!1Hinweise zum Arbeiten mit Deutsch-ein Hit!1ArbeitsbuchArbeitsbuch

    SelbstevaluationSelbstevaluationIm Rahmen des autonomen Lernens spielt die Selbstevaluation fr die Lernenden eine wichtige Rolle,

    denn sie werden auf diese Weise dazu angeregt, ber ihren Lernprozess und ber ihreLernergebnisse nachzudenken.

    Bevor Sie diese Art der Selbstkontrolle und -bewertung zum ersten Mal nach dem Abschluss von Lektion1 einsetzen, sollten Sie Ihre Schler damit vertraut machen, d.h. Sinn und Zweck derSelbstevaluation erklren und natrlich auch, wie man damit arbeiten kann. Wir schlagen dazu vor,dass Sie die erste Selbstevaluation im Unterricht Schritt fr Schritt durchnehmen. Lassen Sie dieSchler jeweils eine Aufgabe lsen und fordern Sie dann einen Schler auf, seine Lsung(en)vorzulesen. uern Sie sich nicht sofort dazu, ob diese richtig oder falsch ist / sind, sondern lassenSie von dem Schler erklren, warum er diese Lsung(en) fr richtig hlt, indem er sich auf die zumPhnomen angegebene(n) Seite(n) im Kursbuch bezieht und so seine Wahl begrndet. Sollte dieLsung falsch sein, helfen Sie dem Schler durch geschickte Fragestellung(en) fr die hier keinBeispiel gegeben werden kann, da sie je nach Phnomen variiert die richtige Lsung zu finden.Schreiben Sie dann die richtige(n) Lsung(en) an die Tafel.

    Nicht alle Schler werden sich gern auf die Selbstevaluation einlassen, einerseits weil sie sich davorfrchten, sich einzugestehen, dass sie den Lernstoff nicht vollkommen beherrschen, andererseitsweil sie die Mhe, die Selbstevaluation zu bearbeiten, scheuen. berzeugen Sie die Schler davon,dass diese Selbstbewertung Teil ihres Lernens ist und dass es fr ihren weiteren Fortschrittwichtig ist, eigene Lernschwierigkeiten und Unsicherheiten wahrzunehmen und sich bewusst zumachen. Andere Schler dagegen werden es motivierend finden, dass sie sich selbst bewerten kn-nen / sollen und mit Neugier an die Aufgabe herangehen.

    Was die Selbstevaluationen der folgenden Lektionen 2, 3, 5, 6, 7 und 9 betrifft (Lektionen 4 und 8 sindPlateaukapitel ohne Selbstevaluation), stellen sich drei wesentliche Fragen: 1. Sollen die Schler die Selbstevaluation bearbeiten, bevor oder nachdem Sie sich mit dem

    Grammatik- und Wortschatzberblick beschftigt haben? Fr die Bearbeitung vorher spricht das Argument, dass sowohl Sie als Lehrende(r) als auch die

    Schler als Lernende ein eindeutiges Bild darber erhalten, welche Kenntnisse jeder einzelneSchler im Laufe der Lektion erworben und sich zu eigen gemacht hat, ohne sie noch einmalwiederholt zu haben. Das wrde bedeuten, dass sie voraussichtlich jederzeit abrufbar sind.

    Ein Nachteil dieser Art der Bearbeitung der Selbstevaluation wre allerdings, dass die Schler vielleicht nur wenige Aufgaben lsen knnen und folglich demotiviert werden. Andererseitshtte es fr Sie als Lehrende(n) den Vorteil, dass Sie feststellen wrden, welche die grtenSchwchen der Schler sind, zu welchem Phnomen sie am meisten Wiederholung brauchen,worauf sie also bei der Besprechung des Grammatik- und Wortschatzberblicks am meistenWert legen sollten.

    In dem Fall, dass die Schler die Selbstevaluation nach der Besprechung von Grammatik- undWortschatzberblick bearbeiten, ist das Erfolgserlebnis fr sie sicher grer, damit aber auchdie Gefahr, dass sie die richtigen Lsungen finden, weil sie sie erst kurz vorher noch einmalwiederholt haben und sich daran erinnern knnen, die Kenntnisse also nicht fest verankertsind. Wofr Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen berlassen, denn nur Sie sind in der Lage,gem der Lernbereitschaft und dem Wissensstand Ihrer Schler zu entscheiden, welche diebessere Wahl fr sie ist. Eine Entscheidungshilfe knnte die berlegung sein, wie viele undwie schwierige Phnomene in der Lektion enthalten waren, so dass Sie bei leichterem Stoffdie Selbstevaluation vor, bei schwererem Stoff nach der Besprechung von Grammatik- undWortschatzberblick bearbeiten lassen.

  • 20

    2. Bearbeiten die Schler die Selbstevaluation zu Hause oder in der Klasse? Auch hier gibt es gute Grnde, sich entweder fr die eine oder die andere Alternative zu entschei-

    den. Sicher wird es den Schlern in den ersten zwei bis drei Lektionen leichter fallen, wenn siedie Selbstevaluation in der Klasse bearbeiten und sich auf diese Weise auch mit Mitschlernaustauschen oder Sie um Hilfe bitten knnen. Andererseits hat der Schler mehr Ruhe und soviel Zeit, wie er braucht, wenn er zu Hause arbeitet, was der Bewusstmachung seiner eigenenFhigkeiten bzw. Wissenslcken zutrglich ist. Ein weiterer Aspekt ist, dass sich der Schler inder fremden Sprache umso selbststndiger bewegen sollte, je weiter das Schuljahr voran-schreitet. Daraus wrde folgen, dass die ersten zwei bis drei Selbstevaluationen im Unterricht,die brigen als Hausaufgabe bearbeitet werden sollten. Ein weiterer Gedanke, der Ihnen dieEntscheidung bezglich der huslichen oder schulischen Bearbeitung der Selbstevaluationleichter machen kann, ist, wie sehr der Schler im Laufe der Lektion durch Hausaufgabenbelastet war, ob vielleicht ein Wochenende oder sogar Ferien bevorstehen, so dass er genugZeit zur Bearbeitung der Selbstevaluation zur Verfgung hat.

    3. Wie knnen die Lsungen der Selbstevaluation kontrolliert werden? In dem Fall, dass Sie die Selbstevaluation in der Klasse besprechen, ist diese Frage hinfllig. Bearbeiten die Schler die Selbstevaluation zu Hause, so haben sie ja die Mglichkeit, ihre

    Lsungen selbst mit den auf der nchsten Seite des Kursbuches angegebenen Lsungen zuvergleichen und das entsprechende Puzzle Stck fr Stck auszumalen. Sie knnen aber auchdie Evaluation kopieren, deren Bearbeitung als Hausaufgabe aufgeben und dann einsammeln,um eventuelle Fehler zu korrigieren oder die Lsungen in der Klasse zu besprechen, wobeijeder Schler selbst korrigiert oder die Banknachbarn ihre Evaluationen austauschen undeventuelle Fehler des Nachbarn korrigieren.

    Was die Puzzle betrifft (AB, S. 141ff.), die der Schler ausmalt, so kann auch von diesen eine Kopiefr den Schler fr seine husliche Arbeit vorbereitet werden, damit anschlieend alle mehroder weniger ausgemalten Puzzle in der Klasse aufgehngt werden, ohne dass der Name desSchlers auf dem Blatt erscheint. Auf diese Weise vermeiden Sie die Entstehung vonFrustrationsgefhlen bei Schlern, die nur wenige Teile des Puzzles farbig gestalten konnten,bewirken aber, dass der Schler das Gefhl bekommt, dass seine Arbeit nicht unbemerktbleibt. Sicher wrde auch ein lustiges Poster entstehen, wenn alle mehr oder wenigererkennbaren Gegenstnde, die das Puzzle zum Vorschein bringt, auf einem Poster zusam-mengeklebt wrden.

    WWortschatzliste ortschatzliste Diese Seite(n) am Ende jeder Lektion im Arbeitsbuch (auer in den Plateaukapiteln) dient / dienen dazu,

    dass der Schler die griechische Bedeutung der angegebenen Wrter ergnzt. Dies kann entwederim Unterricht geschehen oder aber - wenn Sie der Meinung sind, dass die Schler dazu fhig sind als Hausaufgabe aufgegeben werden. Im letzteren Fall mssten natrlich die Eintragungen derSchler kontrolliert werden, am besten, indem Sie in der nchsten Unterrichtsstunde im Plenum dieListe durchgehen, so dass der Schler eventuelle Fehler korrigieren oder Lcken ergnzen kann.

    Machen Sie den Schlern klar, dass sie nur die fett gedruckten Wrter aktiv beherrschen mssen. Um den Schler dazu anzuregen, diese zu lernen, knnen Sie den jeweils zu lernenden Wortschatz in der

    nchsten Unterrichtsstunde spielerisch abfragen. Wir schlagen Ihnen dazu hier einige Mglichkeiten vor, Ihrer Phantasie sind jedoch keine Grenzen

    gesetzt. Sie knnten: 1. einen Gegenstand zeigen und dessen deutsche Bezeichnung verlangen, 2. ein Nomen auf Deutsch geben und dessen Artikel und Pluralform verlangen, 3. ein Bild / Foto zeigen, auf dem eine bestimmte Ttigkeit ausgefhrt wird und sich dasentsprechende Verb nennen lassen,

  • 21

    4. eine Ttigkeit pantomimisch darstellen und die Schler das Verb erraten lassen5. die Schler beauftragen, sich mit ihrem Mitschler gegenseitig abzufragen.

    Vor allem die in 1., 2. und 4. angefhrten Mglichkeiten zum Abfragen des Wortschatzes knnen natr-lich auch von Schlern bernommen werden.

    SprachmittlungSprachmittlungBei diesen Aufgaben wird der Sprachverwendende zum Mittler zwischen Gesprchspartnern, die einan-

    der nicht verstehen knnen, weil sie verschiedene Sprachen sprechen, d.h. im vorliegenden Fall,dass der / die Lerner/in, der die griechische Sprache beherrscht und Deutsch lernt, in der Lage seinsoll, schriftlich oder akustisch aufgenommene Informationen von der einen Sprache in die andereSprache zu bertragen, also vom Griechischen ins Deutsche oder vom Deutschen ins Griechische.

    Dabei steht nicht die wortgetreue bersetzung der Informationen im Vordergrund, sondern dieWeitergabe der fr die kommunikative Situation wichtigsten Informationen.

    Anhang Kursbuch / Anhang ArbeitsbuchAnhang Kursbuch / Anhang ArbeitsbuchIn diesen beiden Teilen des Lehrwerks Deutsch-ein Hit!1 finden sie ein reichhaltiges Angebot an zustz-

    lichen bungen, Texten, Spielen etc. von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, damit Sie IhrenUnterricht flexibel und so differenziert wie mglich gestalten knnen.

    Durch die Anhnge ist gewhrleistet, dass Sie Ihren Unterricht verschiedenen Lernergruppen je nach ihrerLernbereitschaft, ihren Fhigkeiten und ihrer Motivation anpassen knnen.

    Alle Aufgaben aus den Anhngen im Kurs- und Arbeitsbuch sind zwar in die Unterrichtsplne integriert,es sei jedoch mit besonderem Nachdruck darauf hingewiesen, dass es sich um fakultative und nichtum obligatorische Aufgaben handelt.

    In Ihrer Entscheidungsfreiheit liegt es, davon Gebrauch zu machen oder nicht.

    SprSprechenechen

    HrverstehenHrverstehen

    VVerweis auf Arbeitbucherweis auf Arbeitbuchund Grammatikberblickund Grammatikberblick

    GrammatikGrammatik

    Wichtiger HinweisWichtiger Hinweis

    Spielerische AktivittSpielerische Aktivitt

    LeseverstehenLeseverstehen

    RegelRegel

    Symbole in Deutsch-ein Hit! 1Symbole in Deutsch-ein Hit! 1

    StrategieStrategie

  • DetaillierteDetaillierte

    UnterrichtsplneUnterrichtsplne

    DetaillierteDetaillierte

    UnterrichtsplneUnterrichtsplne

  • 23

    EinstiegEinstiegDidaktisierungsvorschlge fr die UnterDidaktisierungsvorschlge fr die Untereinheiteneinheiten

    1. Unterrichtseinheit1. UnterrichtseinheitLernziele: ber das Lehrwerk sprechen

    Merkmale der deutschen Sprache erkennenLandeskunde: deutsche Produkte, berhmte Deutsche

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    S. 7

    Stellen Sie der Klasse das Lehrwerk kurz vor (Lehrwerkkomponenten und ihre Funktion, Themenkreise,Struktur der Lektionen, Funktion der Anhnge). Die Schler blttern das Lehrwerk durch unduern ihre ersten Eindrcke ber das Lehrwerk. Lassen Sie die Schler die verschiedenen Musefinden und deren Funktion erraten (vgl. LHB, S. 21).

    Aktivieren Sie das Welt- und Vorwissen ber die deutsche Sprache:Die Schler nennen Wrter, Namen, Ausdrcke und Phrasen auf Deutsch, die ihnen eventuell aus

    Werbungen, Kinofilmen oder von Bekannten / Verwandten aus Deutschland bekannt sind. FragenSie, ob die Schler bis jetzt irgendeinen Kontakt zu den deutschsprachigen Lndern oder derdeutschen Sprache hatten.

    Die Schler hren zuerst den Hrtext KB, S. 7 bei geschlossenem Buch. Der Lehrer fragt, welche Wrterund Namen sie verstanden haben und was die Wrter beschreiben.

    Die Schler ffnen das Kursbuch und hren noch einmal die Wrter, die sie jetzt den entsprechendenGruppen zuordnen knnen: Automarken, elektrische Gerte, Komponisten, berhmte Deutsche derKultur und Wissenschaft. Natrlich geben Sie diese Begriffe nur auf Griechisch.

    Knnen die Schler weitere Beispiele nennen, schreiben Sie sie an die Tafel. Mglich wren:Persnlichkeiten der Sportszene (Schumacher, Becker), Lebensmittel (Lila Pause, Frankfurter). Dannfolgt der erste Versuch von Seiten der Schler, die deutschen Wrter aus dem Buch und von derTafel vorzulesen.

    Zum Schluss knnen Sie in der Klasse folgendes Projekt anregen: Die Schler stellen zum Einstiegskapiteleine Collage mit Fotos und Logos von deutschen Produkten her. Bringen Sie deutsche Zeitschriftenund Illustrierte mit, damit die Schler darin Fotos und Zeichnungen heraussuchen. Material findendie Schler auch in griechischen Zeitschriften, im Internet (www.kidsweb.de, www.blinde-kuh.de)oder im Supermarkt an der Ecke.

    Mgliche HA: - Schreib- und Lesetraining: 5 Wrter (auch Namen) auswhlen, und ins Heft schreiben, - Material fr die Collage zusammenstellen.

    2. Unterrichtseinheit2. Unterrichtseinheit

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    S. 8

    Lernziele: Deutsche Wrter griechischer AbstammungDeutsch / Griechisch im VergleichMerkmale der deutschen Sprache erkennen

    Hier werden deutsche Wrter griechischer Abstammung in drei Gruppen dargeboten: (a) Wissenschaften,Schulfcher, (b) Blumen und Tiere, (c) Kultur. Zur dritten Gruppe knnte man auer Musik undTheater auch hinzufgen: Drama, Tragdie, Symphonie, Orchester.

  • 24

    EinstiegEinstiegLesen Sie die Wrter laut und langsam vor, dann lassen Sie die Wrter von den Schlern vorlesen. Zur bung der Aussprache der Laute: [y], [ph], [th], [ie], [ch], [z]knnten Sie folgende Aussprachebung machen.

    Physik ist Physik Philosophie ist PhilosophieTheater ist Theater Astronomie ist Astronomie Chemie ist ChemieNarzisse ist Narzisse

    Zu Ihrer Information:

    Weitere Beispiele von deutschen Wrtern griechischer Abstammung: Akademie, Basis, Chaos, Drama,Episode, Fanatiker, Geographie, Hypothese, Ironie, Klima, Mimik, Nymphe, Orchidee, Panik,Rhapsodie, Symphonie, Theater, Ypsilon, Zentrum.

    3. Unterrichtseinheit3. Unterrichtseinheit

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    S. 9

    Lernziele: die deutschsprachigen Lnder in Europawichtige Zahlen und Daten ber die deutsche Sprache

    Die Schler lesen die Informationen ber die deutsche Sprache und die griechisch-deutschenBeziehungen.

    Sie finden auf der Europakarte, wo Deutsch als Muttersprache gesprochen wird. Die Schler erzhlen, obsie diese Lnder besucht haben, ob sie Leute aus diesen Lndern kennen, ob sie etwas ber dieseLnder erzhlen mchten.

    Schreiben Sie die Lndernamen an die Tafel, die Schler schreiben sie ins Heft. Zu Ihrer Information:

    Deutsch ist die Amtssprache in der Bundesrepublik Deutschland, in sterreich und Liechtenstein undAmtssprache neben anderen in Luxemburg und in der Schweiz. Es gibt deutschsprachigeGemeinschaften in Belgien und Italien (in Sdtirol). Als Minderheitensprache spricht man dasDeutsche in Europa in Dnemark, Frankreich, Polen, Rumnien, Russland, Tschechien, der Ukraineund in Ungarn. Weitere deutsche Sprachinseln existieren in Kanada, den USA, Sd- undMittelamerika, Namibia und Sdafrika, Israel und Australien. Deutsch wird als Muttersprache oderZweitsprache von ungefhr 100 Millionen Menschen gesprochen.

    Unterhalten Sie sich mit Ihren Schlern darber, warum Sie sich entschieden haben, die deutsche Sprachezu lernen.

    Zur Entspannung knnen Sie das Computerlabor besuchen und im Internet fr jedes deutschsprachigeLand folgende Informationen suchen lassen: Flagge, Bevlkerung, Amtsprache, Hauptstadt.

    Ziel dieser Suche ist die Herstellung eines Posters ber die deutschsprachigen Lnder Europas. Internet:

    http://www.deutschlandtourismus.dehttp://www.austriatourism.athttp://www.tourismus.chhttp://www.tourismus.li

  • Lektion 1Lektion 1Erste BekanntschaftDidaktisierungsvorschlge fr die UnterDidaktisierungsvorschlge fr die Untereinheiteneinheiten1. Unterrichtseinheit1. UnterrichtseinheitSzenario: den Wohnort von Andreas und Maria-Christine kennen lernenLernziele: Deutschland und Berlin kennen lernen

    Hngen Sie eine Deutschlandkarte auf oder fertigen Sie eine Folie von der Kopiervorlage (LHB, S. 152) an.Zeigen und benennen Sie: Das ist die Bundesrepublik Deutschland.

    Da ist Berlin. Berlin ist die Hauptstadt der BRD. Das ist Andreas. Das ist Maria-Christine.

    Fhren sie mit den Schlern ein Gesprch auf Griechisch: ; fi / ; ; .Anschlieend betrachten die Schler im KB, A. S. 12 die Fotos von Berlin, der Lehrer gibt wenige, aber

    wichtige Erklrungen zu den Gebuden auf griechisch. Erklren Sie, dass Andreas und Maria-Christine in der Emser Str. 15 wohnen. Die Schler suchen in Partnerarbeit die Strae auf ihremStadtplan im AB, 1., S. 4/5.

    Inzwischen legen Sie die Folie des Stadtplans auf den OHP und ein Schler zeigt die Emser Str. Die Schler suchen auch die anderen Gebude, die angefhrt sind, im AB auf dem Stadtplan und zeigen

    sie dann auf der Folie. Die Schler haben die Mglichkeit, im Anhang KB, 3., S. 141 noch mehr deutsche Stdte kennen zu ler-

    nen. Sollten Sie sich entscheiden, zu diesem Zeitpunkt noch mehr Landeskunde zu machen, knn-ten Sie wie folgt verfahren:

    Lesen Sie a., b., c., d., e. und die Namen der deutschen Stdte vor. Die Schler schreiben dieStdtenamen auf Post it Zettel und heften sie auf die Deutschlandkarte. Dann zeigen sie dieStdte und sagen: Da ist Kln, da ist Hamburg usw.

    Die Schler machen die Zuordnungsbung in Gruppenarbeit. Ebenfalls bietet sich hier die Mglichkeit zu einem ersten kleinen Projekt: Willkommen in Berlin! Dazu

    arbeiten Sie mit Ihren Schlern im Computerlabor mit dem Internet. Es gibt zahlreiche Webseiten,die dafr geeignet sind, z.B.: www.berlin.de, www.kinderberlin.de

    Aus dem Internet knnten die Schler das Material zum Basteln eines Berliner Plakats herunterladen. DasPlakat kann im Laufe des Schuljahres mit den im Szenario vorkommenden Orten in Berlin vervoll-stndigt werden.

    2. Unterrichtseinheit2. UnterrichtseinheitSzenario: Maria-Christine mchte die Spanierin Carmen, die sie durch ein Projekt ihrer eigenen.

    Schule mit der spanischen Schule kennt und mit der sie bis jetzt nur E-Mails ausgetauschthat, vom Flughafen Berlin Tegel abholen.

    Lernziele: Wortschatz: europische LndernamenVerben: kommen, heienKommunikation: nach Herkunft und Namen fragen, sich entschuldigen

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    B1., S. 13 7., S. 7B2., S. 13 WS zu S. 12/13: S. 16B3., S. 13

    25

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    A, S. 12 1., S. 4 / 5 3., S. 141

  • 26

    Lektion 1Lektion 1 Erste BekanntschaftSpielen Sie den Dialog KB, B1., S. 13 bei geffneten Kursbchern vor. Die Schler lesen den Dialog rollen-

    verteilt vor. Nehmen Sie dann KB, B2., S. 13 durch: Lassen Sie die Schler whlen, zu welcher der vier Personen sie in

    Partnerarbeit einen Dialog vorspielen wollen. Schreiben Sie als Hilfestellung an die Tafel:

    Sie knnen anschlieend die Situation auf Ihre Klasse bertragen: die Schler befragen sich gegenseitig.Eventuell mssen Sie dazu noch die Namen der Lnder an die Tafel schreiben, aus der manche IhrerSchler kommen. Erklren Sie Ihren Schlern auch, dass die Bejahung Ja und die Verneinung

    Nein in der deutschen Sprache mit anderen Kopfbewegungen verbunden sind als in Griechenland.ben Sie mit Ihren Schlern die Aussprache von Entschuldigung. Hngen Sie eine Europakarte auf und lassen Sie die Schler die genannten Lnder zeigen. Sie knnen AB, 7., S. 7 im Unterricht durchnehmen oder als HA aufgeben. In jedem Fall sollten Sie mit

    Ihren Schlern darber diskutieren, dass es fr diese Aufgabe mehrere Lsungen gibt. Weitere mgliche HA: (die Aufgaben bieten sich auch zur Besprechung im Unterricht an!)

    - nach dem Muster von KB, 1., S. 13 einen Dialog schreiben zu einer der Personen aus KB, 2., S. 13,

    - KB, 3., S. 13 schriftlich ergnzen, - Kopiervorlage (LHB S. 153) (Europakarte ohne eingetragene Lndernamen) austeilen, die

    Schler tragen die Namen der Lnder ein, die im Unterricht durchgenommen wurden, - WS-Liste im AB, S. 16 (zu S. 12/13) ergnzen, - die Lndernamen ins Heft schreiben lassen.

    3. Unterrichtseinheit3. UnterrichtseinheitSzenario: Maria-Christine trifft CarmenLenrziele: Wortschatz: Hallo! Willkommen! Vielen Dank.

    Verb: sein Kommunikation: jemanden begren

    jemanden willkommen heien jemanden nach seiner Identitt fragen und darber Auskunft geben sich bedanken

    Lassen Sie die Schler zu dem Foto auf S. 14 KB oben rechts ihre Vermutungen uern, bevor Sie denDialog vorspielen.

    Die Schler lesen den Dialog rollenverteilt vor. Sie knnen den Schlern helfen, die neuen Wrter zu lernen, indem Sie an die Tafel schreiben:

    : : :

    und einzelne Schler die entsprechenden deutschen Wrter ergnzen lassen. Alle Schler schreiben insHeft.

    Besprechen Sie mit den Schlern die Angaben auf dem Gepckanhnger und lassen Sie sie ihre eigenenAngaben in AB, 2., S. 6 eintragen.

    Kommst du ...? Ja. / Nein.

    Heit du ...?

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang ABB4., S. 14 2., S. 6B5., S. 14 3., S. 6

    WS zu KB, S. 14: S. 16

  • 27

    Erste Bekanntschaft Lektion 1Lektion 1Mgliche HA: - KB, 5., S. 14,

    - AB, S. 16: WS-Liste zu KB, S. 14 ergnzen, - AB, 3., S. 6.

    4. Unterrichtseinheit4. UnterrichtseinheitSzenario: Carmen lernt bei Familie Alexiou zu Hause Andreas (und die Freunde von Andreas

    und Maria-Christine) kennen. Lernziele: Wortschatz: Bruder, Freund, Freundin

    Verb: wohnen Grammatik: Verbkonjugation: 1. + 2. Pers. Sgl.

    Ja / Nein FrageKommunikation: sich vorstellen

    seinen Wohnort angeben

    Bei geffneten Kursbchern hren die Schler den Dialog KB, B6., S. 15. Sie lesen ihn in verteilten Rollen. Verweisen Sie auf KB, C9., S. 15 und fordern Sie die Schler auf, die Verbformen im Dialog oben zu

    unterstreichen. Welche Verben kommen nicht im Dialog vor? (ich komme / du wohnst / ich heie /du heit)

    Fragen Sie die Schler, welche die Verbendungen fr die 1. + 2. Person Sgl. sind. Erklren Sie dieBesonderheit der Rechtschreibung der Verbform du heit. Erklren Sie ebenfalls, dass einAusrufezeichen nach einer Verbform anzeigt, dass es sich um eine unregelmige Form handelt.

    Die Schler ergnzen daraufhin KB, B8., S. 15 und knnen sich laut in der Klasse vorstellen. Auf der Europakarte suchen die Schler die Stdte Salzburg Athen Mnchen. Fragen Sie:

    Wo liegt ... ? In sterreich / Griechenland / Deutschland. Suchen Sie sich zwei Jungen und zwei Mdchen aus der Klasse, von denen Sie wissen, dass sie befreun-

    det sind, und fhren Sie die neuen Wrter Freund / Freundin ein. In Partnerarbeit sollen die Schler nur einen der drei Dialoge aus KB, B7., S. 15 schreiben und ihn dann in

    der Klasse vorspielen. Sollten Ihre Schler damit noch berfordert sein, knnen Sie zuerst AB, 6., S. 7 in der Klasse besprechen,

    wo in einem vorgegebenen Dialog nur die Verben einzusetzen sind. Fordern Sie die Schler auf, in dem Dialog KB, B6, S. 15 alle Fragen zu unterstreichen bzw. zu markieren

    und fragen Sie nach der Verbstellung und welche Antworten auf diese Frage gegeben werden. Sieknnen eine Tafelnotiz machen:

    und die Schler auffordern, auch mit den Verben heien und wohnen eine Frage zu bilden.Anschlieend befragen sich die Schler gegenseitig in der Klasse. Sollte noch Unsicherheit imGebrauch der Verbformen bestehen, knnen Sie Anhang AB, 1. und 2., S. 114 durchnehmen.

    Mgliche HA: - AB, 4., 5., S. 6/7,- WS-Liste zu S. 15: AB, S. 16.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang ABB6., S. 15 4., S. 6 1., S. 114B7., S. 15 5., S. 7 2., S. 114B8., S. 15 6., S. 7C9., S. 15

    Bist du ...? Ja, ... / Nein, ...Kommst du ...?

  • 28

    Lektion 1Lektion 1 Erste Bekanntschaft5. Unterrichtseinheit5. UnterrichtseinheitSzenario: Maria-Christine und Carmen wollen spazieren gehen. Im Hauseingang treffen sie Ali, einen

    Trken, der auch in der Emser Str. 15 wohnt. Lernziele: Wortschatz: Zahlen

    Hrverstehen: detailliertes Hren Grammatik: W-Fragen

    Prpositionen in / aus + LndernamenKommunikation: nach dem Befinden fragen und darber Auskunft geben

    nach der Alter fragen und darber Auskunft geben

    Die Schler hren den Dialog KB, B.10., S. 16 bei geffneten Kursbchern und lesen ihn rollenverteilt vor.Schreiben Sie zuerst einen Lckensatz ber Carmen an die Tafel: Die Freundin von Maria-Christine heit Carmen, kommt aus Spanien und wohnt in Barcelona. Sie ist 15

    Jahre alt. Dann schreiben Sie einen Lckensatz ber Ali: Der Nachbar von Maria-Christine heit __________, kommt aus __________ und wohnt in __________.

    Er ist __________.Die Schler fllen aus. Fordern Sie die Schler auf, aus dem Dialog die Fragewrter zu suchen, die nach den Angaben, die in

    den Lckenstzen gefehlt haben, fragen und notieren Sie an der Tafel: ______________________ Carmen / Ali______________________ aus Spanien / aus der Trkei ______________________ 15 / 14______________________ Barcelona / Berlin

    Die Schler ergnzen die Fragewrter. Anschlieend erarbeiten Sie mit den Schlern KB, C12 und 13., S. 17 und KB, C11, S. 17.Zur Festigung des Erarbeiteten eignen sich nun die bungen AB, 11., S. 9,Anhang AB, 3., S. 114 - 4., 5., 6., S. 115 -, 7., 8., S. 116 und Anhang KB, 2., S. 140.Mchten Sie eine spielerische bungsphase zu den W-Fragen gestalten, knnen Sie Anhang KB, 1., S. 140 whlen. Die beiden Spielgruppen werden durch den Abzhlreim ausgezhlt. Auch

    eignet sich Anhang KB, 4., S. 142. Fr dieses Spiel mssen Sie genug Zeit einplanen, da die Schlerdie bentigten Materialien erst anfertigen mssen.

    Die beiden Aufgaben zum Hrverstehen im AB, 8. und 12., S. 8 und 10 geben dem Schler dieGelegenheit, das neu Erlernte akustisch zu erkennen.

    Mgliche HA: - AB, 9., S. 16 (der Dialog kann auch in der Klasse rollenverteilt gespielt werden),- WS-Liste zu S. 16: AB, S. 16.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    B10, S. 16 8., S. 8 1., S. 140 3., S. 114C11., S. 17 9., S. 8 2., S. 140 4., S. 115C12., S. 17 10., S. 9 4., S. 142 5., S. 115C13., S. 17 11., S. 9 6., S. 115B14., S. 18 12., S. 10 7., S. 116

    13., S. 10 8., S. 11614., S. 11 9., S. 11716., S. 12 10., S. 11717., S. 13

  • 29

    Erste Bekanntschaft Lektion 1Lektion 1In KB, 14., S. 18 lernen die Schler die Zahlen von 0-20. Sie hren den Hexenspruch von der CD und lesen

    ihn im Kursbuch mit. Wie die brigen Zahlen von 11-20 gelesen werden, sollten Sie erst an derkleinen Maus mit der Zahl 13 erklren. Die Schler machen auch den Vergleich mit der englischenSprache. Fr welche Zahlen knnen die Schler eine Regelmigkeit bei der Bildung entdecken?Welche Zahlen muss man sich besonders merken, weil sie von dieser Regelmigkeit abweichen?Lassen Sie dazu die Zahlwrter in einer Tabelle an der Tafel ergnzen. Die Schler schreiben ins Heft.

    01 eins - 11 __________2 zwei - 12 __________

    Anhang AB, 10., S. 123 ist eine einfache bung zu den Zahlen. AB, 13., S. 10 ist eine Hrbung zu denZahlen. Anhang AB, 9., S. 117 sollten Sie nur vorschlagen, wenn Sie den Schlern jetzt schon erklren wollen, wie die Zahlen ab 21 gebildet werden. An dieser Stelle ist es auch angebracht, dieAussprachebung AB, 17., S. 13 durchzunehmen. Hier wird nicht nur die Aussprache von Zahlen,sondern auch die Betonung und Intonation in Fragen gebt.

    Zu Ihrer Information: Im Deutschen ist es wichtig, welcher Laut vor ch steht, im Griechischen ist der folgende Laut

    entscheidend. Deutsch [a], [o], [u] + ch -> [x]: acht, noch, Buch [i], [e], + ch -> []: ich, echtGriechisch [x] + [a], [o], [u] -> [x]: , , [x] + [i], [e] -> []: ,

    Mgliche HA: - AB, 10., S. 9,- AB, 14., S. 11,- AB, 16., S. 12.

    6. Unterrichtseinheit6. UnterrichtseinheitSzenario: Andreas und Maria-Christine zeigen Carmen verschiedene Geschfte in ihrer nahen

    Umgebung. Wieder zu Hause mchte sich Carmen ausruhen. Sie liest eine deutscheZeitschrift.

    Lernziele: Wortschatz: Internationale WrterLandeskunde: Deutsche Geschfte

    Die Schler betrachten zur Einleitung ins Thema Internationale Wrter zuerst die Fotos der deutschenGeschfte KB, D17., S. 20. Sie knnen kontrastiv Deutsch / Griechisch arbeiten, denn es sindWrter, die die Schler aufgrund anderer Sprachkenntnisse verstehen knnen, mit Ausnahme von

    Apotheke, das dem Schler zwar bekannt vorkommen wird (!), aber in andererBedeutung. Zum Vergleich der deutschen und der englischen Sprache dient die bung im AnhangKB, 5., S. 143.

    Anschlieend wird die Klasse in drei Gruppen geteilt. Jede Gruppe bernimmt einen Text aus KB, D15., S. 19, liest ihn durch und versucht zuerst, diesen Text dem passenden Foto zuzuordnen: KB, D.

    16., S. 19. Die Schler lesen die Texte still, dabei unterstreicht jeder die internationalen Wrter.Danach werden die Ergebnisse verglichen. Schreiben Sie die internationalen Wrter an die Tafel.

    Mgliche HA: - AB, 15., S. 12.Schlieen Sie die Lektion mit der Selbstevaluation (s. LHB, S. 19) und mit der Wiederholung von

    Grammatik und Wortschatz (s. LHB, S. 15-18) ab.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang ABD. 15, S. 19 15., S. 12 5., S. 143D. 16, S. 19D. 17, S. 20

  • 30

    Die FamilieLektion 2Lektion 2Didaktisierungsvorschlge fr die UnterDidaktisierungsvorschlge fr die Untereinheiteneinheiten1. Unterrichtseinheit 1. Unterrichtseinheit Szenario: Auf vier verschiedenen Fotos lernt der Schler die Mitglieder der Familie Alexiou kennen

    und erfhrt, in welchen Lndern sie leben (DACH-Lnder, Griechenland). Lernziele: Wortschatz: Bezeichnungen fr Familienmitglieder und Verwandte

    Grammatik: der bestimmte Artikel im Singular und Plural(ab dieser Lektion ist das Genus farbig symbolisiert: blau: mnnlich, rot: weiblich, grn: schlich, gelb: Plural)

    Orthographie: Groschreibung der Nomen Kommunikation: die Familienmitglieder benennen

    Die Schler schlagen KB, A1., S. 24 auf. Schreiben Sie den Namen Andreas Alexiou an die Tafel undskizzieren Sie den Stammbaum (s. unten). Durch Fragen in der Muttersprache vermuten die Schler,wer auf dem Bild oben links zu sehen ist. Whrend des Gesprchs in der Klasse bertragen dieSchler die entsprechenden Nomen an die Tafel, so dass sich der Stammbaum nach und nach fllt.Sie knnen darauf hinweisen, dass die Schler manche Nomen mit Hilfe ihrer Englischkenntnisseerschlieen knnen.

    Fragen Sie die Schler anschlieend: Wo wohnt der Grovater? Wo wohnt die Tante? etc. so das sie inihren Antworten die Verwandtschaftsbezeichnungen verwenden mssen. Die Schler knnen sichauch gegenseitig befragen.

    Weisen Sie auf die Regel hin, dass Substantive gro geschrieben werden und dass ab jetzt im KB dieGeni der Nomen farbig erscheinen. Mgliche bung dazu: KB, 15., S. 19: die Schler unterstrei-chen die Nomen.

    Nehmen Sie mit den Schlern AB, 1., S. 18 durch. Dabei knnen Sie feststellen, wie gut Ihre Schler dieVerwandtschaftsbezeichnungen beherrschen. Zur Festigung des Wortschatzes und der Artikelhaben sie die Mglichkeit zu whlen:

    fr weniger gute Schler bieten sich im Anhang KB, 1.+2., S. 144 / 145 an (diese knnen auch als Spiel benutzt werden: Wer findet zuerst die richtigen Lsungen?). Ebenfalls geeignet ist Anhang AB, 1., S. 118. Diese Aufgabe ist ein gutes Beispiel dafr, den Schlern zu erklren, dass esleichter ist, Vokabeln in Paaren zu lernen, wann immer das mglich ist. Sie knnen die Schler auchwhlen lassen, welche der drei Aufgaben sie lsen wollen. Anschlieender Vergleich der Lsungenim Plenum.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang ABA 1., S. 24 1., S. 18 1., S. 144 1., S. 118WS zu KB A1.: S. 36 2., S. 145

    die der Grovater die Gromutter der Opa die Oma

    GROSSELTERN

    Frau Alexiou: die Mutter Herr Alexiou: der Vater

    die

    ELTERN die Tante

    der Onkel Andreas Alexiou: der Bruder

    die der Cousin Maria-Christine Alexiou: die Schwester

    KINDER die Cousine

    das Baby

    } die Zwillinge

  • 31

    Mgliche HA: - AB, S. 36: WS-Liste zu KB, S. 24 auf Griechisch ergnzen- Stammbaum austeilen (s. Kopiervorlage LHB S. 154) und ergnzen lassen,- nach der Vorlage der bung 1 im AB schreiben die Schler einen Text ber die Familie

    Alexiou.

    2. Unterrichtseinheit 2. Unterrichtseinheit Szenario: Carmen lernt die Eltern von Andreas und Maria-Christine kennen. Lernziele: Wortschatz: Berufe / Begrung

    Grammatik: Personalpronomen 3. Pers. Singular (er, sie)Verbkonjugation 3. Pers. Singular (er, sie)

    Kommunikation: jemandem seine Familie vorstellen, Herkunft und Beruf nennen

    Die Schler schlagen KB, B2., S. 25 auf und stellen in der Muttersprache Vermutungen ber dasSzenario an.

    Die Schler hren den Dialog zwischen Maria-Christine, Herrn Alexiou und Carmen schrittweise.Schreiben Sie dann folgende bersicht an die Tafel, indem Sie den Schlern Fragen auf Griechischstellen, z.B.:

    fi fi ; M.-C. Carmen; .

    Die Schler hren den Dialog zwischen Andreas, Frau Alexiou und Carmen. In Partnerarbeit erstellen sieeine bersicht fr Frau Alexiou.

    Fordern Sie die Schler auf, in den Dialogen das Pronomen er zu finden und es mit dem Nomen, aufdas es sich bezieht, einzukreisen.

    Anschlieend sollen die Schler in den Dialogen das entsprechende Pronomen fr die Mutter finden.Sie kreisen ein und ergnzen es in der Tabelle im KB.

    Fordern Sie nun die Schler auf, die Verbformen fr er und sie zu unterstreichen, damit sie dieEndung fr die 3. Person Sgl., bzw. die unregelmige Form von sein erkennen. Die Schlerergnzen im KB, S. 27, 6. die fehlenden Verbformen fr die 3. Pers. Sgl.

    Lesen Sie mit Ihren Schlern KB, B2, a.-d., S. 25, sammeln Sie an der Tafel die angegebenen Berufsbe-zeichnungen und geben Sie die griechische Bedeutung an. Sie knnen dazu die Schler im AnhangKB, 4., S. 151 die genannten Berufe entdecken lassen.

    Anschlieend schreiben die Schler in Partnerarbeit einen Dialog (a, b, c oder d) von Aufgabe 3. undspielen ihn dann in der Klasse vor.

    Mgliche HA: - AB, S. 28, WS-Liste zu S. 24: die Schler ergnzen in Klammern neben dem mnnlichenund dem weiblichen Nomen das entsprechende Personalpronomen er oder sie,

    - AB S. 28, WS-Liste zu KB S. 25 ergnzen, Pronomen er oder sie ergnzen.

    Die Familie Lektion 2Lektion 2

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang ABB2. a.-d., S. 25 WS zu KB, S. 25: 4., S. 151C6., S. 27 S. 28

    der Vater mein Vater er

    Herr Dimitris Alexiou

    aus Griechenland Ingenieur bei BMW

  • 32

    Die FamilieLektion 2Lektion 2Geben Sie Ihren Schlern folgende Information zum Thema:

    3. Unterrichtseinheit3. UnterrichtseinheitSzenario: Beim Betrachten einiger Fotografien, die im Wohnzimmer stehen, erfhrt Carmen mehr

    ber die Groeltern in sterreich, den Onkel in der Schweiz und die Groeltern auf Paros. Lernziele: Wortschatz: lokale Angaben

    Grammatik: Personalpronomen 3. Pers. Sgl. (es) und 3. Pers. Pl. Verbkonjugation 3. Pers. Pl. Possessivpronomen 1. Pers. Sgl.

    Kommunikation: ein Foto beschreiben

    Die Schler schlagen das KB, 4., S. 26 auf. Sagen Sie den Schlern, dass sie sich beim anschlieendenHren der Dialogtexte auf die Fotos und nicht auf den geschriebenen Text konzentrieren sollen, dadies das Verstndnis der Texte erleichtert.

    Spielen Sie den Dialogtext zweimal vor und stellen Sie Fragen zum Grobverstndnis: Wer spricht? Wer istauf dem Foto? Wo wohnt der Onkel? Wie heit das Baby? Wo wohnt die Tante? ...

    Die Schler lesen den Dialog rollenverteilt vor. Mit Hilfe der Dialoge erschlieen sie das Personal-pronomen es wie in der 2. Unterrichtseinheit beschrieben und ergnzen es im Kasten. Dannunterstreichen die Schler das Personalpronomen sie (Pl.) im Dialog. Frage an die Schler: Welcheanderen bisher gelernten Nomen knnt ihr durch sie ersetzen? (die Geschwister die Zwillinge die Eltern).

    Fordern Sie die Schler auf, in den Dialogen die Verbformen zu finden, die mit dem Personalpronomen 3. Pers. Pl. verbunden sind, so dass sie die entsprechende Verbendung erkennen. Sie ergnzen KB, S. 27, C6.

    Um zu berprfen, ob Ihre Schler die Personalpronomen 3. Pers. Sgl. + Pl. beherrschen, knnen SieAnhang AB, 2. S. 118 durchnehmen. Oder sie nennen verschiedene Nomen (der Vater die Tante die Eltern - ...) und die Schler nennen das entsprechende Personalpronomen. Benutzen Sie auchNamen! (Carmen, Andreas, ...).

    Die bungen AB, 4., S. 19 und Anhang AB, 3. + 4., S. 119 bieten sich an, falls Sie die bisher gelernten

    BegrungenCarmen trifft die Eltern von Maria-Christine erst am Nachmittag, bzw. frhen Abend, als sie von derArbeit zurckkommen. Am Morgen oder Mittag, wrde sie Herrn und Frau Alexiou anders begren:

    Guten Morgen, Guten Tag.Schreiben Sie die Begrungen - eventuell mit einer kleinen Skizze zur visuellen Untersttzung (s.unten) - an die Tafel. Die Schler schreiben sie in ihr Heft.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    B4., S. 26 2., S. 18 2., S. 118C5., S. 26 3., S. 19 3., S. 119C6., S. 27 4., S. 19 4., S. 119C7., S. 27 5., S. 20 5., S. 119C8., S. 27 6., S. 20

    7., S. 21WS zu KB, S. 26:S. 28

  • 33

    Verbformen wiederholen wollen. Die Schler unterstreichen in den Dialogtexten KB, 4., S. 26 alle Verwandtschafts-bezeichnungen mit

    mein, meine und ergnzen die fehlenden Formen in der Tabelle KB, C5., S. 26 unten. FragenSie: Wer kann eine Regel fr den Gebrauch von mein und meine formulieren? Bei dieserGelegenheit knnen Sie die Schler darauf hinweisen, wie wichtig es ist, die Nomen in Verbindungmit ihrem Artikel zu lernen.

    Mgliche HA: - AB, 2., S. 18,- AB, 3., S. 19,- AB S. 28, WS-Liste zu KB, S. 26 ergnzen. - Die Schler whlen einen der Dialoge aus KB, 4., S. 26 als Muster und schreiben einen

    Dialog ber ein oder mehrere Mitglieder ihrer Familie. Wenn mglich, bringen sie auchein Foto mit.

    Die Schler sollen erkennen, dass das ist und das sind dem Griechischen entsprechen (hierwerden die Pronomen fi . ja meist nicht benutzt). Dazu sollen Sie KB, 7., S. 24 ergnzen.Benutzen Sie die Kopiervorlage (LHB, S. 155), um den Gebrauch zu ben und gleichzeitig dielokalen Angaben links rechts in der Mitte einzufhren: KB, 8., S. 27

    Mgliche HA: - AB 6., 7., S. 20/21,- Anhang AB, 5., S. 119.

    4. Unterrichtseinheit4. UnterrichtseinheitLernziele: Wortschatz: -

    Grammatik: Verbstellung im HauptsatzVerbindung von zwei Hauptstzen mit und

    Kommunikation: ber andere Personen Informationen geben Lesen und Verstehen: detailliertes Lesen

    Skizzieren Sie an der Tafel folgende Tabelle:

    Fordern Sie einzelne Schler auf, das, was Andreas ber seine Groeltern auf Paros und ber seine Tantesagt, in vier Stzen untereinander in die Tabelle zu bertragen. ;

    Die Schler betrachten die Verbstellung im KB, 9., S. 28 (in den ersten beiden Stzen). Anschlieend sollendie Schler den Satz aus dem dritten Zug im Dialog KB, S. 27 wiederfinden und entdecken, dass esnicht ntig ist, bei der Verbindung von zwei Hauptstzen mit und das Subjekt zu wiederholen.

    Nehmen Sie KB, 10., S. 28 mndlich durch. Fr schwchere Schler knnen Sie Zge an der Tafelskizzieren und die Stze von Schlern eintragen lassen.

    Die Schler hren den Text Anhang KB., 4., S. 146 und lesen ihn still mit. Skizzieren Sie an der Tafel einen Stammbaum mit Lcken: Groeltern _________________________________Eltern _________________________________Kinder ________________ ________________ Frieda ________________ ________________

    Die Familie Lektion 2Lektion 2

    Verb ()

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang ABC9., S. 28 8., S. 22 4., S. 146C10., S. 28

  • 34

    Die FamilieLektion 2Lektion 2Die Schler ergnzen die Namen der Familie Haller. Die Schler bearbeiten die Aufgaben a. und b. (Sie

    knnen die Schler auch eine der beiden Aufgaben whlen lassen). Besprechung der Lsungen im Plenum. Mgliche HA: - AB, 8., S. 22.

    5. Unterrichtseinheit 5. Unterrichtseinheit Szenario: Maria-Christine meldet Carmen im Schulsekretariat an. Sie fllen ein Formular aus. Lernziele: Grammatik: Possessivpronomen 2. Pers. Sgl.

    Kommunikation: jemanden nach seinen persnlichen Daten fragen und selbst darber Auskunft geben

    Die Schler ffnen KB, B11., S. 29 und hren den Dialog. Anschlieend ergnzen sie in Partnerarbeit diefehlenden Daten im Formular. Fragen Sie auf Griechisch, wer sich erinnert, wo man die Daten fin-den kann, die nicht im Dialog vorkommen.

    (Alter: KB, S. 16/ Adresse der Gastfamilie: KB, S. 14 / E-Mail Adresse: AB, S. 12)Im Dialog unterstreichen die Schler die Verbindungen von Nomen mit Possessivpronomen und ergnzen

    die Tabelle KB, C 12., S. 29.Die Schler erkennen, dass das Possessivpronomen dein ebenso wie das Possessivpronomen mein im

    Femininum und im Plural die Endung (-e) bekommt. Betonen Sie, wie wichtig es deshalb ist, Nomenimmer mit ihrem Artikel zu lernen. ben Sie die Regel mndlich mit einer Drillbung wie folgt:

    Mutter die Mutter meine Mutter deine Mutter(Eltern, Baby, Familie, u.s.w.)Spielen Sie in der Klasse zur Verfestigung der Possessivpronomen mein(e) / dein(e) das Spiel

    AB, 10., S. 23. Sie bentigen dazu einen kleinen Ball. AB, 12., S. 24: Text zum Lesen und Verstehen: Lassen Sie die Schler whlen, ob sie den Text ber Nikos oder den ber Brigitte bearbeiten wollen und

    teilen Sie die Klasse in Gruppe A (Nikos) und Gruppe B (Brigitte). Mglich ist auch, dass dieJungen den Text ber Nikos, die Mdchen den Text ber Brigitte whlen.

    Die Lsungen der Aufgabe werden im Plenum verglichen. Nun knnen Sie den Schlern Fragen zum Verstndnis stellen, z.B.: Woher kommt Nikos? Wie alt ist

    Nikos? etc. oder: Die Schler stellen sich gegenseitig Fragen. Gibt es in der Klasse einen Jungen namens Nikos, so darf

    dieser die erste Frage stellen. AB, 13., S. 24. Nikos fragt und whlt den Schler / die Schlerin, der / die antworten soll. Dann fragt

    dieser / diese Schler(in) weiter. Mgliche HA: - die Schler schreiben einen hnlichen Text ber sich selbst

    - AB, 9., 11., S. 22-23- AB, S. 28, WS-Liste zu KB, S. 29 ergnzen.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    B11., S. 29 9., S. 22C12., S. 29 10., S. 23

    11., S. 2312., S. 2413., S. 24WS zu KB, S. 28: S. 29

  • 35

    Die Familie Lektion 2Lektion 2

    6. Unterrichtseinheit6. UnterrichtseinheitSzenario: -Lernziele: Wortschatz: das Alphabet

    Kommunikation: Wrter buchstabieren

    Spielen Sie den Schlern das ABC-Lied vor. Fordern Sie die Schler auf KB, 13., S. 30, mitzusingen. Die Schler lesen dann das Alphabet mit Hilfe der Lautschrift Anhang AB, S. 120.Erklren Sie den Schlern, dass die Handschrift in den Schulen in Deutschland gelehrt wird, da sie zurdeutschen Kultur gut gehrt und ein Zeichen der guten Bildung ist. AB, 14., S. 25: die Schler lsen in Einzelarbeit die Aufgabe, Besprechung der Lsungen im Plenum.Buchstabierspiel: ein Schler steht an der Tafel, ein anderer buchstabiert ihm ein Wort seiner Wahl.fakultativ: Anhang KB, 3., S. 145: die Schler hren die buchstabierten Namen und schreiben sie auffakultativ: Anhang AB, 6.a., S. 120: die Schler hren die buchstabierten Wrter und ergnzen die

    fehlenden Buchstaben.fakultativ: Anhang AB, 8., S. 121: die Schler hren die Vornamen und lsen die Aufgaben a. und b.

    Anschlieend lesen sie die Vornamen in der Klasse laut vor. Mgliche HA: - die Schler schreiben fnf Wrter ihrer Wahl in Schreibschrift ins Heft,

    - das ABC auswendig lernen, - fakultativ: Anhang AB, S. 120, 7. a.+b.

    7. Unterrichtseinheit7. UnterrichtseinheitSzenario: -Lernziele: Wortschatz: die Zahlen von 20 100

    Kommunikation: seine Telefonnummer nennen und andere danach befragen

    Zur Wiederholung: Ein Schler schreibt die Zahlen von 1-10 untereinander an die Tafel, ein anderer schreibt daneben das

    entsprechende Wort, ein Dritter markiert mit einem Ausrufungszeichen die Ausnahmeflle.Schreiben Sie jetzt die Zehnerzahlen untereinander an die Tafel und nur das Wort fr die Zahlen 40-50-80-90. Fragen Sie, mit welcher Endung diese Zehnerzahlen gebildet werden. Ergnzen Sie nundie Wrter fr 20-30-60-70-100. Die Schler sollen entdecken, was hier anders ist.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    B 13., S. 30 14., S. 25 3., S. 145 6., S. 1207., S. 1208., S. 121

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    B14., S. 31 15., S. 25 5., S. 147B15., S. 31 16., S. 26 6., S. 148B16., S. 32 17., S. 26 7., S. 148

    WS zu KB S. 31: S. 29

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    Die FamilieLektion 2Lektion 2

    Die Schler ergnzen im KB, S. 31, 14. die Lcken. Erklren Sie den Schlern, dass auch die Zahlen von 21-99 so gelesen werden wie die Zahlen von 13-19.

    Ein Schler schreibt die Zahlen 21 bis 30 an die Tafel. Betonen Sie besonders die Bildung von ein-undzwanzig (Beim Zusammensetzen von Zehnerzahlen mit der Zahl 1 fllt der Buchstabe s derZahl eins aus!) und schreiben Sie die Wrter fr 21 und 22 daneben. Fordern Sie die Schler auf,die Wrter fr die Zahlen 23-30 zu ergnzen.

    ben Sie nun mndlich die Bildung von Zahlen 1 bis 100 in Gruppen, wie folgt: 3 13 30 334 14 40 447 17 70 77

    ben Sie auch Zahlen in Paaren wie folgt: (23 und 32) dreiundzwanzig zweiunddreiig. Der Lehrer diktiert, die Schler schreiben. Weitere

    Beispiele: 43 und 34, 56 und 65, 78 und 87 u.s.w.AB, 17., S. 26: Aussprache und Intonation der Zahlen ben Die Schler schreiben auf einen Zettel ihren Namen und ihre Handy-Nummer bzw. ihre Festnetznummer.

    Die Zettel werden unter den Schlern ausgetauscht und von den Schlern vorgelesen, z.B.: Nikos: 6937-5984307

    Anschlieend hren die Schler KB, 15., S. 31 und lsen die Aufgabe. Besprechung der Lsungen im Plenum. HA: - fr das Memory-Spiel im Anhang KB, 7., S. 148 fertigt jeder Schler eine Karte mit einer Zahl und

    eine Karte mit der Zahl ausgeschrieben als Wort an. KB, 16., S. 32: Hrtext in der Klasse besprechen AB, 16., S. 26 Hrtext in der Klasse besprechenMemory-Spiel in der Klasse: Anhang KB, 7., S. 148 (dazu die von den Schlern angefertigten Zettel ein-

    sammeln).Mgliche HA: - die Schler bringen eine Eintrittskarte, Fahrkarte, ein Kalenderblatt oder hnliches mit. In

    - der nchsten Stunde mssen sie die darauf abgebildeten Zahlen vorlesen. - AB, 15., S. 25,- AB, S. 29: WS-Liste zu KB, S. 31 ergnzen.

    8. Unterrichtseinheit 8. Unterrichtseinheit Lernziele: Wrter im Wrterbuch finden

    die Stadt Berlin nher kennenlernen

    1 eins ! zehn 102 zwei ! zwanzig 203 drei ! dreiig 304 vier vierzig 405 fnf fnfzig 506 sechs ! sechzig 607 sieben ! siebzig 708 acht achtzig 809 neu neunzig 90

    10 zehn ! hundert 100

    Die Klasse liest die Tabelle lautwie folgt vor: Ein mal zehn macht zehnZwei mal zehn macht zwanzigDrei mal zehn macht dreiig...

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang ABD 17., S. 33 WS zu KB, S. 33: S. 29D 18., S..34

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    Die Familie Lektion 2Lektion 2Sorgen Sie dafr, dass in der Klasse gengend Wrterbcher vorhanden sind. Besprechen Sie mit den

    Schlern KB, 17 A+B, S. 33.Teilen Sie Ihre Klasse in Gruppen von 4-5 Schlern. Welche Gruppe findet zuerst die griechischen Wrter

    in Aufgabe 17 C?Lassen Sie die Gruppen im Wrterbuch die drei Nomen Vater, Mutter und Foto aufsuchen und

    lesen Sie mit ihnen die entsprechenden Abkrzungen, wobei Sie besonders auf die der Artikeleingehen.

    Die Gruppen suchen anschlieend die Artikel fr die Nomen im KB, 17 D, S. 33.Mgliche HA: - AB, S. 29: WS-Liste zu KB, S. 33 ergnzen,

    - In Einzelarbeit finden die Schler die angegebenen Orte auf ihrem Stadtplan AB, 1., S. 4/5.

    Zeigen Sie den Stadtplan ber Overheadprojektor, die Schler markieren die gefundenen Orte. Gesprch in der Klasse (in der Muttersprache): ; ;

    Schlieen Sie die Lektion mit der Selbstevaluation (s. LHB, S. 19) und mit der Wiederholung vonGrammatik und Wortschatz (s. LHB, s. 15-18) ab.

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    HobbysLektion 3Lektion 3Didaktisierungsvorschlge fr die UnterDidaktisierungsvorschlge fr die Untereinheiteneinheiten

    1. Unterrichtseinheit1. UnterrichtseinheitSzenario: Carmen ist mit Andreas in seinem Zimmer. Andreas zeigt ihr die Poster, die in seinem

    Zimmer hngen und erklrt ihr, wer darauf abgebildet ist und was jeder macht.Lernziele: Wortschatz: Berufe / Verben, die Hobbys beschreiben

    Nachdem Sie mit den Schlern die Lernziele der Lektion besprochen und Hypothesen zum Szenarioaufgestellt haben, lassen Sie sie die Poster im KB A 1. S. 38 anschauen und auf GriechischHypothesen aufstellen, wer auf den Poster zu sehen ist. Wenn die Schler die Personen auf denPoster erkennen, sollen sie aus der Spalte rechts im KB die passende Bezeichnung finden und denSatz, der die Ttigkeit der jeweiligen Person(en) beschreibt. Stellen Sie den Schlern Fragen wie imDialog angedeutet: Wer ist das links? Wer ist rechts? usw., damit die Schler den neuenWortschatz anwenden. Weiterhin besteht die Mglichkeit, dass die Schler den Dialog inPartnerarbeit schriftlich fortsetzen und dann in der Klasse vorspielen.

    Anschlieend knnten Sie sich mit Ihren Schlern ber folgende Themen auf Griechisch unterhalten: - Fragen Sie die Schler, ob sie andere deutsche Musikgruppen, Snger, Fuballmannschaften,

    Rennfahrer oder Sportler kennen.- Sie knnen die Schler anregen, zu vergleichen, ob das Zimmer von Andreas dem eines

    Jugendlichen in Griechenland hnelt. Zur Festigung der neu gelernten Nomen bietet sich AB, 1., S. 30 an. Sie knnen diese bung in ein Spiel

    umfunktionieren, indem Sie die Klasse in Gruppen teilen. Welche Gruppe findet zuerst die 7gesuchten Wrter? Ebenfalls ist diese bung aber auch als HA geeignet.

    Weitere mgliche HA: - AB, S. 40: WS-Liste zu KB A1., S. 38 auf Griechisch ergnzen und lernen.

    2. Unterrichtseinheit2. UnterrichtseinheitSzenario: Carmen mchte mehr ber die Lieblingssnger und die Lieblingsgruppe von Andreas

    erfahren, deshalb liest sie drei Artikel in der Jugendzeitschrift Star". Sie nimmt auch amgroen Preisausschreiben der Zeitschrift teil.

    Lernziele: - Leseverstehen: Artikel einer Jugendzeitschrift selektiv lesen- Wortschatz: Hobbys, Freizeitaktivitten- Grammatik: Pluralformen der Nomen

    Die Schler schlagen KB, B 2., S. 39 auf. Stellen Sie Fragen zur Vorentlastung: ; fi ; ;Whlen Sie dann einen der drei Texte (oder lassen Sie die Schler whlen, welchen sie zuerst lesenwollen), den die Schler still lesen sollen. Haben sich die Hypothesen der Schler besttigt? StellenSie Fragen zum Verstndnis, wie z.B.: Woher kommen die Scorpions? Wer ist der Snger? etc.

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    S.37 1. S.30A 1. S.38 WS zu KB A1., S. 38: S. 40

    Kursbuch Arbeitsbuch Anhang KB Anhang AB

    B 2., S.39 2., 3., S. 30C 3., 4., 5. S.39 WS zu KB, S. 39-40: S. 40B 6., S.40

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    Verfahren Sie so auch mit den beiden anderen Texten. In Partnerarbeit ergnzen die Schler dasPreisausschreiben KB, B 6., S. 40.

    Dann knnen Sie die Klasse in drei Gruppen teilen. Jede Gruppe bernimmt einen Artikel und dieAufgabe, die Nomen im Plural zu entdecken, einzukreisen und in der Tabelle im KB,C 3., S. 39 zuergnzen. Besprechen Sie mit den Schlern die Lsungen. Erklren Sie den Schlern, dass es imDeutschen viele Arten der Pluralbildung gibt, indem Sie auf die mglichen Pluralendungen in KB, C4., S. 39 hinweisen, aber keine sicheren Regeln zur Pluralbildung. Aus diesem Grund ist es amsichersten, wenn der Schler ein Nomen immer mit dem Artikel uunndd der Pluralendung lernt. LassenSie die Aufgabe anschlieend von den Schlern bearbeiten. Organisieren Sie gemeinsam mit denSchlern KB, C5, S. 39. Sie knnen die Schler auch dazu anregen, eine hnliche Liste in ihrem Heftanzulegen. Damit in spteren Lektionen das Aufsuchen der Pluralformen der Nomen nicht inVergessenheit gert, knnten Sie einen oder mehrere Schler pro Lektion bitten, die Verantwortungdafr zu bernehmen, an die Aufgabe zu erinnern.

    Als mgliche HA bietet sich AB, 3., S. 30 an. Sie knnen bei dieser bung dem Ermdungseffekt" vor-beugen, indem Sie die Jungen die Pluralformen der mnnlichen und die Mdchen die Pluralformender weiblichen Nomen finden lassen. (oder umgekehrt!)

    Weitere mgliche HA: - AB, S. 40: WS-Liste zu KB, S. 39-40 ergnzen,- AB 2., S. 30.

    3. Unterrichtseinheit3. UnterrichtseinheitLernziele: - Grammatik: Possessivpronomen 3. Person Singular und Plural

    Geben Sie Ihren Schlern die Aufgabe, im Preisausschreiben KB, B 6., S.40 in den Stzen 1.-5. die Nomenund ihre Begleiter