Den (Seelen)Partner loslassen - warum? Warum Leid trotz ...

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Den (Seelen)Partner loslassen - warum? Warum Leid trotz Seelenpartnerschaft? „Loslassen“ ist das am häufigsten vorkommende Stichwort in den Fragen und Beratungen zum Thema Seelenpartner. Ein Seelenpartner wird meistens mit der höchsten und überwältigenden Liebe verknüpft; diese Liebe wird erhofft, erwartet, nach dieser Liebe wird gesucht. Warum dann von dem Seelenpartner und dieser Liebe loslassen? Die typischen Phasen einer Seelenpartnerschaft Die Erfahrungen aus der Seelenpartner-Arbeit, ob Beratungen, Rückführungen oder Seelenantworten, offenbaren ein häufiges Ablaufmuster einer Seelenpartnerschaft, welches den Erwartungen bezüglich eines Seelenpartners entspricht. So individuell ein jeder Mensch ist, so individuell die Dynamik in allen Beziehungen und Partnerschaften ist, so individuell sind natürlich auch die Seelenpartnerschaften. Die nachfolgenden Phasen einer Seelenpartnerschaft sind daher die typischen Phasen, deren Verlauf abhängig ist von den Seelenpartnern, von ihrer Lebensreife, ihrem Seelenalter, also von den prägenden Erfahrungen dieses Lebens und der Vorleben. Das Erkennen und die Gemeinsamkeiten Die erste typische Phase einer Seelenpartnerschaft, wenn wir die Suche nach dem Seelenpartner nicht dazuzählen, ist eher ein Augenblick. Es ist der Augenblick, in dem sich die Seelenpartner begegnen. Das Gefühl, sich schon vorher und lange gekannt zu haben, sich auch ohne Worte zu verstehen, eine magische Anziehung, das Gemeinsame. All das ist plötzlich da, es überwältigt, es ergreift von einem Menschen Besitz, es wird zum Lebensinhalt, ja, sogar zum Lebenssinn. In der nächsten Phase finden die Partner immer mehr Gemeinsamkeiten. Interessen, Hobbys, Grundwerte, Musik [1] etc. In allen Bereichen können sich die Seelenpartner verständigen, es sind nicht viele Worte dazu erforderlich, da sie ähnlich empfinden und ähnlich denken.

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Den (Seelen)Partner loslassen - warum? Warum Leid trotzSeelenpartnerschaft?

„Loslassen“ ist das am häufigsten vorkommende Stichwort in den Fragen und Beratungen zum ThemaSeelenpartner. Ein Seelenpartner wird meistens mit der höchsten und überwältigenden Liebe verknüpft;diese Liebe wird erhofft, erwartet, nach dieser Liebe wird gesucht.

Warum dann von dem Seelenpartner und dieser Liebe loslassen?

Die typischen Phasen einer Seelenpartnerschaft

Die Erfahrungen aus der Seelenpartner-Arbeit, ob Beratungen, Rückführungen oder Seelenantworten,offenbaren ein häufiges Ablaufmuster einer Seelenpartnerschaft, welches den Erwartungen bezüglich einesSeelenpartners entspricht. So individuell ein jeder Mensch ist, so individuell die Dynamik in allenBeziehungen und Partnerschaften ist, so individuell sind natürlich auch die Seelenpartnerschaften.

Die nachfolgenden Phasen einer Seelenpartnerschaft sind daher die typischen Phasen, deren Verlaufabhängig ist von den Seelenpartnern, von ihrer Lebensreife, ihrem Seelenalter, also von den prägendenErfahrungen dieses Lebens und der Vorleben.

Das Erkennen und die Gemeinsamkeiten

Die erste typische Phase einer Seelenpartnerschaft, wenn wir die Suche nach dem Seelenpartner nichtdazuzählen, ist eher ein Augenblick. Es ist der Augenblick, in dem sich die Seelenpartner begegnen. DasGefühl, sich schon vorher und lange gekannt zu haben, sich auch ohne Worte zu verstehen, eine magischeAnziehung, das Gemeinsame. All das ist plötzlich da, es überwältigt, es ergreift von einem MenschenBesitz, es wird zum Lebensinhalt, ja, sogar zum Lebenssinn.

In der nächsten Phase finden die Partner immer mehr Gemeinsamkeiten. Interessen, Hobbys, Grundwerte, Musik [1] etc. In allen Bereichen können sich die Seelenpartner verständigen, es sind nicht viele Wortedazu erforderlich, da sie ähnlich empfinden und ähnlich denken.

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Es folgt die Phase, in der sich die Seelenpartner ihren Wahrheiten in diesem Leben nähern. Spätestensjetzt beginnen sich die Seelenpartnerschaften unterschiedlich zu entwickeln – abhängig davon, welche Artder Partnerschaft die beiden Menschen verbindet.

Es finden sich viele Bezeichnungen, viele und unterschiedliche Unterteilungen der Phasen. Für das Leben,Genießen, Lernen oder ganz allgemein, für den Umgang mit einer Seelenpartnerschaft ist jetzt nur einesrelevant, und dies entscheidet darüber, wie sich die Partnerschaft weiterentwickelt. Dieses einzigRelevante ist die Antwort auf die Frage: Ist es eine echte Seelenpartnerschaft oder ist es eine andereBeziehung oder Partnerschaft, ich nenne sie rein irdische Partnerschaft.

Seelenpartnerschaft aus einer rein irdischen Partnerschaft

Eine rein irdische Partnerschaft ist nicht schlechter, nicht weniger wert, nicht unspirituell, nicht wenigerliebevoll. Sie ist genau so, wie sie die Partner gestalten; das gilt natürlich auch für jedeSeelenpartnerschaft.

Eine rein irdische Partnerschaft zwischen zwei Seelen, die sich zum ersten Mal näher begegnen, könnendie Partner zu einer karmischen Bindung mit ihren Folgen [2] oder zu einer echten Seelenpartnerschaftwerden lassen. Aus Partnern können Seelenpartner werden. Doch nicht automatisch, nicht durch einenSchicksalsgott vorherbestimmt.

Um aus einer rein irdischen Partnerschaft eine Seelenpartnerschaft werden zu lassen, ist eine gemeinsameund durch Liebe geleitete Arbeit beider Partner erforderlich. Diese Arbeit war meist eine harte Arbeit, dasie von dem Seelenalter abhängig ist. Diese Arbeit war, ist und bleibt Lernen, und so unterschiedlich dieSeelenpartner sind, so unterschiedlich die Wege des Lernens sind, alle Wege führen letztendlich zu demeinzigen Lernziel aller Seelen: der Liebe.

Weitere Phasen einer rein irdischen Partnerschaft: Liebe

Dem Erkennen und der Phase der Gemeinsamkeiten folgt eine Phase, in der die Realitäten, der Alltag unddie Unterschiede immer häufiger in den Vordergrund treten und ihre Beachtung unmissverständlichfordern.

Das ist weder unromantisch, noch schmälert oder verdrängt es die Liebe!

Eine wahre Liebe, zu der im Falle einer Seelenpartnerschaft immer die Agape dazugehört [3], wächstund vervollkommnet sich durch die gemeinsamen Wege im Alltag mit ihren irdischen Problemen. DieseLiebe erkennt auch, dass die Unterschiede zwischen den Partnern nicht nur das Salz in der Suppe sind,sondern das Feuer, welches aus allen Zutaten erst eine Suppe macht.

Diese rein irdische Partnerschaft ist auf dem besten Weg zu einer Seelenpartnerschaft, wenn es denn beideSeelen so wollen. Oder es mal in Zukunft wollen werden, wenn sie sich in einer späteren gemeinsamenInkarnation wieder begegnen. Diese Begegnung kann zu dem Plan der Seelen gehören, den sie imZwischenleben erarbeitet haben.

Weitere Phasen einer rein irdischen Partnerschaft: Leid und Krieg

Wie sollten zwei Menschen lernen, wenn es keine Unterschiede gäbe, wenn sie nur identische Interessenund Ansichten hätten? Langeweile wäre eine viel zu sanfte Umschreibung dieser Beziehung. Es wäre einStillstand, es wäre ein Tod.

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Ein liebevoller Übergang von der Phase der Gemeinsamkeiten in die nächste Phase ist allerdings einwahres Meisterstück des Menschen und seiner Seele. Denn anstatt die Unterschiede als eine Chance einerWeiterentwicklung wahrzunehmen, machen sich zunächst Enttäuschung und Verzweiflung breit.

Nun wird die Entwicklung noch individueller. Meistern die Partner diese Phase, können sie immer noch zuliebevollen Partnern werden, die gemeinsam lernen und genießen. Hier ist der Weg frei für eine neueSeelenpartnerschaft. Gelingt dieses Meisterstück nicht und werden die Unterschiede als etwas Negativesbetrachtet, beginnen die Partner mit ihren Machtspielen.

Ein wahres Glück ist es, wenn diese Partnerschaft nicht allzu lange aufrechterhalten wird. Denn wenndiese Partner nicht loslassen können, wenn sie den Krieg leben und nicht nach Liebe trachten, gleiten sie indie Phase des Leids, des Elends und der Zerstörung über. Diese Zerstörung kann nicht nur das irdischeLeben betreffen, kann nicht nur Lebensqualität, Gesundheit oder Geld kosten. Sie kann sich sogar über dasLeben hinweg erstrecken und weitere Leben vergiften, wenn sie zu einer karmischen Bindung wird.

Und eine karmische Bindung mit ihren Folgen, deren Abarbeitung mehrere Inkarnationen andauern kann,ist sehr schnell besiegelt. Es reicht ein „Das verzeihe ich dir nie“ oder ein „Das hole ich mir zurück“. Istdas als ein Schwur gemeint, nimmt das karmische Schicksal seinen Lauf. Doch kein böser Gott ist derUrheber dieses Leids, sondern der Mensch selbst. Daher Vorsicht mit den Schwüren, wie es schon in denBeiträgen mehrmals hieß, z. B. in „Nicht Verlust, nicht Leid, nicht Tod, nicht Scheiden, nicht Schwur,sondern ...“ [4].

Warum einen irdischen Partner loslassen

Im Falle einer irdischen Partnerschaft, die sich in der Phase des Leids und Kriegs verfangen hat, ist dieseFrage eher rhetorischer Natur. Das Loslassen beendet den Krieg und das Leid, auch wenn das Leid nocheine Zeit lang nachwirkt.

Wie erforderlich dieses Loslassen ist, zeigen sehr anschaulich zwei Tarot-Karten: „Die Liebenden“ und„Der Teufel“. Man lege diese beiden Karten nebeneinander und suche nach den Gemeinsamkeiten: diegroße Gestalt im Hintergrund, die Flügel, ihre erhobene Rechte, die Frau und der Mann im Vordergrund,… Und dann die Unterschiede: die Beine oder ihr Fehlen bei der großen Gestalt, ihr Kopfschmuck, ihreLinke mit ihrer Symbolik. Vor allem jedoch die Art der Verbindung zwischen den zwei Menschen. BeimTeufel sind es Ketten.

Welch Glück, welche Erleichterung das Loslassen für diese Menschen haben muss.

Und die Liebenden? Wodurch werden sie aneinander gebunden? Müssen sie loslassen?

Seelenpartner loslassen

Seelenpartner lassen nicht los, da Seelenpartner nicht aneinander gekettet sind. Seelenpartner sindmiteinander verbunden – auf der Seelenebene. Seelenpartner eben.

Wenn sich die Seelen der Seelenpartner entscheiden, gemeinsame Wege in einer Inkarnation zu gehen,klammern sie nicht aneinander. Seelenpartner wissen, dass sie sich wieder begegnen können, dass siemehrere Seelenpartner haben. Sie haben keine Probleme damit, dass ein Seelenpartner näher stehen kann,als ein anderer.

Es ist für sie kein Verrat und kein spiritueller Seitensprung, wenn sie sich in der nächsten Inkarnation ineiner gänzlich anderen Konstellation begegnen, oder einen anderen Seelenpartner treffen und mit ihm

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dieses eine Stück des großen Lernens über die Inkarnationen hinweg gehen.

Warum also auf der Tarot-Karte „Die Liebenden“ Ketten oder Fesseln zeichnen? Es ist die Liebe, die sieverbindet.

Warum das Leid, warum der Wunsch nach Loslassen

Warum ist bei Seelenpartnern so oft Leid zu finden? Warum so oft der Wunsch nach dem Loslassen?Warum fällt das Loslassen so schwer, warum gelingt es manchmal gar nicht? Gibt es Unterschiedezwischen männlichen und weiblichen Seelenpartnern? Wie kann das Loslassen gelingen?

Wie Leid - oder Hass - in Liebe wandeln? [5]

Bei diesen Fragen sind die Agape sowie der Verstand mit seinem Wunschdenken die Schlüssel zu denAntworten, auf die ich in den Folgebeiträgen eingehe.

Zum Abschluss für alle, die leiden oder gelitten haben, die Irrwege gegangen sind oder nicht wissen, ob sienicht gerade auf einem voranschreiten, und für die nicht so ersichtlich ist, dass auch Irrwege Wege, Lernenund Leben sind. Dazu lasse ich Goethe sprechen: „Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sichbegraben.“

---Links zum Beitrag[1] Seelenpartner, karmische Erinnerungen, Tod, Musik ...[2] Seelenpartner, Scheidung, Schwüre ... Wie unbedachte Worte zu karmischen Bindungen werden[3] Seelenpartner und Liebe: Eros (Begehren, Sexualität), Philia (Freundschaft) und Agape (göttlich)[4] Nicht Verlust, Leid, Tod, Scheiden, Schwur, sondern ... Liebe[5] Seelenpartner im Hintergrund, Loslassen, Vergeben, Hass in Liebe wandeln

Herzlichst, Ihr / Dein

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