Dialog 9/2014 – Jugend mit Vision

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    03-Apr-2016
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Die Jugend macht es vor! Erfahren Sie im dialog, welche Projekte von und für Teenager in der Heilsarmee auf die Beine gestellt werden.

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    9/ 2014Monatszeitschrift fr Salutisten und Freunde der Heilsarmee

    dialog

    Aus dem Leben der Heilsarmee 79

    Erbschaft: Nehmen und weitergeben 7

    Wenn Teenager gefrdert und gefordert werden 46

    Jugend mit Vision

  • 2 dialog Monatszeitschrift der Heilsarmee September 2014

    Am Territorialen Kongress 2014 stellte das Jugendwerk das neue rEVOLution-Logo vor.

    Salvy.ch: Neues Logo und neue Website

    fr die Mitmenschen und Liebe fr sich selbst. Diese Revolution ist sanft, fried-lich und gleichzeitig radikal: Gottes Liebe muss unseren Lebensstil prgen. Um so zu lieben wie Gott, sind wir 100 Prozent abhngig von ihm. In Abhngigkeit zu le-ben, ist ungewohnt. rEVOLution in diesem Sinn ist ein Prozess, der jeden persnlich herausfordert.

    Auch die Homepage des Jugendwerks erscheint seit Juni in frischem Design. Die Zutaten des neuen Web-Auftritts: bersichtlichkeit, interaktive Elemente und Anpassung ans Corporate Design der Heilsarmee.

    Weitere Infos: salvy.ch

    Vier Symbole stellen die vier Schlsselwr-ter des Auftrags des Jugendwerks dar: anbeten (Ich liebe und ehre Gott), wach-sen (Ich nehme Jesus kompromisslos als Vorbild), gewinnen (Wir zeigen der Welt, wer Jesus ist), dienen (Wir kmpfen fr die Wrde des Menschen).

    Je mehr wir uns mit diesem Auftrag aus-einandersetzen, desto mehr stellen wir fest, dass wir eine Revolution der Liebe brauchen, so die Verantwortlichen der Jugendabteilung. Liebe fr Gott, Liebe

    Leserbrief

    salvy.ch

    Dialog

    Leitbild der Heilsarmee

    Die Heilsarmee ist eine internationa-le Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche.Ihre Botschaft grndet auf der Bibel.Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe Gottes. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und mensch-liche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.

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    Die Jugend ist eine Zeit der Chancen und Herausforderungen. Herausforderungen, weil es zu kmpfen gilt gegen Konven-tionen, gegen Erwartungen, gegen die Einengung der Gesellschaft. Gleichzeitig bestehen grosse Chancen, weil es eine Zeit der Offenheit, der Risikobereitschaft und Sinnsuche ist.

    Welche Chancen entstehen, wenn sich Teenager fr Gott gewinnen lassen, hat die Welt schon mehrfach erlebt. Sie sind bereit, sich mit Haut und Haar herzugeben fr das, woran sie glauben. Und knnen so ungemein mehr bewegen als Menschen, die sich das Leben bereits bequem einge-richtet haben.

    Wenn sich die Heilsarmee fr die Jugend einsetzt, so tut sie dies, weil sie den Ju-gendlichen in ihren Herausforderungen beistehen will, aber auch, weil sie ihre Chancen und Mglichkeiten sieht. Lernen Sie im dialog die Projekte kennen, die ins Leben gerufen wurden, um Teenager zu frdern und zu begeistern!

    Sara Stcklin

    Chancen der Jugend

    Editorial

    Betrifft: Seelsorge in der Heilsarmee (dialog 7/2014)

    Die Analyse von Majorin Christine Volet scheint mir sehr zutreffend. Nicht ganz einverstanden bin ich mit der Aussage, dass eine theologische Ausbildung not-wendig ist, um Personen mit Nten auf der geistlichen Ebene zu begleiten. Noch vor einigen Jahrzehnten hatten die Salu-tisten, die Verantwortung bernahmen, nur wenig theologisches Rstzeug. Dennoch erlebten sie radikale Bekehrungen, haben Leben verndert, einen ausserordentlichen Dienst verrichtet und Seelen zu Christus gefhrt. Ich glaube, dass ein Christ, der Niederlagen erfahren, Prfungen und Krankheiten durchgestanden hat, besser

    ausgerstet ist als manch ein Theologe, wenn es darum geht, auf die Nte ge-wisser Menschen einzugehen. Wir sollten nicht nur die Ausbildung bercksichtigen, sondern auch die menschliche Erfahrung. Aber es ist sicherlich richtig hier gehe ich mit der Majorin einig , dass es eine Super-vision braucht, um sich selbst zu schtzen. Denn jemanden zu begleiten, bedeutet auch, sich Gefhlen auszusetzen, die die eigene Zerbrechlichkeit ins Bewusstsein treten lassen. Ich pflege festzustellen, dass Diplome nicht alles sind. Lebenserfahrung, die Vergangenheit, Erlebnisse machen uns zu dem, was wir sind. Wissen ist eine Sa-che Erfahrung eine andere.

    Christian Poyet

  • 3dialog Monatszeitschrift der Heilsarmee September 2014

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    Fgen Sie einen ruhigen Italiener und eine lebhafte Schottin zusammen, stellen Sie sie in scheinbar unmgliche Situationen hinein, und Sie haben ein Ehepaar, das gemeinsam aufblht dank der vlligen Abhngigkeit von Gottes Hilfe und dem Wissen, im Gebet untersttzt zu werden.

    Angesichts unserer neuen Aufgabe als Leiter des Territoriums Schweiz, ster-reich, Ungarn empfinden wir eine riesige Verantwortung. Wir setzen unser Vertrauen auf Gott. Whrend all der Jahre unseres Dienstes 37 bzw. 32 Jahre , der uns nach Italien, ins Vereinigte Knigreich, nach Frankreich und Belgien gefhrt hat, hat Er uns nie im Stich gelassen. Stattdessen hat er uns immer wieder berrascht und unsere Erwartungen bertroffen! Dies ha-ben wir insbesondere in unserer Zeit als Leiter in Italien erlebt, als wir den Beginn der Heilsarmeettigkeit in Griechenland begleiteten. Wir sahen auch, wie sich in der kumenischen Zusammenarbeit mit dem Vatikan Tren ffneten. Whrend der

    letzten fnf Jahre Dienst in Frankreich und Belgien haben wir die Zusammenarbeit mit engagierten Offizieren und Angestellten beider Lnder als sehr erfllend erlebt.

    Nun fhrt uns unser Auftrag an den nchs-ten Ort, und wir sind berzeugt, dass der auferstandene Christus uns auch in die-sem neuen Abenteuer vorangeht. Zwei Themen, die unseren Dienst seit Langem begleiten, sind Freude und Vertrauen. Un-sere Freude wird tglich erneuert, im Wis-sen, dass Gott uns beauftragt hat, fr ihn zu leben, und uns stets seine Gnade gewhrt. Wir vertrauen auf ihn.

    Unser Ziel ist es, ein Klima der Frsor-ge und des Vertrauens zu schaffen. Das bedeutet, sich Zeit zu nehmen fr Beziehungen, zuerst im Gebet und im Studieren des Wortes, dann im aufmerksamen Hren und in der Offenheit, von anderen zu lernen. Manchmal mssen wir gegen den Strom schwimmen, auf die

    Kommissre Massimo und Jane Paone

    Oberstleutnante Allan und Fiona Hofer

    Die neue Leitung stellt sich vor

    Wir grssen Sie im Namen unseres Herrn Jesu Christi!

    Mit Begeisterung kehren wir nach einigen Jahren Abwesenheit in das Territorium Schweiz, sterreich, Ungarn zurck und freuen uns darauf, bekannte Gesichter und Orte wiederzusehen. Wir werden aber auch das Vorrecht haben, bisher unbekannten Leuten zu begegnen und die verschiedenen Heilsarmeettig-

    keiten in diesem grossartigen Territorium kennenzulernen.

    Wir wurden beide in gute, christliche Fa-milien hineingeboren. Unsere Eltern waren ebenfalls Heilsarmeeoffiziere. Wir begeg-neten uns in der damaligen Internationalen Offiziersschule in London. Allan trat als Schweizer Kandidat ein, und Fiona kam vom Territorium des Vereinigten Knigreichs.

    Allan ist der Sohn von Missionaren. Sein Vater war Schweizer, seine Mutter Eng-lnderin. Er wurde in der wunderbaren Stadt Rio de Janeiro in Brasilien gebo-ren. In diesem Land verbrachte er auch

    seine Kindheit und Jugend.

    Fiona wurde in Harpenden, England, geboren. Ihre Familie lebte an verschie-denen Orten in England, Schottland und Neu-seeland. Zusammen dienten wir Gott als

    HA-Info

    Heilsarmeeoffiziere in der Schweiz, in Por-tugal, England, Brasilien und im Territorium USA-Sd. Unser bisheriger Dienst setzt sich aus 18 Jahren als Korpsoffiziere, 6 Jahren als Divisionschefs und 4 Jahren als Leiter der Offiziersschule zusammen, die ICO/CSLD (Schule fr Offiziere in England) miteingeschlossen.

    Wir haben zwei wunderbare Kinder! Un-sere Tochter Carla ist mit Chris Raymer verheiratet, unser Sohn Christopher Hofer mit Meagan. Im November dieses Jahres werden wir zum ersten Mal Grosseltern, worauf wir uns sehr freuen. Unsere hchste Berufung als Familie war immer, fr Jesus, unseren Herrn, zu leben, ihm zu dienen und andere mit ihm bekannt zu machen.

    Fiona und ich freuen uns, unter der Leitung der Kommissre Massimo und Jane Paone zu wirken und gemeinsam im Namen Je-su den Menschen dieses Territoriums zu dienen.

    Oberstleutnante Allan und Fiona HoferChefsekretr und Sekretrin fr G+F

    Bremse treten und Zeit in andere investieren.

    Wir freuen uns, Sie alle kennenzulernen. Und wir freuen uns auf die Zusammenar-beit mit den Oberstleutnanten Allan und Fiona Hofer, dem Team am Hauptquartier und den Leitern der Divisionen.

    Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hlt und dir allein vertraut! Ja, ver-traut dem Herrn fr immer, denn er, unser Gott, ist ein starker Fels fr alle Zeiten. (Jesaja 26,34)

    Kommissre Massimo und Jane Paone Territorialleiter

  • 4 dialog Monatszeitschrift der Heilsarmee September 2014

    Grosse Trume

    Singen aus Leidenschaft: Isa, 16.

    Mit Kirche haben sie nicht viel am Hut, aber der Keller des Heilsarmeekorps ist ihr zweites Zuhause: Jugendliche aus Aarau entdecken im Tonstudio von Jugendarbeiter Marcel Brgi ihre Talente.

    Dossier: Jugend mit Vision

    dass sie mit Marcel Brgi nicht nur Musik machen, sondern auch reden knnen. ber Gott und die Welt, ber Familie, ber die Kunst, nicht aufzugeben. Ich bin riesig dankbar, dass ich ihn kennengelernt habe, erzhlt Michel (26). Ich habe mit meinen Raps bei mehreren Leuten angeklopft, aber niemand hatte Zeit fr mich.

    Auftritte in der HeilsarmeeDie Jugendlichen fhlen sich in der Gold-grueb ernst genommen und untersttzt. Ihre Plne sind gross: Michel trumt vom ersten Album, Isa von einem Auftritt im Madison Square Garden in New York. Ihr Freund Pascal, der eigene Raps vertont, stellt klar, dass er die Untersttzung nie vergessen wird, die er hier bekommt: Wenn ich einmal gross