Fragenpool zur schriftlichen Abschlussprüfung im ...· LK SH, Fragenpool schriftliche...

download Fragenpool zur schriftlichen Abschlussprüfung im ...· LK SH, Fragenpool schriftliche Abschlussprüfung

of 109

  • date post

    27-Aug-2019
  • Category

    Documents

  • view

    221
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Fragenpool zur schriftlichen Abschlussprüfung im ...· LK SH, Fragenpool schriftliche...

  • LK SH, Fragenpool schriftliche Abschlussprüfung Landwirt/in, Stand 28.02.2014 Abt. Bildung, Betriebswirtschaft, Beratung / Fachbereich Bildung Grüner Kamp 15-17, 24768 Rendsburg Tel. 04331/9453-216, Fax 04331/9453-229, www.lksh.de Stand: 19.06.2017

    Fragenpool zur schriftlichen Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Landwirt/in

    Nach § 9 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Landwirt/zur Landwirtin vom 31.01.1995 unterteilt sich die Abschlussprüfung zum Nachweis der Fertigkeiten und Kenntnisse in eine  betriebliche Prüfung  schriftliche Prüfung

    Die schriftliche Prüfung wird in den Prüfungsfächern Pflanzenproduktion, Tierproduktion sowie Wirtschafts- und Sozialkunde durchgeführt. In jedem Prüfungsfach ist eine Arbeit anzufertigen. Für die schriftliche Prüfung ist von folgenden zeitlichen Höchstwerten auszugehen:  Pflanzenproduktion 120 Minuten  Tierproduktion 120 Minuten  Wirtschafts- und Sozialkunde 90 Minuten

    Die schriftliche Abschlussprüfung erstreckt sich auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. Es kommen Fragen und Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:

     Pflanzenproduktion: Bearbeiten und Pflegen des Bodens, Bestellen, Pflegen und Nutzen von Pflanzen sowie Ermitteln und Bewerten von Leistungen und Kosten unter Einbeziehung von Umweltschutz, Landschaftspflege, rationeller Energie- und Materialverwendung sowie von Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit, Produktion und Vermarktung

     Tierproduktion: rationelles, tiergerechtes und umweltverträgliches Halten, Versorgen und Nutzen von Tieren sowie Ermitteln und Bewerten von Leistungen und Kosten unter Einbeziehung von rationeller Energie- und Materialverwendung sowie von Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit, Produktion und Vermarktung

     Wirtschafts- und Sozialkunde bzw. Wirtschaft/Politik: allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt

    Um die Leistungsanforderungen transparenter zu gestalten und die Prüfungs- vorbereitung der Auszubildenden zu unterstützen, haben Lehrkräfte der Beruflichen Schulen in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein für alle drei Prüfungsbereiche die wesentlichen Prüfungsfragen in einem Fragenpool für die schriftliche Abschlussprüfung zusammengefasst. Der Fragenpool wird fortlaufend aktualisiert. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    http://www.lksh.de/

  • LK SH, Fragenpool schriftliche Abschlussprüfung Landwirt/in, Stand 28.02.2014

    Fragenpool zur schriftlichen Zwischen- und Abschlussprüfung

    im Beruf Landwirt/in Inhaltsverzeichnis Seite Pflanzenproduktion Inhaltsverzeichnis 3 I. Grundlagen 4 – 8 II Ölfrüchte 9 – 11 II. Futterkonservierung 12 – 13 IV. Hackfrüchte 14 V. Sommergetreide 15 VI. Wintergetreide 16 – 18 VII. Pflanzenschutz 19 – 22 VIII. Ökologischer Landbau 23 – 24 IX. Feldfutterbau 25 – 26 X. Zwischenfrüchte 27 XI. Düngung 28 – 29 XII. Grünlandwirtschaft 30 – 31 Tierproduktion - Rinder Inhaltsverzeichnis 32 I. Rinderzucht 33 – 37 II Fruchtbarkeit 38 – 40 II. Geburt 41 IV. Kälberaufzucht 42 – 43 V. Jungviehaufzucht 44 – 45 VI. Grundlagen der Verdauung und Fütterung 46 – 47 VII. Milchviehfütterung 48 – 57 VIII. Milchgewinnung und Milchgüte 58 – 59 IX. Bullenmast 60 – 61 X. Gesundheit und Krankheiten 62 XI. Rinderhaltung 63 XII. Rechtsvorschriften 64 – 65 Tierproduktion - Schweine Inhaltsverzeichnis 66 I. Schweinezucht 67 – 70 II Fruchtbarkeit 71 – 72 II. Grundlagen der Verdauung und Fütterung 73 – 75 IV. Sauenhaltung und Ferkelaufzucht 76 V. Schweinemast 77 – 78 VI. Gesundheit und Krankheiten 79 VII. Schweinehaltung 80 VIII. Rechtsvorschriften 81 – 82 Wirtschafts- und Sozialkunde Inhaltsverzeichnis I. Berufs- und Arbeitswelt 84 – 87 II Umwelt 88 – 90 II. Demokratischer Staat 91 – 93 IV. Sozial- und Wirtschaftspolitik 94 – 97 V. Europäische Union 98 – 102 VI. Grundlagen wirtschaftlichen Handelns 103 – 108

  • LK SH, Fragenpool schriftliche Abschlussprüfung Landwirt/in, Stand 28.02.2014 Abt. Bildung, Betriebswirtschaft, Beratung / Fachbereich Bildung Grüner Kamp 15-17, 24768 Rendsburg Tel. 04331/9453-216, Fax 04331/9453-229, www.lksh.de Stand 28.02.2014 Fragenpool schriftliche Zwischen- und Abschlussprüfung Landwirt/in Pflanzenproduktion Themengebiete: Seite I.

    Grundlagen

    4 - 8

    II.

    Ölfrüchte

    9 - 11

    III.

    Futterkonservierung

    12 - 13

    IV.

    Hackfrüchte

    14

    V.

    Sommergetreide

    15

    VI.

    Wintergetreide

    16 - 18

    VII.

    Pflanzenschutz

    19 - 22

    VIII.

    Ökologischer Landbau

    23 - 24

    IX.

    Feldfutterbau

    25 - 26

    X.

    Zwischenfrüchte

    27

    XI.

    Düngung

    28 - 29

    XII.

    Grünlandwirtschaft

    30 - 31

    http://www.lksh.de/

  • LK SH, Fragenpool schriftliche Abschlussprüfung Landwirt/in, Stand 28.02.2014 Pflanzenproduktion I. Grundlagen Frage 1 Gelegentlich kritisieren Mitbürger die Ausbringung von Gülle auf Acker- und Grünlandflächen. Erklären Sie vier betriebliche Maßnahmen (Lagerung bis Ausbringung), die zu einer sinnvollen und umweltgerechten Gülleausbringung führen. Frage 2 Auf Ackerflächen wird zunehmend die konservierende Bodenbearbeitung angewendet.

    a) Was versteht man unter konservierender Bodenbearbeitung? b) Nennen Sie fünf Vorteile, auf die der Landwirt hofft, wenn er dieses Verfahren

    konsequent anwendet? c) Beschreiben Sie zwei Risiken, die mit der konservierenden Bodenbearbeitung

    verbunden sein können! Frage 3 Der pH-Wert hat im Pflanzenbau eine große Bedeutung:

    a) Was sagt der pH-Wert aus? b) Nennen Sie optimale pH-Bereiche für Sand- und Tonböden! c) Welchen Einfluss hat der Humusgehalt auf den opt. pH-Wert ? d) Welche Nachteile hat ein zu hoher pH-Wert? e) Welche Rapskrankheit wird durch einen zu niedrigen pH-Wert gefördert, nennen Sie

    besonders gefährdete Standorte. f) Nennen Sie Auswirkungen folgender Handelsdünger auf die Kalkbilanz. (pH-

    erhöhend = +/pH-verringernd = -) 1. Carbonationskalk (Rübenverarbeitung) = 2. Harnstoff = 3. Kalkammonsalpeter = 4. Schwefelsaures Ammoniak = 5. Ein weiterer Dünger Ihrer Wahl =

  • LK SH, Fragenpool schriftliche Abschlussprüfung Landwirt/in, Stand 28.02.2014 Pflanzenproduktion Frage 4 Fragen zur Düngeverordnung

    a) In welchem Zeitraum dürfen Wirtschaftsdünger nicht ausgebracht werden? b) Beschreiben Sie, unter welchen Bodenverhältnissen Wirtschaftsdünger nur

    ausgebracht werden dürfen? c) Welche Höchstmengen an Stickstoff (N) dürfen ma mal auf Grünland und Ackerland

    an Wirtschaftsdünger ausgebracht werden? d) Wie viel N in kg/ha darf auf Ackerland nach der Ernte aufgebracht werden? e) In welchen Abständen müssen Bodenproben erfolgen? f) Erklären Sie, wie ein schlagbezogener Nährstoffvergleich durchgeführt wird. g) Was sagt die Düngeverordnung über die Einarbeitung von Gülle auf unbestelltem

    Ackerland aus ?

    Frage 5 Gülle ist ein wertvoller Wirtschaftsdünger bei einer sinnvollen Anwendung. Worauf muss der Anwender achten, um eine optimale Stickstoffausnutzung zu erreichen ? Nennen Sie 4 Beispiele und begründen Sie Ihre Aussage. Frage 6 Nennen Sie die Faustzahlen für die Aussaat- oder Pflanzgutmengen (Körner/m² bzw. kg/ha) für: a) Winterroggen oder Winterweizen b) Wintergerste c) Kartoffeln oder Zuckerrüben d) Winterraps oder Silomais e) Grünlandneuansaat oder Ackergras Frage 7 Der Einsatz von Gülle ist auch im Getreidebau Standard. Nennen sie 6 wichtige Grundsätze, die der Landwirt beim Gülleeinsatz zu beachten hat.

  • LK SH, Fragenpool schriftliche Abschlussprüfung Landwirt/in, Stand 28.02.2014 Pflanzenproduktion Frage 8 Berichten Sie, welche Probleme Fusarium in der Fruchtfolge Mais - Weizen machen könnte und wie dem zu begegnen ist. Frage 9 Der Landwirt ist verpflichtet, auf Ackerflächen die organische Substanz (Humus) zu erhalten bzw. den Nachweis über die Humuserhaltung zu erbringen.

    a) Erklären Sie den Begriff Humus und woraus er im Boden besteht. b) Erläutern Sie die Bedeutung von Humus für Mineralböden. c) Beschreiben Sie 3 Möglichkeiten, die der Landwirt hat, den Humusgehalt zu erhalten.

    Frage 10 Schleswig-Holstein lässt sich grob in die Naturräume Östliches Hügelland, Geest und Marsch unterteilen.

    a) Erläutern Sie, wonach die Bodenarten unterteilt werden und in welchem Naturraum sie überwiegend vorkommen!

    b) Vergleichen und begründen Sie, wie die Bodeneigenschaften Wasserhaltefähigkeit, Wasserdurchlässigkeit, Erwärmbarkeit, Bearbeitbarkeit und Nährstoffspeichervermögen bei Sand und Tonböden ausgeprägt sind!

    c) Erläutern Sie mind. zwei Arten von Bodenerosionen und geben Sie mind. drei Maßnahmen an, um diese Erosionen zu vermeiden.