GLAUKOM - Springer 978-3-642-49770-4/1.pdf · PDF fileglaukom ein handbuch von dr....

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  • GLAUKOM EIN HANDBUCH

    VON

    DR. WOLFGANG LEYDHECKER APL. PROFESSOR DER UNIVERSITATS-AUGENKLINIK BONN

    MIT II ABBILDUNGEN

    SPRINGER- VERLAG

    BERLIN·GOTTINGEN·HEIDELBERG

    19 60

  • ISBN 978-3-642-49486-4 ISBN 978-3-642-49770-4 (eBook)

    DOl 10.1007/978-3-642-49770-4 Aile Rechte, insbesondere das der Dbersetzung in fremde Sprachen, vorbehaltec.

    Ohne ausdrtickliche Gcnehmigung des Verlages ist es auch nicht gestattet, diescs

    Buch oder Teile daraus auf photomechanischem Wege (Photokopie, Mikrokopie) zu vervielfaltigen

    © by Springer-Verlag OHG. Berlin' Gottingen • Heidelberg 1960 Softcover reprint of the hardcover 1st edition 1960

    Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in

    diescm Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daB seiche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als irei

    zu betrachten waren und daher von jedermann benutzt werden diirften

  • Vorwort

    Das Schrifhum iiber Glaukom bis 1908 ist von SCHMIDT-RIMPLER gesammelt, ab 1908-1930 von PETERS. Seitdem ist die Glaukomliteratur erheblich angewachsen und kaum mehr zu iiberblicken. Sammelreferate (s. erster Teil, E) umfassen jeweils nur einige Jahre. Sie sind nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert und enthalten kein Stichworterverzeichnis, wodurch man sich schwer zurechtfindet.

    In diesem Buch wird versucht, das Schrifhum von 1930-1957/58 zu sammeln und in einem zusammenhangenden Text zu besprechen. Es solI mehr ein Handbuch zum Nachschlagen als ein Lehrbuch sein. Zum Verstandnis seines Inhaltes werden augen- arztliche Kenntnisse vorausgesetzt. Grundlegendes Wissen, iiber das in unserer Be- richtszeit keine Arbeiten erschienen sind, wurde nicht besprochen (z. B. Aussehen der Exkavation, Differentialdiagnose des akuten Glaukoms, usw.). Die kurze Beschreibung der Operationen ohne Abbildungen solI eine Operationslehre nicht ersetzen, sondern den Kenner auf wesentliche Einzelheiten hinweisen. In manchen Kapiteln wurden widersprechende Ansichten oder weniger bedeutende Arbeiten zunachst ohne eigene StelIungnahme erwahnt, weil der Zweck des Buches die moglichst volIsilindige Literatur- iibersicht ist. Der Autor eines Lehrbuches kann solche verwirrend oder trocken wir- kenden Stellen vermeiden, indem er die Arbeiten auswahlt, die sich seinem Text ein- fiigen. Hier jedoch war dies nicht immer moglich, wenngleich das Zusammenfassen des Inhaltes vieler Arbeiten in Obersichtslisten oft einen Ausweg bot. Die dargestelIten Meinungen stimmen keineswegs immer mit meinen eigenen iiberein, die zu Beginn oder am Ende eines Kapitels mitgeteilt sind, wenn es nicht moglich war, sie in den Text ein- zuarbeiten.

    Arbeiten vor 1930 sind nur kurz da erwahnt, wo ihr Weglassen den Text alIzusehr als Torso hatte erscheinen lassen.

    Zusammenfassende DarstelIungen und Dberblicke anderer Autoren sind zu Beginn der einzelnen Abschnitte besonders genannt und zur volIstandigen Lektiire empfohlen. 1m Text wird auf diese Arbeiten nicht naher eingegangen, da man sie meist nicht noch starker zusammenfassen kann, ohne sie zu verstiimmeln.

    Das Glaukom ist in diesem Buch yom Blickpunkt des Klinikers aus betrachtet. Dies wird manchem als Nachteil erscheinen, der Chemie, Physiologie und Pharmakologie ebenso ausfiihrlich wie klinische Fragen behandelt zu sehen wiinscht. Hieriiber sind jedoch kurzlich Mongraphien erschienen (s. Erster Teil, E), die diese Aspekte er- ganzen.

    Schwierigkeiten bot manchmal die Einordnung der Medikamente. Den Augenarzt interessiert ·z. B. beim Pilocarpin die muskulotrope Wirkung, die fur den Pharma- kologen nur eine Nebenwirkung ist. Bei anderen Mitteln weichen die heutigen Ansich- ten uber die Wirkungsweise von den im augenarztlichen Schrifttum vertretenen Mei- nungen abo Chlorpromazin ware nach unserer jetzigen Anschauung unter die Mittel

  • IV Vorwort

    mit zentraler Wirkung, Antihistaminica waren unter die mit peripherem Angriffspunkt einzuordnen. SchlieBlich wurden der Vollstandigkeit halber auch veraltete und wahr- scheinlich kaum wirksame Mittel genannt.

    Dem Leser werde ich fur Hinweise auf fehlende Arbeiten und Irrtumer sowie fur die Dberlassung von Sonderdruck.en dankbar sein.

    Mein verehrter Chef, Herr Prof. Dr. J. K. MULLER, gewahrte mir groBzugig die Zeit, das Manuskript abzufassen. Die muhevolle Arbeit, die Korrekturen zu lesen und die Schrifttumsverzeichnisse anzufertigen, nahmen mir Meine getreuen Mitarbeiterin- nen, Frau E. GREGOR-SCHIESS und FrI. S. HXRING, groBenteils abo Bei der Durchsicht des Textes in sprachlicher Hinsicht war mir der Rat von Herrn Kollegen Dr. W. WIDDER aus Graz auBerst wertvoll. Herr Prof. Dr. GOLDMANN in Bern hatte die groBe Liebenswurdigkeit die Druckfahnen durchzusehen und mir noch einige sehr wertvolle Hinweise zu geben. Herrn Prof. H. FRIEBEL, Bonn, verdanke ich einige Hinweise auf pharmakologische Gesichtspunkte. Ihnen allen danke ich von Herzen.

    Die Reinschrift des Manuskriptes wurde durch ein Stipendium des Stifterverbandes fur die deutsme Wissensmaft ermoglimt, fur das auch an dieser Stelle von Herzen gedankt wird.

    Bonn, Marz 1959

    Schrifttum PETERS, A.: Das Glaukom, Springer-Verlag, Berlin 361 S., 1930.

    W.LEYDHECKER

    SCHMIDT-RIMPLER, H.: Graefe-Saemisch, Handbuch d. ges. Augenheilk. 6/1. 347 S., 1908.

  • Inhaltsverzeichnis

    Erster Teil: Allgemeines

    A. Der i.o. Druck bei Gesunden I. Hohe des L o. Druckes. Unterschiede zwischen rechtem und linkem Auge. EinfluB des

    Lebensalters. .......... 1 II. Statistisch oder indi viduell "normal" . . . . 5

    Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . 5 III. Pulsatorische Schwankungen des Lo. Druckes 6

    Schrifttum . . . . . . . . . . . 7 IV. Tagesschwankungen des i.o. Druckes 7

    Schrifttum . . . . . . . . . 8

    B. Konsensuelle Druckiinderungen I. Tierversuche

    II. Klinische Befunde III. Zusammenfassung

    Schrifttum

    C. Zur Analyse der fiir den i.o. Druck maSgebenden Faktoren 1. Allgemeines, Hinweise auf andere Abschnitte ..... .

    II. Zusammensetzung und Minutenvolumen des Kammerwassers Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    D. Verschiedene Einfliisse auf den i.o. Druck

    8 9

    10 11

    12 12 14

    I . .AuBere Augenmuskeln, Lider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 15 II. Allgemeine Muskeltatigkeit . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 16

    III. EinfluB von Korper- oder Kopfhaltung, Narkose und Tod auf den Lo. Druck bei nicht- glaukomkranken Augen ....... 16 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . 16

    IV. Physikalische Einfliisse auf den Lo. Druck 17 Schrifttum . . . . . . . . . 17

    V. Gewebsextrakte und Lo. Druck 18 Schrifttum . . . . . . . . . 18

    VI. Muskelkriimpfe und Lo. Druck. 19 Schrifttum . . . . . . 19

    VII. Histamin und Lo. Druck 20 1. Vorkommen. 20 2. Reaktion des Lo. Druckes auf Histamin 21 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . 21

    VIII. Der EinfluB von Nicotin auf den i.o. Druck 22 Schrifttum . . . . . .. .. . .. .. 22

    IX. Weitere Einzelbeobachtungen bei Nicht-Glaukomkranken 23 Schrifttum . .. . . . . . . . . . . . .. . . 23

    E. Monographien und Literaturberichte iiber Glaukom . 23 Schrifttum ................... 23

    F. Der Glaukombegriff und die Einteilung der Glaukome I. Der Glaukombegriff 24

    Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

  • VI Inhaltsverzeichnis

    II. Die Einteilung der primaren Glaukome . Schrifttum .. . . . . . . . . . . .

    III. Die Einteilung der sekundaren Glaukome Schrifttum . . . . . . . . . . . . . .. .. ..

    IV. Die Grenze zwischen primaren und sekundaren Glaukomformen. Besondere Formen des Glaukoms ................. . Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    G. Die Haufigkeit und soziale Bedeutung des Glaukoms

    25 29 29 30

    30 31

    I. Reihenuntersuchungen: Die Haufigkeit des Glaukoms in der Gesamtbevolkerung 31 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

    II. Die Haufigkeit der Glaukomkranken unter den Augenpatienten . 35 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

    III. Die Haufigkeit von Glaukom als Ursache der Erblindung 38 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

    IV. In welchem Stadium kommt der Glaukomkranke zur Behandlung? 40 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

    H. MaBnahmen gegen das Glaukom I. Methoden der Glaukombekampfung . . . . . . . . . . . 40

    Schrifttum und Arbeiten zur Aufklarung des praktischen Arztes 41 II. Glaukom-Abteilungen . . . . . . . . . . . 45

    Eigene Vorschlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

    III. Grundlagen der klinischen Glaukomforschung. Befunddokumentation (Krankenblatt) und BeurteilungsmaBstab . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 1. Krankcnblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 2. Auswahl und Gruppierung der Kranken - BeurteilungsmaBstab 49 Schrifttum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

    J. Dber die Tensionstoleranz und Prognose I. Die GefaBversorgung des Sehnerven und der Sehbahnen. Die Tensionstoleranz

    Schrifttum . . . . . . . II. Die Prognose des Glaukoms . . . . .

    Schrifttum . . . . . . . . . . . .

    K. Statistische Angaben (auBer Haufigkeit) I. Geschlecht und Glaukom

    Schrifttum II. Rasse und Glaukom