Herbstsemester 14

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Vorlesungsverzeichnis Studiengang Kindergarten und Primarschule

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  • Pdagogische Hochschule St.GallenSeminarstrasse RorschachTelefon + , Fax +info.primar@phsg.ch, www.phsg.ch

    VorlesungsverzeichnisStudiengang Kindergarten und Primarschule

    Herbstsemester 14

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  • Herbstsemester 14 l Studiengang Kindergarten und Primarschule

    1

    Impressum

    Impressum

    Vorlesungsverzeichnis Herbstsemester 2014

    39. Ausgabe

    Herausgeberin Pdagogische Hochschule St.Gallen

    Versand und Studiengang Kindergarten und Primarschule

    Adressnderungen Sekretariat M201

    Druck Niedermann Druck AG, St.Gallen

  • Herbstsemester 14 l Studiengang Kindergarten und Primarschule

    2

    Inhaltsverzeichnis

    Leitgedanken 4

    Allgemeine Informationen 8

    1 Die PHSG im berblick 8

    1.1 Kontakte 9

    1.2 Hochschulgebude 13

    1.3 Fundbros 16

    1.4 Hausdienst 17

    2 Termine PHSG 18

    3 Hinweise zur Ausbildung 19

    3.1 Administrative Bestimmungen 19

    3.2 Stipendien 19

    3.3 Beratungsstelle 20

    3.4 Schreibberatung 20

    3.5 Organisation der Studierenden (SO) 21

    3.6 Informatik 21

    3.7 Kompetenzzentrum E-Learning 22

    3.8 Datenschutz 23

    3.9 International Class PHSG 23

    3.10 Sportangebot 24

    3.11 Vergnstigungen fr Studierende 24

    3.12 Kulturveranstaltungen, Vorlesungen der Universitt St.Gallen 24

    3.13 Kinderbetreuung 24

    4 medienverbund.phsg 25

    5 Regionale Didaktische Zentren (RDZ) 27

    6 Berufseinfhrung 30

    7 Prorektorat Forschung & Weiterbildung 31

    Informationen Studiengang

    1 Semesterdaten 36

    2 Zustndigkeiten 38

    2.1 Leitung Kindergarten und Primarschule 40

    3 Hinweise zum Studiengang 42

    Inhaltsverzeichnis

  • Herbstsemester 14 l Studiengang Kindergarten und Primarschule

    3

    3.1 Absenzen und Urlaube 42

    3.2 Modulabschlsse und ECTS-Punkte 43

    3.3 Instrumentalunterricht 43

    3.4 Benutzen von Rumen 43

    3.5 Essen und Trinken 44

    3.6 Ruhezimmer 44

    3.7 Rauchen 44

    3.8 Parkpltze 45

    3.9 Homepage/E-Mail-Verkehr 45

    3.10 Notfallorganisation 46

    4 Hinweise der Studienbereiche 47

    4.1 Studienbereich Berufs- und Studienkompetenzen (BSK) 47

    4.2 Studienbereich Erziehungswissenschaften (EW) 47

    4.3 Studienbereich Sprachen (SP) 48

    4.4 Studienbereich Natur, Mensch und Geselschaft (NMG) 49

    4.5 Studienbereich Gestaltung, Musik und Bewegung/Sport (GMBS) 50

    4.6 Berufspraktische Studien 51

    5 Stundenplan 53

    6 Lehrveranstaltungen 56

    Abkrzungen 56

    Kernstudien 1. Semester 57

    Kernstudien 3. Semester 60

    Kernstudien 5. Semester 65

    Schwerpunktstudien 68

    Freifachstudien 70

    Hochschulsport 72

    Inhaltsverzeichnis

  • Herbstsemester 14 l Studiengang Kindergarten und Primarschule

    4

    Leitgedanken

    Das Credo eines berzeugten Lehrers

    Als ich dieses Jahr erfuhr, dass ich das runde Jubilum von 40 Dienstjahren als

    Lehrer, Lehrerbildner oder Rektor im Kanton St.Gallen erreicht hatte, erschrak ich

    zuerst. So viele Jahre im gleichen Bereich ttig zu sein, ist das eine Auszeichnung

    oder ein Zeichen fr mangelnde Flexibilitt oder einseitige Begabung oder gar Angst

    vor Vernderung? Dann berkam mich ein zweites unsicheres Gefhl: Bin ich schon

    so alt? Aber dann kamen auch gleich wieder leichtere Gefhle auf. In einem so

    schnen, abwechslungsreichen und kreativen Beruf darf man durchaus alt werden,

    weil man sehr viel mitbekommt, das jung erhlt und dabei stndig manchmal gar

    aufs usserste herausgefordert wird. Wrde mich ein neugieriger junger Mensch

    Mann oder Frau fragen, ob ich eine Empfehlung htte fr einen anregenden Be-

    ruf im Kontakt mit Kindern oder jungen Erwachsenen mit viel Gestaltungsfreiheit,

    ich wrde ohne zu zgern zur Antwort geben: Lehrerin bzw. Lehrer! Und darum

    kann ich gleich sagen: Sie, liebe Studierende, die Sie an unserer Pdagogischen

    Hochschule ihr Studium absolvieren, Sie haben ein grosses Ziel vor Augen. Sie

    werden bei erfolgreichem Abschluss mit dem Bachelor fr Kindergarten und/oder

    Primarschule, dem Master fr Oberstufe oder mit dem Eidgenssischen Diplom fr

    Berufsfachschulen das grosse Los in den Hnden halten. Sie knnen sich trotz des

    manchmal strengen und in der Praxis verantwortungsvollen Einsatzes bereits jetzt

    auf eine erfllende und bereichernde Ttigkeit in der Schule freuen.

    Im Interview mit einem Journalisten

    Gefragt in einem Interview mit dem Journalisten Rolf Hberli, selbst einige Jahre

    Lehrer, nach meinen Erfahrungen im Rckblick und meinen Wnschen und Vorstel-

    lungen im Ausblick ergab sich ein Dialog, den ich hier auszugsweise wiedergeben

    mchte:

    Rolf Hberli: Herr Beck, Hand aufs Herz, wrden Sie vor die Berufswahl gestellt,

    nochmals den Lehrerberuf whlen?

    Erwin Beck: Meine Antwort auf diese Frage lautet kurz und bndig: ja. Lehrer ist

    einer der schnsten und sinnvollsten Berufe, die ich kenne. Ich knnte mir auch

    heute noch gut vorstellen, eine 3. oder 4. Primarklasse zu unterrichten.

    Ihre Begeisterung fr den Lehrerberuf steht im Kontrast zur ffentlichen Wahrneh-

    mung, wo Lehrpersonen oft mit Frustration und Burnout in Verbindung gebracht

    werden.

    Sicher, das Umfeld ist schwieriger geworden. So muss die Schule gesellschaftliche

    Fehlentwicklungen ausbgeln, Eltern stellen hchste Ansprche, der Schulbetrieb

    ist hektischer geworden, Reformen jagen sich etc. Doch ungeachtet der negativen

    Faktoren bietet dieser Beruf nach wie vor eine grosse Gestaltungsfreiheit und eine

    sinnvolle und sinnstiftende Ttigkeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

    Leitgedanken

  • Herbstsemester 14 l Studiengang Kindergarten und Primarschule

    5

    Leitgedanken

    Mein Doktorvater Hans Aebli hat das einmal so formuliert: Wo ein guter Lehrer /

    eine gute Lehrerin am Werk ist, wird die Welt ein bisschen besser.

    Was macht eigentlich einen guten Lehrer/ eine gute Lehrerin aus?

    So pauschal lsst sich diese Frage nicht beantworten. Es gibt jedoch einen Fcher

    von Fhigkeiten, die ein guter Lehrer mitbringen sollte: So ist die Freude an der

    Arbeit mit Jugendlichen und Kindern eine Grundvoraussetzung. Die unterrichtende

    Person muss neugierig sein und gerne Inhalte und Fertigkeiten vermitteln. Sie soll

    offen sein fr die Verschiedenheit von Menschen, aber auch den Willen haben, zu

    erziehen und zu fhren. Weitere wichtige Faktoren sind Beziehungsfhigkeit und

    Kreativitt.

    Apropos Kreativitt: Es wird etwa der Volksschule vorgeworfen, sie bilde die Sch-

    ler zu wenig in den Grundtechniken wie Mathematik, Lesen und Schreiben aus.

    Diese Kritik ist unberechtigt. Die Lehrerinnen und Lehrer nehmen den Auftrag, die

    wichtigen Kulturtechniken zu vermitteln, sehr ernst. Stichwort Kreativitt: Diese

    Eigenschaft ist ja gerade auch in der heutigen komplexen Wirtschaftswelt sehr ge-

    fragt. Forschungen belegen, dass musische Fcher die intellektuellen Fhigkeiten

    stimulieren und frdern knnen.

    Warum befrworten Sie die allgemeine Volksschule? Frchten Sie die Konkurrenz

    durch Privatschulen?

    Die Schweiz darf stolz sein auf ihre ausgezeichnete Volksschule, deshalb sollten wir

    ihr Sorge tragen. Sie bildet die Grundlage fr eine demokratische Gesellschaft.

    Nirgends sonst treffen so unterschiedlich ausgestattete, aufgewachsene und sozi-

    al, religis und kulturell unterschiedlich erzogene Menschen aufeinander und arbei-

    ten an gemeinsamen Aufgaben und Projekten, wie dies in unseren Volksschulen

    der Fall ist. Hier ist die Vielfalt ein grosser Schatz, dessen Reichtum zum Wohle der

    gesamten demokratischen Gemeinschaft genutzt werden kann und soll. Das ist

    das grosse Plus und die staatspolitisch einmalige Chance einer lange ungeteilten

    allgemeinen Volksschule, wie wir sie in der Schweiz kennen.

    Wie sieht Ihre Vision einer Volksschule der Zukunft aus?

    Der Trend geht ganz klar in Richtung Gemeinschaftsschule, aber ohne Nivellierung

    der Leistungskomponente. Es wird eine verstrkte Individualisierung geben. Die

    Schule wird vermehrt Voraussetzungen schaffen fr verschiedene Bildungswege.

    Sie wird multikultureller, vermittelt jedoch weiterhin gltige Werte. Ihre Bedeutung

    als Kern einer demokratischen Gesellschaft wird wachsen.

  • Herbstsemester 14 l Studiengang Kindergarten und Primarschule

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    Volksschule bildet, erzieht und vermittelt Werte

    Auch wenn erstaunlicherweise immer fter behauptet wird, es sei nicht Aufgabe

    der Schule zu erziehen und Werte zu vermitteln, muss vehement darauf hingewie-

    sen werden, dass genau das auch zu den Aufgaben der Schule gehrt. Damit er-

    setzt sie selbstverstndlich nicht die ersterziehenden Eltern, aber die Schule ebnet

    den Kindern und Jugendlichen den Weg in die soziale Gemeinschaft. So werden

    nicht ausschliesslich formale und curriculare Inhalte unterrichtet und Grundlagen

    des Wissens und inhaltlichen Verstehens geschaffen. In der Volksschule wird im-

    mer auch erzogen. Mit den Grundfertigkeiten der Kulturtechniken werden auch

    Selbstregulierung und Gemeinschaftsfhigkeit gebt. Es werden damit drei grund-

    legende Kompetenzen aufgebaut, die wesentlich zum Wissen und Knnen bzw.

    zur umfassenden Handlungsfhigkeit der Schlerinnen und Schler beitragen. Die

    Schule vermittelt nmlich mit der Sachkompetenz also auch Se