hidden and lost places

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    02-Aug-2016
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Eine Entdeckungsreise durch Hamburg mit Texten und Illustrationen von Till Lenecke

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  • Till Lenecke

    HIDDEN AND LOST PLACES

  • INHALT

  • ...28

    10...08...

    12... ...16

    ...18

    ...24

    ...20...22

    ...34

    ...36

    40...

    ...48

    ...46

    ...42

    ...56

  • 1| ALTONA-ALTSTADT

    Blick auf die Tankstelle Jungnickel

    53O 33'22,5''N09O 57'08,8''O

    Aufnahmedatum: 2011

    Ghlerstrae 15. Dritter Stock Mitte. 40 m2 fr 297 Euro warm. Blick aus dem Fenster meiner Wohnung. Von hier aus begann ich meine Umgebung zu dokumentieren, Fotos und Zeichnungen von Gebuden zu machen, welche bald verschwinden sollten. Mich strte es, wenn sich in meiner Umgebung etwas vernderte. Ich wollte mit Fotos und etwas spter mit Zeichnungen dagegen anwirken. In privatem Rahmen. Ganz fr mich alleine.

    08

  • Das Mrderhaus war ein Ensemble aus drei unterschiedlichen Gebuden, welche einen Block gebildet haben. Im mittleren Gebude soll ein Obdach-loser tot in einer verwahrlosten Wohnung gefunden worden sein. Links im Bild in den schwarzwei belassenen Husern befindet sich der Schellfischposten. Seit jeher bekannt als typische Seemannskneipe. Schls-sig, denn die Seemannsmission ist nur einen Steinwurf entfernt. Auch ist der Posten bekannt als Standort der bekannten NDR-Sendung Inas Nacht. Auf dem Grundstck des Ensembles erhebt sich heute ein Apartmenthaus mit Deli im Erdgeschoss.

    10

    Mrderhaus

    53O 54'46,0''N09O 94'59,1''O

    Aufnahmedatum:1998

  • 2| ST. PAULI

    Ein echtes Relikt der Vergangenheit. Der letzte steinerne Zirkus auf St. Pauli. Wahrscheinlich deshalb noch existent, weil er so weit ab vom Kiez liegt. Aus Fugngerperspektive springt die Schilleroper nicht gerade ins Auge. Ein bauflliges Gebude eben. Eine Nachkriegsruine, wie es sie in den 1990er Jahren in Hamburg noch viele gab.Die Schilleroper ist ein ehemaliges Theater in Hamburg-St. Pauli und Namensgeberin der Strae Bei der Schilleroper. Derzeit steht das in Deutschland einzigartige Gebude mit der amtlichen Belegenheit Bei der Schilleroper 14/16/20 leer.Der durch Krieg und Abnutzung vernderte runde Stahlskelettbau war 1889 bis 1891 fr den Circus Busch erbaut worden. Er wurde 1891 mit einer Galavorstellung erffnet und fasste in seinem Zuschauerraum ber tau-send Besucher. In Nebengebuden befanden sich unter anderem Artisten-wohnungen, ein Requisitenfundus und Elefantenstlle. Der Zirkus zog von dort bereits 1899 in einen neuen festen Zirkusbau am Zirkusweg nahe der Reeperbahn um. Die Gestalt des ehemaligen Zirkus ist im Verlauf des 20. Jahrhunderts mehrfach verndert worden. Die letzte Nutzung des Zent-ralbaus als auch der Anbauten endete im Mrz 2006 mit Schlieung des Subkultur-Clubs Schilleroper.

    12

    Schilleroper

    53O 53'77,3''N09O 96'18,1''O

    Aufnahmedatum:2010

  • Die Schnheit wird erst aus der Vogelperspektive deutlich. Genau wie der Verfall des alten Amsierbetriebs.

  • 41

    6| FARMSEN

    Kurze Zeit wohnte ich stlich der Alster. Damals fhrten mich meine Entde-ckungstouren in vollkommen neue Regionen.Die Trabrennbahn Farmsen kann jeder ganz einfach finden. Schlielich gibt es immer noch eine Haltestelle der Hochbahn mit diesem Namen. Doch von der ehemaligen Rennbahn ist kaum mehr als der Grundriss geblieben. Jetzt stehen dort Neubauten an Straen, welche die Stadionform der ehemaligen Rennbahn nachzeichnen.

    Trabrennbahn

    53O 59'61,9''N10O 10'24,7''O

    Aufnahmedatum:1997

  • Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet ber http://dnb.d-nb.de abrufbar.

    Text und IllustrationTill Lenecke

    MitarbeitSarah GrtzTill Schrder DruckDRUCKEREI KETTLER Druck & Verlag Kettler GmbH Robert-Bosch-Strae 1459199 Bnen / Westfalen

    Herzlichen Dank an Martin Stckle, Rolf Kellner, Udo Erhart und Jonas Teeuwen (Portraitfoto).

    ISBN: 978-3-946154-12-91.Auflage 2016

    Dieses Werk ist urheberrechtlich geschtzt. Alle Rechte vorbehalten, einschlielich das des auszugsweisen Abdrucks, der bersetzung, Verbreitung und Vervielfltigung. Die Reproduktion auch von Teilen des Werkes in irgendeiner Form (fotomechanische Wiedergabe, Mikrofilm und anderen Verfahren wie digitale / elektronische Verbreitung) darf nicht ohne schriftliche Genehmigung vorgenommen werden.

    Einige Eigennamen der Gnge, Hfe und Passagen sind in ihrer Schreibweise und Typografie von historischen Straenschildern ber-nommen (Seite 18, 20 und 38).

    Hansaring 1248155 Mnster

    [email protected]rlag.de

    DeutscherArchitektur Verla

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