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Seite 1 INFORMATIKKONZEPT Grundsatzentscheide zur Informatik-Infrastruktur der Schulen Kirchberg Version v1a vom 9. Januar 2017 (neues Layout 24. Februar 2018) - Vom Schulrat Kirchberg erlassen am xx.xx.2016 - Anwendung seit 1. Januar 2016

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INFORMATIKKONZEPT Grundsatzentscheide zur Informatik-Infrastruktur der Schulen Kirchberg Version v1a vom 9. Januar 2017 (neues Layout 24. Februar 2018)

- Vom Schulrat Kirchberg erlassen am xx.xx.2016 - Anwendung seit 1. Januar 2016

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Inhaltsverzeichnis

1. Zweck dieses Dokumentes ........................................................................................... 3

2. Kantonale Empfehlungen / Vorgaben .......................................................................... 4

2.1. Grundlagen .................................................................................................................... 4

2.2. Infrastruktur ................................................................................................................... 4

3. Mengengerüst Informatik ............................................................................................. 6

3.1. Grundsatz ...................................................................................................................... 6

3.2. Peripheriegeräte ............................................................................................................ 6

3.3. Mengengerüste.............................................................................................................. 7

4. Definitionen Arbeitsgeräte ........................................................................................... 8

5. Definitionen Peripheriegeräte .................................................................................... 10

5.1. Drucker ........................................................................................................................ 10

5.2. Beamer (Decken-Beamer) ........................................................................................... 10

5.3. Visualizer ..................................................................................................................... 11

5.4. Smart-Board (Buchwandtafel mit Beamer) ................................................................ 11

5.5. Podium ......................................................................................................................... 11

5.6. Weitere Kostenschätzungen ...................................................................................... 11

6. Planung Support und Weiterbildung ......................................................................... 12

7. Mailverkehr / Serverumgebung .................................................................................. 13

8. Sicherheit..................................................................................................................... 13

8.1. Organisatorische Massnahmen ................................................................................. 13

8.2. Technische Massnahmen ........................................................................................... 13

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1. Zweck dieses Dokumentes

Die Informatik-Infrastruktur der Schulen Kirchberg erlebte in den letzten Jahren eine grosse Erneuerung. Basis dazu waren zwei Projekte. Das Informatikprojekt, welches mit der Anschaffung der VDI*-Umgebung 2014 zum Teil abgeschlossen und zur Nutzung übergeben wurde, zeigte gravierende Mängel auf. Im VDI-Projekt 2015/2016 wurden diese Mängel behoben. So wurden ein Gesamtkonzept sowie diverse Teil-Konzepte erstellt. Die Arbeitsplätze der Lehrpersonen sowie der Schülerinnen und Schüler wurden einer grossen Erneuerung unterzogen, womit die Schulen Kirchberg über eine moderne, einheitliche Informatik-Infrastruktur verfügt. Kantonale Empfehlungen wurden bewusst teilweise unterschritten, um Kosten einzusparen. Vor den Anschaffungen 2016 wurden insgesamt vier Varianten (einmalige Anschaffung, 2-Jahres-Staffelung, gestaffelte Anschaffung, einmalige Anschaffung mit Einhaltung kantonaler Empfehlungen sowie jeweils Mietlösung statt Kauflösung) geprüft. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile hat der Schulrat eine einmalige Beschaffung priorisiert, welche dann umgesetzt wurde. Es wird auf das entsprechende Dokument verwiesen. Gleichzeitig mit der Modernisierung der Arbeitsplätze wurde in den Schuleinheiten die Verkabelung modernisiert, da diese mittlerweile veraltet war und die Geschwindigkeit der ganzen Informatik-Infrastruktur verlangsamte. Per Januar 2017 wurde die Arbeit dem neuen Ressort Informatik übergeben. Dieses Papier ist die Fortsetzung des Gesamtkonzepts und widmet sich in erster Linie der Infrastruktur. Gleichzeitig wird auf folgende Teilkonzepte verwiesen:

Konzept Medienpädagogik

Kommunikationskonzept

Weiterbildungskonzept

Qualitätssicherungskonzept

Entwicklungskonzept Als Grundlage für die Konzepte wurde auf das Institut für ICT & Medien, sowie die Empfehlungen des Bildungsdepartementes St. Gallen, Medien und Informatik in der Volksschule zurückgegriffen. Weiter wird auf den Outsourcing-Vertrag mit Weibel-Informatik AG verwiesen. Dieser Vertrag regelt den Server (Standort Neugasse, Bazenheid), den Zugang zu den VDI-Lizenzen sowie den technischen Support. * VDI = Virtuelle Desktop Infrastruktur

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2. Kantonale Empfehlungen / Vorgaben

2.1. Grundlagen

In "Medien und Informatik in der Volksschule – Empfehlungen des Erziehungsrates" vom Juni 2015 ist festgehalten, dass die Schule sicherstellt, dass die kantonalen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können und dazu eine gute technische Infrastruktur sowie einen ausreichenden Support sicherstellt. Im Lehrplan Volksschule (Lehrplan 21) sind von der 5. bis zur 8. Klasse je eine Wochenlektion für "Medien und Informatik" vorgesehen, zudem sind drei Teilbereiche mit folgenden Zielsetzungen definiert:

Medien verstehen und verantwortungsvoll nutzen

Grundkonzepte der Informatik verstehen und zur Problemlösung einsetzen

Erwerb von Anwendungskompetenzen

2.2. Infrastruktur

Nur mit einer guten Infrastruktur kann die Schule auf gesellschaftliche Entwicklungen, Entwicklungen im Lehrmittelbereich, im Bereich der Lern- und Testsysteme sowie im Bereich Bildungsmonitorings reagieren. Diverse Faktoren beeinflussen Art und Menge der Geräte, wobei folgende Standards erfüllt werden sollten. Lehrpersonen Der Computer gehört heute zur Standardausrüstung. Es ist sicherzustellen, dass sämtliche Lehrpersonen Zugriff haben. Lernende Die Inhalte des Lehrplans sind verbindlich und müssen stufengerecht vermittelt werden. Eine Grundausstattung ist notwendig, für künftige Entwicklungen muss das Thema "Bring your own device" zunehmend berücksichtigt werden. Grundausstattung Der Unterricht ist nicht nur stationär, der Einsatz von mobilen Geräten ist zu empfehlen. Tablets bieten im Kindergarten und in den ersten Schuljahren eine gute Einstiegsmöglichkeit. Sobald die Kinder schreiben können, ist der Wechsel auf eine Tastatur sinnvoll. Der neue Lehrplan lässt bezüglich der Ziele in Medien und Informatik einen Interpretationsspielraum offen, dies wird so auch von Frau B. Straub (Amt für Volksschule, Informatik) bestätigt. Grundsätzlich entscheidet der Schulträger, ob im ersten Zyklus auf Tablets oder auf PCs gesetzt wird. Möglich ist beides. Die Schulen Kirchberg setzen auf Tablets, dies nicht zuletzt auch, weil auf der Unterstufe bereits jetzt gute Erfahrungen damit gemacht wurden und dort sehr stark auf Tablets gesetzt wird (insb. Neugasse). Der Kanton unterscheidet zwischen zwei Empfehlungen für die Grundausstattung:

Peripheriegeräte Mittelfristig sollten alle Unterrichtszimmer mit einer multimedialen Präsentationstechnik ausgerüstet sein, um den interaktiven, multimedialen Unterricht optimal zu unterstützen.

Kindergarten Primarschule Oberstufe

Empf. Kanton "Basis" 2 4 5

Emp. Kanton "Erweitert"Verhältnis Geräte zu Kinder

1 : 4 1 : 2 1 : 1

KlassenAnzahl Geräte pro Klasse

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Internet / WLAN Alle Kindergärten und Schulhäuser benötigen leistungsfähigen Internetzugang, das Internet muss an den Schulen gefiltert werden (kein Zugang zu unerwünschtem Inhalt). Für mobile Geräte wie Notebooks, Tablets und Smartphones ist der drahtlose und verschlüsselte Internetzugang (WLAN) Voraussetzung. Datenschutz Es braucht einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten. Die Schulen sind für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen nach Datenschutzgesetz (DSG) verantwortlich.

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3. Mengengerüst Informatik

3.1. Grundsatz

Aus Gründen der Umsetzbarkeit muss in einer ersten Phase die Basis-Empfehlung des Kantons unterschritten werden, dies sehen wir aber auch als vertretbar an. Mit Informatikzimmern und Medianwagen versuchen wir zudem eine grösstmögliche Flexibilität zu erlangen. In einer zweiten Phase sollen die Basis-Empfehlungen des Kantons jedoch realisiert werden. Die erweiterte Variante des Kantons ist aus Sicht Schulrat zum heutigen Zeitpunkt überrissen und steht in keinem Kosten/Nutzen-Verhältnis. Der Gerätepark basiert auf untenstehenden Grundsatzentscheiden.

Raumtypen Fc Zc Tc Nb Tab Drucker Beamer Visual. Smart-B. Podium

Aula / Singsaal 1 1 1 1

Bibliothek 1 1

Förderzimmer 1 1 1 1 1

Handarbeitzimmer 2 1 1 1

Hauswart 1 1

HW, BG 1 1 1 1 1

Informatikraum Primarschule 1 12 1

Informatikraum Oberstufe 1 24 1

Klassenzimmer Kindergarten 1 2 1

Klassenzimmer Unterstufe 1 5 1 1 1

Klassenzimmer Mittelstufe 1 2 1 1 1 *

Klassenzimmer Oberstufe 1 3 1 1 1 * *

Lehrerzimmer 3 1

Lehrerzimmer Kleinstschulen 1 1

Lehrperson 1 1

Lehrperson mit NB 1 1

Medianwagen Unterstufe 12

Medianwagen Mittelstufe 12

Medianwagen Oberstufe 12 5

Schulleiter 1 1 1

Schulrat 1

Werken FC = Fatclient, Zc = Zeroclient, Tc = Thinclient, Nb = Notebook, Tab = Tablet, Visual. = Visualizer, Smart-B. = Smart Board

3.2. Peripheriegeräte

In den Klassenzimmern werden künftige Ausstattungen wie folgt vorgenommen (inkl. Kostenschätzung, exkl. MWSt): Variante 1 - klassisch

- Beamer Decke CHF 1400.00 - Visualizier CHF 1000.00 - Projektionsleinwand CHF 2000.00 - Wandtafel Schwarz (falls nötig) CHF 4000.00 - Kosten Total CHF 8400.00 - zusätzlich in Ausnahmefällen Podium CHF 2500.00

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Variante 2 – Smart-Board - Smart-Board inkl. Beamer CHF 10000.00 - Visualizier CHF 1000.00 - Kosten Total CHF 11000.00

Variante 1 ist günstiger, insbesondere wenn auf eine Wandtafel oder ein Podium verzichtet warden kann. Variante 2 mit dem Smart-Board ist dafür die moderne Lösung mit vielfältig einsetzbarer interaktiver Tafel. Vorteile einzelner Geräte sind in Kapitel 5 bei den Gerätetypen aufgeführt. Grundsatzentscheid: Der Schulrat bevorzugt Variante 1, insbesondere wo eine schwarze Wandtafel vorhanden ist. Podien werden nur in der Oberstufe zugelassen. Bei kompletter Neuausrüstung oder wo die Wandtafel anderweitig sinnvoll verwendet werden kann, kann Variante 2 bei entsprechender Begründung eingesetzt werden. Förder- und Fachzimmer sind in jedem Fall mit Variante 1 auszustatten.

3.3. Mengengerüste

Im Frühjahr und Herbst 2016 wurden die Schuleinheiten der bisherigen Schulgemeinde Kirchberg erneuert, punktuell erfolgt 2017 eine Erneuerung der Schuleinheit Gähwil. Das aktuelle Mengengerüst der Arbeitsgeräte ist wie folgt. Bei den Peripheriegeräten ist aktuell noch keine seriöse Übersicht möglich.

Schuleinheit Fc Zc Tc Nb Tab Fc Zc Tc Nb Tab

Total 137 203 48 20 148 124 207 48 29 162OS Bazenheid 25 67 12 2 6 23 67 12 2 6

PS Eichbüel 28 35 0 3 28 21 37 0 9 31

KG PS Neugasse 24 1 12 2 46 20 1 12 4 51

OS Kirchberg 25 65 12 2 6 25 67 12 2 6

KG PS Kirchberg 35 35 12 9 53 35 35 12 10 59

PS Gähwil

Weitere Personen 2 9 2 9

SOLL Ist

Abweichungen sind in den Gerätelisten der einzelnen Schuleinheiten begründet. Insbesondere ist zu beachten, dass aufgrund des vorhandenen Geräteparks Notebooks als Fatclients eingesetzt wurden sowie teilweise “veraltete” Tablets auf Zusehen hin weiterhin eingesetzt werden.

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4. Definitionen Arbeitsgeräte

Analog der Ausschreibung 2016 wird bei künftigen Neuanschaffungen auf folgende Gerätetypen respektive deren sinnvolle Nachfolgemodelle gesetzt. (genaue Geräte-Typen inkl. Kostenschätzungen noch einsetzen)

Fatclient – Minitower mit 24’’ Monitor

Prozessor Intel Core i5, min. 3.2 GHz, 64 Bit Technologie

Arbeitsspeicher min. 8 GB RAM DDR3

Laufwerke min. 240 GB SSD

Grafikkarte - 2 HDMI-Grafikanschlüsse - Auflösungen für verschiedene Peripherie-Geräte wie Visualizer,

Smart-Boards, interaktiver Flachbildschirm

Soundkarte Standard

Eingabegeräte - Classic SlimTastatur Qwertz, Schweizer Ausführung - Laser wheel Maus (keine Bluetooth-Eingabegeräte)

Schnittstellen - DVD/RW-Brenner - 2 x USB 3.0, 2 x USB 2.0 - Mikrophon - Kopfhörer - RS232 - Audio Line Out - Netzwerk - Displayport

Bildschirm min. 23.6`` Zoll, Auflösung min. 1920 x 1080 Pixel Full HD, Helligkeit min. 250 cd/m2, blendfreie Bildschirmoberfläche, höhenverstellbar

Betriebssystem Windows 10

Garantie 3 oder 5 Jahre Garantie bring in (Aufpreis für längere Garantie ist separat auszuweisen)

Zeroclient (All in One)

Typ Samsung All-in-One Zero Client NC241 (LF24NEBHBNU)

Prozessor TERA2321

Arbeitsspeicher 512 MB

Grafik- / Soundkarte Standard

Eingabegeräte - Classic SlimTastatur Qwertz, Schweizer Ausführung - Laser wheel Maus (keine Bluetooth-Eingabegeräte)

Schnittstellen 4 x USB 2.0

Bildschirm 24`` Zoll, Auflösung min. 1920 x 1080

Betriebssystem Windows 10

Garantie 3 oder 5 Jahre Garantie bring in (Aufpreis für längere Garantie ist separat auszuweisen)

Thinclient (Mobile Thin Client)

Typ HP Mobile Thin Client mt42 (N0R10EA)

Prozessor AMD A8 PRO-8600B

Arbeitsspeicher DDR3L-1600-SDRAM mit 8 GB (2 x 4 GB)

Laufwerke 16 GB SSD

Grafik- / Soundkarte Standard

Eingabegeräte Laser wheel Maus (kein Bluetooth)

Schnittstellen - DVD-Laufwerk - 4 x USB 3.0

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Bildschirm Min. 14.0`` HD

Betriebssystem Windows 10

Garantie 3 oder 5 Jahre Garantie bring in (Aufpreis für längere Garantie ist separat auszuweisen)

Tablet (iPad)

Typ Apple iPad Air2 64 GB Space Grey 9.7`` Retina Display WiFi, BT 4.0 (6th gen)

Cover Standard, Silikonhülle für Kindergarten-iPads

Garantie 2 Jahre

Kosten CHF 821.95 gemäss Offerte Weibel vom 08.03.2017

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5. Definitionen Peripheriegeräte

Aufgrund erster Offerten werden künftig bei Neuanschaffungen von Peripherie-Geräten künftig unten aufgeführte Geräte angeschafft. Bei Anbietern werden in den kommenden Monaten jedoch weitere Informationen über die Möglichkeiten bei den Peripherie-Geräten eingeholt, so dass Anpassungen möglich sind.

5.1. Drucker

In den Schuleinheiten werden zentral Multifunktionalgeräte eingesetzt (Vertragsablauf 2017). In den Klassenzimmern kommen günstige schwarz-weiss Laserdrucker ohne Scan-Funktion eingesetzt.

Artikel Lexmark MS312dn

Kostenschätzung CHF 130.- Anmerkung zur Reparatur: Die Reparatur mit Techniker kostet ca. CHF 140.-, somit eine solche finanziell meist nicht attraktiv ist.

Vorteile - 33 Seiten pro Minute - kostengünstig

Die Toner für die Laserdrucker werden künftig automatisiert bestellt und geliefert. Pro Schulhaus werden ca. zwei Toner auf Vorrat an Lager sein. Die Informatikverantwortlichen erhalten zudem ein Mail, sobald ein Drucker einen minimalen Tonerbestand erreicht hat.

Grundsatzentscheid: Da aufgrund der Räumlichkeiten in den Schulhäusern keine Multifunktionalgeräte pro Etage möglich ist (kein separater Raum vorhanden), wird auch künftig den Lehrpersonen ein eigener Drucker zur Verfügung gestellt. Bei den Multifunktionalgeräten soll aus Datenschutzgründen und als Kontrollinstrument künftig der Druck mittels Code, Badge, etc. erfolgen. Zweimal jährlich liefert der externe Supporter künftig einen Auszug mit dem Seitenverbrauch pro Drucker. Diese Liste wird den Schuleinheiten als Controlling zur Verfügung gestellt.

5.2. Beamer (Decken-Beamer)

Artikel Epson EB-1940W

Kostenschätzung CHF 1’315.- inkl. Installation Deckenhalterung CHF 160.- Montage CHF 100.- Projektionsleinwand CHF 1'821.-

Vorteile - hochwertige Bildqualität - Bedienerfreundlich - Split-Screen-Projektion

ermöglicht leichtzeitige Darstellung verschiedener Quellen

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5.3. Visualizer

Artikel Lumens Visualizer PC192

Kostenschätzung CHF 1'000.- inkl. Installation

Vorteile - 16fach Zoom - schnelle, dynamische

Darstellung - flexibler Schwanenhals

Das hochwertigere Geräte Lumens Visualizer PS751 kostet ca. CHF 1'700.- bis CHF 2’000.- und bietet u.a. USB-Flash-Laufwerk zur Präsentationsaufnahme, zudem ist eine direkte Bildbearbeitung auch ohne PC möglich.

5.4. Smart-Board (Buchwandtafel mit Beamer)

Artikel Buchwandtafel 7-seitig Proline

Kostenschätzung CHF 10'000.- inkl. Installation

Vorteile - Mix aus klassischer Tafel und

interaktivem Board - Projektionsfläsche mit

Whiteboardmarker beschriftbar - Magnetfläche - Mit Finger und Stift bedienbar - hervorragende Bildqualität

5.5. Podium

Artikel Wacom PL-2200

Kostenschätzung CHF 2'500.-

Vorteile - Lehrperson blickt zur Klasse (im

Gegensatz zur Wandtafel) - Grosses Display -

Grundsatzentscheid: Podien werden nur in begründeten Ausnahmefällen und nur für Oberstufenklassen bewilligt.

5.6. Weitere Kostenschätzungen

Bei Hunziker sind die Installationskosten in der Regel beim Gerätepreis inbegriffen.

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6. Planung Support und Weiterbildung

Das Supportkonzept basiert auf zwei Stufen

Informatikverantwortliche der Schuleinheit

Externer Support Informatikverantwortliche Die Informatikverantwortlichen der einzelnen Schuleinheiten sind hauptsächlich zuständig für den pädagogischen Support der Lehrpersonen. Im Weiteren sind die Informatikverantwortlichen die Schnittstelle zwischen Schuleinheit und externem Support sowie dem Schulrat. Externer Support Der ganze technische Support wird ausgelagert und bei einem externen Supporter eingekauft. Schulrat Über Neuanschaffungen und Arbeiten, welche nicht im Rahmen der Finanzkompetenz des Ressorts getätigt werden, muss der Schulrat die Einwilligung geben. Die Informatikverantwortlichen sind Mitglieder des Ressort Informatik. Diese überprüft regelmässig, ob die notwendigen Grundlagen für ein effizientes und effektives Arbeiten (Unterricht / Vorbereitung/ Administration) gewährleistet werden kann. Ebenfalls beobachtet die Informatikkommission die mittel- und langfristige Entwicklung des gesamten Informatikbereiches. In der Informatikkommission ist der externe Supporter ebenfalls mit beratender Stimme dabei.

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7. Mailverkehr / Serverumgebung

Mailverkehr Die Schulgemeinde Kirchberg betreibt auf einem Exchangeserver ca. 200 Mailboxen (Mitarbeitende Schule, Hausdienst, Verwaltung, Schulrat). Die gesamte Kommunikation der Schulgemeinde läuft über diesen Kanal. Die Benutzung der privaten Mailadresse ist untersagt. Serverumgebung Die ganze Schulgemeinde hat Zugriff auf den zentralen Server, welcher in der Schulanlage Neugasse steht. Die Zugriffsrechte auf den zentralen Server werden separat geregelt.

8. Sicherheit

Der Sicherheit des Systems wird ein hoher Stellenwert zugeschrieben. Ebenfalls in den Bereich Sicherheit fällt der ganze Datenschutz.

8.1. Organisatorische Massnahmen

Lehrerfortbildung zum Thema Datenschutz und Datensicherheit

Weisung an alle Mitarbeitenden für die Nutzung und den Einsatz von Informatikmitteln, für die Nutzung von Internet und E-Mail.

Weisung an alle Schülerinnen und Schüler für die Nutzung von Internet und weitere Kommunikationsmittel

8.2. Technische Massnahmen

Backup: Die virtuelle Serverinfrastruktur wird täglich um 21.00 Uhr gesichert. Sämtliche Daten und kompletten virtuellen Maschinen werden über einen Glasfaserlink auf ein NAS im Kindergarten Neugasse geschrieben. Es stehen 14 Backupstände zu Wiederherstellung der Daten bereit. Die Überwachung des Backupauftrages erfolgt automatisch. Im Fehlerfall wird die Weibel Informatik AG mittels Ticket informiert und behebt die Störung. Virenschutz Sämtliche Endgeräte wie Personalcomputer, Notebooks sind mit einem gemanagten Virenscanner ausgestattet. Die Virensignaturen werden laufend verteilt und die Endgeräte aktualisiert. Ebenso sind sämtliche Server und virtuellen Desktop’s mit einem separaten Virenscanner in der Hypervisor-Schicht ausgestattet. WICHTIG: Es gibt keine Kontrolle und Überwachung der persönlichen Endgeräte der Lehrer, Schüler und weiteren externen Usern, die über das Netzwerk Zugriff auf die VDI Infrastruktur haben. Verteilung Securitypatches: Die Verteilung der Securitypatches auf den Servern erfolgt wöchentlich von Sonntag auf Montag zwischen 01.00 und 05.00 Uhr. Falls anschliessend ein Neustart erforderlich ist, wird dieser in ebenfalls diesem Zeitfenster ausgeführt. Die Clients sind über Gruppenrichtlinien so gesteuert, dass laufend auf neue Patches gesucht und falls nötig installiert werden. Passwörter: Alle Lehrpersonen und Schüler werden über das korrekte Umgehen mit dem persönlichen Passwort informiert.

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Das Passwort ist der Schlüssel für den Schutz des Computers und der Daten.

Das Passwortsystem hat eine genügend hohe Qualität aufzuweisen um die heutige Sicherheit beizubehalten. Die dazu notwendigen Richtlinien sind in den Vereinbarungen geregelt.

WLAN: In jeder Schuleinheit gibt es autonome WLAN Infrastrukturen mit separaten SSID’s und Kennwörtern. Ebenso sind verschiedene Produkte im Einsatz, die ein zentrales Management verunmöglichen. Die Kennwörter werden nicht regelmässig geändert und sind bei Lehrern und Schülern bekannt. Zukünftig bieten sich für ein begrenztes WLAN-Angebot in den Schulhäusern sog. Access-Point an. Pro Schuleinheit reichen dabei 3 – 4 Accesspoint. Pro Access-Point ist mit Kosten von ca. CHF 600.- zu rechnen. Firewall: In der Neugasse ist eine zentrale Firewall mit Regelwerk installiert. Diese steuert den kompletten Internetverkehr. Es sind folgende Services aktiviert:

Antiviren-Gateway

Contenfilter

IPS (Intrusion Prevention Service) – Untersucht den Datenstrom auf Angriffe und unterbindet diesen.

Internet, E-Mail: Der Internetzugang erfolgt über die Technischen Betriebe Wil. Eine zentrale Firewall regelt den Zugang. Für die E-Mail-Kommunikation steht ein Hosted Exchange Server System in der Microsoft Cloud zur Verfügung. Sämtliche Lehr-, Verwaltungs- und Schulratspersonen haben einen persönlichen E-Mail-Account zur Verfügung. [email protected]. Anschluss von privater Hardware und Speichermedien: Es ist den Benutzern der IT-Infrastruktur der Schule Kirchberg nicht erlaubt, private Hardware an das Netzwerk der Schule Kirchberg anzuschliessen. Ein Datenaustausch mit z.B. USB-Datenträgern wird den Lehrpersonen ermöglicht. Serverraum / Netzwerkkomponenten: Der Zugang zum Serverraum und den Netzwerkkomponenten ist nur autorisierten Personen möglich (externer Support).