Social Media im Kulturbereich - Deutsche Theater

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    28-Nov-2014
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    Business

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Während Social Media in vielen Unternehmen bereits zum festen Bestandteil des Marketing-Mixes geworden ist, entdecken auch immer mehr Kulturbetriebe Facebook, YouTube und Co. für sich. In diesem Whitepaper finden sich die Hauptergebnisse der Untersuchung. Die Masterthesis „Social Media Kommunikation im Kulturbereich - Eine explorative Untersuchung deutscher Theaterbetriebe“, kann kostenlos als pdf-Datei unter [email protected] bestellt werden.

Transcript of Social Media im Kulturbereich - Deutsche Theater

  • 1. Social Media-Kommunikation im Kulturbereich Eine explorative Untersuchung deutscher Theaterbetriebe
  • 2. Whrend Social Media in vielen Unternehmen bereits ein fester Bestandteildes Marketing-Mixes ist, entdecken auch immer mehr KulturbetriebeFacebook, YouTube und Co. fr sich. Allen voran Orchester, wie die DuisburgerPhilharmoniker mit ihrem Blog dacapo und Museen, wie das Stdel Museummit dem Stdel-Blog . Doch auch in vielen Theaterbetrieben wurde festgestellt,dass man sich dieser Entwicklung stellen muss. Vor allem in der Anspracheeines neuen, jngeren Publikums besteht fr sie das groe Potenzial der SocialMedia-KommunikationAusgangslage
  • 3. Wie sieht das Social Media-Kommunikationsverhalten der Gesellschaft derzeit aus? Wie sieht die aktuelle Kommunikation deutscher Theaterbetriebe aus? Wie nutzen sie Social Media? Welche Nutzungspotenziale bietet Social Media den Theatern? Wie lassen sich Social Media erfolgreich in die Kommunikationsstrategie einbinden? Welche Voraussetzungen mssen geschaffen werden?Untersuchungsfragen
  • 4. 100 75 Blog 50 Facebook Twitter YouTube 25 0 ffentlich getragene Theater Private Theater FestspieleSocial Media-Nutzung in deutschen TheaterbetriebenDie Beobachtung von 75 ffentlich getragenen Theatern, 30 Privattheatern und 15Festspielbetrieben fhrte zu folgendem ErgebnisStand November 2010
  • 5. Blog Facebook Twitter YouTubeSocial Media-Nutzung in deutschen Theaterbetrieben (Bsp.)
  • 6. Elf Theaterbetriebe (ffentlich getragene Theater, Privattheater undFestspielbetriebe) wurden zu verschiedenen Aspekten der Social Media-Nutzung befragt.Untersuchte Theater: Theater Heilbronn, Bayerische Staatsoper, SchauspielhausBochum, Thalia Theater, Staatsoper Hannover, Die Theater Chemnitz,Opernfestspiele Heidenheim, Schmidts Tivoli, Theater Baden-Baden,Freilichtspiele Schwbisch Hall und Burgfestspiele Jagsthausen.Gesprchspartner aus den Bereichen: Marketing/Kommunikation, Werbung,Presse- u. ffentlichkeitsarbeit, Internetredaktion, Dramaturgie,Kaufmnnische Direktion und Intendanz.Die Sicht der Theater
  • 7. Grnde fr die Nutzung von Social Media Mitziehen, weil es andereSelbstdarstellung des TheatersTheater auch machen Inhalte nahe bringenPrsenz zeigen Mglichkeit, junges Publikumanzusprechen Zwei-Weg-Kommunikation Namensklau vermeidenErweiterung der diskursiven ffentlichkeitDie Sicht der Theater
  • 8. Grnde gegen die Nutzung von Social Mediakeine Signale, dass es notwendig ist Verhltnis von Aufwand undNutzen ist unklar keine zeitlichen Kapazitten dieZielgruppe wird damit nicht angesprochen zu geringer Etat fehlende KenntnisseDiskussion wird aus der Hand gegebenDie Sicht der Theater
  • 9. Zielsetzungen der Social Media-NutzungPrsenz zeigen Dialog frdern ber aktuelle Entwicklungen informieren alsVertriebskanal nutzen Zuschauerbindung Steigerung der Besuchshufigkeit Image verbesserngrere Rezipientenbasis fr Website gewinnenHemmschwellen abbauen Aktivierung des Publikums neue (jngere)Zielgruppen erschlieen knstlerische VermittlungDie Sicht der Theater
  • 10. Auch wenn Kulturanbieter nicht unbedingt jeden Trend mitmachen mssen, soist doch zu empfehlen, dass sie neue Entwicklungen verfolgen. Sonst drohensie abgehngt zu werden bei Trends, die sich etablieren und ausschlaggebendwerden im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit, freie Zeit, das Budget etc.potenzieller Besucher und Nutzer d.h. fr die Erzielung vonWettbewerbsvorteilen. (Gnter/Hausmann, 2009)Nutzungspotenziale
  • 11. Angesichts des enormen Kostendrucks und der Abwgung von Aufwand undNutzen einer Social Media-Strategie ist der Einsatz von Facebook, Twitter undCo. vor allem in den Bereichen zu empfehlen, die konkrete Nutzungspotenzialeaufweisen knnen. Dazu gehren die Bereiche Besucherbindung,Untersttzung der Vermittlungsangebote und Audience Development.Nutzungspotenziale
  • 12. Basiswissen schaffen / Informationen einholen Prfung, ob Social Media Kommunikation mit Leistungspolitik und Image des Hauses im Einklang stehen Zieldefinition, Auswahl geeigneter Social Media Kanle und Festlegung von Messgren Entwicklung einer Kommunikationsstrategie / Einbindung der von Social Media in Gesamtkommunikationsstrategie Engagement der eigenen Mitarbeiter frdern Implementierung von Social Media Manahmen Evaluation (anhand der Messgren) und ggf. Anpassung der ManahmenHandlungsempfehlungen
  • 13. Das Thema Social Media hat fr Theater an Relevanz gewonnen. Insbesondereim Jahr 2010 sind viele Theater aktiv geworden. Die grten Schwachstellensind derzeit noch die Einbindung der Mitarbeiter und die Evaluation der SocialMedia-Aktivitten. Welcher Stellenwert Social Media zugesprochen wird, isttheater- und publikumsabhngig. Oft hngt es allein von der verantwortlichenPerson im Bereich PR, Kommunikation etc. und deren persnlicher Einstellungzu Social Media ab, ob das Theater Social Media nutzt. Die Mehrheit derbefragten Personen ist allerdings der Meinung, dass die Beschftigung mitdem Thema Social Media unumgnglich ist. Es handelt sich um eineEntwicklung, der man sich stellen muss.Zusammenfassung
  • 14. LINGNER CONSULTING NEW MEDIAAgentur fr ZukunftskommunikationIm Bannholz 2 | 74249 Jagsthausen07943 94270 | [email protected] | blog.lingner.com | facebook.com/lingnerconsulting