Strukturen religiöser Bildung im unabhängigen Algerien ... · PDF fileStrukturen...

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  • Strukturen religiöser Bildung im unabhängigen Algerien

    (1962-2010)

    Religion – Staat – Schule

    in der „postsäkularen Gesellschaft“

    Von der Fakultät für Geistes‐ und Erziehungswissenschaften

    der Technischen Universität Carolo‐Wilhelmina zu Braunschweig

    zur Erlangung des Grades

    Doktorin der Philosophie (Dr. phil.),

    genehmigte Dissertation

    von

    Viktoria Luise Gräbe

    aus Berlin

  • Eingereicht am: 18.02.2013

    Mündliche Prüfung am: 17.07.2014

    Referent: Prof. Dr. A. von Prondczynsky

    Korreferent: Prof. Dr. E. Fuchs

    Druckjahr: 2014

  • Danksagung

    Die vorliegende Dissertation wäre ohne die Unterstützung der folgenden Personen

    nicht zustandegekommen. Zuallererst habe ich Prof. Dr. Andreas von Prond-

    czynsky zu danken, der mir die Möglichkeit zur Promotion zu einem Thema mei-

    ner Wahl bot. Auch Prof. Dr. Eckhardt Fuchs sei für die sofortige Bereitschaft zur

    Zweitbegutachtung gedankt.

    Zahlreiche Personen haben mit ihrer Expertise zum Gelingen der Arbeit wesent-

    lich beigetragen. Hier sind die MitarbeiterInnen vom Centre Culturel Algérien in

    Paris zu nennen, die auf unkomplizierte Weise Dokumente zur Verfügung stellten.

    Auch Ralf Ramin vom Institut für Rechtswissenschaften der TU Branschweig sei

    für seinen fachlichen Rat gedankt; ebenso Marcus Otto vom Georg-Eckert-Institut

    für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig für die erfrischenden

    Diskussionen. Für die Übersetzung von Schlüsselpassagen aus dem Arabischen

    ins Deutsche möchte ich Budur El Sayed danken; für eine Einschätzung der alge-

    rischen Presselandschaft Moustafa Zerrouki. Dagmar Bouziane, Fachreferentin für

    Erziehungswissenschaft der Staatsbibliothek zu Berlin, habe ich zu danken, denn

    sie hat mir den letztgenannten Kontakt und weitere vermittelt.

    Auch und gerade am Institut für Erziehungswissenschaft haben mich zahlreiche

    Personen fachlich unterstützt und an den Erfolg meiner Unternehmung geglaubt.

    Hier sind (in alphabetischer Reihenfolge) Dr. Kirsten Aust, Dr. Daniela Bartho-

    lome, Dr. Simone Kibler, Katrin Strauß und Vanessa Schardt zu nennen. Auch der

    studentischen Hilfskraft Katrin Tolle sei für ihre Recherchen und viele andere

    Dienste gedankt.

    Zahlreiche Freunde haben mich in meinem Prozess begleitet und stets ein offenes

    Ohr für Sorgen und Ideen gehabt. Hier sind nur exemplarisch Christiane Amari,

    Steffi Arendsee, Susanne Arendsee, Janine Bormann, Dina Heidenreich und Nico-

    le Sowade zu nennen; viele weitere wissen, welchen Beitrag sie geleistet haben.

    Die Unterstützung meiner Familie war die ganze Zeit über so unerschütterlich,

    dass sie eigentlich an erster Stelle zu nennen wäre. Meinem Vater danke ich für

    seine Recherchen am Centre Culturel Algérien. Meinen beiden Eltern danke ich

    nicht nur für ihre emotionale Stütze, sondern auch für die inhaltliche Hilfe und das

  • sorgfältige Korrekturlesen. Ebenso sei meiner Schwägerin Katja Gräbe gedankt,

    die im Krankenbett meine Arbeit las. Meinem Partner Torsten Tietze danke ich

    für seine Geduld und seinen Realitätssinn. Meiner Tochter Helene Tietze danke

    ich für ihren Frohsinn und ihre Fähigkeit, mich an die wichtigen Dinge im Leben

    zu erinnern.

  • Abbildungsverzeichnis

    Abb. 1: Gesetzestexte zum Bildungswesen 1962-2010, nach Gesetzes-

    art (in % der Gesamtanzahl; Rundungswerte)..………………...

    ……..15

    Abb. 2: Gesetzestexte zu religiösen Angelegenheiten 1962-2010,

    nach Gesetzesart (in % der Gesamtanzahl; Rundungswerte)……

    ……..15

    Abb. 3:

    Zeitliche Zäsuren in der Entwicklung des algerischen Bil-

    dungssystems………………………………………………….... ……..21

    Abb. 4: Die Verortung des Islam in der Nationalcharta von 1976……... ……124

    Abb. 5: Geplantes Curriculum für die polytechnische Schule

    (Stand 1974)…………………………………………………… ……138

    Abb. 6: Geplantes Curriculum für die Oberstufe (Stand 1974)………… ……139

    Abb. 7 Geplantes Curriculum für die Schuljahre 1-6 der poly-

    technischen Schule (Stand 1974)……………………………….

    …....140

    Abb. 8: Stundenplan der Primarstufe aus dem Jahr 1976…………….... ……141

    Abb. 9: Stundenplan der Mittelstufe (Stand 1977)…………………....... ……142

    Abb. 10: Struktur der geplanten Reform der Oberstufe (Stand 2002)…... ……205

    Abb. 11: Diskurskoalitionen…………………………………………....... ……225

    Abb. 12: Strategien der Diskursakteure gegen die Abschaffung der

    Abitur-Wahlpflichtoption sciences islamiques…………………

    ……229

    Abb. 13: Strategien der Diskursakteure für die Abschaffung der Abi-

    tur-Wahlpflichtoption sciences islamiques……………………..

    ……230

    Tabellenverzeichnis:

    Tab. 1 Normenpyramide der algerischen Gesetzgebung……………… ………9

    Tab. 2: Anzahl der erlassenen Bestimmungen des Bildungsministeri-

    ums von 1962-2010/Anzahl der relevanten Texte……………...

    ……..13

    Tab. 3: Anzahl der erlassenen Bestimmungen des Religionsministeri-

    ums von 1962-2010/Anzahl der relevanten Texte……………..

    ……..14

    Tab. 4: Matrix verschiedener Schulformen mit ihrer jeweiligen

    Verankerung von Religionsunterricht (RU)…..………………..

    ……..23

  • Tab. 5: Übersicht über die Prüfungsfächer für das Examen El-

    Ahlya und für El-Ahlya des sciences islamiques (1967

    u. 1968)…………………………………………………………

    ……109

    Tab. 6: Vergleich von Prüfungsfächern des Ahlya des sciences

    islamiques und des Brevet d’enseignement général………........

    ……112

    Tab. 7: Inhaltsverzeichnis der Charte Nationale (1976)…………......... ……123

    Tab. 8: Vergleich der Prüfungsordnungen für El-Ahlya des scien-

    ces islamiques (1968) und El Ahlya de l’enseignement origi-

    nel (1971)……………….…………………………………...….

    ……146

    Tab. 9: Vergleich der Prüfungsordnungen für El Ahlya d’enseigne-

    ment originel (1971 und 1975) und für das Brevet d’en-

    seignement moyen (1972 und 1976)……………………………

    ……148

    Tab. 10: Prüfungsfächer des staatlichen Abiturs (1974) und des Abi-

    turs des enseignement originel (1975) im Vergleich……….......

    ……150

    Tab. 11: Inhaltsverzeichnis der Charte Nationale (1986)………………. ……161

    Tab. 12: Synopse relevanter Passagen der beiden Nationalchartas

    (1976 und 1986)……………………………………………......

    ……171

    Tab. 13: Vergleich der Abiturprüfungsordnungen der Zweige Scien-

    ces Islamiques (1987) und Lettres et Sciences Islamiques

    (1993)………………………………………………………......

    ……187

    Tab. 14: Anzahl freier Ausbildungsplätze zu geistlichen Berufen……… ……190

    Tab. 15 Anzahl der vakanten Posten für Maîtres d’enseignement

    coranique (Koranschullehrer)…………………………………

    ……190

    Tab. 16: Identifizierte Diskurse von 2000 – 2010………………………. ……212

    Tab. 17: Ergebnisse der Schlagwortsuche in El Watan…………………. ……223

    Verzeichnis des Anhangs

    Anhang A Statistische Angaben………………………………………..... ….301

    Tab. 1: Politische Zuständigkeiten für öffentliche Bildung………….. ….301

    Tab. 2: Politische Zuständigkeiten für religiöse Angelegenheiten

    (1962-2010)……………………………………………….......

    ….302

  • Abb. 1: Ausgaben für das öffentliche Bildungswesen (1970-2010)

    in % des Bruttonationaleinkommens (operational

    budget)…………………………………………………….......

    ….303

    Abb. 2: Struktur des öffentlichen Bildungswesens (1962-1985)……... ….304

    Abb. 3: Struktur des öffentlichen Bildungswesens (1985-2008)…....... ….305

    Abb. 4: Struktur des öffentlichen Bildungswesens (seit 2008)……….. ….306

    Abb. 5: Quantitative Entwicklung der SchülerInnenzahl an Schulen

    der AOMA (1932- ca. 1959) im Vergleich mit algerischen

    SchülerInnen an französischen Schulen……………………...

    ….307

    Abb. 6: Quantitative Entwicklung der SchülerInnenzahlen im öffent-

    lichen Bildungswesen Algeriens (1962-2010)……………….

    ….307

    Abb. 7: Mädchen-Jungen-Beschulung im Vergleich (Primarstufe)

    (1990-2010)..............................................................................

    ….308

    Abb. 8: Quantitative Entwicklung der Anzahl an Schulen und Schü-