Übergänge optimieren: präventiv - praxisnah -...

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Übergänge optimieren: präventiv – praxisnah – differenziert! Yvonne Kohlmann Bildung | Berufliche Bildung BDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung Nürnberg, 17. Juni 2009
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  • bergnge optimieren:prventiv praxisnah differenziert!

    Yvonne KohlmannBi ldung | Berufliche BildungBDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbnde

    bergnge in Ausbildung und BeschftigungNrnberg, 17. Juni 2009

  • Yvonne Kohlmann |bergnge optimieren: Prventiv - praxisnah - differenziert! | 17. Juni 2009 2

    Inhalt

    Frhzeitig gute Basis legen!1. Schulreife sicherstellen frhkindliche Bildung strken

    2. bergang zur Grundschule erleichtern

    bergang Schule - Ausbildung1. Prventiv ansetzen Ausbildungsreife sicherstellen2. Praxisnah ansetzen zum Lernen motivieren

    3. Angebote differenzieren Einstiegsmglichkeiten schaffen

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    Frhzeitig gute Basis legen!

    1. Schulreife sicherstellen frhkindliche Bildung strken

    alle Kinder individuell, systematisch und ganzheitlich frdern

    Kindergarten als erste Stufe des Bildungssystems etablieren

    Obligatorisches Vorschuljahr mit Untersuchung der krperlichen, geistigen und sprachlichen Fhigkeiten, intensiver Sprachfrderung und Intensivierung der individuellen Frderung des Kindes

    Frderangebote fr Kinder mit schlechten Startchancen

    Verpflichtende halbjhrliche Elterngesprche ber Entwicklungsstand des Kindes

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    Frhzeitig gute Basis legen!

    2. bergang zur Grundschule erleichtern

    Flieende bergnge werden den unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Kinder besser gerecht

    Flexible Schuleingangsphase frdert die Individualisierung der Schullaufbahn, wie sie der Einzelpersnlichkeit des Kindes und seinem jeweiligen Lerntempo und -bedarf entspricht

    Verknpfung der Bildungsplne von Kindergarten und Schule bis hin zu einem bergreifenden Gesamtkonzept

    Einbeziehung der Grundschullehrkrfte in die Kindergartenarbeit

    Tandembildungen von Kindergrten und Grundschulen

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    Frhzeitig gute Basis legen!

    Projektbeispiel: Kindergarten der ZukunftTrger

    Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie, Bayerische Landesregierung

    Ziel

    Kindergarten und die erste Klasse der Grundschule verschmelzen zu einer Einheit

    Die Kinder bleiben je nach individueller Entwicklung zwei, drei oder vier Jahre in ihrer bekannten Umgebung. Danach besteht die Mglichkeit der Einschulung in die zweite Klasse.

    Inhalt und Ablauf

    Erzieherinnen und Lehrkrfte arbeiten im Team

    Trennung zwischen Spielen und Lernen wird aufgehoben. Durchdachte Lernangebote ermglichen einen flieenden bergang vom "lernenden Spielen" zum "spielenden Lernen".

    Die genaue Beobachtung und Dokumentation aller Entwicklungsschritte eines Kindes und eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern sind wesentliche Aufgaben der Pdagogen.

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    bergang Schule - Ausbildung

    1. Prventiv ansetzen Ausbildungsreife sicherstellen

    Im Zentrum der Schule mssen der Lernerfolg und die Persnlichkeitsentwicklung der Schler stehen.

    Beherrschung der Kulturtechniken, konomische Grundkenntnisse, fundierte Berufsorientierung

    treffsichere Frderung der Potenziale jedes einzelnen Schlers

    mit diagnostischen Instrumenten Frderbedarf bei Schlern frhzeitig erkennen (Lehrerbildung)

    gezielte Frderangebote, frhzeitige Begleitung z.B. durch Mentoren

    Lehrer-Schler-Eltern-Gesprche Verabredung von konkreten Schritten zur Leistungsverbesserung und berprfung

    mehr Ganztagsangebote

    zu begren: erweiterte Berufsorientierung nach 421q SGB III

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    bergang Schule - Ausbildung

    2. Praxisnah ansetzen zum Lernen motivieren

    Zusammenarbeit Schule Wirtschaft ausbauen - praktische Berufsvorbereitung (Betriebserkundung, Praktika,

    Mentoring etc.)- Informationen ber Berufe und Ausbildung- Bewerbungstrainings- konomische Grundbildung- Persnlichkeitsbildung

    Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT nutzen

    Leistungsschwchere Jugendliche durch besondere Unterrichtsformen zum Lernen motivieren (z. B. Praxisklassen)

    Betriebliche Berufsvorbereitung/Ausbildung sollte immer Vorrang haben (z.B. EQJ als erfolgreiche Brcke in Ausbildung)

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    bergang Schule - Ausbildung

    Daten und Fakten SCHULEWIRTSCHAFT ist das Netzwerk: in allen Bundeslndern aktiv (15 Landesarbeitsgemeinschaften,

    450 regionale Arbeitskreise

    wirkt als Multiplikator von Bundes- ber Landesebene direkt bis an die Basis: 22.000 ehrenamtlich Aktive in Kooperation mit 8.000 Unternehmen

    verfgt ber hochmotivierte und engagierte Mitwirkende

    kombiniert gleichberechtigt wirtschaftliche und pdagogische PerspektivenAlleinstellungsmerkmal: branchen- und schulartbergreifende Zusammenarbeit

    bndelt hohe Kompetenz und Erfahrung

    steht fr Kontinuitt: ber 50 Jahre erfolgreiche SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit

    hat Vertrauen und breite Akzeptanz aufgebaut

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    bergang Schule - Ausbildung

    SCHULEWIRTSCHAFT baut Brcken - fr Leben und Beruf

    SCHULEWIRTSCHAFT entwickelt wirkungsvolle Impulse fr das Schul-und Ausbildungssystem

    Ziele: Verbesserung des bergangsmanagements + Initiierung von Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben

    vielfltige erprobte Instrumente und Manahmen zur- frhen systematischen Berufsorientierung- Aufzeigen beruflicher Perspektiven - Anbahnung von Kontakten mit Unternehmen vor Ort- Vermittlung von Wirtschaftskenntnissen- Frderung unternehmerischen Denkens und Handelns- Entwicklung von Selbstvertrauen und Steigerung der

    Entscheidungsfhigkeit

  • Yvonne Kohlmann |bergnge optimieren: Prventiv - praxisnah - differenziert! | 17. Juni 2009 10

    bergang Schule - Ausbildung

    Projektbeispiel: Berufsvorbereitung in Kooperationsklassen

    Trger Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Wrttemberg und

    SDWESTMETALL

    Ziele Verbesserung der Chancen der Schler/innen von Kooperationsklassen auf dem

    Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Intensivierung der Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben

    Inhalt und Ablauf Hilfen zur Berufsfindung in Absprache mit dem zustndigen Berufsberater der lokalen

    Dienststelle der Agentur fr Arbeit Bewerbungstraining Hilfe bei der Suche nach Praktikumspltzen und Betreuung der Praktika Sprechstunden in den Schulen Einzelfallhilfen Nachbetreuung der Schler und Schlerinnen in der Ausbildung

  • Yvonne Kohlmann |bergnge optimieren: Prventiv - praxisnah - differenziert! | 17. Juni 2009 11

    bergang Schule - Ausbildung

    3. Angebote differenzieren Einstiegsmglichkeiten schaffen Differenzierte Ausbildungsangebote entwickeln, um Jugendliche mit unterschiedlichen

    Leistungsvoraussetzungen in Ausbildung zu integrieren

    - Kombination von zwei- und dreijhrigen Ausbildungsberufen (Anrechnungsmodell)

    Einsatz von bundesweit einheitlichen Ausbildungsbausteinen, um Teilqualifikationen zu ermglichen

    - Ausbildungsabbrecher haben etwas in der Hand und knnen ggf. spter darauf aufbauen

    - Einsatz auch in der Nachqualifizierung im Sinne einer 2. Chance als strukturbildendes Element

    - Leistungsschwchere Jugendliche knnen ber Bausteine an Ausbildung/Berufsabschluss Schritt fr Schritt herangefhrt werden

    Nutzung flankierender Hilfen bei betrieblicher Ausbildung/Qualifikation (abH auch bei EQJ; abH strker bei Ausbildung nutzen)

  • Yvonne Kohlmann |bergnge optimieren: Prventiv - praxisnah - differenziert! | 17. Juni 2009 12

    Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit

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