Welterfolg AS-InterfAce Gelb reGiert die Welt 9 Ausgabe 1/2012 Schutzgebühr 3,50 e Welterfolg...

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Jahrgang 9 Ausgabe 1/2012 www.as-interface.net Schutzgebühr 3,50 e WELTERFOLG AS-INTERFACE GELB REGIERT DIE WELT „SCHNELLER ZUGANG ZU EXZELLENTEM KNOW-HOW“ INTERVIEW ABB GROUP BOULEVARD DES FORTSCHRITTS GEMEINSCHAFTSSTAND ZUR HMI 2012 INTERVIEW IFM ELECTRONIC „BESTE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT“

Transcript of Welterfolg AS-InterfAce Gelb reGiert die Welt 9 Ausgabe 1/2012 Schutzgebühr 3,50 e Welterfolg...

Jahrgang 9 Ausgabe 1/2012 www.as-interface.net

Schutzgebühr

3,50 e

Welterfolg AS-InterfAce

Gelb reGiert die Welt

„SCHNeller ZUGANG ZU eXZelleNteM KNOW-HOW“

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„beSte vOrAUSSetZUNGeN FÜr die ZUKUNFt“

Manchmal sagt ein einfaches Bild mehr als 1000 imposante Zahlen. Natürlich könnte man von den 21 Millionen installierten AS-i Knoten, von den 1,5 Millionen Sicherheitsschaltgeräten und von den über 1500 zertifizierten Produkten sprechen, um den weltweiten Siegeszug von AS-Interface zu beschreiben. Man kann aber auch sagen: Würde man sämtliche gelben AS-i Kabel aneinanderlegen, die in dieser Sekunde im Einsatz sind, käme man damit mehr als zwei Mal um die Erde.

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gelB regIert DIe Welt InHAlt

„ScHneller ZUgAng ZU eXZellenteM KnoW-HoW“ Wenn Global Player hochspezialisierte kleinere Unternehmen akquirieren, sind damit in der Regel klare strategische Absichten verbunden. Im Fall der Über-nahme des Sicherheits-Spezialisten Jokab Safety durch die ABB Group war das nicht anders. Wie Product Responsible Unit Manager Jesper Kristensson im Gespräch mit dem AS-i Magazin erläutert, spielte dabei nicht zuletzt AS-Interface eine wesentliche Rolle.

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BoUleVArD DeS fortScHrIttS

Gleich acht internationale Leitmessen vereint die HMI 2012 vom 23. bis 27. April diesmal unter ihren Dächern – doch die „Industrial Automation“ nimmt dabei mit acht Hallen nach wie vor den größten Raum ein. Zu den profiliertesten Adressen auf dem technologischen Boulevard der Zukunft gehört inzwischen schon traditionell der Gemeinschaftsstand der AS-Interface Hersteller.

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„BeSte VorAUSSetZUngen fÜr DIe ZUKUnft“Als Gründungsmitglied der AS-International Association hat ifm electronic maßgeblichen Anteil an der bisherigen Erfolgsgeschichte von AS-Interface. Und auch an den nächsten Kapiteln wird der innovationsfreudige Automa-tions-Spezialist aktiv mitschreiben. Im Gespräch mit AS-i Das Magazin gibt Andreas Daum Ein- und Ausblicke zur weiteren Strategie des global aufgestellten Unternehmens.

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Welterfolg AS-Interface

gelB regIert DIe Welt Seite 4

Gemeinschaftsstand zur HMI 2012

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AS-Interface Messeneuheiten Seite 9

Interview mit Jesper Kristensson, Product Responsible Unit Manager bei der ABB Group

„ScHneller ZUgAng ZU eXZellenteM KnoW-HoW“ Seite 6

Interview mit Andreas Daum, Unternehmensbereichsleiter Vertrieb Network und Control bei ifm electronic

„BeSte VorAUSSetZUngen fÜr DIe ZUKUnft“ Seite 16

Einsparpotenziale in der Sicherheitstechnik

DIe KoorDInAten Der effIZIenZ Seite 12

Safety-Module

KleIne freIHeIt Seite 14

Impressum Seite 3

3AS-InterfAceDAS MAgAZIn

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VerantwortlichRolf Becker, GeschäftsführerTilman Schinke, Market Manager

objektleitung/redaktionObjektleitung: Nicole BenitezTelefon: +49 (069) [email protected]

Redaktion: Peter Rosenberger Telefon: +49 (6251) 7056747 [email protected]

Anzeigen/ProduktionFlorian OllschewskiTelefon: +49 (069) [email protected]

Media/HerstellungMILANO medien GmbHHanauer Landstraße 196AD-60314 Frankfurt am MainTelefon +49 (069) 48000540Telefax +49 (069) [email protected] www.milanomedien.com

Doch so eindrucksvoll sich die Zahlen der bisherigen Erfolgsstory von AS-Interface auch lesen mögen – tatsächlich hat sie im Grunde gerade erst begonnen. Noch immer werden auf der Aktuator-Sensor-Ebene mindestens zwei von drei Anlagen aufwändig parallel verdrahtet: Hier schlummert also noch ein gigantisches Potenzial für das einfachste Bussystem der Welt, das enorme Einsparungen ermöglicht. Und auch die nachhaltigen Zuwachsraten des Industrial Ethernet in der Automation spielen AS-i direkt in die Karten: Denn um die Signale von Binärsensoren auf wirtschaftliche Art einzusammeln, brauchen Ethernet-Lösungen in jedem Fall einen starken Partner auf der primären Automationsebene.

Was die weitere Entwicklung des Systems angeht, ist deshalb trotz kontinuierlicher Leistungszuwächse und permanenten Effizienzgewinns eines klar: „Für uns gibt es am meisten zu gewinnen, wenn wir genau das blei-ben, was wir sind“, sagt Rolf Becker, Geschäftsführer der AS-International Association: „Das einfachste Bussystem der Welt – einfach zu installieren, einfach zu betreiben und einfach in jedes Anlagenkonzept einzubinden. Natürlich werden wir uns auch in Zukunft ständig verbessern, wir werden sicherlich auch noch vielsei-tiger, aber über allem steht immer die ursprüngliche Idee: AS-Interface ist und bleibt die wirtschaftlichste Art, Aktuatoren und Sensoren dezentral zu vernetzen.“Womit wir wieder bei Victor Hugos berühmtem Aphoris-mus gelandet wären. Beziehungsweise bei der Frage, ob der sprachgewaltige Franzose bei seiner Formulierung nicht einen wichtigen Nebensatz vergessen hat: „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist – und die konsequent verfolgt wird.“

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Welterfolg AS-InterfAce

Manchmal sagt ein einfaches Bild mehr als 1000 impo-sante Zahlen. natürlich könnte man von den 21 Millionen installierten AS-i Knoten, von den 1,5 Millionen Sicher-heitsschaltgeräten und von den über 1500 zertifizierten Produkten sprechen, um den weltweiten Siegeszug von AS-Interface zu beschreiben. Man kann aber auch sagen: Würde man sämtliche gelben AS-i Kabel aneinanderlegen, die in dieser Sekunde im einsatz sind, käme man damit mehr als zwei Mal um die erde.

gelB regIert DIe Welt„Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Auch wenn sich literarische Kreise vereinzelt darüber streiten, ob die berühmte Losung tatsächlich von Victor Hugo stammt: Ihren Wahrheits-gehalt bezweifelt kaum jemand. Und letztlich liefert auch die einzigartige Karriere von AS-Interface einen überzeugenden Beweis dafür. Denn bevor das heute mit Abstand erfolgreichste System an der Basis der Automationspyramide sich anschickte, die Welt zu erobern, gab es natürlich auch nicht viel mehr als eine Idee, deren Zeit gekommen war: Die strategischen und konzeptionellen Väter von AS-Interface wollten die technologisch längst überholte Parallelverdrahtung von Aktuatoren und Sensoren durch ein effizientes Bussystem ersetzen. Genau das ist ihnen zweifellos gelungen. Und wie!

Was aus diesem Gedanken entstand, ist eine Erfolgs-geschichte, die selbst in der an Superlativen nicht armen Welt der Automatisierung ihresgleichen sucht: Inzwischen bestimmt das typisch gelbe AS-i Kabel, das Energie und Daten gleichermaßen überträgt, das Bild in den Produktionsgebäuden fast aller Branchen, auf allen Kontinenten, in der Fabrik- und Prozessauto-matisierung. Doch nicht nur das: Auch in der Gebäu-deautomatisierung und im Bereich Transportation gilt AS-Interface längst als einer der wesentlichen Treiber von Vereinfachung und Rationalisierung.

Weltweit sind heute mehr als 21 Millionen AS-i Knoten im Einsatz – in Ziffern: 21.000.000. Weil aber Zahlen mit so vielen Nullen nur eine eher abstrakte Faszination

vermitteln, empfiehlt sich ein kleines Rechenexempel, um die tatsächliche Dimension des Erfolgs zu ver-deutlichen. Wenn man davon ausgeht, dass die in dieser Sekunde aktiven AS-Interface Geräte in einem durchschnittlichen Abstand von vier Metern entlang des AS-i Strangs im Feld installiert sind, entsteht vor dem geistigen Auge ein atemberaubendes Bild: ein 84 Millionen Meter langes AS-i Kabel, mit dem man mehr als zweimal die Erdkugel umrunden könnte. Ähnlich imposant fällt das imaginäre Ergebnis übrigens aus, wenn man die durchschnittlich etwa 10x12 Zentimeter großen Geräte unmittelbar nebeneinander legt: Dann würden die AS-i Module, die heute in den Fertigungs-hallen der Welt in gewohnter Zuverlässigkeit ihren Dienst tun, insgesamt 36 Fußballfelder füllen!

Und selbst das ist noch lange nicht die ganze Wahr-heit. Denn darüber hinaus sind bereits jetzt mehr als 1,5 Millionen AS-Interface Sicherheitsschaltgeräte installiert – und machen AS-i Safety at Work damit zum erfolgreichsten Sicherheitsbus der Welt. Auch in diesem Fall wurde der interkontinentale Senkrechtstart bekanntlich von einer Idee befördert, deren Zeit gekom-men war: Die Möglichkeit, sichere und nicht-sichere Signale auf ein und derselben Leitung zu übermitteln, sorgte für eine Revolution in der Sicherheitstechnik.

Ein paar Stellen weniger, aber unterm Strich genauso viel Aussagekraft wie die Verkaufszahlen haben die Eckdaten zum Angebot von AS-Interface. Mittlerweile umfasst das Portfolio weit über 1.500 zertifizierte Produkte – allesamt interoperabel und über alle In-novationsstufen auf- und abwärtskompatibel. Dahinter stehen inzwischen weltweit rund 390 Hersteller, darunter Global Player genauso wie hochspezialisierte Mittelständler. Auch wenn sie untereinander natürlich im Wettbewerb stehen: Gemeinsam garantieren sie mit ihrer Innovationskraft die Zukunftssicherheit des Systems – und damit absolute Investitionssicherheit für den Anwender.

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Mit Hilfe eines kleinen rechenexempels entsteht vor dem geistigen Auge ein atemberaubendes Bild

ein Blick auf den Markt macht klar, dass die AS-i erfolgsstory gerade erst begonnen hat

6 InterVIeWAS-InterfAce 7AS-InterfAceInterVIeW

nige Branchen taten sich wohl auch schwer damit, die geeigneten Sicherheits-Produkte für ihre spezifische Anwendung zu finden.

AS-i Das Magazin: Welche Branchen haben denn nach Ihrer Einschätzung den größten Nachholbedarf in punk-to Sicherheitstechnik? Jesper Kristensson: Das ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. Nehmen Sie als Beispiel die Holzindustrie und die Papierfabriken in Schweden: Da gab es nach zahlreichen Unfällen erst in den letzten Jahren erhebliche Verbesserungen, nachdem es die rauen Umgebungsbedingungen zuvor sehr schwer ge-macht hatten, mehr Sicherheit zu gewährleisten. Diese Branchen müssen auch weltweit ihre Maschinen- und Sicherheits-Standards erneuern.

AS-i Das Magazin: Jokab Safety setzt seit Jahren kon-sequent auf AS-Interface. Was sind nach Ihrer Über-zeugung die entscheidenden Vorzüge dieses Systems?

Jesper Kristensson: Kurze Frage, kurze Antwort: Aus unserer Sicht sind das in erster Linie die einfache Installation, der drastisch reduzierte Verdrahtungs-aufwand, die hohe Flexibilität bei zukünftigen Ände-rungen der Anlage – und nicht zuletzt die niedrigen Gesamtsystemkosten.

AS-i Das Magazin: Herr Kristensson, die ABB Group hat 2010 das Unternehmen Jokab Safety übernom-men. Welche konkreten kurz-, mittel- und langfristigen Ziele verbinden Sie mit dieser Akquisition?

Jesper Kristensson: Die unmittelbare Auswirkung ist, dass unsere Kunden einen schnellen Zugang zum exzellenten sicherheitstechnischen Know-how und zum umfassenden Produktangebot von Jokab Safety bekommen haben. Gleichzeitig verschafft uns der Schritt Kontakt zu einer Vielzahl von neuen Kunden. Mittel- und langfristig erwarten wir eine Stärkung unserer Marktposition in der Automatisierung und im Maschinenbau.

AS-i Das Magazin: Für welchen Bereich prognos-tizieren Sie in der näheren Zukunft die größeren Zuwächse – für die Automatisierung im Allgemeinen oder die automatisierte Sicherheitstechnik im Spezi-ellen?

Jesper Kristensson: Wir rechnen in beiden Seg-menten mit starkem Wachstum. Im Bereich Si-cherheitstechnik vor allem aus zwei Gründen: Zum einen klettert die Sicherheit für Arbeitnehmer immer weiter nach oben auf der Agenda von verantwor-tungsbewussten Unternehmen. Und daran knüpft sich beinahe zwangsläufig die Forderung nach einfach zu installierenden und flexibel adaptierbaren Lösungen, die außerdem eine optimale Diagnostik bieten. Zum anderen wirkt in vielen Ländern auch die Einführung neuer Sicherheits-Richtlinien als Treiber für die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen.

AS-i Das Magazin: Warum haben so viele Anwender eigentlich so lange damit gewartet, ihre automatisier-ten Applikationen auch automatisiert zu sichern?

Jesper Kristensson: Das hat – zumindest zum Teil – vermutlich damit zu tun, dass die Industrie einfach mehr Zeit brauchte, um die erheblichen strukturellen Veränderungen zu verstehen, die mit der neuen Sicherheitsnorm EN ISO 13849-1 verbunden sind. Ei-

AS-i Das Magazin: Auf der Leitebene der Automation kommen inzwischen immer häufiger Ethernet-Lösungen zum Einsatz. Ist das ein Vor- oder ein Nachteil für AS-i Safety?

Jesper Kristensson: Ganz klar ein Vorteil. Der Trend hebt eindeutig die Pluspunkte der Bus-Kommunikation gegenüber älteren Lösungen hervor. Und was auf der Leitebene richtig ist, kann auf der Aktuator-Sensor-Ebene doch nicht falsch sein.

AS-i Das Magazin: Jokab Safety hat in der Vergangenheit immer wieder mit In-novationen im Bereich AS-i Safety auf sich aufmerksam gemacht. Werden Sie dieses hohe Tempo auch in Zukunft beibehalten?

Jesper Kristensson: Hier würde ich die Perspektive gern erweitern und sagen: Jokab Safety ist seit jeher bekannt für Neuheiten im gesamten Bereich der Maschi-nensicherheit – und damit auch im Bereich AS-i Safety. Nach der Eingliederung in die ABB Group wird diese Innovationsfreude ganz bestimmt nicht nachlassen – im Gegenteil: Wir bieten nicht nur den Zugang zu neuen Markt-Kanälen, sondern auch zu größeren Ressourcen sowie zu Schlüs-seltechnologien in der Automation. Mit diesen Voraussetzungen werden wir auch weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren und immer wieder neue, effi-zienzsteigernde Produkte auf den Markt bringen.

AS-i Das Magazin: Diese Aussage weckt natürlich die Neugier des Journalisten: Dürfen wir zum Schluss noch einen Blick in Ihre Pipeline werfen?

Jesper Kristensson: Schauen Sie sich einfach einige unserer aktuellen Highlights an: den Sicherheits-Sensor Eden AS-i, den ergonomisch gestalteten Safeball AS-i oder unsere Sicherheits-Lichtvorhänge Focus D mit doppelt paral-lelen Strahlen – dann bekommen Sie eine Vorstellung davon, wie treffsicher unsere nächsten Neuerungen sein werden.

AS-i Das Magazin: Herr Kristensson, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Wenn global Player hochspezialisierte kleinere Unternehmen akquirieren, sind damit in der regel klare strategische Absichten verbunden. Im fall der Übernahme des Sicherheits-Spezialisten Jokab Safety durch die ABB group war das nicht anders. Wie Product responsible Unit Manager Jesper Kristensson im gespräch mit dem AS-i Magazin erläutert, spielte dabei nicht zuletzt AS-Interface eine wesentliche rolle.

InterVIeW MIt JeSPer KrIStenSSon, ProDUct reSPonSIBle UnIt MAnAger BeI Der ABB groUP

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HannoverMesse 2012

Halle 9 · Stand D36

Projekt1 10.02.2012 15:26 Uhr Seite 1

AS-InterfAce neUHeIten AUf Der MeSSe

Die goldene Mitte

rolf Becker, geschäftsfüh-rer der AS-International Association, über die glänzenden Zukunftsaus-sichten für AS-Interface im Partnerland der dies-jährigen HMI: in der Volksrepublik china.

Zugegeben: In der Vergangenheit galt das Label „Made in China“ nicht unbedingt als Gütesiegel diesseits der berühmten Mauer. Doch der Image-wandel ist längst in vollem Gang, und er verdankt seine Dynamik einer Entwicklung, die speziell für unsere Branche herausragende Perspektiven bietet: Denn in den Werkshallen der größten Fabrik der Welt kommt immer häufiger modernste Fertigungs-Technologie zum Einsatz.

Die rasant wachsende Nachfrage insbesondere nach automatisierter Effizienz hat zum einen mit der Tatsache zu tun, dass ausländische Anbieter ihre Waren für den chinesischen Markt vor Ort produ-

zieren müssen. Zum anderen spielen aber auch die ganz pragmatischen Überlegungen einheimischer Unternehmen eine große Rolle. Um die Einsparung von Personal geht es in der Volksrepublik natürlich noch nicht in erster Linie, obwohl sich die Lohnko-sten dort zuletzt teilweise vervielfacht haben. Im Vordergrund stehen vielmehr Aspekte wie Fehlerver-meidung, reproduzierbare Qualität und die höchst-mögliche Verfügbarkeit der Fertigungsanlagen. Zu den entscheidenden Faktoren gehört aber vor allem auch die einfache Installation und Bedienung der spezifischen Lösungen.

Genau das beflügelt den nachhaltigen Erfolg von AS-Interface in China – und ist gleichzeitig ein Grund mehr für die AS-i Hersteller, bei aller Inno-vationsfreude eine der wichtigsten Stärken des Systems niemals aus den Augen zu verlieren: seine sprichwörtliche Einfachheit.

Dass dieser Rahmen genug Spielraum für technolo-gischen Fortschritt lässt, beweisen einmal mehr die zahlreichen Neuheiten auf der HMI 2012.

In diesem Sinne: Auf Wiedersehen in Hannover!

geMeInScHAftSStAnD ZUr HMI 2012

BoUleVArD DeS fortScHrIttS

8 MeSSeAS-InterfAce 9AS-InterfAceneUHeIten

gleich acht internationale leitmessen vereint die HMI 2012 vom 23. bis 27. April diesmal unter ihren Dächern – doch die „Industrial Automation“ nimmt dabei mit acht Hallen nach wie vor den größten raum ein. Zu den profiliertesten Adressen auf dem technologischen Boulevard der Zukunft gehört inzwischen schon traditionell der gemeinschaftsstand der AS-Interface Hersteller.

AS-Interface auf der HMI vom 23.-27. April 2012 in Halle 9, Stand D06

ABB Stotz-Kontakt Bernstein Bihl+Wiedemann Bürkert Icotek ifm electronic lAPP KABel leonI Special cables leuze electronic lQ MecHAtronIK norD Drivesystems Pepperl+fuchs SeW eurodrive Siemens

Diese AS-Interface Hersteller und AS-i Safety at Work-Partner präsentieren sich diesmal am

Gemeinschaftsstand in Hannover:

ABB StotZ-KontAKt

Berührungsloser Sicherheits-Slave eDen AS-i

l Zur Überwachung von Türen, Hauben und Klappen l In-tegrierte Safety at Work-Schnittstelle l Schaltzustands- und Funktionsreserveanzeige l Unempfindlich gegen Verschmut-zungen l M12-Anschluss l Hohe Lebensdauer (kein mecha-nischer Verschleiß)

IDfIX-Prog 10kB

l Neuer Vertreter der erfolgreichen IDFIX Reihe l Speichert bis zu 10kB Programmcode und überträgt ihn bei Austausch einer Pluto Safety-Plc sicher, schnell, zuverlässig und ganz ohne Werkzeug auf das neue Gerät

Quelle: Deutsche Messe Hannover

BernSteIn

Berührungsloser Sicherheits-Slave AS-i cSMS

l Zur Überwachung von Türen und Hauben l Integrierte Safety at Work-Schnittstelle l Individuell codierter Betätiger l Höchster Manipulationsschutz l Schaltzustands- und Funk-tionsreserveanzeige l Kein verdeckter Einbau notwendig l Unempfindlich gegen Verschmutzung l M12-Anschluss l Hohe Lebensdauer (kein mechanischer Verschleiß)

Sicherheits-Slave AS-i SHS3l Einziges am Markt erhältliches Schaltscharnier mit AS-i

Safety at Work-Schnittstelle l Schaltpunkt über 270° vom Anwender frei und mehrfach einstellbar l Feinjustierung +/- 1,5° l Montagefreundlich und manipulationssicher – Schalter ist sicher im Lastscharnier inte-griert l Betätiger entfällt – keine

Konstruktionen notwendig, die den Betätiger in einer Kreis-bewegung zum Schalter führen l Funktionssicher – es gibt keinen Versatz zwischen Schalter und Betätiger

AS-i not Haltl Not-Halt-Taster auf Basis AS-i Safety at Work l Einfachste Montage mittels integrierter Hutschiene oder konventionell mit Schrauben l Elegantes und funktionales Gehäuse l Die Ge-häusebreite ist auf Profilschienen von 40mm optimiert l 30mm

Not-Halt-Taster l Rückstellung durch Rechtsdrehung l 2-far-bige Statusanzeige des Not-Halt-Knopfes l M12-Anschluss

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Projektierung l Bis zu 992 sichere unabhängige Ausgänge möglich l Das Gerät bietet darüber hinaus die bekannten Vorteile des PROFINET Safety Gateways von Bihl+Wiedemann, z.B.: – Hohe Wirtschaftlichkeit durch Einsparung von Kosten, Installationsaufwand und Schaltschrankplatz – Hohe Effizienz durch Kontrolle der Freigabekreise bis SIL3/Kat4/PLe – Bis zu 62 sichere E/As pro Gerät

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zung durch die Konfigurationssoftware ASIMON 3 G2 l 2 (4) sichere elektronische Ausgänge, 8/4 sichere Eingänge oder 8 Standard-Eingänge und 8 Meldeausgänge bei nur 22,5mm Baubreite l Universell erweiterbar dank integriertem AS-i Master l Chipkarte für einfachen Gerätetausch l Funktioniert mit 24V Netzteil

AS-i 3.0 sercos gateway mit integriertem Sicherheitsmonitor und sicherer Querkommunikation (BWU2588)

l Hohe Wirtschaftlich-keit durch Einsparung von Kosten, Instal-lationsaufwand und Scha l tschrankp latz sowie durch einfachen Gerätetausch und schnelle Inbetrieb-nahme dank Chip-

karte l Hohe Effizienz durch Kontrolle der Freigabekreise bis SIL3/Kat4/PLe bei gleichzeitiger erweiterter Bihl+Wiedemann AS-i Diagnose l Single Gateway mit Sicherheitsmonitor für 2 AS-i Kreise, 32 Freigabekreise l 2 Relais und 2 elektronische sichere Ausgänge l Sichere Querkommunikation über Ethernet-Diagnoseschnittstelle: – Effizientes und kostengünstiges Einsam-meln und Auswerten von bis zu 1922 sicheren zweikanaligen Eingangssignalen – Zentrales oder dezentrales Ansteuern von sicheren Ausgängen – Einfache Projektierung – Bis zu 992 si-chere unabhängige Ausgänge möglich AS-i cc-link gateway in edelstahl (BWU2611)

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10 neUHeItenAS-InterfAce 11AS-InterfAceneUHeIten

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durch die Teach-In-Funktion per Tastendruck automatisch ermittelt werden

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l SK 200E-Frequenzumrichter werden direkt auf den Motorklemmenkasten eines Getriebemotors montiert, um kombinierte, vollintegrierte Antriebseinheiten für den Einsatz im Feld zu schaffen l SK 225E, SK 235E unterstützen AS-Interface Protokoll 2.4 mit zyklischem

4E/4A-Datenaustausch; SK 220E, SK 230E: A/B Slave l SK 230E, SK 235E zusätzlich mit Sicherheitsfunktion „Sicherer Halt“ nach EN 13849-1 (Kat.4, Performance Level e), EN 61508 SIL3 l Flexibles Dezentralisierungs-konzept, ausgerichtet auf kostensensible Anwendungen l Dank Onboard-AS-Interface auf der I/O-Ebene bei weit-läufigen Förderstrecken deutlich erleichterte Verkabelung für wirtschaftlich besonders attraktiven Antriebsverbund l Grundausstattung aller SK 200E-Modelle: sensorlose Stromvektorregelung, integrierter Bremschopper, Ansteu-ereinheit für elektromagnetische Bremse, Inkrementalge-ber-Auswertung, integrierte Positioniersteuerung POSICON l Die dezentralen Umrichter lassen sich komfortabel bedienen und können dank steckbarem EEPROM-Baustein schnell und einfach eingestellte Parametersätze mit ande-ren Geräten ihrer Typen austauschen IcoteK

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l Der neue AS-i Sicherheitsmonitor verarbeitet bis zu vier sichere Eingänge oder acht Standard Ein-/ Ausgän-ge lokal und bis zu 31 sichere Slaves im AS-i Netz l 2 sichere Halbleiterausgänge l USB 2.0 Schnittstelle zur übersichtlichen Konfiguration und Diagnose per PC l Chipkarte für den einfachen Gerätetausch l Auslesen der Abschalthistorie l Schmale Bauform

Profibus-gatewayfür AS-Interfacel Dank Farbdisplay hat der Anwender den Status aller AS-i Slaves sofort im Blick l AS-i Doppe ladresserken-nung l Vereinfachte Einrichtung und Dia-gnose durch intuitive Bedienung l Alternati-ve Fernbedienung des

Geräts per Web-Interface l 5-sprachige Bedientexte l Ko-stengünstige Einbindung in die Applikation dank flexibler Spannungsversorgung l Eine leistungsstarke Hardware garantiert extrem schnelle Durchreichzeiten

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leUZe electronIc

Mehrstrahl-Sicherheits-lichtschranke MlD mit integrierter AS-i Schnittstelle

l Zur kostengünstigen Einbindung ins AS-i Netzwerk ohne zusätzliches sicheres Koppelmodul l Ermöglicht komforta-ble Muting-Lösungen für Anwender, die großen Wert auf Wirtschaftlichkeit legen l Sehr einfache Errichtung von Zugangssicherungen mit Muting im Zusammenspiel mit dem Sicherheitsmonitor ASM-m, der die Steuerung des Muting-Ablaufs übernimmt l Direkte Ansteuerung des im MLD integrierten Muting-Leuchtmelders über AS-i l Für den Muting-Leuchtmelder ist keine AS-i Slave-Adresse mehr nö-tig l Dadurch sind noch mehr AS-i Slaves, z.B. Sicherheits-Sensoren pro Sicherheitsmonitor möglich

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l Geschalteter 3~/400V Energieabgang zum Reversieren von Drehstrom-Asynchronmotoren mit AS-i-Ansteuerung, Stromüberwachung und Überlastschutz l Digitaler Ein-gang für die Diagnosemeldung der Temperaturüberwa-chung l In den Ausführungen Safe/Non Safe, Ein/Aus, Rechts/Links l Mit elektromechanischem Schütz bis 5,5kW erhältlich

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g10 Safety-Modul

l Kleinstes Safety-Modul der Welt in IP67 erlaubt Einbau in den Kabelkanal l Direktanschluss über Kabelabgang von Not-Aus und Positionsschalter bis PL e l Modularität reduziert die Teilevielfalt l Einteiliges Gehäusekonzept mit runden, vergoldeten Pins zur Kontaktierung

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l Zur noch leichteren Montage l Neue Typen aus Materi-alien Edelstahl V4A / PBT l In Schutzart IP68/69k mit ECOLAB Zulassung l Runde, vergoldete Kontakt-Pins mit bewährter Dichtkontur l Passend für Flachkabel mit 1,5 und 2,5 mm² l Auch ideal zur parallelen Stromverteilung nutzbar

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l Für den direkten Anschluss an das Flachkabel l 200m Leitungslänge auch bei kritischer Netzwerktopologie l Anzeige der AS-i und AUX Spannungen über 4 LEDs l Schutzart IP68/69k l Material: Edelstahl / Kunststoff mit ECOLAB Zulassung

AS-i Safety Basis Monitor

l 2 integrierte sichere Ausgänge l 8 logische sichere Abschaltgruppen l PC Steckanschluss über USB l Micro SD Karte zur Speicherung der Konfiguration l Einfacher Gerätetausch und modular erweiterbar

über Webserver möglich l Unterstützt Firmware-Update l Integrierte Analogwertübertragung und AS-i Power Fail Erkennung l AS-i Power24V-fähig l Optionales Datenent-kopplungsmodul erhältlich (DCM 1271) l Parametrierung von SIRIUS M200D AS-i Motorstartern (z. B. Motorströ-me, Grenzwerte, Class-Zeiten usw.) ohne zusätzliche Funktionsbausteine in der Steuerung

Modulares Sicherheitssystem SIrIUS 3rK3

Zentralmodul 3RK3 ASIsafe basic

l Nachfolger des Basis Sicherheitsmonitors von Siemens l 2 bis 10 unabhängige Freigabekreise (2 kanalig) bis PL e, Kat.4, SIL3 l Grafische Parametrierung der sicheren Logik mit MSS ES per Drag & Drop l 2 im Gerät integrierte sichere Ausgänge (2 kanalig) l Zusätzlich Ansteuerung bzw. Abschaltung von bis zu 8 unabhängigen Abschalt-gruppen über ASIsafe l Sicherer Datenaustausch zwischen mehreren MSS über ASIsafe möglich l Muting (2-Sensor, 4-Sensor, 4-Sensor sequenziell) l Speichermodul für Ge-räteparameter Zentralmodul 3RK3 ASIsafe extended

l Nachfolger des Erweiterten Sicherheitsmonitors von Siemens l 2 bis 20 unabhängige Freigabekreise (2 kana-lig) bis PL e, Kat.4, SIL3 l Grafische Parametrierung der sicheren Logik mit MSS ES per Drag & Drop l Erweiterung auf bis zu 10 sichere Ausgänge (2 kanalig) zentral am MSS durch Erweiterungsmodule l Zusätzlich Ansteuerung bzw. Abschaltung von bis zu 10 unabhängigen Abschalt-gruppen über ASIsafe l Bis zu 2 Erweiterungsmodule steckbar für Standard- und sichere E/As bzw. elektronische oder relaisbasierte (sichere) Ausgänge l Sicherer Daten-austausch zwischen mehreren MSS über ASIsafe möglich l Muting (2-Sensor, 4-Sensor, 4-Sensor sequenziell) l Speichermodul für Geräteparameter

AS-i Master cM 1243-2 für SIMAtIc S7-1200

l Spielt perfekt mit der neuen SIMATIC S7-1200 und dem TIA-Portal zusammen l Effiziente Anbindung der Aktuator-Sensor-Ebene an die Prozess- und Leitebene durch einfache Steckverbindung mit der CPU l Ermöglicht erstmals die Vereinheitlichung des Engineerings und der Di-agnose aller Bussysteme und Bushierarchien im TIA-Portal l Erlaubt die Nutzung sämtlicher Vorteile des TIA-Portals, z.B. die vollgrafische Parametrierung und Diagnose aller AS-i Teilnehmer ohne Zusatzsoftware und die Vernetzung der Teilnehmer durch Verbindung der AS-i Schnittstellen per Drag & Drop l Modernste Technologie nach AS-i Spe-zifikation 3.0 l Bis zu 62 AS-Interface Slaves oder bis zu 992 E/As pro Master anschließbar l Diagnose auch

SIeMenS

12 SAfetYAS-InterfAce 13AS-InterfAceSAfetY

Als Legende geistert es schon lange durch den deutschen Sprachraum, inzwischen ist seine Existenz sogar offiziell – denn seit 2008 steht es im Duden der Redewendungen: das eierlegende Wollmilchschwein. Das Wörterbuch der deutschen Idiomatik definiert es als umgangssprachliche Bezeichnung für eine Sache, eine Person oder eine Problemlösung, die „nur Vor-teile hat, alle Bedürfnisse befriedigt, allen Ansprüchen genügt“.

Warum wir Ihnen das erzählen? Ganz einfach: Weil diese Eigenschaften des multitalentierten Fabeltiers durchaus Parallelen aufweisen zu denen von AS-i Safety-Lösungen: Auch die werden allen Sicher-heitsanforderungen gerecht, die sich in modernen An-lagen stellen – nicht nur unabhängig von der Größe der jeweiligen Anwendung, sondern auch davon, mit welchem System die Applikation im Standardbereich betrieben wird. Und auch sie bieten unterm Strich nur Vorteile: im Hinblick auf die Kosten genauso wie auf die spezifischen Leistungsmerkmale.

In der Fabrik- wie in der Prozessautomatisierung nimmt der Trend zu immer komplexeren Anwen-dungen weiter an Fahrt auf. Zu den besonderen Herausforderungen im Safety-Bereich gehört deshalb die möglichst effiziente Kopplung sicherer Netze. Eine verblüffend einfache und erfreulich kosten-günstige Lösung bietet die neueste AS-i Gateway-Generation mit integriertem Sicherheitsmonitor von

ganz gleich, ob es um komplexe und verzweigte Anlagen geht, um mittelgroße An-wendungen oder um kleine Maschinen: Das richtige Sicherheitskonzept verspricht in jeder Dimension beachtliche einsparpotenziale – und meist sogar noch ein Plus an leistung und Sicherheit. Die AS-i Safety lösungen von Bihl+Wiedemann beispielsweise bieten effizienz à la carte.

eInSPArPotenZIAle In Der SIcHerHeItStecHnIK

DIe KoorDInAten Der effIZIenZBihl+Wiedemann mit der sicheren Querkommunika-tion via Ethernet.

Damit lassen sich im Maximalausbau bis zu 1922 sichere zweikanalige Eingangssignale einsammeln sowie sichere Ausgänge zentral oder dezentral ansteuern. Die innovativen Geräte tauschen die Ein- und Ausgangsdaten aller beteiligten Maschinen permanent automatisch miteinander aus und stel-len sie dem jeweiligen Programm zur Verfügung. Insgesamt können auf diese Art bis zu 31 der neuen Gateways miteinander gekoppelt werden.

Auch im weitläufigen Mittelfeld der Safety-Appli-kationen, bei Anlagen mit 10 bis 100 sicheren Ein- und Ausgängen, steigen die Anforderungen an die Effizienz seit Jahren kontinuierlich an. Immer mehr Anwender erkennen deshalb die vielfältigen Vorteile von AS-i Safety sowohl gegenüber Sicherheitsrelais als auch im Vergleich zu Safety-Controllern.

Die beiden wichtigsten Pluspunkte von AS-i sind der konkurrenzlos geringe Verdrahtungsaufwand und die optimale Anbindung an die gängigen Systeme der Automatisierung. Von diesen hervorragenden Team-playerqualitäten profitiert der Anwender in vielerlei Hinsicht. Dank lückenloser Diagnose- und Zustandsin-formationen von der Aktuator-Sensor-Ebene kann die

übergeordnete Steuerung noch schneller auf Fehler-fälle reagieren und damit Stillstandszeiten erheblich verkürzen.

Aber nicht nur der Verfügbarkeit, auch der Sicherheit selbst kommt das partnerschaftliche Miteinander zugute: Denn die sensiblen Safety-Daten werden automatisch an die Standardsteuerung übermittelt, die dann das kontrollierte Herunterfahren der Anlage einleiten kann.

Doch selbst wenn man die funktionellen Vorteile eines Bussystems außen vor lässt: Heute entscheidet AS-i Safety auch das reine Kostenduell schon bei Anlagen mit 3 sicheren Signalen souverän für sich. Vor allem aus zwei Gründen: Zum einen ist es seit der Einführung von AS-i Power24V möglich, bei sehr kleinen Anwendungen auf das zusätzliche AS-i Netz-teil zu verzichten.

Zum anderen gibt es mit dem Safety Basis Monitor eine neue Kostenbremse. Das Gerät besteht, ebenso wie sein großer Bruder, aus einem Sicherheitsmonitor und einem abschaltbaren AS-i Master, wurde aber ansonsten nach der Devise „Reduce to the max“ entwickelt: Zum Beispiel verfügt es nicht über eine Feldbusschnittstelle, sondern lediglich über Meldeausgänge zur Kommunikation mit einer eventuell übergeordneten Steuerung.

Bis zu 1922 sichere zweikanalige Eingangssignale kostengünstig einsammeln, sichere Ausgänge zentral oder dezentral ansteuern

GATEWAYS MIT SICHERER QUERKOMMUNIKATION

Bis zu 62 sichere Signale mit einem Gerät einsammeln und auswerten

GATEWAYS MIT INTEGRIERTEM SICHERHEITSMONITOR

SAFETY BASIS MONITORRechnet sich bereits ab 3 sicheren Signalen

Sicherheitstechnik für alle Anlagengrößen

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AS-Interface-Master von WAGO - jetzt mit V3.0/M4-Funktionalität

• Volle AS-Interface-Master V3.0-Funktionalität in einem nur 12 mm breiten I/O-Modul

• Automatische Integration von AS-Interface-Slaves erlaubt schnelles Projektieren ohne weitere Hilfsmittel (Software-Tool, Adressierungsgerät).

• Schneller Zugriff auf analoge Slave-Daten durch die Einblendung von Analogwerten in das zyklische Prozessabbild.

• Feldbusunabhängig!

•=

IP20

IP67M

NTERFACE

Slaves (gem. V3.0)

DI DO

AI AO

Slaves (gem. V3.0)

Safety-at-Work-Monitor

Motorabgänge

DI DI

Safety-at-Work-Slave

AS-Interface-Netzteil

AS-Interface komfortabel einbinden

Für gro e, verzweigte Anlagen: Sichere Querkommunikation über Ethernet

Für mittelgro e Anlagen: Gateways mit integriertem Sicherheitsmoni-tor und optimaler Anbindung zu den gängigen Automationssystemen

Für kleine Anlagen: Safety Basis Monitor mit abschaltbarem AS-i Master – die neue Kostenbremse ab 3 sicheren Signalen

14 SPeKtrUMAS-InterfAce 15AS-InterfAceSPeKtrUM

Mehr Möglichkeiten mit System: Flexibilität und Funktionalität in einer neuen Dimension

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Die Reduzierung auf das Wesentliche ist zweifellos eines der Erfolgsgeheimnisse von AS-Interface Safe-ty at Work: Das Konzept, sichere und nicht-sichere Signale auf ein und derselben Leitung zu übertragen, hat völlig neue Maßstäbe gesetzt im Hinblick auf die Einfachheit, die Übersichtlichkeit und die Kosteneffi-zienz von Sicherheitsapplikationen. Wo andere Lö-sungen Hardware benötigen, trumpft AS-i Safety mit sicherer Kommunikation und intelligenter Logik in der Software auf.

Kein Wunder also, dass bis heute bereits 1,5 Millio-nen AS-i Sicherheitsschaltgeräte rund um den Globus installiert wurden. Denn immer mehr Anwender nut-zen die Gelegenheit, eine klare Linie in ihre Anlagen zu bringen, indem sie sich von kostenintensiven Parallelverdrahtungen oder unübersichtlichen Par-allelsystemwelten verabschieden. Der Umstieg auf den einfachsten Sicherheitsbus der Welt fällt denkbar leicht: Zur Realisierung einer sicheren Anwendung bis Performance Level e (PLe) kann man entweder eine AS-i Schnittstelle in die sicheren Endgeräte integrieren – oder ein komplettes zweikanaliges AS-i Modul zum Anschluss verwenden. Wobei die Modularität den Vor-teil bietet, dass der Anwender weniger Komponenten vorhalten muss. Mit dem G10 Safety Modul lassen sich Sicherheitsschalter einfach an ASi anbinden.

Vor allem bei komplexen Anwendungen mit vielen sicheren Funktionen geht es dabei manchmal um Millimeter. Deshalb hat der Mannheimer AS-Interface Spezialist jetzt das weltweit kleinste G10 Safety-Modul in Schutzart IP67 entwickelt. An den neuen Winzling kann in modularer Art jeder kontaktbehaf-tete Sicherheitsschalter direkt angeschlossen wer-den. Bisher musste man das Flachkabel dazu noch aus dem Kabelkanal herausführen – das ist dank

der geringen Bauhöhe des Ultrakompaktmoduls von weniger als 23 Millimetern nun nicht mehr nötig. Von außen sieht man nur den Rundkabelaustritt zum sicheren Endgerät. Das einteilige Gehäuse ermöglicht es, das Flachkabel einfach hindurchzuführen, mit nur einer Schraube über runde, vergoldete Pins zu kon-

taktieren und gleichzeitig perfekt abzudichten. Und weil es so klein und so leicht ist, muss das Modul nicht einmal angeschraubt werden. Insgesamt schafft der High-Tech-Knirps also bei beengten Platzverhält-nissen reichlich Spielraum für besonders elegante Sicherheitslösungen.

eine Schrumpfkur für die Sicherheit: Wenn komplexe Safety-Anwendungen auf engstem raum realisiert werden sollen, zählt manchmal jeder Millimeter. Die neuen g10 Ultrakom-paktmodule vom Mannheimer AS-Interface Spezialisten Pepperl+fuchs machen den Weg frei für besonders elegante lösungen: Sie passen sogar in einen Kabelkanal.

SAfetY-MoDUle

KleIne freIHeIt

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AS-i Das Magazin: Herr Daum, ifm electronic gilt seit Jahren als eines der innovativsten Unternehmen in der Automation – und das offenbar nicht nur im Hinblick auf neue Produkte: Der frühere „Mister Tagesthemen“ Ulrich Wickert lobt Sie in seinem neuen Bestseller für moralisches Handeln. Worauf führen Sie das zurück?

Andreas Daum: Wir sind ein in zweiter Generation familiengeführtes Mittelstandsunternehmen, das mit über 4.300 Beschäftigten auf dem Weg zur Kon-zerngröße ist. Seit den Anfangstagen 1969 ist ifm seinen Werten treu geblieben, die als Leitsätze von den Firmengründern festgehalten wurden. Der wichtigste Leitsatz lautet: „Wir wollen in Sicherheit erfolgreich groß werden. Neben einer gesunden Kundenstruktur und einer hohen Eigenkapitalquote

gehört dazu auch die Fokussierung auf die Mitar-beiter. ifm bietet sichere Arbeitsplätze mit hoher Eigenverantwortung sowie ein gezieltes Fort- und Weiterbildungsprogramm.“ Ein weiterer Leitsatz sagt: „ifm wird grundsätzlich keine Produkte ent-wickeln, herstellen oder verkaufen, die militärischen oder waffentechnischen Zwecken dienen.“ Zu dieser Philosophie stehen wir – gestern, heute und morgen.

AS-i Das Magazin: So progressiv Ihre Unternehmens-strategie in technologischer und gesellschaftlicher Hinsicht ausgeprägt ist, so vorsichtig betreiben Sie Ihre globale Expansion. Zum Beispiel haben Sie sich mit der Gründung einer eigenen Niederlassung in China relativ viel Zeit gelassen. Hat sich diese besonnene Vorgehensweise ausgezahlt?

Andreas Daum: Ja, und damit bestätigt sich einmal mehr unserer wichtigster Unternehmensleitsatz: „Wir wollen in Sicherheit erfolgreich groß werden.“ Nichtsdestotrotz haben wir bereits 1976 unsere erste asiatische Dependance in Japan gegründet, unser erstes Vertriebsbüro in China vor sieben Jahren. Mittlerweile sind wir in China 13 Mal präsent. Mit unserem ersten asiatischen Entwicklungs- und Produktionsstandort, den wir im Oktober 2011 in Singapur eröffneten, fühlen wir uns sehr gut aufge-stellt für die Herausforderungen des Automatisie-rungs-Booms im asiatischen Markt.

AS-i Das Magazin: Ihr Produktneuheiten-Katalog 2011/2012 ist 58 Seiten stark. Wie viele Seiten wird die Ausgabe 2012/2013 haben?

Andreas Daum: Nun, die Frage lässt sich jetzt noch nicht beantworten, aber so viel sei verraten: Dünner wird er nicht. Forschung und Entwicklung haben einen hohen Stellenwert bei ifm. In diesem Bereich arbeiten über 450 Menschen an fünf Standorten in der Bodenseeregion. Rund 88 Prozent unserer Produkte entstehen hier – von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Um noch eine weitere Zahl zu nennen: Wir halten über 580 Patente und rund 440 lebende Patente/Patentanmeldungen. Also gute Aussichten, den Neuheiten-Katalog mit Inhalt zu füllen.

AS-i Das Magazin: Das heißt: Sie werden Ihr hohes Innovationstempo also auf jeden Fall beibehalten?

Andreas Daum: ifm hat sich den Ruf eines technisch flexiblen Unternehmens erarbeitet. Nur ein fortdau-ernd hoher und effizienter F&E-Aufwand kann uns einen technologischen Vorsprung gegenüber unseren Mitbewerbern bewahren und unsere Marktposi-tion nachhaltig stärken. Die kürzlich eröffnete F&E-Abteilung in Singapur war übrigens nur ein erster Schritt in eine wachsende Internationalität unseres F&E-Sektors. Im Mai dieses Jahres folgt in Polen ein weiterer Produktions- und Entwicklungsstandort, und in den USA wird die bisherige Dependance umfang-reich erweitert. Aber auch am Bodensee investieren wir in den nächsten Jahren über 90 Millionen Euro in den Ausbau unseres Hauptproduktionsstandorts.

fortsetzung auf Seite 18 >>

Als gründungsmitglied der AS-International Association hat ifm electronic maßgeblichen Anteil an der bisherigen erfolgsgeschichte von AS-Interface. Und auch an den nächsten Kapiteln wird der innovationsfreudige Automations-Spezialist aktiv mitschreiben. Im gespräch mit AS-i Das Magazin gibt Andreas Daum ein- und Ausblicke zur weiteren Strategie des global aufgestellten Unternehmens.

InterVIeW MIt AnDreAS DAUM, UnterneHMenSBereIcHSleIter VertrIeB netWorK UnD control BeI IfM electronIc

„BeSte VorAUSSetZUngen fÜr DIe ZUKUnft“

StArk in Allen bereichen Der AutomAtisierung

AS-INTERFACE

Wir brechen alle rekorde

www.as-interface.netHALLe 9, stAnD D06

Sie müssten schon 2x um die Welt reisen, wenn Sie das in dieser Sekunde aktive buskabel von AS-interface am Stück abspulen wollten...

...Sie könnten aber auch 10x die chinesische Mauer ablaufen, wenn Sie gut zu Fuß sind...

in dieser Sekunde sind ca. 21.000.000 (in Worten einundzwanzigmillionen) AS-i knoten aktiv. Gar nicht schlecht für das einfachste bussystem der Welt, oder?

...Und wenn Sie die in dieser Sekunde aktiven AS-i Geräte einfach nur nebeneinanderlegen wollten, müssten Sie schon eine Fläche von 36 Fußballfeldern zur Verfügung haben.

18 InterVIeWAS-InterfAce

AS-i Das Magazin: Wo sehen Sie derzeit die größtenChancen für Innovationen – in der Fabrik- oder der Prozessautomatisierung?

Andreas Daum: Aus unserer Sicht bieten beide Bereiche große Chancen für Innovationen. Aber mehr verraten wir nicht – es soll ja spannend bleiben.

AS-i Das Magazin: In den letzten Jahren haben Sie Ihr Engagement speziell für AS-Interface kontinuierlich erhöht. Was macht Sie so sicher, dass sich gerade

dieses System überdurchschnittlich entwickeln wird?

Andreas Daum: AS-Interface hat sich in über 15 Jahren international als Verdrahtungssystem und Zubringer für unterschiedlichste Feldbusse etabliert. Feldmodule wurden konsequent für ihre Umgebungs-bedingungen optimiert und erlauben den einfachen Anschluss von Sensoren und Aktuatoren mit binären, analogen oder IO-Link Signalen. Durch den Einsatz neuer Technologien, wie zum Beispiel der Integra-tion eines WEB-Servers in den AS-i Master ist die

AS-i Technologie heute noch viel einfacher. Darüber hinaus bieten die Möglichkeiten des Systems Anwendern viele Vorteile im Bereich der Sicher-heitstechnik – auch hier sehen wir eine interes-sante Spielwiese für AS-Interface. Das sind die besten Voraussetzungen für die Zukunft.

AS-i Das Magazin: Mit Ihrem Farbdisplay-Gateway von AS-i zu Profinet ist es Ihnen erst vor kurzem wieder gelungen, ein Ausrufezeichen zu setzen. Welche Anwendungen haben Sie dabei im Blick?

Andreas Daum: Das Applikations-Spektrum für unser Farbdisplay-Gateway ist so vielfältig wie das von AS-Interface selbst. Besonders in sehr dezentralen Installationen hat sich die Konfiguration und Diagnose über WLAN mit Smartphones bestens bewährt. Die ersten Applikationen finden sich somit in der Fördertechnik und in der Prozessindustrie.

AS-i Das Magazin: Welche Rolle spielt AS-Interface generell in Ihren Zukunftsplanungen?

Andreas Daum: AS-Interface ist auch weiterhin der Kristallisationspunkt unserer Aktivitäten im Bereich der industriellen Kommunikation. Die ifm electronic investiert konsequent in die Weiterentwicklung der AS-Interface Technologie und von Produkten sowie Schnittstellen zu Feldbussen. Die weltweit wachsende Akzeptanz von AS-Interface in neuen Anwendungsfällen gibt uns Recht.

AS-i Das Magazin: Herr Daum, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Maschinensicher-heit von ABB?

Sicher.

Wir machen es Ihnen leicht. In der Fort-

führung der Tradition von Jokab Safety ist es

unsere Zielsetzung, innovative Produkte und

Lösungen für die Maschinensicherheit zu

entwickeln. Unsere Vision: “Wir wollen für Sie

der beste Partner für die Sicherheit Ihrer

Maschinen sein”. www.abb.de/stotzkontakt

www.bihl-wiedemann.com

Mehr als 1.500.000 installierte Sicherheitsgeräte im Feld.

DER ERFOLGREICHSTE SICHERHEITSBUS DER WELT

AS-Interface

AS-Interface – der effektive Feldbus-standard auf Aktor- Sensor-Ebene – lässt sich jetzt direkt an die SIMATIC S7-1200 anbinden – und zwar plug & play: Der neue AS-i Master CM 1243-2 wird an die CPU angesteckt und mit dem Feld verkabelt. Mit erstmals glei-chem Engineering wie bei PROFINET.

Was Sie davon haben? Das Mitspielen in der Ersten Liga der Automatisierung war noch nie so attraktiv, effizient und spritzig! Also am besten den Master selbst ranlassen und dazu noch die Vorteile des Totally Integrated Automation Portals anzapfen. Na, sind Sie durstig geworden?

siemens.de / as-interface

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Kein Platz für Flaschen, hier sortiert der Master selbstDer AS-i Master managt die Sensoren und Aktoren und spielt dabei perfekt mit der SIMATIC S7-1200 zusammen

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