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29.04. - 07.05.

Roberta Lima Queer Way

Installation / Performance

Urauffhrung

Klangraum Krems Arkadenhof

Installation

Fr, 29.04. 17:00 20:30

Sa, 30.04. 10:00 20:30

So, 01.05. 10:00 20:30

Do, 05.05. 10:00 20:30

Fr, 06.05. 10:00 20:30

Sa, 07.05. 10:00 20:30

Performance

Fr, 29.04. 20:00 20:20

Sa, 07.05. 18:00 18:20

In ihren Performances stellt Roberta Lima tradierte Konzepte von Schnheit zur Diskussion, indem sie klassische Modernismen mit Kabeln, Kameras, Monitoren, Projektionen und anderen Gerten konterkariert. Gegenwrtig visualisiert die Knstlerin Produktionsbedingungen auf dieselbe Art, wie sie das in ihren frheren Performances mit ihrem Krperinneren getan hat. Limas aktuelle Arbeiten beziehen sich auf den technischen Aspekt ihrer Reflexionen ber Body Politics - den zumeist weiblichen Krper als Politikum - um den Raum zu gestalten. Dazu manipuliert sie die Formensprache von Minimal Art und Architektur, wie den Kubus oder den Zylinder in den Arbeiten Displacement, White Box New York, 2012 und Future Past Light Cones, MUSAC Len / Spanien, 2015. Diese Elemente werden durch feministische Aktionen approbiert was wiederum zum Ziel hat, den spezifischen Handlungsort von Architektur und Kunst freizugeben, indem Lima ihn mit ihren Handlungen kontaminiert. Zum donaufestival kehrt sie mit der Arbeit Queer Way zurck, einem queeren Fluss, der sich im starken Gegensatz zum zirkularen Kreuzgang des Minoritenklosters definiert. Dazu erschafft sie so genannte Objects of Seeing, mit dem Ziel ihre eigenen Erfahrungen als Migrantin und Feministin ffentlich zu machen. Sie beschreibt ihre Skulpturen als statische Objekte, die mittels krperlicher Interaktion in Bewegung gesetzt werden knnen. Die Skulpturen, wie auch der migrantische Krper selbst, haben Schwierigkeiten sich im vorgegebenen, fixen geometrischen Rahmen frei zu bewegen. Mit den Objects of Seeing verbindet Roberta Lima den Innenhof mit dem berdachten Kreuzgang und ermglicht so einen vernderten Blickwinkel auf die Dinge und Menschen im Hof. Sie versucht einen Bruch des Raumes herbeizufhren, indem sie seine Funktion umwertet und die Dekonstruktion kolonial wie religis vorherbestimmter Muster und Zwnge beschwrt. Die Performances finden unter Mitwirkung von Pdra Costa und das_em statt.

www.robertalima.com https://www.youtube.com/watch?v=uWMU61OusTg

29.04. - 07.05.

Saint GenetFrail Affinities

Performance

Urauffhrung

Kunsthalle Krems/Zentrale Halle

Fr, 29.04. 18:30 21:00

Sa, 30.04. 17:00 19:30

So, 01.05. 14:30 17:00

Do, 05.05. 14:30 17:00

Fr, 06.05. 18:30 21:00

Sa, 07.05. 17:30 20:00

Regie/Text: Derrick Ryan Claude Mitchell

Konzept der Installation: Derrick Ryan Claude Mitchell, Ben Zamora, Casey Curran

Lichtinstallation: Ben Zamora

Kinetische Installation und Floor Design: Casey Curran

Technische Betreuung Installation: NKO

Performer: Darren Dewse, Matt Drews, Sara Edwards, Derrick Ryan Claude Mitchell, MKNZ, Lily Nguyen, NKO, Jessie Smith

Musiker: Brian Lawlor (Piano/Synthisizer), D. Salo (Piano/Synthisizer), Emily Stewart (Violine), Judith Reiter (Viola), Julia Pichler (Violine), Lukas Lauermann (Cello)

Komposition: Brian Lawlor, D. Salo

Choreografie: Jessie Smith

Kostm & Maske: Robinick Fernandez

Assistenz: Jordan Christianson

Video: Alexander Nowak

Lichtdesign: John Torres

Sounddesign: Ryan Kelly

Soundregie: Lily Nguyen

Dramaturgie: Melissa Henry

Company Manager: Sara Edwards

Mit The Dorothy K - damals noch unter dem Namen Implied Violence und im Verbund mit dem Parenthetical Girls-Snger Zac Pennington sowie Hermes Phettberg - begann im Jahr 2010 die Zusammenarbeit des donaufestival mit dem Autor, Regisseur und Performanceknstler Derrick Ryan Claude Mitchell. 2014 folgte in Koproduktion mit dem Luminato Festival in Toronto Mitchells internationaler Durchbruch mit der gleichermaen existentiellen wie bildgewaltigen Arbeit Paradisiacal Rites. Dass Ryan Mitchell seit geraumer Zeit seine Truppe nach Sartres Heiligem Genet benennt, mag in einem existentialistischen Grundkonsens darber liegen, dass Genie keine Gabe ist, sondern vielmehr eine Strategie, die wir in ausweglosen Situationen entwickeln. Untersttzt und bewundert vom Theatermagier Robert Wilson und der Ikone radikaler Performance-Kunst Marina Abramovic geht Ryan Mitchell in seiner Arbeit nicht nur an psychische sondern auch an physische Grenzen.

2016 kehren Saint Genet mit einem mehrteiligen Werkkomplex nach Krems zurck. In einer 72-stndigen Performance/Installation im April letzten Jahres, die eine Prozession von einer verlassenen Fabrik in Traiskirchen ins Zentrum von Wien beinhaltete, lag der Kern von Ryan Mitchells neuer Migrationstragdie, die er im Rahmen des donaufestival prsentiert.

Die Urauffhrung der sechstgigen Performance Frail Affinities verweist poetisch wie satirisch auf die Tragdie der Donner Party aus dem Jahr 1846. Eine Gruppe von SiedlerInnen, die die USA durchquerte, musste unvorstellbare Gruel durchstehen, nachdem sie im Sierra Nevada Gebirge in einen Schneesturm geraten war. Die Tragdie der Menschen auf Flucht in eine neue, bessere Welt endet in Bildern traumatischer Erfahrungen zwischen Tod und Kannibalismus. Saint Genets Methode beruht auf Bildern, die zu Obsessionen werden und erffnet psychische wie physische Rume an einer Grenze, wo sich Leiden, Schmerz, Freude, Delirium und Tod begegnen.

https://www.facebook.com/SaintGenet/info/?tab=page_info www.saintgenet.orghttp://derrickryanclaudemitchell.tumblr.com/ https://www.youtube.com/watch?v=5K0iwylIMiQ

13.03. - 19.06.

Ryan Mitchell, Ben Zamora und Casey CurranWho With Their Fear Is Put Beside Their Part

Installation

Auftragswerk

Kunsthalle Krems/Zentrale Halle

ffnungszeiten: Di. - So. 10:00 18:00

an Festivaltagen von 10:00 21:00 geffnet

Konzept der Installation: Derrick Ryan Claude Mitchell, Ben Zamora, Casey Curran

Lichtinstallation: Ben Zamora

Kinetische Installation und Floor Design: Casey Curran

Technische Betreuung Installation: NKO

Die Installation ist eine Koproduktion von donaufestival, Kunsthalle Krems und Wiener Festwochen 2017.

Einen Teil des Werkkomplexes bildet die raumgreifende Installation Who With Their Fear Is Put Beside Their Part. Diese in Koproduktion von donaufestival mit der Kunsthalle Krems und den Wiener Festwochen 2017 entstandene Installation bildet auch den visuellen Hintergrund fr die Urauffhrung der sechstgigen Performance Frail Affinities beim diesjhrigen Festival. Die BesucherInnen dringen dabei in eine Welt von unheilvoller Schnheit von Ryan Mitchell, dem Installationsknstler Ben Zamora und dem kinetischen Bildhauer Casey Curran ein. TeilnehmerInnen wie BeoachterInnen treten gleichermaen in ein lebendiges Szenario ein, in dem bei jedem Schritt sogar der Boden unter den Fen deutlich sprbar werden wird. Die therische und eindringliche Prsenz von herabhngenden Leuchtstoffrhren, gepaart mit der sich langsam bewegenden kinetischen Skulptur, schafft ein permeables Environment, das zwischen physischem Erlebnis und skulpturaler Struktur changiert und eine Welt am Rande von schwelendem Terror und eines euphorischen Kollapses heraufbeschwrt.

http://derrickryanclaudemitchell.tumblr.com/ https://www.tumblr.com/tagged/ben-zamorahttps://www.youtube.com/watch?v=1PoHAbOTCiI

29.04. - 07.05.

Gods EntertainmentNiemand hat euch eingeladen Teil II der Neuen Europischen Tragdie

Performance

Urauffhrung

Messegelnde/Halle 1

Fr, 29.04. 20:00 21:30

Sa, 30.04. 20:00 21:30

So, 01.05. 17:30 19:00

Do, 05.05. 18:30 20:00

Fr, 06.05. 20:00 21:30

Sa, 07.05. 20:00 21:30

Von & mit Gods Entertainment

Eine Produktion von God's Entertainment in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig und donaufestival.

Mit freundlicher Untersttzung der Kulturabteilung der Stadt Wien MA7.

Kaum eine KnstlerInnen-Gruppe hat das donaufestival seit seiner Neupositionierung so intensiv begleitet und geprgt wie Gods Entertainment. Am Anfang noch als unbekannte Newcomer und Geheimtipp sind die Wiener Theater-IkonoklastInnen wie Theater-RetterInnen zu Stars der internationalen Performance-Szene avanciert. Mit ihrer Neuen Europischen Tragdie demonstrieren sie einmal mehr, dass politisches Theater brgerliche Folklore ist und dass es einzig um den Moment gehen kann, in dem Theater politisch wird!

Anstatt sich damit zu begngen, die Performance anhand der aktuellen Flchtlingstragdie zu beschreiben, ist nun wesentlich tiefer zu fragen, wie es bereits vor 60 Jahren Jean Paul Sartre im Vorwort zu Frantz Fanons Buch Die Verdammten dieser Erde tat: Und was tut Europa? Dieses Geschwtz von Freiheit, Gleichheit, Brderlichkeit, Liebe, Ehre, Vaterland, was wei ich. Das hindert uns nicht daran, gleichzeitig rassistische Reden zu halten: dreckiger Neger, dreckiger Jude, dreckiger Araber. Liberale und zarte Seelen mit anderen Worten, Neo-Kolonialisten geben sich schockiert ber diese Inkonsequenz. Ob aus Irrtum oder schlechtem Gewissen: nichts ist bei uns konsequenter als ein rassistischer Humanismus, weil der Europer nur dadurch sich zum Menschen hat machen knnen, dass er Sklaven und Monstren hervorbrachte. Und wenn diese fremden Monstren heute bers Mittelmeer um Leben und Tod zu uns flchten, schreiben wir gro NIEMAND HAT EUCH EINGELADEN!, denn heute sind wir gefesselt, gedemtigt, krank vor Angst: auf der tiefsten Stufe. Aufgrund der derzeitigen europischen Umstnde zeigt die Performance durch Collagen und Bilder konsequent, wor