„gyptische Grundlagen der Freimaurerei

of 18

  • date post

    15-Jul-2015
  • Category

    Documents

  • view

    95
  • download

    14

Embed Size (px)

Transcript of „gyptische Grundlagen der Freimaurerei

Die gyptischen Grundlagen der Freimaurereivon Dipl.Ing. Bau-Ing. Axel Klitzke- 1 -IndiesenAusfhrungengehtesumeinsehrstreitbaresThema,welchesjene Gemterbeschftigtund strapaziert, die sich mit freimaurerischen Gedankengut egal aus welchen Intentionen heraus -beschftigt haben. Zu dem wenig Bekannten gehrt, dass es in der Freimaurerei ber 150 unabhngi-ge Grologen gibt, dazu weitere 800 unabhngige Distriktlogen und eine Unmenge freimaurerhnli-cher Orden. In diesem Wirrwarr sind bisher ber 100 verschiedene Rituale und ber 30 verschiedeneGradsysteme bekannt, die von im Minimum 3 Graden bis zu 99 Graden reichen! Jeder dieser Ordenglaubt fr sich, die einzige Wahrheit zu besitzen. Hier haben wir es mit einer Analogie zu tun, diewir aus den Religionen kennen: Jeder hat den einzig wahren Gott! Schon mit dieser letzten Aussagewird es Menschen geben, die sofort protestieren wollen, weil ihrer Meinung nach die FreimaurereivonAbisZ luziferischsei.Aberdasist eine sehr oberflchliche Vermutung, wie wir noch sehenwerden.Es ist erstaunlich, dass fasst alle dieser Orden einen mehr oder weniger starken Bezug zu gyptischerSymbolik haben. Allein dies gibt zu denken und der Gedankengang liegt nahe, dass es in der Ge-schichte der Menschheit einst gemeinsame Grundlagen gegeben haben muss, welche in den Wirrender Geschichte verloren gegangen sind.Es ist demzufolge eine gehrige Portion Toleranz notwendig, um einen ungewhnlichen Faden in dieTiefe der Geschichte nicht gleich von Anfang an wieder zu zerschneiden. In der nachfolgenden Aus-arbeitungwirddasBemhenerkennbar, dieseVergangenheitzuerhellen.Dernotwendige AnfangbeginntausdiesemGrunde nichtinjngster Geschichte, sondern tief in der Vergangenheit, als esnoch die gyptische Hochkultur gab.ZumAnfang sollen zwei Beispieleangefhrtwerden, welchedenBezugzur alten Geschichte gyptens ver-deutlichen:In frherer Literatur finden wirzahlreiche Darstellungen vonPyramiden, welche frhere Kirchen-baumeister unmglich in ihrem Lebengesehenhabenkonnten. Diesehabennur Kreuzritter bzw. Tempelritter sehen knnen! Wre es allein dieDarstellung der Pyramiden, knnte man von einem Nachahmungsef-fekt imSinnedesCargo-Kultessprechen. Aber dasverborgeneWissen in der Symbolik der Freimaurerrituale lsst an diesem Gedanken zweifeln, zumal die Stein-metzmeister des 17. und des 18. Jahrhunderts keine hohe geistige Bildung im Sinne philosophischenGedankengutes aufweisen konnten.Sie waren dafr geschult in der heiligen Geometrie, welche wir heute noch an einer Flle von Sak-ralbautenfindenknnen. Zudemphilosophischenberbaugehrt unteranderemdieArbeit amrauen Stein, womit ein Symbolismus im Bezug zum Menschen hergestellt wurde, der besagt, dassder Mensch an sich selbst arbeiten soll, um sich geistig (!) zuvervollkommnen. Solange wie er nochunvollkommen ist, also unbearbeitet wie ein rauer Stein, muss er diese Arbeit fortsetzen, wozu u.a.eine notwendige Bildung erforderlich ist.Hier muss sofort die Frage gestellt werden, wer auf die Idee kam, einem Steinmetzmeister beizubrin-gen, dass er an sich selbst arbeiten soll, um seinen Charakter zu verbessern. Fr ihn war doch dasEntscheidende, seine Auftragsarbeit in bester Qualitt abzuliefern. Keinem Bischof noch einem Frs-ten oder Knig wre es eingefallen, nach der Qualitt des Charakters eines Steinmetzen zu fragen.Wenn wir die heutige Personalkpolitik eines Unternehmens betrachten, werden wir kaum eine Best-tigung dafr finden, dass der Charakter der ausschlaggebende Faktor fr die Einstellung eines Mitar-beiters ist! Obendrein ist bekannt, dass der englische Hochadel sehr arrogant gegenber dem eigenenVolk war. Zu glauben, dass diese bei Steinmetzen an der Tr geklopft haben um anzufragen, ob sie- 2 -in Wissen eingeweiht werden knnen, welches zur Veredelung ihres Charakters beitragen kann, ent-behrt jeglicher Realitt. brigens, der schottische Knig James VI. erlie bereits am 28.12.1598 dieStatuen und Befehle, die von allen Master Maissons (Freimaurermeistern) in seinem Reich befolgtwerden sollten. Hintergrund dieses Erlasses war, die wachsende Organisation der Freimaurer neu zustrukturieren!Also muss es andere Motive und Hintergrnde geben, welche in der Freimaurerei zu einer philoso-phische Ausrichtung gefhrt haben.Erstaunlich ist, dass die Freimaurer sogar Lehrbcher besitzen, die bei ihnen offenbar selbst in Ver-gessenheit geraten sind. Zu diesen Lehrbchern gehrt u.a. das 1901 verffentlichte 508 Seiten (!)dicke Lehrbuch Allgemeinen Instruktionen von Hermann Gloede, der den Schwerpunkt freimau-rersicher Arbeit in der Vervollkommnung des Menschen und der geistigen Arbeit unter humanisti-schem Aspekt gesehen hat.IndiesemLehrbuchfrdieMitgliederderGroenLandeslogederFreimaurervonDeutschlandschreibt er auf Seite 110 ff. ber Dinge, die heute vermutlich die wenigsten Freimaurer noch kennen.Bemerkenswert sind solche Worte, wie:DanunderGeselleschonalsLehrlingerfahrenhat, da es sich um ein philosophisch-wissenschaftliches Ordensgebude handelt, umsicheinVerstndnisvon den Dingen der jenseiti-genWelt(!)zugewinnenundnicht einembloenuernGlauben, einemKhlerglaubenzuverfal-len, sondernuminvollerberzeugungundauf-richtigemFrwahrhaltendieLehrstzeber dashchsteGut inseinHerzeinschlieenzuknnen,so versteht es sich von selber, da diese (7) Stufenauchc) die sieben Knste und Wissenschaften bedeutenmssen, nmlich:-die Zeichenkunst,-die Dichtkunst,-die Musik,-die Baukunst oder die Wissenschaft, Bausteinemiteinander winkelrecht zu verbinden,-die Mekunst oder Geometrie,-die Rechenkunst oder die Wissenschaft vonZahlen, Ma und Gewicht und-die Astronomie oder Kenntnis der Natur inRcksicht auf Beschaffenheit, Krfte, Wirkun-gen und Lauf der Himmelskrper.... ohne ein gewisses Ma des Wissens und der Bildung kann niemand dem Gange der Ordenswis-senschaft folgen,... (Seite 112)Was dort zu lesen ist, weist auf jene geistigen Komponenten hin, die zur sogenannten Arbeit amrauen Stein gehren, worunter zu verstehen ist, dass der Mensch an sich stndig zu arbeiten hat, umaussich, demrauenStein, einenvollkommenenKrperzuerschaffen. BesondersWert legteGloede auf die Mekunst oder Geometrie sowie die Rechenkunst oder die Wissenschaft vonZahlen, Ma und Gewicht. Nun besitzen die Freimaurer bis heute ein rituelles Ma, welches sieals das rechte Ma bezeichnen: den 27-zlligen rechten Winkel. Dieser Winkel ist im Verhltnis 1: 2 geteilt, folglich sind die Schenkel 9 bzw. 18 Zoll lang. Dieser Winkel weist eine mathematische- 3 -Eigentmlichkeit auf, denn die Addition aller Einzelmae auf dem kleinen Schenkel fhrt zu seinerSumme von 45, whrend die Summe auf dem lngeren Schenkel zu 333 fhrt.Da andererseits die Zahl 27 als 333 oder 33dargestellt werden kann, entsteht bei dieser Teilungdes Winkels bereits eine ungewhnlicheKonstellation, welchezueinemaltengyptischenGeheimwissen fhrt, welches einen Bogen von derMykerinos-Pyramide bis zur Cheops-Pyramideschlgt!Andieser Stelleist es erforderlich, einenSprungtiefindieGeschichtegyptenszuvollziehen. ImTempel des Amon Ra (= Amun) in Luxor kann man folgende Symbolik an einem Tempel erkennen.In diesem T-frmigen Zeichen - aus anderer Sichtweise zwei Hlfteneines rechten Winkels - welches in der Freimaurerei mit dem NamenTau bekannt ist, ist ein gewaltiges Geheimnis verborgen.Bevor ich dazu komme, mchte ich die Behauptung aufstellen, dassaus zwei einfachen Linien, welche beide gleichlang sind und im ma-thematischen Sinne die Lnge der Einheit 1besitzen, dieungewhnlichstenZusammen-hnge abgeleitet werden knnen. Dabeikommt es darauf an, beide Linien richtig zueinander anzuordnen, denn diesichtbare wie auch die verborgene Ordnung ist ein kosmisches Grundprin-zip.In der richtigen Anordnung hneln die beiden Linien dem Zeichen in der oben abgebildeten Tempel-anlage, jedoch noch ohne umgebende Hlle.In dieser Lsung verhalten sich die Teilstcke wie 1 zu 0,5 bzw. 2:1, also wie bei dem Winkel mitdem rechten Ma. Das ist jene Proportion, welche den Neigungswinkel in den Gangsystemen ineiner Reihe von Pyramiden einschlielich der Cheops-Pyramide bestimmt! Dass diese Konstellationeine Bedeutung fr die Freimaurerei besitzt, wird weiter unten erklrt.Im weiteren Verlauf ist es erforderlich, Mae zuzuordnen und die Lnge der theoretischen Hypote-nuse anzugeben. Danach beginnt eine faszinierende Mathematik, die mit entscheidenden Grundaus-sagen eines geheimen Wissens verknpft ist.Was wir hier rechts sehen, ist ein ungewhnlicher Ausgangspunkt fr Nach-folgeerkenntnisse, diesichlediglichaus zwei Liniender gleichenLngeinklusive der gestrichelt dargestellten Hypotenusen ableiten lassen! In dieserKonstruktion ist der Goldene Schnitt, in der Mathematik durch den grie-chischen Buchstaben u (Phi) ausgedrckt, gleich auf 5-fache Weise enthal-ten.Dieser Goldene Schnitt, der die unbelebte und belebte Natur in inneren Proportionen ber die Fibo-nacci-Sequenz bestimmt, ist eine der wichtigsten gttlichen Gren, die sich primr ber folgendeFormel entwickelt:... 1 1 1 1 1 u = + + + +Der Symbolismus dieser Formel besagt, dass u durch den All-Einen (= 1), bzw. im SprachgebrauchderFreimaurer, denDreifachenBaumeister, erzeugt wurde. DerZahlenwert vonuweist darber- 4 -hinaus eine einzigartige Besonderheit aus, denn im mathematischen Sinne ist es die einzigste Gre,bei der Folgendes gilt:- u1= 0,6180339...-u = 1,6180339...- 2u= 2,6180339...Es ist ersichtlich, dass alle drei Zahlenwerte sich nur durch die Stelle vor dem Komma unterscheiden,was den Zahlenwert des Goldenen Schnittes in eine auerordentliche Rolle setzt!Mit dembis zudiesemZeitpunkt erzeugtemSymbol, welchesdurchgeometrischeProportionenzweier Linien entstand, ist jedoch erst ein Anfang gesetzt. Jedes Symbol, welches einen deutlichenBezug zur gttlichen Herkunft darstellen soll, gehrt in jenen Rahmen, der die gttliche Einheit dar-stellt: den Einheitskreis. Ebenso erhlt dieses oben in Luxor gezeigte Tau zustzlich eine uereMembran, die wie eine Hlle das Geheime verbergen soll. Deshalb soll das nun entstehende Tauso gezeigt werden, wie es als geistiges Symbol konzipiert wurde.Nun enthllt sich eine weitere Besonderhei