Der Hass Auf Mobilfunk in Polen Signale2009S

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Nie bo NIE(Nein bedeutet NEIN)

Der Hass auf Mobilfunk in PolenSie laufen mit Handys genauso umher wie die modernen Gefangenen mit ihren elektronischen Fesseln.

Hamburg den 30.12.2008 von Krzysztof Puzyna

Kampf 2007-2008 in Lublin (Polen) mit der Deutschen Telekom (ERA). Wenn, wie in Lublin, aktiver Widerstand geleistet wird, geben auslndische Investoren auf.

Achtung unwirksam !

Klein Borstel streitet bis aufs Blut ber Bau eines UMTS-Mastes so schrieb am 30.09.08 die Welt.de... Insgesamt haben sich 118 Bewohner an der Blutspendeaktion mit dem Deutschen Roten Kreuz beteiligt..

Nie bo NIE, Der Hass auf Mobilfunk in Polen, iddd.de, Dipl.- Ing. Krzysztof Puzyna, 04.01.2009

Achtung unwirksam !Liebe Helden in Schtzanzgen, so nicht !! Wenn schon verhllen, dann richtig! Mit der Alufolie lsst sich die Mikrowellenstrahlung 9002200 MHz nur bedingt aufhalten. Die Performance:

"..und da wurde er eingepackt"

http://iddd.de/umtsno/zange.htm#pr7 sollte einmalig die Gefahren der Mikrowellenstrahlung sichtbar machen. Die gleiche Demonstration weit weg von Menschen, ist ja nicht besonders wirksam. Das Handy sucht sich automatisch einen neuen, strker strahlenden Sender. Die Demonstration oben auf dem Foto verflscht. Der Schutzbeutel aus der Alufolie eignet sich besonders gut zur sofortigen Unterbrechung der Kommunikation zwischen den Sendetrmen, wenn man ihn auf die Richtfunkantenne (auf dem Bild die runde, silberne Schssel) aufsetzt - siehe auch unten nchste Seite.

Der Richtfunk

Nie bo NIE, Der Hass auf Mobilfunk in Polen, iddd.de, Dipl.- Ing. Krzysztof Puzyna, 04.01.2009

Der Richtfunk dient der drahtlosen Verbindung zwischen den Mobilfunksendestationen. blich sind Sendefrequenzen aus dem Niedriggigaherzbereich zwischen 3-6 GHz oder zwischen 21-23 GHz. Die Richtfunkantennen senden innerhalb eines engen Fokus. Wird nicht genau ausgerichtet, fllt der Empfang der Signale aus. Die Kommunikation knnen unterwegs auch sichtbare Hindernisse wie Bume, aber auch elektromagnetisch wirksame Materiallien wie z.B. die Alufolie sehr stark verschlechtern. Fazit: 1. Die Neujustierung Die EM-Felder des Richtfunks treffen ihre "Empfangsblechdose" nicht, wenn die "Blechdosen" ungenau neujustiert werden. 2. Die Verpackung Die "Blechdosen" umhllt in die Alufolie knnen weder senden noch empfangen. Die Kommunikation zwischen den Mobilfunktrmen bricht ab! 2008 in Hamburg, wurden wegen der Dummheit der Koalition von Grnen und CDU (wohl auf ein geheimes Verlangen der Mobilfunkfirmen) tausende Bume gefllt. Der Richtfunk in Hamburg und auch das Digitale Fernsehen DVB-t hat jetzt freie Bahn - Bume stren die Mobilfunkbetreiber nicht mehr.

Gewnschte Spiele (auf polnisch zabawy) knnte man, wie in Gdask (Danzig) mit Alustreifen und Ballons einleiten.

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InhaltsverzeichnisVorwort ......................................................... Statistischer berblick ......................................... Genehmigungen in Polen .......................................... 7 7 9

Zeitungen schreiben ............................................. 10 Nicht gemeldete Sender .......................................... 12 Polnische Grenzwerte im Vergleich ............................... 14 Die Ausgangssituation fr die Informationskampagne in Polen ..... 15 Polnische Besonderheiten ........................................ 17 Vor 1989 in Polen betrug die Wartezeit auf einen Telefonanschluss 20 bis 40 Jahre! ................................................ 19 Das allgemeine Bewusstsein fr die Risiken der Mobilfunkstrahlung wchst .......................................................... 22 Politik: die Haltung des Staates und der Behrden ............... 23 Politik: Parlamentarische Anfragen .............................. 26 Politik: die groe Enttuschung, Kinderschutzbeauftragte ........ 27 Verordnung vom 21.08.2007 pro Mobilfunkmafia .................... 29 Die Mobilfunkbetreiber gehen in Polen aufs Ganze ................ 35 Ich warne davor, Anlagen anzuznden ............................. 37 Die Mobilfunkgegner ............................................. 37 Deutsche Telekom gegen Brger vor dem Verwaltungsgericht in Lublin, Stimmen aus dem Volk ................................. 42 Die Bekanntmachung des Brgermeisters von Brodnica: ............. 43 Wissenschaftler ................................................. 44 Bioinitiative, Antwort St. Szmigielski .......................... 48 Ein weiteres Beispiel des Versagens polnischer Wissenschaft ..... 49 Aktive Personen in Polen ........................................ 51 Markanteste Erfolge ............................................. 55 Bedeutendes, internationales Missverstndnis .................... 56 Noch mehr Ahnungslose, ber Peilung ............................. 57 Kirchen ......................................................... 60 Umweltberichte .................................................. 61 Vorschlag ....................................................... 64 Weitere Detailinformationen ..................................... 65 Propaganda der Medien ........................................... 66 Gedanken zum Schluss ............................................ 68

Nie bo NIE, Der Hass auf Mobilfunk in Polen, iddd.de, Dipl.- Ing. Krzysztof Puzyna, 04.01.2009

Vorwort.Ich schreibe diesen Bericht, um die polnische Methode "Nie bo NIE" zu beschreiben, wie Mobilfunkmasten beseitigt und verhindert werden. Es sieht so aus, dass man sie nicht nur nach Deutschland, sondern berall dort hin exportieren msste, wo Menschen gegen die Mobilfunkmafia kmpfen. Dipl.-Ing. K. Puzyna, iddd.de

Statistischer berblickIn Polen gibt es es am 2. September 2007 40 Millionen Handys fr eine Bevlkerung von 38 Millionen Menschen bei 13716 Sendeantennen. Wenn durchschnittlich 3 Sender an einem Sendemast montiert werden dann sind diese 13716 Sendeantennen auf 4572 Mobilfunkmasten plaziert. Das bedeutet: 2916 Handys pro Sendemast oder eine Mobilfunkanlage bedient 8749 Handys. Jede Mobilfunkanlage in Polen ist durchschnittlich von der nchsten um 4,7 Km entfernt. Es gibt laut Verffentlichung der polnischen Telekommunikationsbehrde am 4. Oktober 2007 vom 1.1.2002 bis zum 19.9.2007 23259 amtlich gltige Radio-Lizenzen fr den Betrieb von GSM (900 MHz) GSM (1800 MHz) und UMTS - Sendern. In der Datenbank der Mobilfunkbetreiber betrgt die tatschliche Anzahl der betriebenen Sender am Stichtag, dem 2.9.07, 13716. Zum Vergleich, nach Nicole Macintyre The Hamilton Spectator,(Jan 4, 2008) in Canada bei 8000 Sender wurden ca. 100 Mobilfunkanlagen in der Nhe der Schulen durch die gemeinsamen Aktionen der Eltern mit Lehrern verhindert.

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Daraus knnen wir die starke Wirkung unserer Aufklrungs-informationen ber das Internet einschtzen: aufgrund der Proteste der Bevlkerung und daraus auch resultierenden Bauverboten fr Mobilfunkanlagen in Bebauungsplnen wurde allein in 2006 und 2007 von ca. 400 Gemeinden und Stdten, der Bau von 9543 Sendern oder ca. 3000 Mobilfunk-anlagen (durchschnittlich 3 Sender pro Anlage) in Polen verhindert ! Bezogen auf den Beginn des Mobilfunkausbaus im Roamingmodus im Jahre 2002 wren es 600 jhrlich. Da aber erst seit dem Jahr 2003 erfolgreich, wenn auch vereinzelt Widerstand geleistet wird, behaupte ich stolz: wir, die Initiativen gegen die Sendemasten in Wohngebieten, haben in letzten beiden Jahren 2006 und 2007 zur Verhinderung von 1500 Mobilfunkanlagen beigetragen !! Direkt und indirekt durch das Bauverbot in Bauplnen fr Mobilfunkanlagen in Jahren 2006 und 2007 fr ca. 600 Wohnsiedlungen, Stadtteile und Kommunen, erwirkt durch die lokalen Stadt- bzw. Kommunalrte, was gerade im Januar 2008 von einer zweiten Gruppe der Mobilfunkgegner aus Lublin besttigt wurde. Den Verhinderungsrekord erreichte ich in einer persnlichen Kampagne gegen die UMTS-Firma P4 des islndischen Milliardrs Th. Bjorgolfsson. Im Jahr 2007 hatte P4 geplant und auf seiner Homepage angekndigt, 500 eigene Sendeanlagen fr UMTS (genannt Node B) zum Startbeginn am 16 Mrz 2007 zu besitzen. P4 hat nur 254 Standorte gefunden und eine entsprechende Anzahl von Betriebsgenehmigungen erhalten. Wegen des Widerstandes der Bevlkerung konnte P4 bis zum Stichtag an nur vier Standorten (13 Senderlizenzen ) den Betrieb aufnehmen. P4 hat deswegen eine Verlngerung der Lizenzverpflichtungen beim Amt fr Telekommunikation beantragt und erhalten. Am 8. Juni 2006, hat P4 einen Umleitung-Roaming-Vertrag mit Polkomtel (Vodafone) unterschrieben. Somit kann man ber P4 telefonieren, obwohl diese Firma quasi nichts leistet.. Am 31.07.2008 schreibt Newsweek1 auf polnisch in der Rubrik - Biznes - Nr. 31/ 08, s. 52 "Zu viele Sendemasten, polnischer Hass auf Mobilfunk erreicht neuen Hhepunkt"

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Newsweek Polska wird von Axel Springer Verlag AG herausgegeben

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Genehmigungen in Polenweitere Einzelheiten finden Sie in dem Informationsbulletin der ffentlichen elektronischen Kommunikationsdienste Genehmigungen fr Sender (Biuletyn Informacji Publicznej Urzd Komunikacji Elektronicznej), Stand vom 19.9.2007 GSM 900 Plus Polkomtel (Vodafone): 6777 PTC ERA (Deutsche Telekom): 4968 PTK Centertel Orange: 2578 GSM 1800 PTK Centertel Orange (France Telecom): 2464 Plus Polkomtel (Vodafone): 1564 PTC ERA (Deutsche Telekom): 1057 UMTS Plus Polkomtel (Vodafone): 1621 PTC ERA (Deutsche Telekom): 1170 PTK Centertel Orange (France Telecom): 866 Play P4 Novator Telecom Poland (Thor Bjorgolfsson): 254 Mobilfunkstationen GSM (900 und 1800) Plus Polkomtel (Vodafone): 8341 PTC ERA (Deutsche Telekom): 6025 PTK Centertel Orange (France Telecom): 4982 Insgesam