DER URSPRUNG DES BÖSEN -- A.T. Jones

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    VORWORT Z\.IR ZWEITEN AUFLAGEDieseBroschre st die bersetzungdes21. Kapitelsdeskirchengeschichtl ichen er-kesvon A.T. Jones, Ecclesiastical mpiresr.In deutscherSpracheerschien iezuerst1973unter dem Titel rDer Geist des Papsttums(.Mit der grundlegendenFrage nach dem

    Ursprung der Snde, d ie A.T. Jones,derPrediger der Gerechtigkeit,so berzeugendbeantwortet,erffnet er ein Gebiet, das heutekeinen Menschen unberhrt lassen kann.Bosheitund Ungerechtigkeitnehmen berallerschreckendeAusmae an; nur wer ihrenUrsprungerkannthat , kann ihnen auf rechteWeisebegegnen. Die Herausseber

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    DER URSPRUI\GDESBOSEI{Es ist ni cht mglich, die Geschichte nd den Weg

    des Papsttumsals Beispiel bloer Eigenntzigkeit -Egoismusdurch und durch - und ausgesprochenerSeibstberhebung bzuleugnen, u dem das Christen-tum in direktemGegensatz teht.Christentum st Selbst-entuerung, bsoluteSeibstverleugnung.An alle Menschender Welt richtet sich das WortGottes, ndem es sagt: rEin jeglicher sei gesinnt, wieJesusChristus auch war, welcher,ob er wohl in gtt-l icher Gestaltwar, hielt er's nicht f i ir einen Raub, Gottgleichzu sein,sondernentuerte ich selbstund nahmKnechtsgestalt n, ward gleichwie ein anderer Menschund an Gebrdenals ein Mensch erfunden;er ernie-dr igtesich selbstund ward gehorsam is zum Tode. azum Todeam Kreuz.

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    8Stuar t :Sharpe:

    erachtete es nicht als ein besorglichesAnliegenerwoges nicht als etwas,dessenman sichbemchtigenmsseKneeland: griff nicht begierigdanachDickinson: war nicht mit Gewalt darauf bedachtTrumbull: erachtete es nicht als etwas, das man(widerrechtl ich) n sich reiensolleWeitere bersetzungen auten:

    Rev. James: hielt es nicht fiir einen hohen PreisRevidiertc: hielt es nicht fr eine Sache, die manfesthaltenmsseTil lmann: hat nicht geglaubt, sein Gottgleichsein(selbstschtig)esthaltenzu sollenDer rEmphatic Diaglottr hat die gleiche berset-zung rvieTrumbull: r...der (JesusChristus),obgleicherin grtl icher Gestalt war, erachtetees nicht als etwas,das man (auf widerrechtliche, gewaltsame Weise) ansich reiensolle,Gott gleichzu seinr. Da es im Zusam-menhang diesesSchriftwortesum Regierung geht, ent-spricht diesebenetzung bestensdem zugrundeliegen-den Sinn; der Raub, von dem hier die Rede st, bezeich-net eine Bemchtigung, das widerrechtl iche, gewalt-sameAnsichreieneiner Herrschaft.Der Gedanke. den der Tert vermitteln mrchte, stalso:Seidso gesinntwie JesusChristus,der, obgleicherin gttl icher Gestalt war, sein Gottgleichseinnicht alsetwasbetrachtete,das man begierig in Anspruch neh.men und rvie einen Raub mit Gewalt festhalten solle.

    Das ist Christentum. Das steht in krassem Gegen'satz zum Wesen des Papst tums.Von den enten An'fngendes Papsttums,selbstzu Lebzeitendes Apostel:Paulus(rDenn es rest s ich berei tsdas Ceheimnisdet

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    gBoshe i t . . .

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    l 0JesusChr istus,unseremHerrn.

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    l lDem Text gem iegt es in der Natur der Sache,

    da irgend emand dagewesen ein mu, der gesinnt\ \ '3r, es auf e ine Auseinandersetzungber die Fraqeankommen u lassen, er mit Gott gleichseinsol l te.Esn,ar einer ,der eine Gesinnungoffenbart haben mu,die dazuneiEe,ernst l ich anachverlangte nd begier igdanach grifT,Gott gleich zu sein - ein Thronruber,der darauf bedachtwar, widerrechtlichund mit Gervaltd iese oheStel lungan sich zu reien.Und wer war er?Kann man ihn finden? Wenn ja, dann steht fest, dawir den Schlsselur Ergrndungder Zusammenhngesowohl enes Geheimnisses es unter Betracht stehen-den Bibeltextes ls auch des Geheimnisses es Papst-tums gefunden aben.Wir knnen hn hnden. Er ist e ingehend eschr ie-ben und mit Namen genannt. SowohlUrsprung undVersuchseinergewaltsamen esitzergreifung iner Stel-lung,die ihm nicht zustand,wie die darausentstanden-den schrecklichenFolgen werden genau erklrt. Ein'gesaibter herub

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    t 2wurde. Durch die Gre deines Handelswurde deinInneresmit Gewal t tat er f l l t , und du sndiEest ,undich habe dich entrveiht om BergeGofteshinwegundhabe dich, du schirmenderCherub, vert i lE aus derMit te der feur igenSteine.r i4Es ist wichtig zu verstehen,wer Cherubim sind undrvas hre Stellung ist. In der von den Kindern Israelwhrend der Wstenwanderung aufgerichtetenStifts-htte befanden sich zwei Abteilungen, nmlich dasHeiligeund das Allerheil igste.Die aus einem kunstvol-len Gewebegearbeitete nnere Decke war auf eigenar-tige und feinsteArt mit eingewebtenErscheinungen onCherubim versehen.l5 Der Vorhang, der das Heiligevom Allerheil igsten rennte, war ebenfallsmit Cheru-bimfiguren bestckt. Im Allerheil igstenstand die mitreinem Gold berzogeneBundeslade,n der die beidenTat'elndes Zeugnisses der Bndnisses, ie Zehn Ge-bote, aufbervahrtwurden. Auf ihr befanden sich die,Cherubim der Herrl ichkeit,(, die den Gnadenstuhlberschatteten.Der Gnadenstuhl war der Deckel derBundeslade. nd an beiden Enden des Gnadenstuhlsstand ein goldener Cherub. Diese beiden sich gegen-berstehendenCherubim waren dem Gnadenstuhlzu-gewandt,den sie mit ausgestreckten lgeln abschirm-ten. ber dem Gnadenstuhlwohnte die rSchechinar.d ie strahlend leuchtendeHerr l ichkei t der Gegenwartdes Herrn. Und er sprach: Von dem Ort wi l l ich michdir bezeugenund mit d i r reden, nml ich von demGnadenstuhl wischen en zwei Cherubim,der auf derLade des Zeugnissesst, alles.rvas ch dir gebietenwillan d ie K inder Is rae l . *16Spter t rat der Tempel in Jerusalem n die Stel leder a l ten St i f tshut te .Dabe iwurdend ie gnzen nnen-

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    1 3w'nde nd auch die lnnensei ten er Tren mit einge-schnitztenCherubimf iguren, almen und aufgehendenBlumen versehen.Al l d ies Kunstschni tzrverkwurdedann samt dem ganzen nneren des Hausesmit Goldberzogen nd schlielichnoch mit edlen Steinen be-seta. Hinzu kamen die Cherubim, zehn Ellen hoch,ihre Flgel von Spitze zu Spitze zehn Ellen breit. DieIade des Bundes,die bisher in der Stiftshtte stand,wurde in den Tempel gebracht und dort mit den darinbehndlichenTafeln des Zeugnisses nd dem von denbeidenCherubim berschatteten nadenstuhl m Aller-heiligstenaufgestellt.Die beidengroenCherubim, diejetzt mit der Errichtung des SalomonischenTempelshinzukamen,standenebenfalls m Allerheiligsten. Unddie Cherubim breiteten ihre Flgel aus, so da derFlgeldes einen Cherubs die eine Wand berhrte undder Flgel des andern Cherubs die andere Wand be-rhrte. Aber in der Mitte berhrte ein Flgel denandern.r7Der irdische Tempel oder das irdische Heiligtummit all seinenEinrichtungenwar lediglich ein Abbildund Schaftendes himmlischen. Das damalige Heiiig-tum wurde gemacht nach dem Bilde des eigentlichen,ursprnglichenHeiliEums, das der Herr dem Mosepersnlich uf dem Berge gezeigt afte.lS Als der Tem-pel gebaurtwurde und an die Stelle der Stiftshttetrat, wurde dem David durch den Geist Gottes eineSichtdeseigentiichenHeiiigtumsvermittelt.Die daraushervorgehendenntsprechenden Ine r den Bau unddieAusstattung esHei i igtums vurdenSalomo ur Aus-fhrung des Bauesbergeben.19 o rvaralso das Hei-i igtum und der Tempel auf Erden mit seinemPriester-tum. seinenDienstenund Einr ichtungenein Scharten

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    l -1oder eine Darstel lungdes himml ischenHei l igtumsmitseinemhimmlischen Pr iester tum.seinenhimmlischenDiensten nd Einr ichtungen.20 uch die Cherub-Figu-ren auf dem Gnadenstuhl , or der Bundeslade owie mganzen nneren desTempelswaren nur >Schattenr derDarstellungen on wirklichen Cherubim, die tatschlichim Himmel sind.Es ist ein Tempel Gottes im Himmel.2l In demTempel dient Jesus Christus, unser Hoherpriester.22Darin befindet sich ein Rucheraltar, auf dem die Ver-diensteChristi zusammenmit den Gebetender Heil igendargebracht werden.23 Auch die Lade des Zeugnissesist dort, mit dem Gnadenstuhl darber, wo Gott selbstwohnt. Ringsherum stehen leuchtende Cherubim mitausgebreiteten, berschattendenFlgeln. Im ersten undzehntenKapitel Hesekielswerden uns Gesichtegeschil-dert, in denen der Prophet die Herrlichkeit Gottes,seinesThrones und die der ihn umgebendenCherubimsah.Vier der Cherubim werdenbesonders eschrieben.Ein jeder von ihnen hatte vier Gesichterund vier Fl-gel.Zwei Flgel eines jeden Cherub waren nach obenausgestreckt nd berhrten sich. Mit den beiden ande-ren bedeckten sie sich selbst.24 Vier lebende Rder,schrecklichhoch, waren neben den Cherubim, anschei-nend untrennbar mit ihnen verbunden (denn der Geistder Cherubim war in den Rdern. Kop. 1,20.21).2srOben aber ber den Tieren war es gestaltetwie einHimmel, wie ein Kristall, schrecklich,geradeoben berihnen ausgebreitet, a unter dem Himmel ihre Flgeleiner stracksgegenden andern standen,und eines eg-lichen kib bedeckten zwei Flgel. Und ich hrte dieFlgel rauschenwie groe Wasser und wie ein GetndesAl lmcht igen,wenn siegingen,und wi ein Getm-

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    r 5mel in einem Heer. Wenn sie aber st i l ls tanden.solieensie die Flgel nieder. Und wenn sie stil lstandenund die Flgel niederlieen,so donnerte es in demHimmel oben ber ihnen. Und ber dem Himmel, sooben ber ihnen war, war es gestaltetwie ein Saphir,gleichwie in Stuhl; und auf dem Stuhl saeiner.gleich-wie ein Mensch gestaltet.Und ich sah, und es war licht-hell, und inwendig war es gesta