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  • newsletter +++ Informationen für DVFA-Mitglieder +++

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

    werden wir erneut Zeitzeugen einer „Hochzeit im Himmel“, wenn die Deutsche Börse AG und NYSE-Euronext fusionieren?

    Im Gegensatz zum richtigen Leben, wo die Ehe auf Probe längst der Normalfall ist, gibt es bei einer Unternehmensfusion keine Testphase und die Partner kennen sich im Grunde nur vom Hörensagen. Ob sie zusammen passen, wird in der Regel erst später klar. Dabei bestimmen die anfänglichen Rahmensetzungen maßgeblich die Dauerhaftigkeit und den Erfolg einer solchen Unternehmung. Dies für die geplante Börsenhochzeit zu kommentieren ist aber nicht die Aufgabe eines Berufsverbandes – dazu sind Analysten und Portfoliomanager aufgerufen.

    Trotz Globalisierung sind Börsen lokal regulierte Handelsplätze, die Kapitalangebot und –nachfrage überwiegend auf regionaler Ebene ausgleichen. Dazu bedarf es der Pflege und Entwicklung regionaler Standards und der Beachtung der jeweiligen Kultur. Gerade auch bei den Börsen wird deutlich, dass Märkte lokalen Charakter haben.

    Fehlt dem Finanzplatz Unterstützung, wenn sich die Deutsche Börse nicht mehr für die Überwindung der verbreiteten Skepsis gegenüber dem Aktiensparen in der Bevölkerung und der Politik einsetzt? Fehlt etwas, wenn die im Vergleich kleinen Small Caps keine Förderung mehr erfahren, da die Börse global gegangen ist? Wie wird sich die Zahl der qualifizierten Arbeitsplätze entwickeln, die nicht nur an der Börse selbst, sondern im weiten Umfeld von dieser Veränderung betroffen sein können.

    Vielleicht sind alle Befürchtungen übertrieben, aber wer jemals mit unseren Freunden jenseits des Atlantik versucht hat, ein „global product“ zu platzieren, kann den domi- nanten Trend zu einem global verbreiteten US-Produkt nicht leugnen.

    Aber was, werden Sie fragen, hat die DVFA damit zu tun? Eines unserer satzungsge- mäßen Ziele ist die Pflege der Aktienkultur in Deutschland. Frühzeitig den Finger zu heben, um die Kultur des Finanzplatzes nicht im globalen Gemenge zu verlieren, ist uns daher ein echtes Anliegen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Fritz H. Rau, Vorsitzender DVFA e.V.

    Seite 1

    KONTAKT

    Editorial ....................... Seite .......1

    Finanzakademie ............ Seite .... 2-3

    Finanzkommunikation .... Seite .... 4-5

    Veranstaltungsberichte ... Seite ....6-8

    Veranstaltungshinweise ... Seite ...9-11

    Aktuelles ...................... Seite ......12

    t DVFA

    Mainzer Landstraße 47a D-60329 Frankfurt Tel. +49 (0)69 - 26 48 48-0 Fax +49 (0)69 - 26 48 48-488 E-Mail: newsletter@dvfa.de Web: http://www.dvfa.de

    EDITORIALINHALT

    Nr. 18 März 2011

  • newsletter FINANZAKADEMIE

    +++ Informationen für DVFA-Mitglieder +++

    Seite 2

    Diplomverleihung in der Deutschen Bundesbankt

    Am 20. Januar 2011 fand im Haus der Deutschen Bundesbank in Frankfurt die Diplomverleihung für das DVFA Postgraduierten-Programm CIIA statt. Martin Kötter (WGZ-Bank AG), Johannes Wutz (Bayern LB), und Kai Röttgers (WestLB AG) waren die Jahrgangsbesten des globalen Berufsdiploms für Investment Professionals CIIA.

    Hans-Joachim Kohse, Präsident Hauptversammlung Deutsche Bundesbank, hob in seinem Grußwort hervor, dass der Abschluss die beruflichen Perspektiven der Absolventen wesentlich verbes- sert habe. Im Zusammenhang mit der Finanzkrise mahnte Kohse an, dass jede Berechnung im Bereich Risikomanagement auf vereinfachenden Annahmen beruhe und formale Methodenkompetenz allei- ne nicht zur Risikoanalyse ausreiche, sie sei stets erst der Anfang. Er schloss: „Sie als Absolventen sind natürliche Verbündete im Bestreben um Finanzmarktstabilität.“

    Dr. Aurel Schubert, Generaldirektor Statistik, Europäische Zentralbank, hielt einen Vortrag zum Thema „Die Sicherung von Preis- und Finanzmarktstabilität in Europa“. Er führte aus, dass seit Ausbruch der Finanzkrise die Finanzmarktaufsicht in der EU, die stark auf natio- nale Strukturen aufgebaut ist, zur Disposition stehe. Die EU-Kommission schlage nun vor, dass der ESRB (Europäischer Ausschuss für Systemrisiken) über die Stabilität des gesamten europäischen Finanzsystems wachen soll. Parallel dazu sollen drei Europäische Finanzaufsichtsbehörden eine ver- besserte Aufsicht über einzelne Finanzinstitute gewährleisten. Schubert resümierte, dass unabhängig von der konkreten Ausgestaltung einer neuen Aufsichtsarchitektur die Wahrung der Preisstabilität oberstes Ziel bleiben müsse.

    Die Diplomverleihung endete mit einem Umtrunk und einem geselligen Beisammensein.

    TERMINE

    Veranstalter: DVFA | Ort: Frankfurt

    Start ‘CIIA - Certified International Investment Analyst‘ 1. September 2011

    Start ‘CRM - Certified Risk Manager‘ September 2011

    Start ‘CREA - Certified Real Estate Investment Analyst‘ 3. November 2011

    Start ‘CeFM - Certified Financial Manager‘ und ‘EFA - European Financial Advisor (EFPA)‘ 1. März 2012

    Start ‘CCrA - Certified Credit Analyst‘ März 2012

    Postgraduierten-Programmet

    Nr. 18 März 2011

  • newsletter FINANZAKADEMIE

    +++ Informationen für DVFA-Mitglieder +++

    Seite 3

    Alumnitreffen am 28. Märzt

    TERMINE

    Veranstalter: DVFA | Ort: Frankfurt

    Nr. 18 März 2011

    Networking ist substanziell und auch Musiker oder Philosophen sollten zu einem Finanznetzwerk gehören. Damit ist ein fachübergreifender Anspruch gegeben, der Ende März eingelöst werden wird.

    Dr. Gerhard Hofweber

    „Was soll ich tun? Moralische Orientierung durch den kategorischen Imperativ.“

    Montag, 28. März 2011, DVFA Center

    Dr. Gerhard Hofweber ist Gründer und Inhaber des Dr. Hofweber Instituts - Institut für Philosophie und Wirtschaft - (www.dr-hofweber-institut.de) und derzeit als aka- demischer Rat für Philosophie am Lehrstuhl für Philosophie mit Schwerpunkt Ethik an der Universität Augsburg tätig. Mit der 2002 gegründeten Firma „weisse zwerge – Philosophie & Beratung“ und dem 2009 aus dieser hervorgegangenen Dr. Hofweber Institut verfolgt er das Ziel, eine Brücke zwischen philosophischem Denken und wirtschaftlichen Herausforderungen zu schlagen.

    ‘Bilanzierung nach HGB und IFRS‘ 20. Juli 2011

    ‘Bilanzanalyse und Kennzahlen‘ 22. Juli 2011

    ‘Finanzmathematik- und Statistik‘ 3./4. August 2011

    ‘Derivative und Strukturierte Finanzprodukte‘ 5. August 2011

    ‘Analyse von Finanzmarktdaten’ 20. Juli 2011

    ‘Analyse von Zinsinstrumenten’ 28. Juli 2011

    ‘Aktienanalyse‘ 29. Juli 2011

    Seminaret

    Alumni-Jahreshauptversammlung 28. März 2011

    Alumnist

    DVFA Club ‚Herrscht Fachkräftemangel auch in der Finanzbranche?‘ 5. April 2011

    DVFA Clubt

    1. DVFA-Symposium Asset Management 4. Mai 2011

    1. DVFA-Symposium Banken 30. Mai 2011

    DVFA Symposiumt

  • newsletter FINANZKOMMUNIKATION

    +++ Informationen für DVFA-Mitglieder +++

    Seite 4

    Mindeststandards für Bondkommunikationt

    Der Arbeitskreis Bondkommunikation hat mit den neu veröffentlichten „Mindeststandards für Bondkommunikation“ ein erstes Signal an den Markt gegeben, um die Kommunikation von Bondemittenten mit Bondinvestoren und -analysten zu verbessern.

    „Hinsichtlich der Berechnung der Kennzahlen sollte sich an den Mindeststandards für Bond- kommunikation der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) orientiert werden.“ Dies definiert die Deutsche Börse in ihrer Geschäftsordnung bezüglich der Einbeziehungsvoraussetzungen für das neue Handelssegment Anleihen, das seit Mitte Februar handelbar ist. Damit er- kennt die Börse Frankfurt die Entwicklung der Standards als wegweisend an.

    Dr. Markus Walchshofer, Union Investment, und Christoph Klein, DB Advisors, beide Leiter des Arbeitskreises, verstehen die Mindeststandards als Empfehlung: „Sie richten sich zum einen an Bondemittenten, die schon mit Anleihen im Markt präsent sind, zum anderen an Debütanten, insbesondere mittelständische Un- ternehmen, die eine Anleiheemission planen, oder bereits im Prozess der Bege- bungen sind.“ Der Reporting Standard hat vor dem Hintergrund einer spürbaren Zunahme von Anleihen mittelständischer Unternehmen und der Eröffnung eines spezifischen Anleihesegmentes an der Frankfurter Wertpapierbörse eine beson- dere Bedeutung. Ralf Frank, Geschäftsführer der DVFA GmbH und Mitherausge- ber, stellt fest: „Unternehmensanleihen gehören zu den Assetklassen mit der besten Performance. Der Arbeitskreis der DVFA stößt eine neue Diskussion an, in- dem er explizit die Frage nach spezifischen Reporting-Anforderungen im Bereich Anleihen stellt. Denn im Vergleich zum Aktien-Reporting gibt es hier einen Nach- holbedarf. Bondinvestoren müssen häufig Abschläge in der Qualität der Investor Relations ertragen. Dies betrifft unter anderem Menge, Relevanz und Zeitnähe der angebotenen Informationen.“

    Der Mindeststandard expliziert, dass die Erwartungen und Bedürfnisse von In- vestment Professionals hinsichtlich der Finanzkommunikation von Bondemit- tenten in fünf zentralen Punkten verbesserungswürdig sind:

    Nr. 18 März 2011

    3rd SCF_ Small Cap Forum 11.-12. April 2011

    4th Life Science Conference 17. Mai 2011

    9th SCC_ Small Cap Conference 29.-31. August 2011

    Konferenz t