Einführung in die hieroglyphisch-ägyptische Schrift und .2018-02-05 · Auflage, 2010) oder in

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  • Einfhrung in die hieroglyphisch-gyptische Schrift und Sprache

    Propdeutikum

    mit Zeichen- und

    Vokabellektionen,

    bungen und

    bungshinweisen

    Daniel A. Werning

    Humboldt-Universitt zu Berlin

    Berlin 2015

  • Titelbild: Grabpfeiler mit der Darstellung Sethos I. vor dem Gott Osiris ( Staatliche Museen zu Berlin,

    gyptisches Museum und Papyrussammlung, Inv.-Nr. M 2058, Foto: Sandra Stei, http://www.smb-

    digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&module=collection&objectId=757102; mit freundlicher

    Genehmigung).

    Bibliographische Angaben

    Daniel A. Werning, Einfhrung in die hieroglyphisch-gyptische Schrift und Sprache. Propdeutikum mit

    Zeichen- und Vokabellektionen, bungen und bungshinweisen, 3. verbesserte Ausgabe, Berlin 2015: eDoc-

    Server der Humboldt-Universitt zu Berlin (http://edoc.hu-berlin.de), Book on Demand.

    Ausgaben

    3. verbesserte = 1. verffentlichte Ausgabe 2015 (mit dem Untertitel Propdeutikum mit Zeichen- und

    Vokabellektionen, bungen und bungshinweisen),

    2. verbesserte und umgestellte, unverffentlichte Ausgabe, Jahrgang 20132014 (ohne Untertitel),

    1. unverffentlichte Ausgabe, Jahrgang 20112012 (mit dem Untertitel Ein Lehrskript).

    Daniel A. Werning

  • III

    Inhalt

    VorwortVII

    AbkrzungenIX

    ZeittafelX

    AbbildungsverzeichnisX

    1 Schriftsprachstufe1

    2 Schriftsysteme und Transliteration2

    3 Das hieroglyphisch-gyptische Alphabet und Einkonsonantenzeichen7

    4 Interpunktion in der Transkription10

    5 Nicht-Schreibung von Halbkonsonanten/Halbvokalen11

    6 Aussprache von Worttranskriptionen12

    7 Kategorisierungszeichen: Klassifikatoren14

    8 Funktion von Klassifikatoren16

    9 Wortzeichen: Logogramme17

    10 berbegriff Semogramm18

    11 Mehrkonsonantenzeichen19

    12 Phonogramme als Phonetische Komplemente20

    13 Phono-Repeater21

    14 Zeichenfunktionsklassen und Multifunktionalitt23

    15 Erman & Grapow, Wrterbuch der aegyptischen Sprache25

    16 Alternative Transkriptionssymbole29

    17 Schreibvarianten aufgrund hintergrndigen Lautwandels30

    18 Lautannherungsschreibungen33

    19 Moderne Transkriptionen34

    20 Computer-Kodierung von Transkription nach Manuel de Codage35

    21 Suche im Thesaurus Linguae Aegyptiae36

    22 Die Wortart Substantiv37

    23 Genus des gyptischen Substantivs39

    24 Numerus des gyptischen Substantivs40

    25 Bestimmtheit42

    26 Genitiv-Attribute: direkter Genitiv und indirekter Genitiv42

    27 Umstellung honorum causa44

    28 Personalpronomina I: Suffixpronomina46

    29 Suffixpronomina an Substantiven47

    30 Demonstrativpronomina I: Hauptreihen48

    31 Demonstrativpronomina II: Nebenreihen50

    32 Verben: die Haupt-Verbwurzelklassen52

    33 Die Haupttempora: Imperfektiv sm(=f), Anterior sm.n(=f) und Subjunktiv sm(=f)53 34 Der verbale Hauptsatz mit Imperfektiv, Anterior und Subjunktiv55

    35 Der Imperfektiv-Hauptsatz mit SVS'O57

  • IV

    36 Personalpronomina II: Enklitische Personalpronomina58

    37 Identifikation und Reihenfolge von Aktanten nach Verben61

    38 Sonderfall sm.n(=j)-w(j): Anterior mit Subjekt und Objekt der 1SG62 39 Der Subjunktiv als Objekt-Gliedsatz nach r(j) geben, veranlassen63 40 Perfektiv sm(=f) und Posterior sm.w(=f)64 41 Der verbale Hauptsatz mit Perfektiv und Posterior66

    42 Perfektiv vs. Anterior und dtsch. hrte vs. hat gehrt66

    43 Der Posterior unter Druck67

    44 Wege zur Bestimmung von Verbalformen67

    45 Anterior im performativen Gebrauch: der Sonderfall (j).n(=j) n=k 69 46 Negierte Verbalstze70

    47 Prpositionen74

    48 Adverbien77

    49 Adverbialphrasen als Prdikat: der Adverbialsatz77

    50 Semantisch besondere Adverbialstze80

    51 Adverbialsatz und Verbalsatz in Konkurrenz82

    52 Existenzstze83

    53 Adverbiale Substantive84

    54 Adjektive84

    55 Adjektive als Attribut86

    56 Substantivierte Adjektive87

    57 Adjektive als Prdikat: der Adjektivalsatz88

    58 Indefinitpronomina89

    59 Anstelle von adjektivischer Steigerung90

    60 Adjektive im Bahuvrhi-Kompositum: die nfr-r-Konstruktion91 61 Personalpronomina III: Selbstndige Personalpronomina92

    62 Substantive und Pronomina als Prdikat: Nominalstze93

    63 Gebrauch des Nominalsatzes95

    64 Negation des Nominalsatzes97

    65 Prdikatstypen: Verbalstze, Adverbialstze, Adjektivalstze und Nominalstze98

    66 Zahlen99

    67 Datumsangaben102

    68 Nominalphrasen103

    69 Koordination, Disjunktion und Apposition105

    70 Der Resultativ sm106 71 Der Resultativ als Hauptsatz109

    72 Der Resultativ von r kennenlernen112 73 Adjektivische Derivation: die Nisben112

    74 Sonderformen de-prpositionaler Nisben115

    75 Erkennbarkeit von Nisben116

    76 Der Imperativ sm117 77 Das Negativkomplement sm.w120

  • V

    78 Adverbiale Nebenstze und parataktische Hauptstze122

    79 Verbalsatzkategorien: Tempus, Aspekt und Modus126

    80 Passive Verbalformen128

    81 Gebrauch und Erkennbarkeit der passiven Verbalformen130

    82 Sonderflle in Bezug auf die Aktanten am Passiv133

    83 Die finiten Nominalen Verbalformen135

    84 Nominale Verbalformen als substantivische Verbalformen138

    85 Nominale Verbalformen in der Emphatischen Konstruktion140

    86 Nominale Verbalformen als initialer Nebensatz (Konverben)142

    87 Erkennung Nominaler Verbalformen144

    88 Der Kompletiv sm.t(=f)145 89 Die konsekutiven Verbalsuffixe -jn, -r und -k147 90 Rede- und Rednereinleitungen149

    91 Dreimal jn, r und k: ein berblick150 92 Der Infinitiv sm150 93 Verbalstze mit Infinitiv: Periphrastische Verbalstze156

    94 Der pleonastische Infinitiv sm.t158 95 Partizipien I: das merkmallose Neutrale Partizip158

    96 Partizipien II: das Distributive Partizip161

    97 Besondere Partizipialformen zweiradikaliger Verben163

    98 Das Posteriore Partizip sm.t.f164 99 Spaltstze164

    100 Der Relativsatz mit Relativpronomen166

    101 Relativformen: Relativstze in Verbalform171

    102 Die sm pw jr.n(=f)-Konstruktion175 103 Relativstze mit passiven Partizipien175

    104 Adjektivische vs. adverbiale Attribute und Virtuelle Relativstze176

    105 bersicht ber die Verbalformen des Mittelgyptischen179

    bungen183

    bung 1: Lesereihenfolge184

    bung 2: Alphabet und Transkription185

    bung 3: Zeichenfunktionen187

    bung 4: Das Wrterbuch der aegyptischen Sprache189

    bung 5: Substantive und Genitiv-Attribute191

    bung 6: Suffixpronomina und Demonstrativpronomina193

    bung 7: Haupttempora der Suffixkonjugation195

    bung 8: Enklitische Personalpronomina und r(j) + Subjunktiv197 bung 9: Posterior und Perfektiv199

    bung 10: Negierte Verbalstze200

    bung 11: Prpositionen, Adverbien und Adverbialstze202

    bung 12: Adjektive, Adjektivalstze und Bahuvrihi-Komposita205

    bung 13: Nominalstze208

  • VI

    bung 14: Zahlen211

    bung 15: Resultativ211

    bung 16: Nisben214

    bung 17: Imperativ217

    bung 18: Adverbiale Nebenstze und parataktische Hauptstze219

    bung 19: Passive Verbalformen222

    bung 20: Nominale Verbalformen224

    bung 21: Kompletiv und Konsekutivformen225

    bung 22: Infinitiv und Periphrastische Verbalstze227

    bung 23: Partizipien und Relativstze229

    bung 24: Relativformen und passive Partizipien233

    Zeichen- und Vokabellektionen239

    Bibliographie259

  • VII

    Vorwort

    Dieses ist eine Einfhrung in die klassische gyptische Hieroglyphenschrift und in die klassische gypti-

    sche Literatur- und Religionssprache. Sie richtet sich genauso an Studierende wie an orthographisch oder

    linguistisch interessierte ForscherInnen und Laien. Hieroglyphische Schreibungen werden im ersten Ab-

    schnitt mittels einer eigens entwickelten Zeichenfunktionsglossierung erklrt. Die Beispielstze im Gram-

    matikteil sind teils modern konstruiert, teils dem reichen Fundus von Beispielstzen der Einfhrungsgram-

    matiken von James P. Allen (Middle Egyptian, 2000/2010) und Wolfgang Schenkel (Tbinger Einfhrung in

    die klassisch-gyptische Sprache und Schrift, 2005/2012) entnommen. Diese Beispielstze werden hier in der

    Regel mittels einer Interlinearglossierung nachvollziehbarer gemacht. Neben der Grammatik enthlt diese

    Einfhrung 25 bungseinheiten und eine Liste von ca. 200 zu lernenden Zeichen mit ca. 250 Funktionen

    sowie ca. 300 Vokabeln. Die Zeichenlernliste erschliet sukzessive insbesondere die nachweislich eigener

    statistischer Forschungen am hufigsten genutzten Zeichen. Die bungen 722 bestehen zum grten Teil

    aus Verweisen auf ausgewhlte bungsstze, die in der genannten Einfhrungsgrammatik von James P.

    Allen (2. Auflage, 2010) oder in Erhart Graefes (Mittelgyptische Grammatik fr Anfnger, 1997) abgedruckt

    sind, angereichert mit Hinweisen zu denjenigen Zeichen und Vokabeln, die nicht Teil des Zeichen- und

    Vokabellernpensums sind. Die in der Einfhrung behandelten grammatischen Phnomene habe ich mit

    bestem Bemhen nach didaktischen Erwgungen ausgewhlt und angeordnet. Vertiefende Informationen,

    die bei einem ersten Durchgang optional bergangen werden knnen, sind in grau abgedruckt oder mit

    dem expliziten Hinweis versehen, dass sie ggf. zunchst bergangen werden knnen. Einige wenige

    seltene Sonderphnomene wurden in dieser Einfhrung ausgelassen oder nur angedeutet. Die PDF ist mit

    zahlreichen internen und einigen externen Hyperlinks versehen. So kann der/die Lernende schnell den

    Ve